Gitte Haane, Walter Hövel, Annette Käshammer, Juliane Koch, Miriam Patt, Rieke Schiemann, Ulli Schulte, Sybille Schulz, Heike Wagner

 

Don’t let the muggles get you down...

...damit Lernen Spass macht!“

Auszüge aus dem Schulprogramm der Grundschule Harmonie

 

 

Montagsversammlung

Die Woche an unserer Schule beginnt mit der Versammlung im Forum unserer Schule aller Menschen, die hier lernen und arbeiten.

 

Die Schulleitung (später sinds auch Schüler*innen und Lehrer*innen) begrüßt zunachst alle und leitet sie. Es werden alle Geburtstage seit der letzten Montagsversammlung gefeiert. Jedem Kind gehört eine Strophe des „Happy Birthday“s, und das „Cos she’s a jolly good fellow“ schließt sich an.

Kinder und Erwachsene tragen alle Nachrichten, die im Laufe der Woche relevant sind vor, also etwa ein Projekt einer Klasse, ein Fest, Besuche oder sonstiges aus der Vielfalt der Ereignisse an der Schule. Hier werden auch Bitten, Beschwerden oder Kritik vorgetragen, die die Schul-öffentlichkeit angehen. Es folgt die Beantwortung der letzten und der Vortrag der neuen „Frage der Woche“. Die Versammlung kann durch andere Elemente ergänzt werden, wie etwa das gemeinsame Singen eines Liedes.

Schulversammlung

Alle 14 Tage findet eine Versammlung aller Kinder und Lehrerinnen im Forum statt. Hier werden Ergebnisse des Unterrichts der Klassen oder von Arbeitsgruppen vorgestellt. So werden Freie Texte, Theaterstücke, Schattentheaterspiele, Lieder, Tanze, Singspiele, Kompositionen, Projektergebnisse, Gedichte, Quizfragen und andere möglichen repräsentationswürdige Dinge von den Kindern vorgestellt. Diese Versammlung ist für alles zuständig, was die Schule angeht. Diese Versammlung wird von jeweils zwei Kindern geleitet, die auch für die Zusammenstellung des Programms verantwortlich waren. Diese Versammlung dauert in der Regel 30 bis 60 Minuten.

 

Kinderparlament

Jede Klasse wählt ein Mädchen und einen Jungen in das Kinderparlament, das wöchentlich in einer 5. Stunde tagt. Es kann Beschlüsse fassen, die den gesamten Schulbetrieb angehen. Das Kinderparlament wird von einer „Kids - Managerin“ betreut, die/der in direkter Wahl von den Kindern bestimmt wird. Alke Beschlüsse des Kinderparlaments haben die gleiche Ragweite wie Beschlüsse der Lehrer*innen oder Schulpflegschaft der Eltern. Über ihnnen stehen nur gleichberechtigte Beschlüsse der Schulkonferenz und der Schulversammlung.

 

Freiheit der Bewegung

Das Schulgelande darf nicht eingezäunt werden. Die Kinder können das gesamte Gelände der Schule und den ebenerdigen Teil des Schulgebäudes in den Pausen und während der Arbeit nutzen. Hier darf überall geschrieben, gerechnet, gespielt, gemalt, musiziert, Sport getrieben, gesprochen und gelernt werden, Es steht in der Verantwortung des Kindes, wo sie sich in der Schule aufhalten.

 

Präsentation

In der eigenen Klasse, vor anderen Klassen oder interessierten Schülern, in der Schulversamm-lung, beim Elternabend, bei Klassen- und Schulfesten, in der Öffentlichkeit, etwa in einem Altersheim, in einem Gottesdienst oder bei einer Ausstellung in einem Museum, werden die Arbeiten der Kinder von den Kindern selbst regelmäßig präsentiert.

Die Arbeit der Kinder bekommt von vorne herein eine Zielsetzung und eine Form durch die Auswahl einer Darstellungstechnik. Sie bestimmt eine Arbeitstechnik, die den Kindern eine konkrete Strukturierung und Organisierung ihres eigenen Handeln ermöglicht.

