Walter Hövel

 

 

 

Aus meiner Hochschularbeit für Erzieher*innen und Lehrer*innen
Fragen zum Praktikum
Reflexion der eigenen Praxis

 

 

 

Rolle:
Als was sahen Sie sich, als was wurden Sie gesehen?
Welche Position in der Gruppe und im Team nahmen Sie ein?

 

Haben Sie eine Differenz zwischen Ihrer Person und Ihrer Funktion erlebt?

 

 

 

Sind Sie oder werden Sie - Lernbegleiter*in, - Erzieher*in, - Lehrer*in, -

 

Pägagog*in, - Erziehungswissenschaftler*in, - Erwachsene/r, - Elternersatz,

 

- Fachkraft, - Pflegepersonal, - gesellschaftliche/r Aufpasser*in, - Lerner*in, - … ?

 

 

 

Ziele:
Hatten Sie Ziele, die Sie inspiriert haben?

 

Was ist daraus „geworden“?

 

Haben Sie neue Ziele gewonnen?

 

Haben Sie überhaupt Ziele?

 

Gab es Zielkonflikte (eigene, Team, Konzept, Prüfungsleistung...)?

 

Haben andere andere Ziele als Sie?

 


Konnten Sie die Situation von Kindern verbessern? Wie? Welche?

 

 

Beziehung:
Wodurch war Ihre Beziehung zu Kindern gekennzeichnet? - Professionalität,

 

- Dialog, - Freundschaft, - Zuneigung, - Verstehen, - Kooperation, - Win-Win-

 

- Situation, - Distanz, - Geben und Nehmen, - … ?

 

 

 

Wurde Ihnen (von wem) geholfen?

 

Wie konnten Sie helfen?

 

 

 

Fanden Sie sich?

 

Waren Sie „fremd“?

 

 

 

Was oder wen haben Sie entdeckt?

 

 

 

Verstehen Sie was Ihre Dozent*innen (von Ihnen) wollen?

 

Haben Sie das Gefühl, dass Dozent'innen Sie verstehen?

 

 

 

Können Sie ausdrücken was Sie wollen?

 

Verstehe Sie sich?

 

 

 

Theorie:
Hat Ihnen die theoretische Reflexion in der Praxis, bzw. dem Umgang mit Praxis

 

geholfen?
Was hat geholfen?

 

Sahen Sie die theoretische Reflektion als „Nötigung“ durch die Facharbeit oder das

Praktikum?

Hat sich Ihre theoretische Reflexion verändert?

Hatten die älteren Kolleginnen, die Kita oder Schule einen sichtbaren

theoretischen Hintergrund?

Wann (ge)brauchen Sie Theorie?

Sind Sie neuen Theorien begegnet?

Haben Sie Personen wie Fröbel, Comenius, Malaguzzi, Montessori, die Freinets,

Dewey, Gatto oder andere wieder- oder angetroffen?

Gab es Konzepte wie Inklusion, Demokratielernen, Naturbegegnung,

Situationsansatz, Volksbildung, Reggio, Öffnung, Haus der kleinen Forscher,

Familienbildung, Weltlernen, Kooperation, Reformpädagogik, Selbstbestimmtes

Lernen, Klimaschutz, Verschulung, Vorschule, Therapie, etc.?

Struktur: Wie haben Sie Regeln, Rituale, Abläufe etc. ...erlebt?

 

Gab es einen Zusammenhang zwischen Form und Inhalt?

Wann und wo halfen „Struktur/Strukturen“, wann und wo engten sie ein?

Galten Strukturen - des Lernens, - der Kinder, - der Eltern, - der Erzieher*innen,

- der Einrichtungen, - gesellschaftlicher Einrichtungen oder – Richtungen?

Gab es ein erkennbares und praktiziertes Konzept?

