Präsentation

 

 

 

In der eigenen Klasse, vor anderen Klassen oder interessierten Schülern, in der Schulversammlung, beim Elternabend, bei Klassen- und Schulfesten, in der Öffentlichkeit, etwa in einem Altersheim, in einem Gottesdienst oder bei einer Ausstellung in einem Museum, werden die Arbeiten der Kinder von den Kindern selbst regelmäßig präsentiert.

 

 

 

Die Arbeit der Kinder bekommt von vorne herein eine Zielsetzung und eine Form durch die Auswahl einer Darstellungstechnik. Sie bestimmt eine Arbeitstechnik, die den Kindern eine konkrete Strukturierung und Organisierung ihres eigenen Handeln ermöglicht.

 

 

 

Die Kinder schalten beim Lernen mehrere Wahrnehmungskanäle ein, da sie beim Präsentieren lernen, alle Sinne ihres Publikums anzuregen.Sie selbst entwickeln eine immer größer werdende Vielfalt ihrer Ausdrucks- und Kreativitätspotentiale.Formen der Präsentation sind nie Referate, deren Inhalt die Referenten auch nicht verstehen, sondern:Szenisches Spiel, Tanz, Musizieren, Freie Texte vorlesen, Plakate, Modelle, Mitmachaktionen der Zuschauer, Vorführung von Versuchen, Erzählen, (eigene) Bilder oder Fotos zeigen, passende Dias zeigen, Lieder vorsingen, Arbeitsschritte erklären, etwas den Zuhörern beibringen, Fragen stellen und beantworten, raten lassen, alles zeigen, was man selbst gemacht hat, …

 

 

 

 

Diese Arbeiten sind nicht schulisch entfremdet, sie sind immer sinnvoll, wenn das Erarbeitete und Erlernte anderen zugänglich gemacht wird.

 

 

 

Sie lernen für die Ergebnisse ihrer eigenen Arbeit verantwortlich zu werden.Die inhaltliche Aufbereitung der eigenen Arbeit führt immer zu einer Festigung des Gelernten.

 

 

 

Sie lernen nicht mehr für die Schule, die Lehrerin oder die Note, sondern für den eigenen Erfolg. Sie bilden ihren eigenen Leistungsbegriff.

 

 

 

Die Kinder lernen sich selbst und ihre Arbeit zu präsentieren. Sie entwickeln Selbstbewusstsein, ihre Persönlichkeit festigt sich.Die ästhetische und sich frei ausdrückende Darbietung entwickelt ein Gefühl für den Wert der eigenen Arbeit.

 

 

 

Die Be-Wertung braucht keine Noten oder Zensuren mehr, sie führt zu einem Selbstwertgefühl.