Grundschule Harmonie

 

 

Grundschule Harmonie

St-Martins-Weg 5

53783 Eitorf

Tel: 02243 912620

Fax: 02243 912622

Email: info@grundschule-harmonie.de

Web: www.grundschule-harmonie.de

 

 

"Dass Schule mir hilft mich zu finden, ich selbst zu sein und weiter werden zu können"

(aus den Grundsätzen des Lernens  unserer Schule)

 

 

 

Lernen - Schulklima und Schulleben

 

Wir sehen unser freundliches, ebenerdiges und lichtdurchflutetes Schulgebäude als einen Lernort, der ebenfalls ein Haus des Wohlfühlens und des Zusammenlebens sein soll. Das Schulgebäude verfügt über zehn große Räume, die alle eine Tür nach draußen haben. Die Schule bietet einen Theater- und Musikraum, einen Kunstraum, einen Englischraum, einen Waldraum, eine Druckerei, eine Bibliothek und einen Bewegungsraum.

 

   

Die Kinder sollen in unserer Schule in einer kindgerechten Umgebung lernen dürfen und können ihr Leben ein Stück selbst in die Hand nehmen.  

Seit Bestehen der Schule haben Kinder, Eltern und Lehrer ein naturnahes Schulgelände geschaffen und stetig weiterentwickelt. So ist aus einer brach liegenden Weide ein Hügel- und Gartengelände mit Biotop, Tunnel, Tipi, Fußballplatz, Weidenlabyrinth, Sandkasten, Spielgeräten und vielen Sitzgelegenheiten entstanden. Diese Umgebung lädt zum Arbeiten, Forschen, Spielen und Verweilen im Freien ein. In zwei jährlichen  Aktionen wird das Gelände gepflegt und neue Projekte werden umgesetzt.

 

 

Zu den Grundsätzen unserer Schule gehört die respektvolle und wertschätzende Haltung aller Menschen. Unser Anliegen ist es,  jedes Kind auf seinem Weg zur eigenen Persönlichkeit und Lernerpersönlichkeit zu begleiten, herauszufordern und zu stärken. Darin liegt für uns der Weg der Selbstbildung, des Selbstkonzepts, des „eigenen Menschseins”.

 

Lernen - im Dialog mit den Eltern (Übergänge)

 

Die Zusammenarbeit und das Gespräch mit Kind und Eltern ist uns schon vor dem Schulbeginn  ein wichtiges Anliegen. So können Kinder und Eltern an der Schule hospitieren und dabei die Lehrpersonen und Lerngruppen in der alltäglichen Arbeit erleben. Die Schulneulinge und deren Eltern haben ein Mitspracherecht bei der Wahl der zukünftigen Klasse des Kindes.

Auch im weiteren Verlauf der Schulzeit sind die Kind-Eltern-Schule Gesprächen wichtiger Bestandteil.  Auf der Grundlage der Selbsteinschätzungsbögen und der Kriterienzeugnisse finden mindestens halbjährliche Beratungsgespräche über den Lern- und Entwicklungsstand des Kindes statt.

Die Selbsteinschätzungsbögen und die Kriterienzeugnisse geben Kind und Eltern einen Überblick und Ausblick darüber, was in den vier Grundschuljahren in den einzelnen Fächern zu lernen ist und in welchem Maß das Kind die Kompetenz bereits erreichen konnte.

Darüberhinaus gibt es zu jeder Zeit im Schuljahr die Möglichkeit, einen Gesprächstermin zu vereinbaren.

Im “Viera*”- Programm der vierten Schuljahre finden Förder- und Forderstunden statt, so dass die Kinder ihre Kompetenzen für die weiterführenden Schulen festigen können.

*Der Name entstand in Anlehnung an die VERA-Vergleichsarbeiten im 3. Schuljahr.

 

Lernen - Zusammenwirken von Individuum, Gemeinschaft und Struktur

 

Wir sehen das Lernen als aktiven Prozess jedes Einzelnen, der in hohem Maße den Austausch mit anderen Menschen benötigt.

 

Individuelles Lernen ermöglicht den Kindern, an dem zu arbeiten, was für sie wichtig und sinnvoll ist. Jedes Kind erhält Raum und Zeit, für seine eigenen Vorhaben, seine Fragen, Themen, Interessen und Talente. Und jedes Kind will lernen. Lernen ist etwas "ureigen" Menschliches.

Das Kind will schreiben und lesen lernen, es will zählen und rechnen, es will fragen und forschen, Zusammenhänge verstehen und sich in der Welt orientieren.

     

 

Die Erwachsenen schauen auf die Fähigkeiten und Interessen der Kinder und bauen ihr eigenes Handeln, ihre Begleitung, ihre Forderung und Förderung darauf auf.

Die Erwachsenen kennen die geforderten Inhalte und Kompetenzen der Lehrpläne. Sie bringen gleichermaßen die entsprechenden Themen und Lerninhalte in die Arbeit und Auseinandersetzung der Lerngruppe ein. Sie machen Angebote zu Themen und Inhalten, die sie begeistern und die sie mit Begeisterung vermitteln möchten.

Der Kreis einer Lerngruppe ist Ausgangspunkt und Strukturgeber des Unterrichts. Hier trifft man sich, um die Arbeit zu planen. Wir LehrerInnen und die gesamte Lerngruppe sind auf diese Weise im Bilde darüber woran jedes Kind aktuell arbeitet. So können wir es individuell oder im Kreisgespräch über den nächsten Schritt beraten, Ideen austauschen und helfen die Arbeit zu organisieren.

 

Der Kreis bietet auch den Raum, die Ergebnisse regelmäßig zu besprechen und den eigenen Arbeitsprozess zu reflektieren. Eine positive Lernhaltung wird gepflegt und Leistungen werden in der Gemeinschaft gewürdigt. Arbeiten werden meistens mit einer Präsentation abgeschlossen. So sind sie für die Lehrpersonen und die Schulgemeinschaft sichtbar und erfahrbar. 

 

Die Präsentations-Kompetenz ist uns wichtig, weil

- die Kinder bei der Vorbereitung einer Präsentation das Gelernte strukturieren, vertiefen und

   verinnerlichen

- sie als ReferentInnen Selbstvertrauen gewinnen und ihre Sprachkompetenzen erweitern

- sie als ZuhörerInnen von ihren Mitschülern lernen

- sie diese Kompetenzen  für ihre Zukunft in Schul- und Arbeitswelt benötigen

 

   

 

Begleitende Orientierungen sind standardisierte Tests und Überforderungstests, freiwillige „Testtimes“ und die bereits genannten Präsentations-, Beratungs-, Gesprächs- und Evaluationsformen auf allen Ebenen des Schullebens.

Nachhaltiges Lernen kann erfolgen, wenn das Kind einen positiven emotionalen Bezug zum Gelernten hat.

 

 

Lernen in natürlichen Gruppen

“Es ist normal, verschieden zu sein.” Das wesentliche Prinzip der inklusiven Schule ist die Wertschätzung von Vielfalt und die Akzeptanz von Verschiedenheit als Chance. Dazu gehört es, mit individuellen Verschiedenheiten flexibel umzugehen und Verantwortung für sich selbst und für Andere zu übernehmen.

Seit Jahren sind alle Klassen der Grundschule Harmonie jahrgangsübergreifend organisiert. Die Kinder arbeiten in gemischten Gruppen (Jahrgänge 1 bis 4). So lernen sie miteinander und voneinander entsprechend ihres Leistungsvermögens und finden dabei Anregungen und Herausforderungen. In der vertrauten Gruppe erleben sich die Kinder im Laufe der Schulzeit in unterschiedlichen Rollen. Mal sind sie Lernende, mal übernehmen sie als Experten anderen Kindern gegenüber Verantwortung und entwickeln so ein positives “Lernbild” von sich selbst. Die Kinder arbeiten über Altersgrenzen hinweg an gemeinsamen Themen, genauso selbstverständlich bilden sich Freundschaften über Jahrgangsgrenzen hinaus.

Vier Jahre lang bleiben die Kinder in der Regel bei einer KlassenlehrerIn. Durch den jahrgangsübergreifenden Unterricht kommen in jedem Schuljahr etwa 5 Kinder neu in die Klasse, die in der bestehenden Lerngruppe durch das Vorbild der Älteren einen leichtfüßigen Eintritt in die Grundschulzeit erhalten.

   

Lernen und Demokratie

Vom ersten Schultag an lernen die Kinder, Verantwortung zu übernehmen für sich und das eigene Lernen, für andere und den Umgang miteinander und auch für die Schule als Lern- und Lebensort. Sie haben das Recht, ihren eigenen Fragen nachzugehen und sind vollwertige Mitglieder der Gemeinschaft. Um diese Anliegen zu verwirklichen, ist ein demokratisches Miteinander Grundvoraussetzung und zudem Hauptanliegen unserer Schule. Neben täglichen Gesprächen und Kreisleitungen gibt es feste Rituale an unserer Schule, in denen die Eigeninitiative der Kinder und der demokratische Umgang mit allen Menschen geschult, gelebt und gepflegt werden.

