Walter Hövel

 

Türken“ in Eitorf

 


Vielleicht stimmt ja die Geschichte, dass schon um 1200 in Eitorf-Merten die ersten „Türken“ ankamen. Vielleicht brachten vor 800 Jahren zurückkehrende Kreuzritter in ihrem Beuteguttürkische“ Frauen und andere Sklaven mit. Vielleicht wohnten sie in Merten, bevor sie verkauft wurden.

 

 

 

Auf jeden Fall leben heutzutage über Tausend von ihnen mitten unter uns in Eitorf. Allerdings sind die allerersten erst in den 1960er Jahren zu uns gekommen. Viele von ihnen leben in der dritten, oft in der vierten, gar bis zur fünften Generation hier.

 

 

 

Viele von Ihnen haben die türkische Staatsbürgerschaft, mehr als die Hälfte von ihnen die deutsche. Sie sind „Almanci“. Das heißt, dass sie in der Türkei die „Deutschen“ sind, hier sind es bei vielen die „Türken“. Sie selber leben - hin und hergerissen - in beiden Kulturen.

 

 

 

Sie haben hier ihre Heimat in Eitorf. So zumindest erzählten es die Jüngeren beim „Heimatabend“ des Arbeitskreises Inklusion vor einigen Jahren. Viele von ihnen finden aber auch ihr Zuhause in ihrer Familiensprache oder im fernen Dorf, wo die Großeltern geboren wurden, einige in ihrer Religion oder in ihrer Politik, oder eben hier.

 

 

 

In der Regel sprechen sie alle Deutsch. Jüngere tun das fließend, weil sie es als Kinder und Jugendliche mit deutschen und anderen anders sprechenden Freunden lernten. Sie taten dies in Vereinen wie bei der DLRG, beim Sport, möglicherweise als Schiedsrichter und auch im Kindergarten und in der hiesigen Schule.

 

 

 

Nur wenige sprechen eine Jugendsprache. Ins Deutsche kommen Worte aus dem Türkischen wie „Vallah“ (ich schwöre), eigentlich arabisch. Oder da kommt das „Çüş“ (Tschüsch)“ anstelle des veralteten „Boaah“ oder „voll krass ey“. Jetzt ersetzt das „Hadi Çüş“ bei Jugendlichen oft das alte „Tschüss“, was wiederum aus dem Französischen („Adieu“) stammte.Çüş“ ist eigentlich ein Kommando, um Pferde oder Esel anzuhalten, ähnlich dem „Brr“. Auf Türkisch bedeutet „Çüş“ auch „Pfui“.

 

 

 

Aber vor allem jüngere Mitbürger*innen sprechen seit ihrer Kindheit fließend und akzentfrei die deutsche, als auch ihre eigene Familiensprache. Ältere Menschen sprechen Deutsch oft gebrochen. Ihr Türkisch ist oft noch von „schlechterer“ Bildung. Vor allem ist die sprachliche Bildung, wie auch im Deutschen, ein Generationenproblem.

 

 

 

Viele „leiden“ unter einer „beidseitigen Halbsprachigkeit“, andere unter einer mangelnden Bildung durch selektive Schulen, wie das Eitorfer Gymnasium oder die hiesige Haupt- oder Sekundarschule. So entstanden alleine durch die Qualität des Sprechens Unter-, Mittel- und Oberschichten. Weil Kinder zuhause oder später in der Kita oder gar in der Grundschule nicht genügend von ihrer Familiensprache lernten, fehlt oft die fundierte Grundlage zum Erwerb weiterer Sprachen oder des sprachlichen Denkens.

 

 

 

Um weitere Sprachen zu können, um in ihnen zu denken, braucht man eine perfekte Sprache als Grundlage - oder eine bilinguale Erziehung. Im letzten Fall spricht z.B. die Mutter Kurdisch, der Vater Deutsch mit dem Kind. Eine mit deutschen Wörtern durchzogene „halbe“ Sprache ist nicht die Grundlage für Bildung.

