„…dagegen lässt sich doch durch Erziehung

     und Aufklärung ein Weniges unternehmen."

Adorno

 

 

Walter Hövel
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Für mich ist Pädagogik eine demokratische Haltung, die dazu gehörige Handlungsfähigkeit, wissenschaftliche und persönliche Kompetenz und die Fähigkeit zur systemischen Strategie.

 

Meine Pädagogik geht konsequent von den Rechten der Kinder als Menschenrechte aus.

 

Für mich ist nicht die Verwirklichung einer Pädagogik gefordert, sondern die ständige Weiterentwicklung eines demokratischen Lernens.

 

Für mich ist die Bestimmung der Inhalte und der Form des Lernens unveräußerliches Recht der Kinder.

 

Ich bin höchst eigensinnig.Wenn mir etwas oder ein Mensch nicht "passt", gehe ich einfach.

 

Diese Inhalte sind nicht durch Didaktik und Lehrpläne, Ideologien oder Wissenschaften zu begründen, sondern von jedem Menschen selbst.

 

 Es ist entscheidend Lern- und Organisationsformen zu finden, die es Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen möglich machen sich aus ihrer eigenen Kompetenz heraus zu erfolgreich denkenden und handelnden, demokratischen, glücklichen und kooperationsfähigen Persönlichkeiten zu entwickeln.

 

Sie entwickeln die Kraft der Trennschärfe, um zu erkennen, sich von Menschen und ihren Ideologien zu distanzieren, und mit Menschen in ihrer Vielfalt und Verschiedenheit demokratisch zusammen zu finden.

 

Die Arbeits- und Organisationsformen jeglicher Pädagogik in Kita, Schulen oder Bildung, die Erfahrungen jedes Lernens, sind die Hilfsmittel, die eine Realisierung eines „anderen“, selbst bestimmten Lernens und Lebens möglich machen.

 

Für mich ist Pädagogik politisch, psychologisch und international.

 

Ich war AStA-Vorsitzender an der PH Köln und der PH Rheinland, Mitglied der Abteilungskonferenz und des Senats.

 

Ich arbeitete seit 1973 bis 2015 an verschiedenen Schulen, der Volkshochschule Köln, Gesamtschule Waldbröl und am Berufskolleg Köln, zehn Jahre an Kölner Hauptschulen und an Grundschulen in Sankt Augustin, Lohmar, Ruppichteroth und seit über zwanzig Jahren in Eitorf.

Seit 1992 wirke ich an verschiedenen Hochschulen und Universitäten, seit 1982 in der Fort- und Weiterbildung.

 

Ich war Mitglied des Hauptpersonalrats der Grund- und Hauptschulen in Düsseldorf, Mitglied der Lehrplankommission Englisch für die Hauptschulen in NRW, Mitglied des Schulausschusses der Gemeinde Eitorf, Bildungsverantwortlicher für das Schulamt des Rhein-Sieg-Kreises und Mitarbeiter der Bezirksregierung Köln und des Schulamts Tirol.

 

Ich war jahrelanges Mitglied verschiedener Redaktionen der Zeitschrift „Fragen und Versuche“ der deutschen Freinetbewegung und Mitglied des internationalen Vorstands der weltweiten Freinetbewegung. Seit 1982 bin ich Freinetpädagoge.

 

Seit 1992 arbeitete ich mit Lehraufträgen an verschiedenen Universitäten, über längere Zeiträume in Köln  (Uni und TH), Klagenfurt, Siegen, Bremen, Linz und in Riga.

 

Schon vor meiner Pensionierung 2014 hatte ich Lehraufträge an der TH Köln (Didaktik der frühen Kindheit), der Uni Bremen (Professionalisierung), an der PH Kärnten (Diversität) und der Katholischen PH in Linz (Offenes Lernen und Freinetpädagogik). Ich bin seit 2017 Mitglied im pädagogischen Beirat des Projekts "Glückliches Referendariat". Ich berate die Projektschule in Graz und eine Grundschule.

Seit 2019 reduziere ich meine Hochschularbeit auf zwei Lehraufträge an der TH Köln. Zudem bin ich seit zwei Jahren Mitglied einer Gruppe mit Studentinnen außerhalb des Studiums. Ich bin weiterhin in meinem Beirat, berate Schulen und bin mehrmals im Jahr Gast an Hochschulen.

 

1996 gründete ich die Grundschule Harmonie.
Seit 2008 bin ich als Initiator im "Arbeitskreis Inklusion" Eitorf aktiv.
Ich war Vorsitzender des Pfarrgemeinderats in Eitorf. Ich bin Mitglied des "Städtepartnerschaftsvereins" und singe seit sehr vielen Jahren in Chören.

 

In meinem Leben gibt es fünf Kinder, ihre Partner*innen und Partner und (bisher) zwei Enkelkinder.

 

Seit 1999 arbeitete ich an der Pädagogischen Hochschule Klagenfurt im Studiengang „Freinetausbildung“, als Referent der Freinetausbildung des Wiener Freinetvereins und der Weiterbildung der Freinetkooperative in Deutschland.

 

Ich schreibe Artikel, Bücher und Gedichte, halte Vorträge und Seminare, liebe das Theaterspiel, vor allem das Boalsche und das Menschenschattenspiel, berate Schulen und male Bilder.

 

Themen meiner Arbeit sind unter anderem:
-Selbstorganisation des Lernens
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Demokratie in Klassenraum und Schule
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Kooperation
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Freier Ausdruck: Theater, Kunst, Schreiben, Erzählen, Mathematik und Naturwissenschaften
-Bildungspartnerschaft von Lehrer*innen und Eltern

-Natürliche Methode , vor allem beim Lernen von Sprachen
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Entwicklung von Arbeits- und Darstellungstechniken
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Fragen zur Welt
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Inklusion
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Heterogenität und Diversität
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Kinderuniversitäten
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Die Frage , was Lernen überhaupt ist
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Leitung und  Schulentwicklung
-
Hineingehen in unbekannte Lerngänge
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Freinetpädagogik
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Rollenklarheit durch Rollenspiel und Boaltheater