Das Kinderparlament ist Herz und Ideengeber unserer Schule. Jede Klasse wählt zwei Delegierte für das Kinderparlament, die sich einmal wöchentlich mit der, ebenfalls von den Kindern gewählten Lehrperson, treffen. Dabei planen und gestalten die Kinder verantwortungsvoll das Leben und Lernen in der Schule mit.

Der Klassenrat ist das Entscheidungsgremium der Klassen. Hier werden die Lern-, Lebens- und Umgangsformen der Klasse miteinander besprochen, durchdacht und geklärt. Die Planung gemeinsamer Lernvorgänge, die Absprachen und  Vorhaben oder auch auftretende Probleme sind Kernstücke des Klassenrates.

 

Lernen -  auch am Nachmittag

(FLieG - Feste Langzeit in einer Gruppe)

Seit dem Schuljahr 2007/08 haben wir an unserer Schule die „Feste Langzeit in einer Gruppe“ eingerichtet. In den Langzeitgruppen treffen sich jeweils ca. 20 Kinder in einer Gruppe, die am Nachmittag bis 15.00 bzw. 17.00 Uhr in der Schule bleiben.

Die Eltern der Schule haben einen Elternverein gegründet, der der Träger dieser Nachmittagsbetreuung ist. So konnten und können wir an unserer Schule die Betreuung am Nachmittag umsetzen und seit Jahren gewährleisten. Der FLieG-Verein stellt Betreuer und Betreuerinnen ein, die mit den Kindern den Nachmittag gestalten.

Die Kinder haben die Möglichkeit an ihren eigenen Projekten und Inhalten weiterzuarbeiten sowie Angebote von Betreuerinnen und Eltern, auch gruppenübergreifend, auszuwählen. Sie können ihre eigenen Spiel- und Bewegungsideen verwirklichen. Die geförderte Eigenaktivität der Kinder soll einen Beitrag leisten zur Erziehung zur Selbständigkeit und Eigenverantwortung.

Seit Januar 2010 haben wir eine eigene, genehmigte Küche, in der unser Küchenteam Frühstück bereitet und das Mittagessen frisch kocht. Wir legen größten Wert darauf, nicht auf angeliefertes Essen angewiesen zu sein.  Soweit es in dem gesetzlich zugelassenen Rahmen möglich ist, beziehen wir die Kinder in die Planung und Zubereitung des Essens ein. Das Thema Essen und gesunde Ernährung hat im Schulleben einen hohen Stellenwert. Immer wieder gibt es Projekte rund um das Essen und die Ernährung.

Die Kinder essen mit den Lehrern, Lehrerinnen, Betreuern und Betreuerinnen in den Klassenräumen. So können sie auch hier ein gemeinschaftliches Miteinander erfahren und eine gemeinsame Esskultur entwickeln.

 

 

Jedes Kind unserer Schule erhält auf Wunsch einen FLieG-Platz!

 

Unsere Schulzeiten

Die Schule öffnet ihre Türen um 7:15 Uhr. Während des offenen Schulanfangs können die Kinder in Ruhe ankommen und mit ihren eigenen Vorhaben starten.

Die Kernunterrichtszeit für alle Kinder geht von 8:00 bis 12:30 Uhr.

Im Anschluss können die Kinder bis 15:00 bzw.bis 17:00 Uhr an "FLieG” teilnehmen.

 

 

 

 

 

Wochenüberblick

 

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

ab 7:15 Uhr

Offener Schulbeginn

1. Block

von 8-10 Uhr

 

D/M/SU

 

D/M/SU

 

D/M/SU

 

D/M/SU

 

D/M/SU

10.00 - 10.15 Uhr

10.15 - 10.55 Uhr

Frühstückszeit

 

Pause

2. Block

von 10.55- 12.30 Uhr

 

Fachatelier

 

Sport*

 

Fachatelier

 

Fachatelier

 

Fachatelier

bis 13.15 Uhr

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3.Schuljahr

4.Schuljahr

3.Schuljahr

4.Schuljahr

Kinderparla-ment

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12.45 Uhr

Mittagessen (für 3. und 4. Schuljahr ggf. später)

 bis 15.00 oder bis 17.00 Uhr

 

FLieG (Feste Langzeit in einer Gruppe)

 

Legende:

D/M/SU : Deutsch, Mathe, Sachunterricht

Fachateliers werden epochal von Ferien zu Ferien  gewählt, so dass jedes Kind seinen eigenen festen Stundenplan hat. Die Ateliers sind verbindlich und umfassen Angebote wie Religion, Kunst, Musik, Theater, Englisch, Schulradio, Schulzeitung, Psychomotorik, Chor  etc.

*Sport findet an einem der Tage statt