Die Kinder schalten beim Lernen mehrere Wahrnehmungskanäle ein, da sie beim Präsentieren lernen, alle Sinne ihres Publikums anzuregen. Sie selbst entwickeln eine immer größer werdende Vielfalt ihrer Ausdrucks- und Kreativitätspotentiale.

Formen der Präsentation sind nie Referate, deren Inhalt die Referenten auch nicht verstehen, sondern szenisches Spiel, Tanz, Musizieren, Freie Texte vorlesen, Plakate, Modelle, Mitmachaktionen der Zuschauer, Vorführung von Versuchen, Erzählen, (eigene) Bilder oder Fotos zeigen, passende Dias zeigen, Lieder ,Vorsingen, Arbeitsschritte erklären, etwas den Zuhörern beibringen, Fragen stellen und beantworten, raten lassen, alles zeigen, was man selbst gemacht hat,...

das Erarbeitete und Erlernte anderen zugänglich gemacht wird.

Sie lernen fur die Ergebnisse ihrer eigenen Arbeit verantwortlich zu werden.

Die inhaltliche Aufbereitung der eigenen Arbeit führt immer zu einer Festigung des Gelernten.

Sie lernen nicht mehr für die Schule, die Lehrerin oder die Note, sondern für den eigenen Erfolg. Sie bilden ihren eigenen Leistungsbegriff.

Die Kinder lernen sich selbst und ihre Arbeit zu präsentieren. Sie entwickeln Selbstbewusst-sein, ihre Persönlichkeit festigt sich.

Die ästhetische und sich frei ausdrückende Darbietung entwickelt ein Gefühl für den Wert der eigenen Arbeit. Die Be-wertung braucht keine Noten oder Zensuren mehr, sie führt zu einem Selbstwertgefühl.

 

Lernen

Nur die Kinder entscheiden was, wie, wann, wo, warum, mit wem sie etwas lernen.

 

Kooperation

Jede Woche findet eine mindestens zweistundige Konferenz statt. Jede Kollegin übernimmt alternierend die Leitung. Sie oder er wählt das Thema der gemeinsamen Arbeit. Hier und in den anderen Gremien der Schule wird tägliches und grundsätzliches Schulprogramm erarbeitet.

Die Schwerpunkte sind:

  • Vorstellung unserer Arbeit in den Klassen

  • Planung gemeinsamer schulischer Aktivitaten und Projekte

  • Planung der Klassen übergreifender Aktivitäten

  • Planung von Kooperation mit außerschulischen Stellen, Personen und

    Organisationen

  • Koordination der einzelnen Vorhaben

  • Auseinandersetzung mit Grundbegriffen des Lernens und der Erziehung

  • Auseinandersetzung mit neuen, nicht nur pädagogischen, wissenschaftlichen

  • Erkenntnissen und berufsspezifischen Innovationen

  • Auseinandersetzung mit Anforderungen der gesellschaftlichen Entwicklung

  • Permanente Evaluation der eigenen Arbeit

  • Nachdenken über Kindheit, Lernen und Schule

  • Nachdenken über gemeinsame Werte und Grundbegriffe

  • Nachdenken über die Eltern- und Lehrerrolle

  • Hinterfragen der eigenen Strukturen und Formen

  • selbst organisierte allgemeine und fachspezifische Fortbildung

  • Sponsoring und Mittelbeschaffung

  • Vorbereitung von Hospitationen an anderen Schulen, Lernwerkstatten oder

    Weiterbildungsinstitutionen

  • Gespräche mit Hospitationsgästen aus Schule, Lehrerinnenbildung und

    Wissenschaft

  • Probleme der Lehrerinnenbildung

  • Auseinandersetzung mit geladenen Gasten aus therapeutischen, wissenschaftlichen oder anderen erzieherischen Bereichen.