 

Früher „erledigte“ sich dies oft, weil unsere Familien- und Verkehrssprache, die Sprache des Volkes,das Rheinische war. Deutsch war die gehobene Sprache oder bei noch Höheren, die der Dienstboten. So sprechen erste „Gastarbeiter“ das Land-Kölsch, das ihre Kollegen bei der Arbeit

 

sprachen.Heute sprechen Menschen gerne mehrere Sprachen. Es sind die Familiensprachen wie Portugiesisch, Griechisch, Kurdisch, Türkisch, Platt, Arabisch, Romanes, Russisch, Polnisch oder Englisch, die Umgangssprachen oder die Nationalsprache (Deutsch), die internationale Verständigungssprache (Englisch) oder Berufssprachen (Französisch, Englisch, Spanisch, Japanisch, Russisch).

 

 

 

Deutsch lernten sie mit den deutschsprechenden Geldverdiener*innen und „Migrant*innen“ bei der Arbeit, in den Schulen und Vereinen. Oft im Gegensatz zum Alltag finden sie hier Eitorfer Gesprächspartner. Aber das Sprachen-Lernen ist sehr einseitig. Kaum ein deutschsprechender Eitorfer oder gar eine Lehrer*in kann Türkisch oder kennt die Grundzüge dieser Sprache. Sie sprechen in der Regel Deutsch und Englisch und vielleicht noch ihre Familiensprache.

 

 

 

Die ersten türkischen „Gastarbeiter“ kamen wie Cemal Altentaş und Durmuş Yılmaz 1962 in Eitorf an. Einer von ihnen wohnt immer noch in Eitorf (Harmonie), der andere am Schwarzen Meer. Mein Interviewpartner Musa Sözen erzählte mir, dass er 1972 als junger Mann in seiner Heimatstadt Samsun am Schwarzen Meer losfuhr, ohne zu wissen, wo er ankommen würde.

 

 

 

Erst in München erfuhr er, dass er in das ihm bis dato unbekannte Eitorf kommen würde.Hier wurde er im Straßenbau eingesetzt. Angeheuerte „Fremde“ halfen die Straße zwischen Eitorf und Mühleip zu bauen. Später arbeitete er - wie fast 90% seiner älteren männlichen Landsleute – bei der Firma BOGE in Eitorf. Für kurze Zeit ging er während der „Wirtschaftskrise“ nach Troisdorf zu Dynamit Nobel, kam dann aber bereits nach einem Jahr wieder zurück zu BOGE.

 

 

 

Dort wurde er „ordentlich“ bezahlt, seine Wohnbedingungen aber waren eine Katastrophe. Er lebte über ein halbes Jahr mit zehn (!) Männern in einem einzigen Zimmer in der Talstraße in Mühleip. Deutsche „Unternehmer“ verdienten an diesen so genannten „Gastarbeitern“ sehr viel Geld. Aber sie waren keine „Fremdarbeiter“ mehr, sondern der deutsche Staat zahlte an das Herkunftsland (!) für jeden Arbeiter seit 1961 eine vertraglich festgehaltene Summe und die Firmen Gehälter nach unseren Gesetzen.

 

 

 

Schon vor dem Ersten Weltkrieg gab es „Anwerbeverträge“ über Arbeitskräfte zwischen dem Kaiserreich und dem Osmanischen Reich für den Bergbau im Revier, vielleicht auch in Eitorf. 1955 gab es einen ersten Vertrag mit Italien, später 1960 mit Spanien und Griechenland. Der Türkei 1961 folgten Marokko (1963), Portugal (1964), Tunesien (1965) und Jugoslawien (1968).

 

 

 

Als man merkte, dass man zwar Arbeitskräfte auf Zeit haben wollte, „aber Menschen geholt hatte“ (Max Frisch), nannte wir sie nicht mehr „Gastarbeiter“, sondern „Migranten“ oder Menschen mitMigrationshintergrund“ („migrare“ kommt aus dem Lateinischen und heißt „(aus)wandern, ausziehen, wegziehen, übersiedeln“).