 

Begriffe:
Welche Begriffe begegneten Ihnen, wie oder nicht …: - Ästhetik – Anerkennung –

 

Arbeit – Bewegung - Demokratische Bildung – Dialog - Disziplin – Diversität –

 

Dorf – Eigenaktivität – Elektronik – Ernährung - Erziehung - Exklusion –

 

Freundschaft – Heterogenität – Imagination – Inklusion – Integration -

 

Interaktion - Kasten-, Schichten- oder Klassendenken- Kinder ernst nehmen -

 

Klimaschutz – Kooperation – Kultur - Langeweile – Macht - Misstrauen - Natur –

 

Partizipation-Menschenrechte/Kinderrechte – Ritual – Rollenspiel - Spiel -

 

Selbstbestimmung - Selektion- Solidarität – Sprache – Sprachen – Team

 

Steuerung – Struktur - Vorbereitung auf Berufe - Beziehungen – Zeit

 

Gemeinschaft – Verantwortung – Vielfalt – Würde -weitere Begriffe wie …

 

 

 

Wurde Inklusion (andere Begriffe) so gesehen, wie Sie sie verstehen?

 

 

 

Was gefiel und mißgefiel Ihnen?

 

Hat sich etwas an Ihrem Weltbild verändert?

 

Was war sinnvoll?

 

 

 

Was haben Sie erlebt, das sich Ihnen einprägte, an das Sie denken müssen?
Was sagten Ihnen Kinder über Sie?
Was wissen Sie Neues (oder Altes) über sich selbst?

 

 

 

Werden Kinder der Kita oder OGS gerecht, oder die Bildungseinrichtung den

 

Kindern?

 

 

 

Was mussten Kinder, Sie selbst, Eltern, Erzieher*innen aushalten?

 

Was war nicht zum Aushalten?

 

Was ist schwierig, was einfach?

 

Was war toll?

 

Was hätten Sie gerne?

 

 

 

Wem vertrauen Sie?

 

 

 

Warum wollen Sie den Beruf? Wollen Sie ihn noch?

 

 

 

Können Sie, wollen Sie Alltag verändern?

 

Wollen Sie Gesellschaft verändern?

 


Lernen:
Was haben die Kinder gelernt?

 

Wie lernen Kinder?
Was lernten die Kinder „zufällig?

 

Was hat die Kinder interessiert?

 

Gab es Schnittmengen mit den Kindern?

 

 

 

Wissen Sie mehr über Ihre Fähigkeiten und „Fehler“, Stärken und „Schwächen“

 

oder Entwicklungspotentiale?

 

Was haben Sie über Ihre eigene Biografie und über sich gelernt?

 

Was haben die Kinder von Ihnen oder ihren Lernlandschaften gelernt?

 

 

 

Unterscheiden Sie sich von „alten“ Erzieher*innen oder Lehrer*innen?

 

 

 

Was haben Sie gelernt?

 

Was wissen Sie Neues?
Was legten Sie ab?

 

Was wurde bestätigt?

 

 

 

Hat die Einrichtung vor Ort gelernt?

 

Hat das Studium, hat die Hochschule gelernt?

 

 

 

 

 

Erfuhr Sie ein aufbauendes, ihnen entsprechendes Feedback?

 

Wurden Ihnen im Studium, bei der Selbstfindung, in der Berufsorientierung

 

geholfen?

 

Was haben Sie konkret gelernt?

 

 

 

Was brauchen Sie?

 

 

 

 

 

Praxisphase:
Brauchen Sie (eine) Praxisphase/n, weniger/mehr/andere?

 

Welche Aspekte waren Ihnen wichtig?

 

Welche Fragen sind entstanden?

 

Haben Sie Schwerpunkte entdeckt oder Fragen für Sich gefunden?

 

 

 

Studium:
Ihr Studium ist - wissenschaftlich, - praktisch, - Theorie lastig, - altmodisch, - up

 

to date, - Zukunfts orientiert, - für mich wichtig, - für meine zukünftige

 

Berufspraxis, - relevant, Kind orientiert, Lebensorientiert, Berufsorientiert,

 

- Lerner orientiert, - Lernorientiert, Lehrorientiert, Lehrer orientiert, - Eltern

 

orientiert, - Funktionsorientiert, - brauchbar, - individualisiert, - Ausbildung

 

oder Bildungsorientiert, Theorie lastig, - zu alt oder neumodisch, - sozial

 

machbar, - …

 

 

 

Was wissen Sie jetzt über Angebote und Projekte?

 

 

 

Wissen Sie mehr über Lernen und Lehren?

 

Wissen Sie mehr über Lebenslanges Lernen?

 

 

 

Was war Ihnen wichtig?

 

 

 

Ist Ihnen etwas Neues begegnet?

 

 

 

 

 

Eigene weitere, offene Fragen: