Walter Hövel
„Harmonie ins Herz geschlossen“

 

1997 textete die damalige Konrektorin Marion Suttmann-König, danach Leiterin der Bodenberggrundschule in Windeck-Schladern, das „Harmonielied“ zur Melodie eines sehr bekannten Schlagers.

Es wurde zwei Jahrzehnte lang in den vielen Schulversammlungen, bei Festen und Auftritten gesungen. Zweimal sogar auf einem Bahnsteig des Kölner Hauptbahnhofs.

Als Tradition entstand, dass die Kinder sich ab „Sie haben“ in der Zeile die Ohren zuhielten und sie laut schrien: „Harmonie ins Herz geschlossen“ und dann wieder weiter sangen, als wäre nichts geschehen.

Seit den Schulleitungen von Frau Radwan, Boris Kocea und Anja Löhr wird das Lied nicht mehr gesungen.

 

Marion Suttmann-König
Das Harmonielied

1.   „Weißt du, wo das Lernen noch Freude macht,

wo dir, ab halb acht nur die Sonne lacht.

Glaub mir, diesem Platz musst du suchen gehen

Schau nur rein, du wirst seh’n:

Kinder, die in Schluffen durch’s Schulhaus geh‘n

Kinder, die staunend vor den Computern steh’n

Kinder, die die Buchstaben alle perfekt verkehrt rum dreh’n

Und * * * * * (klatschen)

Refr.:  sie singen alle

[: Das Harmonielied

Und freu’n sich, dass es so ‚ne Schule jetzt gibt.

Hier macht Lernen viel Spaß, Kinder trau’n sich noch was

Und die Eltern denken, was ist denn das:]

Und singen alle [:]

 

2.   Kinder, die vor Eifer fast explodier‘n,

die dann, alle Sachen im Haus verlier’n.

Aber, an der Orgel das C-Dur kapier’n und fleißig üben.

Leute, wir sind die Zukunft von morgen,

hört Leute, macht euch ja keine Sorgen,

denn alle, die hier steh’n, könn’s nicht fassen,

wir haben Harmonie ins Herz geschlossen

 

Refr.: und singen deshalb:

[: Das Harmonielied

Und freu’n sich, dass es so‘ne Schule jetzt gibt.

Hier macht Lernen viel Spaß, Kinder trau’n sich noch was

Und die Eltern denken, was ist denn das :]

Und singe alle

das Harmonielied