 

 

 

Bald kam Musa Sözens Frau nach Eitorf. Sie zogen in eine Wohnung und hatten in den nächsten Jahren 8 Kinder. Nach einer Pilgerfahrt nach Mekka, gründete Musa Sözen den ersten türkischen Lebensmittelladen in Eitorf an der Ecke Siegstraße und Turmgasse. Den Preis, den Herr Sözen zahlte, war der teilweise Verlust der bereits erlernten deutschen (Arbeits-)Sprache.Heute gibt es den Laden nicht mehr, aber dafür zwei, manchmal drei türkische Supermärkte. Es gibt viele kleinere Geschäfte. Sehr bekannt ist die Bäckerei Gök gegenüber der Moschee. Hier kaufen wir nicht nur Döner Kebab, sondern auch Pide, Ayran oder Baklava. Sie nennt sich „Bekaray“. Das ist das deutsche Wort „Bäckerei“ in der türkischen lautgetreuen Form geschrieben.

 

 

 

Dazu gibt es die folgende lustige Geschichte: Der Besitzer der "Bäckerei" gab seine Leuchtreklame mit Laufschrift in der Türkei in Auftrag und teilte den Text mündlich per Telefon mit. Der Lieferant programmierte, wie er es auf Türkisch verstand: nämlich „b-e- k -a -r- a -y“. Später- in Deutschland angekommen – konnte der Besitzer das System mit dem falsch geschriebenen Namen nicht mehr umprogrammieren. Seitdem hat Eitorf eine "Bekaray". Und hoffentlich auch in Zukunft!

 

 

 

Daran schließt sich wieder eine andere Geschichte an. Türkisch und das Deutsche lassen sich beidseitig (fast) locker von beiden Seiten lesen. Das liegt daran, dass der „Vater der Türken“ Kemal Atatürk, einen Deutschen damit beauftragte, die türkische Sprache in eine lateinische Schrift zu bringen. So heißen die türkischen Wörter „iş (= isch) bin dum“ “Arbeit tausend gestern“. Oder anders herum „Iş ese borot in der bekaray“.

 

 

 

Heute arbeiten nur noch wenige von ihnen bei BOGE. Die BOGE GmbH war ein deutsches Unternehmen mit 1800 Beschäftigten. BOGE war der größte Arbeitgeber in Eitorf und der größte Stoßdämpfer-Hersteller in Europa. Es gehörte abwechselnd zu Mannesmann, Siemens, der ZF Friedrichshafen AG und Sachs.

 

 

 

Heute verdienen die meisten von ihnen ihr Geld in verschiedenen Firmen der näheren und ferneren Umgebung sowie in kleinen und größeren eigenen Unternehmungen.

 

 

 

Die türkische Sprache gehört zur Gruppe der Altaisprachen, den Turksprachen. Diese sind verwandtmit Finnisch, Estnisch, Ungarisch, Samisch und noch weiter entfernt mit Japanisch und Koreanisch. An die 80% aller Türken sprechen Türkisch als Muttersprache. Fast alle Türk*innen sind islamischen Glaubens (offiziell 98%). Die meisten sind Sunniten, viele Alewiten (15-25%). Wenige sind alawitisch (Syrien) oder sie gehören, wie im Christentum aufgeteilt, anderen wie schiitischen Glaubensrichtungen (Iran) an.

 

 

 

Viele türkische Staatsbürger sprechen zudem ihr Kurdisch, Griechisch, Romanes oder Armenisch. Über 20% aller Türken sind Kurden. Das Kurdische gehört zum iranischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Viele türkische Türken distanzieren sich von Kurden, weil sie in der Türkei und Syrien Alewiten (islamische Religion zwischen Schiiten und Zarathustra), frauenfreundlich und PKK- orientiert sind.

 

 

 

In der Türkei werden etwa 50 Sprachen (ohne die zugewanderten oder gelehrten Sprachen wie Englisch, Deutsch, Russisch, Spanisch, etc.) gesprochen, die aus 6 total verschiedenen (!) Sprachfamilien kommen. In Deutschland sind es gerade mal 6 Sprachen aus einer (!) Sprachfamilie, der Indoeuropäischen.