 

Jede erste Konferenz eines Monats ist die „Kinderkonferenz“. Hier stellen die Lehrerinnen ihre Probleme mit Kindern ihrer Klasse vor. Hier stehen einzelne Kinder, die Beratung der Kollegin und die Erstellung individueller Leenprogrammen für das Kind im Mittelpunkt.

 Weder die Konferenz, noch die Schulleitung, noch ein Schulprogramm schreiben den Lehr-kräften ein „vereinheitlichtes Unterrichtskonzept“ vor.

Das Geschehen der Schuleorganisiert sich auf der Grundlage

der Bedurfnisse des individuellen Lemtyps und der Persönlichkeit der Kinder

der sich entwickelnden Selbstorganisation der Kinder mit Arbeitsplänen und im Klassenrat

der allgemeinen professionellen

und besonderen, speziellen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer

der kooperativen Vereinbarungen, Absprachen und Beschlüsse der Schülerinnen und Lehrer-innen und der Schulkonferenz

der Richtlinien und Lehrpläne,

der Lebens- und Erfahrungswelt der Kinder

der speziellen Gegebenheiten der Schule und des Standorts

 

Wir entscheiden uns!

Wir haben uns für die Kinder entschieden

Das Kind ist dem Erwachsenen prinzipiell gleichgestellt, für das Kind gelten die gleichen Grundrechte.

 

Wir haben uns für die Verwirklichung der Menschenrechte entschieden.

 

Kinder sind Menschen, die ihre eigene Aktivitat entwickeln. Diese eigene Aktivitat ermöglicht erst ihre Entwicklung, indem sie sich mehr und mehr mit der Welt auseinander setzten. Sie konstruieren ihre eigene innere Welt und nehmen zunehmend und mit zunehmender Verantwortung an jener Konstruktion von Welt teil, die wir als gesamte Menschheit vollziehen. Dabei verändern sie sich selbst und die Welt.

 

Wir haben uns fur die Mündigkeit der Kinder entschieden.

 

Kinder sind kompetente Wesen. Sie verfügen über die Fähigkeit in der Auseinandersetzung mit sich und der Welt zu lernen. Sie sind im Vergleich zu Erwachsenen nicht „mangelhaft“ oder „ungebildet“, sondern wir können sie als qualitativ anders ansehen.

 

Wir haben uns dazu entschieden, dass wir den Kindern in unserer Verantwortung als Menschen begegnen.

 

Das Kind ist unser „Interaktionspartner, der nicht nach den Vorstellungen des Erwachsenen geformt, gebildet, sozialisiert wird, sondern seinerseits auch auf den Erwachsenen einwirkt und somit die Prozesse der Sozialisation und Erziehung aktiv mitgestaltet.“ (Reinhard Fatke)

 

Wir wissen, dass wir von Kindern lernen können.

 

Das Individuum selbst muss die festen Grundlagen seines Lernens schaffen, wobei es die Möglichkeit haben sollte, auf Erwachsene und ein Milieu zurückzugreifen, die ihm hilfreich zur Seite stehen: In diesem Fall sprechen wir von Erziehung. Wenn man von aussen dem Kind einen Rahmen von Verhaltensregeln auferlegt, die seinen naturlichen Bedurfnissen fremd sind, spre-chen wir von Dressur“ (Elise Freinet)

 

Wir haben uns für die Erziehung entschieden.

 

Kinder sind das wertvollste Gut der Menschen. Sie sind unsere Zukunft als Menschen. Hieraus leiten wir Rechte ab, die ihnen in ihrer Kindheit garantiert sein müssen:

Kinder haben das Recht auf ihre eigene Zukunft. Dies gilt für ihre eigene Entwicklung genau so wie für globale Fragen unserer Gesellschaft und der Zukunft der Welt. Im Sinne der Agenda 21 der Vereinten Nationen fordern wir konsequent eine Erziehung im Bewusstsein der Verteidigung des Lebens und der Menschenrechte heute und in Zukunft.

