Walter Hövel
Zeit

 

 

 

Ist Vergangenheit das, wo wir bereits waren,

 

Gegenwart das Warten darauf, dass wir uns selbst sehen,

 

Zukunft die Ankunft bei uns selbst.

 

 

 

Stellen wir uns doch mal vor, was die Menschen vor 1000 Jahren über das Weltall, über den eigenen Körper und die Zeit glaubten. Sie hielten die Sterne für Löcher im Firmament, den Körper von guten und schlechten Säften und Geistern bestimmt und sie opferten nachts sogar Menschen, damit der Tag wiederkomme.

 

 

 

Heute glauben wir zu wissen, dass das Weltall so etwas wie ein Raum ist, in den wir hunderttausende von Lichtjahren hinein fliegen und dann in ein unbesterntes Gebiet kommen. Wir wissen, dass wir uns so alle zwei Jahre im Gesicht kopieren und alle sieben Jahre Zelle für Zelle austauschen. Nach gut siebzig bis hundert Jahren funktioniert der Körper nicht mehr. Die Zeit ist Produkt unserer kollektiven denkerischen Konstruktion. Wir nennen sie die vierte Dimension.

 

 

 

In wieder 1000 Jahren wissen wir, dass das Weltall in unseren Körpern existiert, dass der Körper eine Spiralkonstruktion unserer Selbstelektronik ist. Die Zeit lässt uns uns in alle Richtungen mehrfach träumend reisen.

 

 

 

In wieder 1000 Jahren hat sich wieder alles verändert.

 

 

 

 

 

 

 

Viele haben keine Zeit ... um genau das jetzt zu lesen.

 

 

 

Ich sollte Lehrpläne und Zeit checken. Was sollen Kinder über die Zeit lernen sollen?

 

 

 

Es gibt nicht viele verschiedene Modelle der Zeit.

 

 

 

Veränderungen der Zeit gibt es subjektiv bei Alkohol, Drogen, im Todesangst,

 

im Delirium oder bei Schlafmangel.

 

 

 

Es gibt die Insel, die ringsum an den Ufern von allen Zeiten gleich umgeben ist.

 

 

 

Beim Aufwachen stellen wir gerne die Frage „Wie lange habe ich geschlafen?“

 

 

 

Beim Schlafen hast du keinerlei Zeitwahrnehmung.

 

 

 

Da wir gut ein Drittel unserer Lebenszeit verschlafen, leben wir auch ohne sie.

 

 

 

Im Koma fehlt uns jede Zeitvorstellung.

 

 

 

Zeit wird nur von einem „wachen Gehirn“ wahrgenommen.

 

 

 

Haben alle Tiere, Pflanzen oder Substanzen eine Zeitvorstellung?

 

 

 

Machen Menschen und Tiere die gleiche Zeit mit ihren Gehirnen?

 

 

 

Wenn unsere Welt eine Raum-Zeit-Variante ist...,

 

haben unsere Sprachen und Gehirne viel verstanden?

 

 

 

Die Zeit als 4.Dimension - Da bin ich Flachländer bei den 12 Dimensionen.

 

 

 

Die Zeit im Märchen muss anders sein.

 

 

 

Nehmen verschiedene Kulturen Zeit verschieden wahr?

 

 

 

„Das Wort Zeit bezeichnet in der Philosophie die vom menschlichen Bewusstsein
wahrgenommene Form der Veränderungen oder der Abfolge von Ereignissen.

 

Diese Veränderungen begründen den Eindruck einer 'Richtung der Zeit'.“
-Wikipedia-

 

 

 

Ich werde jetzt älter. Mit 7o Jahren bleibt mir nicht so viel Zeit.

 

 

 

Zeit ist wie ihr Raum niemals linear.

 

 

 

Lebe ich in meinen Vorfahren und Nachkommen?

 

 

 

Im Kindesalter von etwa drei, wurde mir bewusst, dass ich sterblich bin.

 

Ich glaubte, der Grund sei der „Dreck“, der in meinen Körper dringt.

 

 

 

Ich wollte als junger Mensch nie älter als 35 werden. Mit 35 für mich das Leben vorbei.

 

 

 

Wissenschaften sagen, es gibt keine Zeit. Die Raum-Zeit existiert außerhalb unserer Wahrnehmung.

 

 

 

Ich spüre, dass es keine Zeit gibt.

 

 

 

Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart existieren gleichzeitig. Ich stoße nur darauf.

 

 

 

Die Naturwissenschaften wissen, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eins sind

 

und uns in unserer Welt umgeben.

 

 

 

Wir empfinden die Gegenwart von maximal drei Sekunden.

 

 

 

Ohne das Raum-Zeit-Kontinuum soll es weder Zeit noch Raum geben.

 

 

 

Zeit ist wie Farben. Ich erfinde sie.

 

 

 

Ich lebte als Kind ohne Zeit.

 

 

 

Mit meiner Sprache erweitere ich meinen Zeitbegriff. Ich kenne Zeitraffer, Zeitreisen, Zeitgeist, Lebenszeit, Freizeit, keine Zeit, Arbeitszeit- ich kann immer neue Zeitwörter finden und bilden.

 

 

 

Lassen verschiedene Geschwindigkeiten uns Zeit anders erleben?

 

 

 

Unsere Vorfahren müssen beschlossen haben, sich in einer Zeit zu erleben.

 

 

 

Viele Aktions- oder andere Künstler erlebten Zeit in bekannten und unbekannten Formen.

 

 

 

Menschen der Vorzeit fürchteten die Zeit der Nacht könne ewig dauern.

 

 

 

Tod ist die Befreiung von Zeit.

 

 

 

Zeit verändert sich mit Gefühlen.

 

 

 

Ich bin nicht der Mensch von gestern.

 

 

 

Zeit ist nichts als Wiederholung von Abfolgen.

 

 

 

In den Tag hinein leben ist die wohl beste zeitlose Alternative.

 

 

 

Immer wenn Zeit erfasst wird, verschwindet sie wieder.

 

 

 

Unser reales Denken reicht nur um uns als Menschen alleine im Zeitmeer des Weltalls zu erleben.

 

 

 

Ich erinnere mich an sehr wenige Augenblicke meiner Zeit.

 

 

 

Einem schwarzen Loch näher kommend wird Zeit bis zu ihrem Verschwinden immer langsamer.

 

 

 

Ist reale Zeit ein Konstrukt unserer Denkfähigkeit?