Walter Hövel

Gesprächs– und Umgangsregeln?

 

Nicht darauf bestehen. Nicht beauftragen. Keine Wahrheitsfindung betreiben. Keine Partei ergreifen. Mit Informationen vertraulich umgehen. Keine Lösungen vorschlagen. Kinder als Menschen akzeptieren. Setze deine Macht für das Lernen ein. Zuhören. Lachen können, nicht auslachen. Sich und sein Denken nicht darüberstellen. Faul und schlau sein. Nichts ist „richtig“ oder „falsch“. Nicht verbessern oder abmildern wollen. Kein Kind oder einen Menschen verletzten. Angst relativieren.

 

No Gos oder darüber nachdenken: befehlen, bestimmen, warnen, drohen, moralisieren, predigen, Recht haben wollen, Ratschläge geben, argumentieren, urteilen, kritisieren, zustimmen, beschimpfen, lächerlich machen, ins Lächerliche ziehen, interpretieren, analysieren, trösten, beruhigen, falsches Mitleid zeigen, ausfragen, verhören, ablenken, beschreiben, Zustimmung suchen, Klärung vorschlagen, sich begeistern lassen.

 

Auf Macht oder Anerkennung verzichten. Eigenes Verhalten verändern. Sprache verändern. Denken und Handeln. Nicht erziehen. Bei sich bleiben. Sich verändern. Alles in Frage stellen. Nicht rechtliche Vorschriften vorhalten.

Rechte sind für den Schutz der Menschen da. Menschenrechte achten. Nicht langweilen. Zeit nehmen und nicht. Lateral denken. Paradoxe Interventionen aus– und überdenken. Bewunderung und Lob aussprechen. Andere und sich selbst lieben können. Gefühle und Gedanken kennen. Freigeben. Grenzziehung auch verändern. Bestätigen. Ent-Scheiden können. Ver-Antworten. Sich trennen können. Das Andere und Anderes sehen. Erfahren zulassen. Konsequenz widerrufen. Sinn-Volles suchen. Verlieren können. Sich Selbst und sein Sein Ich sehen. Alles Gesagte laut und vor anderen wiederholen können. Sich etwas trauen. Sich selbst trauen. Mutig sein. 

 

Klingt es noch so unsinnig, was Menschen sagen. Es hat einen Kern Wahrheit. Diesen suchen.

 

Du kannst auch vollkommen falsch liegen, Von anderen lernen. Andere dürfen nicht nur anders denken und fühlen.  Sie sind anders.

 

Diese „Regeln“ nicht anwenden, sondern sie sein.

 

Sich mit ihnen auseinander setzen.

 

Seit 20 oder 25 Jahren bis heute (2021) aufgeschrieben.

 

Sicher fehlt einiges und einige. Auch Wichtiges, Zentrales oder Alternatives.

 

Und können kann ich einige Dinge immer noch nicht.