Kinder haben gegenber allen Mitmenschen das unveräußerliche Recht auf Achtung des Kindes. Janusz Korczak

Kinder sind weder kleine Erwachsene, noch zu bevormundende noch zu verhätschelnde Besitztümer der Erwachsenen.

Nur die Achtung ihres Status als Kind lässt jene Entwicklung zu, die sie brauchen.

So haben das Recht auf ihren eigenen heutigen Tag, ein Kind zu sein, so wie es ist (und nicht wie der Erwachsene es haben will) und das Recht Erwachsenen zu begegnen, die sich ihrer Ver-antwortung und eigenen Rechte als Erwachsen bewusst sind.

So haben Kinder ein Recht auf „überschaubare und überschreitbare Grenzen“.

 Janusz Korczak

Sie haben das Recht etwas Falsches zu tun. Dies macht sie weder schuldig, noch minderwertig, sondern zeigt an, wo etwas falsch ist, wir unrecht hatten oder sie unsere Hilfe und Begleitung brauchen. Kinder haben das Recht Fehler zu machen, denn wir Menschen lernen nur durch die Fähigkeit zur Selbstkorrektur von Fehlern. Fehler sind der Antrieb zur Entwicklung, zum Erkennen, zum Ansammeln von Wissen und zum Leisten. Nur wer gelernt hat kleine Fehler zu

korrigieren, kann große Fehler verhindern.

Kinder haben das Recht Probleme zu haben. Nur wer lernt diese zu artikulieren, lernt sich Hilfe in der Gemeinschaft zu organisieren, lernt sich selbst zu helfen.

Sie haben ein Recht auf Trauer und Freude, auf Angst und Mut, auf Neugier und Zurückhaltung.

Kinder haben ein Recht auf sich selbst. „Aufgabe der Pädagogik ist es, das Kind den Erziehern gewachsen zu machen“ (Janusz Korczak). Wir haben uns für starke Kinder entschieden.

Kinder haben das Recht Werte zu haben und sich selbst als wertvoll zu sehen.

Unsere Aufgabe ist es nicht, ihre Leistungen durch Noten oder Beurteilungen abzuwerten, sondern ihren Leistungen durch unsere Be-Wertung ihrer Arbeit die Anerkennung ihres Wertes zu geben. Kinder haben das Recht auf ein entwickeltes Selbstwertgefuhl, das die wirkliche Grundlage für Selbstbewusstsein ist.

Wir haben uns gegen Noten, für die Würdigung wirklicher Leistung entschieden.

Kinder haben das Recht zu ungezwungener Arbeit, zur eigenen Einteilung ihrer Zeit, zur eigenen Entscheidung, zur Entwicklung der Verantwortungsfähigkeit zur Wahl der eigenen Freunde.

Wir erkennen das Recht der Kinder auf Vergnügen an, das schon immer vo Schule verdrängt wurde. Das Recht auf Vergnügen wird von jenen als etwas Ungeheuerliches angesehen, die die Menschen von Kindheit an auf die Entfremdung einer von „oben“ auferlegten Arbeit vorbe-reiten. Leben sollen sie erst in Konsum und Freizeit erfahren. Die Bestrebungen der Kinder aus eigenem Antrieb zu lernen, werden von uns nicht durch willkürlichen Zwang zu fremd be-stimmten Zielen umgeleitet. Wir akzeptieren den Wunsch, aus eigenem Interesse ein frei ge-wähltes Ziel zu erreichen. Dieser Weg wird nicht ohne Mühe und Enttäuschungen sein. Aber die Erfahrung der eigenen Leistungsfähigkeit garantiert Vergnügen. Für uns gibt es keine andere Formung des Willens als die Erziehung zu freien Menschen durch die Übernahme von Verant-wortung.“

(aus: Die Rechte der Kinder, Freinetpädagogik)

Wir haben uns für die Leistung entschieden, die Mühe kennt und Spass macht Kinder haben das Recht auf gute Lehrer. Das sind jene Lehrerinnen und Lehrer,bei denen man viel lernt, die beim Lernen helfen, wo alles geklärt wird, wo es einen Klassenrat gibt, die darauf achten, was mit den Kindern psychisch los ist, die keinen Ärger machen, wenn ein Kind etwas falsch ge-macht hat, sondern dem Kind hilft, die helfen, wenn es einem nicht gut geht, die sich auch einmal von Kindern helfen lassen“ (Sternschnuppen, 2.Schuljahr Oktober 2000), aber die

Kinder selbst lernen lassen.

