Walter Hövel

 

Arbeitsvertrag 1941“ Deutschland

 

 

 

Die Nazis nannten ihre Überfälle, Schießereien und Massenmorde, die sich auf 70 Millionen belaufen, in Europa (Deutschland, Rußland, Polen, Finnland, der Ukraine, Norwegen, Weißrussland, Dänemark, Litauen, Lettland, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg, Frankreich, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Kroatien, Bosnien, Slowenien, Serbien, Nordmazedonienen, dem Kosovo, Albanien, Montenegro, Moldaweien, Griechenland, Zypern, Rumänien und dem Banat), ihre Angriffe auf Großbritannien, Spanien, Portugal und Malta, „Arbeit“.

 

 

 

Dieses Zitat, sowie alle folgenden sind dem „Arbeitsvertag meines Vaters vom 11.12. 1941“ übernommen. Dieser „Arbeitsvertrag“ ist vom „Deutschen Gemeindetag und der Deutschen Arbeistsfront, Fachamt Energie-Verkehr-Verwaltung, vom Zweckverband der Landkreise Köln, Rhein.-Berg. Kreis und Bergheim in Köln“.

 

 

 

Sie nannten ihre „gemeindlichen Mitglieder“, die Wehrdienst in der deutschen Wehrmacht leisteten, nicht Wehrmachtsangehörige oder sonst wie, sie nannten sie „Gefolgsleute“.

 

 

 

Es war die „Fortsetzung des Beschäftigungsverhältnisses zum aktiven Wehrdienstes“. Sie „wehrten“ sich im „Dienst“. Das Beschäftigungsverhältnis war nur „unterbrochen“. Die Anstellung meines Vaters (von 1938 bis 1949) war „neben der genannten Bestimmung für dieses Vertragsverhältnis die für die Gefolgschaft des Zweckverbandes bezw. d. Kreissparkasse erlassene besondere Dienstordnung in ihrer jeweiligen Fassung maßgebend; bis dahin gilt die Geschäftsanweisung für die Beamten und Angestellten der Kreissparkasse.“

 

 

 

Den Krieg, seine Soldaten bezahlten also nicht die Nazis oder der deutsche Staat, sondern die deutschen Firmen, in dem Fall die Kreisparkasse.

 

 

 

Mein Vater war so als Soldat „Angestellter der Kreissparkasse und erhielt im Monat: 175 ;- RM Grundvergütung plus 72,- RM nach Kürzung 232,18 RM, abzüglich Wehrsoldkürzung 10% 23,22 RM, insgeamt RM 208,96.

 

 

 

Der „Arbeitsvertrag“ wird mit den Worten eingeleitet:

 

 

 

Arbeit ist sittliche Pflicht

 

Arbeit ist Dienst am Volksganzen

 

Arbeit adelt“

 

 

 

Der öffentliche Dienst stellt besonders hohe Aufgaben und bringt besondere Pflichten mit sich. Fleiß und fachliches Können, Verantwortungsfreudigkeit und stete Einsatzbereitschafft sollen, getragen von nationasozialistischer Grundhaltung, eine vorbildliche Erfüllung von Dienstpflichten gewährleisten. Darüber hinaus hat der im öffentlichen Dienst schaffende in und außer Dienst den anderen Volksgenossen ein Vorbild zu sein. Nur wer sish ständig dieser Pflichten bewußt ist und jederzeit nach ihnen handelt, ist würdig im öffentlichen Dienst in der Gemeinde zu stehen und damit über die örtliche Gemeinschaft hinaus unmittelbar für Volk und Staat tätig zu sein.“

 

 

 

Eine wahrhaft nationalsozialistische Dienstgemeinschaft soll und muss allen Gefolgschafts-mitgliedern im öffentlichen Dienst die Erfüllung dieser Pflichten erleichtern. Aus ihr entspringt jene Bereitschaft, auch außergewöhnliche Aufgaben freudig auf sich zu nehmen.“

 

 

Nach dem Krieg, der Gefangenschaft und seiner Entnazifizierung wurde mein Vater, 1916 geboren, nach 11 Jahren Soldatentum weiter als „Gefolgsmann“ von der Kreissparkasse Köln wieder geholt. Dann wechselte er (innerhalb der Firma) als „Computerfachmann“ zu Bayer Leverkusen bis zu seiner Frühpensionierung. Dann starb er mit 63 Jahren. Er lernte und lebte für seine 'Gefolgschaft'.

 

 

 

Das ist die Fortsetzung der Einstellung die das Kaiserreich, der feudalistische Staat, von den Menschen der Unter- und Mittelklasse forderte. Die Herren in der oberen Schicht bekamen eine bessere Bezahlung und einige Privilegien.

 

 

 

Die Väter und zu wenigen Mütter des Grundgesetzes strichen alle diese Pflichten und ersetzten sie durch Rechte.

 

 

 

2022 wollen viele Kräfte in der Gesellschaft diese Zeiten zurück holen und Menschenrechte wieder abschaffen.