 

 

 

Sie wissen, dass sie verschiedenen Völkern angehören, wie den Zaza, Saka, Griechen, Juden, Kurden, Roma, Dom oder Osseten. Sie sind Turkvölker der Türken, Ogusen, Aserbeidschaner, Gagausen, Mescheten, Turkmenen, Kiptschaken, Balkaren, Uiguren, Karatschaier, Kasachen, Kirgisen, Kumyken, Nogaier oder Tataren. Zusammen bilden alleine die Turksprachen gut 40 Ethnien. Alleine das Türkische verfügt, wie das Deutsche, wiederum über viele Dialekte.

 

 

 

Weitere Sprachen gibt es bei den dort lebenden Slawen (Bosniaken), Usbeken, Mazedonier, Bulgaren, Thraker, Pomaken, Rumänen oder „Türkeipolen“. Türkische Staatsangehörige können zudem Kaukasier, Tscherkessen, Abbasiden,Adygejer, Kabardiner, Abchasen, Tschetschenen, Inguschen, Georgier, Uzkoks oder Lasen sein. Sie sind auch Araber, Assyrer, Aramäer, Albaner oder Skipetaren, Armenier oder Hemşinli. Einige wissen sogar, dass sie von Kelten, dem Volk der Galater (bekannt auch aus der Bibel als „Paulusbrief an die Galater“) abstammen. Noch heute hat Istanbul das Stadtviertel und entsprechend den Fußballverein „Galatasaray“

 

 

 

.Auch in Eitorf ist „das mit den Türken“ so ähnlich. Es ist nicht „so krass wie etwa in Köln“, sagen sie in der Moschee in der Siegstraße, dem alten Zentrum Eitorfs. Die politische Aufteilung zu kennen, ist sehr wichtig. Einerseits sind sie z.B. bei unseren Wahlen deutsch. Andererseits gibt die DITIB mit Anhängern und Orientierungen wie in der Türkei. Man findet zudem AKP-Anhänger (Erdoğan - konservative islamische Sunniten) und die faschistische MHP mit ihrer gerade in Eitorf aktiven Jugendorganisation der „Grauen Wölfe“ (Boz Kurt). Es gibt eine Millî Görüş - Gemeinde (sehr religiös und nationalistisch), die CHP (Atatürk)-Anhänger, Unpolitische und vollkommen Integrierte. Gülen-Leute sind sehr konservativ islamisch intellektuell, aber viele von ihnen reflektiert. Die HDP ist links und PKK-Anhänger sind maoistisch. Sie sind in Eitorf vorhanden, aber einige oft eher selten.

 

 

 

Immer wieder wird behauptet, „unsere“ Türken kämen vom Land und wären deshalb ungebildet. Ich halte es hier mit John Lennon, der einmal sagteBut you're still fucking peasants as far as I can see“. Das bedeutet so viel, dass wir alle von einfachen Bauern abstammen. Bildung ist gemacht und kann durch Bildung verändert werden.

 

 

 

Es dauerte lange bis das erste türkische Mädchen in Eitorf Abitur machte. 2019 gingen bei insgesamt 827 Schüler*innen in Eitorf 37 mit türkischen Migrationshintergrund zum hiesigen Siegtal-Gymnasium(1). In der Gesamtbevölkerung ist das Verhältnis 12:1, in der Eitorfer höheren Bildung 22:1. Da gibt es also noch einiges zu tun.

 

 

 

Die meisten wohnen in der Siegstraße, einige in Irlenborn, in der Cäcilienstraße und in Alzenbach. Hier gibt es auch Parallelgesellschaften. Viele von ihnen sind verteilt über die Orte, in irgendwelchen Straßen oder Dörfern Eitorfs wohnend, gut oder schlecht integriert.

 

 

 

In der Türkei leben über 70 Millionen Menschen, in anderen Ländern mit anderen Staatsangehörigkeiten weitere 110 Millionen. In 8 Ländern ist Türkisch(2) Amtssprache oder anerkannte Regionalsprache. Turksprachen sind verbreitet vom Nordosten Afrikas bis zum Balkan, zur europäischen Türkei, vom südöstlichen Teil Russlands über Kleinasien, und von dort nach Sibirien bis zur Wüste Gobi. Auf der ganzen Welt ist keine Sprachfamilie über ein so weites Gebiet hinweg verbreitet, wie das Türkische. Spätestens seit Mesut Özil können wir wissen, dass auch die in China lebenden Uiguren Turkvölker sind.