Kinder haben das Recht gefragt zu werden, aber nicht dann, wenn Erwachsene nicht für sich selbst entscheiden wollen.

Kinder haben das Recht nicht verletzt, missbraucht oder entwürdigt zu werden.

Dies ist die oberste Regel unserer Schule.

Wir haben uns entschieden, nicht gleichgültig wegzuschauen.

Kinder haben das Recht auf eine eigene Meinung. „Die grßsen Leute verstehen nie etwas von selbst, und für die Kinder ist es zu anstrengend, ihnen immer wieder erklären zu müssen...ich bin viel mit Erwachsenen umgegangen und habe Gelegenheit gehabt, sie ganz aus der nahe zu betrachten. Das hat meiner Meinung über sie nicht besonders gut getan“ .

(Antoine De Saint Exupery; Der kleine Prinz)

Wir haben uns entschieden, auch mit der Möglichkeit zu leben, dass unsere Entscheidungen falsch sein konnten.

Das Kind hat das Recht seine eigene Sprache finden zu können. Es hat das Recht sich frei auszudrücken, um zu sich selbst zu finden, frei zu kommunizieren, um andere zu finden, die Kooperation in der Gemeinschaft der Klasse zu erproben, um den und das Andere zu erfahren und zu begreifen, die Welt selbst zu erkunden und zu erforschen, um sie und sich selbst zu verstehen.

Wir haben uns entschieden den Kindern das Wort zu geben.

Kinder haben das Recht, dass ihr Lernen einen Sinn hat. Wir arbeiten nicht für Tests, Noten oder Ablagen, sondern um das Gelernte auszutauschen, gemeinsam Erkenntnisse zu formulieren, Wissen zu mehren, um sich selbst als Mensch zu erkennen und zu verstehen. Die beste Art sich zu bilden, ist das Leben selbst, selbst zu leben. Dies gilt für Kinder auch hier und jetzt. Das ist der eigentliche Grund, die Schule zu öffnen.

Die nachfolgenden Rechte sind ein Ausschnitt aus allen Rechten, die von allen Kindern der Schule formuliert wurden;

Schule ist manchmal ein Versteck“

Florian

In unserer Schule darf ich am Computer arbeiten, Videos schauen, im Lehrerzimmer, in der Druckerei, im Forum, draußen im Gelände, auf dem Speicher arbeiten.

Ich kann den anderen sagen, wenn es mir zu laut wird.

Ich kann in Projekten arbeiten

Christian

Kinder verdienen ihre Pausen! Sie können rausgehen, wenn sie Kopfschmerzen haben. Sie können beim Lernen essen. Kinder dürfen in der Pause drinnen bleiben. Kinder dürfen immer malen. Wenn es ihnen zu laut ist, dürfen sie sich beschweren.

Kinder dürfen Fehler machen.

Luisa

Ich darf entscheiden, ob ich ins Kinderparlament gehe.

Kinder dürfen entscheiden, welches Projekt sie machen.

Janis

Kinder sollen Pokemonkarten nicht mit Geld tauschen. Kinder sollen Spaß haben.“

Nils

Ich kann in der Pause in meiner Klasse bleiben. Ich kann in der Übermittagsbetreuung arbeiten. Ich darf, egal zu welcher Schulzeit, essen und trinken. Ich kriege keine Strafhausaufgaben, wenn ich laut bin.“

Mayan

Ich darf in der Pause drinnen bleiben. Ich darf drucken. Ich kann in die Bücherei gehen. Ich darf an den Computer und Videos sehen. Ich darf ins Lehrerzimmer und in der Pause in der Klasse sein. Ich darf draußen klettern und schaukeln.“

Dominic

Ich finde gut, dass wenn es einem nicht gut geht, man sich etwas hinlegen kann.“

Mark

Wir haben das Recht zu lernen. Wir haben das Recht zu spielen. Wir haben das Recht zu essen. Wir haben das Recht zu malen. Wir haben das Recht zu trinken. Wir haben das Recht zu schreiben. Wir haben das Recht jederzeit Hände zu waschen.“

Nina

Wir dürfen uns beim Arbeiten helfen.

Wir lernen, damit wir Arzt, Polizist oder etwas anderes werden können. Man wird in der Schule fröhlich, wenn man etwas gut kann oder eine gute Freundin hat.

Melisa

Menschen dürfen schummeln.“

Julian

Ich darf in die Übermittagsbetreuung. Ich darf in die Schule wann ich will. Ich darf in der Pause drinnen bleiben. Ich darf in der Schule aufstehen, wann ich will.

Ich darf aus der Klasse, wenn ich auf Toilette muss. Ich darf fröhlich sein, wann ich will.“

Kevin

Man darf in der Klasse lesen. Man darf in unserer Schule lachen. Man darf in der Klasse schreiben.

Florian

Mit dem Computer spielen, in der Druckerei drucken, Fußball spielen, mit CD-Roms fürs 3. und 4. Schuljahr arbeiten“

Ronny

Wir arbeiten und lesen und rechnen und schreiben. Beim Lernen dürfen wir essen, aber ohne andere zu stören. Es macht mir hier in dieser Schule Spass. In dieser Schule habe ich viele Freundinnen. Hier in dieser Schule darf man Ball spielen.“

Merve

Manchmal male ich ein bisschen. Im Flur sage ich manchmal bescheid, dass sie nicht rum-rennen oder toben. Ich kann hier bauen, rausgehen, über Pflanzen was aufschreiben, die Schule abmalen. Mitten im Unterricht fühle ich, dass ich mich hier gut fühle. Wenn ich etwas nicht kann, habe ich das Gefühl weglaufen zu müssen, aber dann schaue ich einfach, was sonst noch so beim Lernen passiert. Ich kann hier Steine kaputt kloppen.“

Gereon

Arme Kinder haben das Recht in einem Haus zu leben.

Kinder haben das Recht bei Spielen mit zu spielen.

Kinder haben das Recht nicht ausgelacht zu werden.

Elia

 

Fragen zur Evaluation des Schulprogramms

Welche Überschrift(en) finden Sie für Ihr Schulprogramm?

Welche "Leit"-Visionen kommen in Ihrem Schulprogramm zum Tragen?

In wie weit setzt sich Ihr Schulprogramm mit Traditionen auseinander?

"Was haben wir erreicht" ? - "Worauf sind wir stolz" ?

Konnten Sie bereits Erfahrungen mit den "Handreichungen zur Evaluation" (Schriftenreihe des MSWF, Nr. 9033) machen?

Wo sehen Sie die Stärken Ihres Schulprogramms, wo die Schwachpunkte?

Bedauern Sie etwas in Ihrem Schulprogramm, war etwas falsch, mussten oder konnten Sie etwas korrigieren?

Welche vorher nicht erkennbaren Hemmnisse zeigten sich im Prozess der Erstellung oder der Umsetzung des Schulprogramms?

Welche Schwerpunkte hat Ihr Schulprogramm?

Wer hat externe oder interne Anstöße bei der Erarbeitung des Schulprogramms gegeben?

Wer (Lehrerinnen, Schulleitung, Kinder, Eltern, außerschulische Personen oder Institutionen) hat sich in welchem Maße an der Arbeit beteiligt?

Wie ist die Arbeit am Schulprogramm vom Kollegium empfunden worden?

Zu welchen Veränderungen hat die Arbeit am Schulprogramm geführt?

Welche andere Fragen (und Antworten) ergeben sich aus der Problematik?