 

 

 

2017 lebten in Deutschland 2,8 Mio. Menschen mit türkischem Migrationshintergrund, das sind 3.4 %. In Eitorf leben 1000 bis 1500 Menschen bei insgesamt fast 19.000 Einwohnern (3). Das sind hier 7 bis 8 %.

 

 

 

In der Türkei leben ungefähr 100.000 Deutsche, also keine 0,1%. Sie sind mit türkischen Ehepartnern verheiratete Deutsche, Fachkräfte, Rentner und Langzeittouristen, die die meiste Zeit des Jahres im Land Türkei verbringen.

 

 

 

Ungefähr 800 Deutsche verließen Deutschland in der Nazizeit (ob der guten Beziehungen zwischen den beiden Staaten) und bilden noch heute eine eigene Gemeinde in Istanbul. 200.000 „Türken“ gingen in die Türkei zurück, manch eine/r von ihnen aus Eitorf.

 

 

 

Unsere Kulturen sind seit Jahrhunderten eng mit einander verbunden. Dabei galt Türkisch lange alsunlernbare“ Sprache. Die bei uns lebenden Menschen aus dem osmanischen oder türkischen Kulturkreis beweisen das Gegenteil, wenn sie Deutsch sprechen. Vor allem Jüngere sprechen deutsch fließend. Übrigens war nicht nur Johann Wolfgang von Goethe ein großer Türkei- und Islamfan. Vieles ist nachlesbar im „West-östlichen Divan“.

 

 

 

Wörter wie Kaviar, Joghurt, Kiosk, Turban, Tulpen, Diwan, Pascha, Döner, Schabracke, Lan, Ziffer, Kebab, Pide, Horde, Baklava, Schal, Dusche, Vallah, Sultan, Kadi, Hodscha und Yallah sind aus dem Türkischen. Aus dem Deutschen kommen şalter (Lichtschalter), şinitsel (Schnitzel), Aysberg(Eisberg), otoban (Autobahn) oder fön (Föhn).

 

 

 

Der Mufti Eitorfs wird immer für nur 5 Jahre vom türkischen Staat geschickt. Der jetzige, er heißt .Ahmad Kadioğlu, spricht zumindest Türkisch, Arabisch und Deutsch.

 

 

 

In Eitorf klappen das Nebeneinander- und Miteinanderleben, das Miteinanderreden und selbst das erlebte Nichtreden gut. Mann und Frau leben hier immer miteinander friedlich, so lange miteinander geredet wird. Es sind alteingesessene Familien, Zugezogene, Behinderte, Alte, Flüchtlinge, Menschen aus allen deutschen, europäischen und Ländern der Welt, die das können. Es sind Arme, Nur-Hier-Wohnende, Gebildete, Studierende, Bauern oder Künstler*innen. „Selvs dr Türk vun nevve ahn es en e Rheinländer“, solange immer wieder zusammen neu gemachte Regeln gelten.

 

 

 

Mehr miteinander reden macht das Miteinander nicht immer einfacher, aber das Miteinanderleben möglich. „Fastenbrechen „oder „Kermes“ werden immer mehr Anlass zum interkulturellen Treffen. Menschen nehmen immer wieder neue Menschen zum Treffen anderer mit.

 

 

 

Lasst uns miteinander feiern, mehr miteinander tun und entscheiden. Das Zusammenleben in Eitorf ist gestaltbar. Das beweisen die, die es tun und das sind oft viele. Das können Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

 

 

 

1Zahlen von der Schulleitung

 

2http://www.acarindex.com/dosyalar/makale/acarindex-1423933614.pdf

 

3In Deutschland gilt der Migrationshintergrund erst ab der Geburt im Jahr1945.
Er wäre sonst viel höher als 20%