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Uschi Resch und Walter Hövel

D53783 Eitorf   Hecke 15  0049 2243 840507   hoevel.resch@web.de

Uschi Resch begann ihren Beruf als Lehrerin 1988 in Wien. Sie wurde 1997 Lehrerin für Deutsch, Sachunterricht und Musik in Deutschland. 2002 wurde sie Konrektorin einer Grundschule in Bonn, dann in Eitorf. Als Schulleiterin der Grundschule Eitorf ab 2005 erhielt ihre Schule u.a. den „Jakob-Muth-Preis“, den „Deutschen Präventionspreis“ und den Titel einer „Gut-drauf-Schule“.

Seit 2011 arbeitet sie als Schulrätin. Sie ist Mitglied im Lenkungskreis des Rheinisch-Bergischen-Kreises, im Kernteam des MINT-Netzwerkes und Leiterin des Kompetenzteams der Lehrerfortbildung (Oberbergischer Kreis, Leverkusen, Rheinisch- Bergischer Kreis).

Walter Hövel arbeitete seit 1973 in Köln u.a. an einer Berufsschule, an der Hauptschule und leitete 20 Jahre lang die Grundschule Harmonie in Eitorf. Seine Schule wurde u.a. für den ersten „Deutschen Schulpreis“ nominiert, wurde zertifizierte „Europaschule“, gewann den „Umweltpreis des Rhein-Sieg-Kreises“ und wurde wiederholt als „Schule für individuelle Förderung des Landes Nordrheinwestfalen“ zertifiziert.

Walter Hövel arbeitete viele Jahre an der Uni Köln und Siegen, der Uni Riga/Lettland, in der Studienplankommission Englisch für die Hauptschulen in NRW und im Hauptpersonalrat des Landes. Er war Mitglied des Schulausschusses der Gemeinde und Bildungsverantwortlicher für das Schulamt des Rhein-Sieg-Kreises.

Er war Mitglied des internationalen Vorstands der FIMEM (Féderation Internationale des Mouvements d´Ecole Moderne) und jahrelang in der Redaktion der Lehrer*innenzeitschrift „Fragen und Versuche“.

Gemeinsam gewannen die Schulen von Uschi Resch und Walter Hövel den „eTwinning-Preis 2000“, wurden als „hervorragende Comenius-Schulen“ ausgezeichnet und arbeiteten intensiv beim „Blick-über-den Zaun“. Sie machten und machen gemeinsam Fort- und Weiterbildungen, wie den Freinet-Studiengang der Uni Bremen und der PH Klagenfurt, an den Deutschen Schulen Ecuadors oder bei Lehrertagen des vbe und der GEW.

Seit seiner Pensionierung 2015 war er Referent der Weiterbildung der bundesdeutschen Freinet-Kooperative, Mitarbeiter der Fortbildung der Bezirksregierung Köln für Heterogenität und Inklusion, Lehrbeauftragter der TH Köln, Uni Bremen, für den Studiengang "International Study Programme in Education“ der PH Klagenfurt und der Katholischen PH Linz, beide in Österreich. Zudem gestaltete er verschiedene Fortbildungen und Vorträge.

Gemeinsam entwickelten sie gemeinsam eine über 10jährige Partnerschaft mit Schüler- und Lehreraustausch mit englischen Grundschulen in Derbyshire/England.

Gemeinsam und einzeln publizierten sie Artikel in Fachzeitschriften und Büchern. Sie arbeiteten an einem Schulbuch. Sie gründeten und vertreten seit 2010 den Arbeitskreis Inklusion ihrer Heimatgemeinde.

Uschi Resch und Walter Hövel stehen für eine Pädagogik der Selbstständigkeit, Leistungsfreude, Verantwortungsübernahme, Demokratie und Inklusion. Sie gehen der Frage nach, was Lernen ist und welche Bedingungen das Lernen für seine optimale Entfaltung innerhalb und außerhalb der Schule braucht.

Walter Hövel realisierte in 20 Jahren Grundschule Harmonie in Eitorf grundlegende Veränderung der pädagogischen Praxis.

Verschiedene Ansätze einer zukunftsorientierten Pädagogik wurden implementiert:

·         Vollständige Selbstorganisation und Eigenbestimmung des gesamten Lernens der Kinder

·         Einführung des Klassenrates als Planungsort des eigenen Lernens

·         die regelmäßige Präsentation des Lernens

·         Lernen durch Lehren und die Selbsteinschätzung mit Hilfe von Bögen

·         Lernen und Leisten durch intrinsische Motivation

·         Zeugnisse, Noten, Klassenarbeiten und Tests nicht als Fremdbewertung und Kontrolle

·         Installation von Leistungsbestätigung und Lernorientierung

·         Aufbau einer eigenen Lernerpersönlichkeit und Entwicklung von Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein

·         Teamarbeit der Lehrkräfte zur Gestaltung einer lernenden Schule

·         Lernen in der gesamten Gemeinde und Region: „Lernen im Dorf“

·         Aufbau von eigenen regelmäßigen Kinderuniversitäten mit Vorlesungen und Seminaren als Gemeinschaft von Lernenden und Lehrer

·         Vollständige Integration von regelmäßigen Lehr- und Lernangeboten durch Kinder, Lehrkräfte, Eltern, Mitbürger*innen und Experten

·         Vollständige Öffnung zur Hospitation von eigenen Eltern, Fortbildungen, Kollegien, universitärer Ausbildung und Forschung, Betrieben und Ministerien

·         Elternarbeit zur willentlichen Bereitschaft der Veränderung des Lernens

·         Bildungspartnerschaft von Lehrer*innen und Eltern zur Entwicklung einer Lerndemokratie

·         Schulentwicklung von Kindern

·         Kooperation mit Betrieben, Stiftungen und Universitäten

·         Nationale und internationale Kooperation mit Schulen, Universitäten und Organisationen

·         Kooperation mit Kindergärten und weiterführenden Schulen

·         Studium der Freinet-, Montessori-, Jenaplan, Reggio, Bauhauspädagogik und des Offenen Unterrichts

·         Studium der Entwicklung der staatlichen und freien Schulen

·         Regelmäßige aktive und partizipierende Teilnahme an Kongressen und Tagungen

·         Demokratie in Klassenraum und Schule, Auseinandersetzung mit den Rechten der Kinder

·         Klassenrat als Kernort des eigenen Lernens

·         Kooperation von Freier Ausdruck: Theater, Kunst, Schreiben, Erzählen, Mathematik und Naturwissenschaften

·         Natürliche Methode , vor allem beim Lernen von Sprachen

·         Entwicklung von Arbeits- und Darstellungstechniken

·         Fragen zur Welt

·         Inklusion

·         Heterogenität und Diversität

·         Jahrgangsübergreifendes Arbeiten in der Altersmischung 1-4

·         Die Frage , was Lernen überhaupt ist

·         Leitung und  Schulentwicklung

·         Hineingehen in unbekannte Lerngänge

·         Rollenklarheit durch Rollenspiel und Boaltheater

·         Lernangebote durch freien Ausdruck, Forschung und Lernen außerhalb der Schule

·         Entwicklung von eigenem Modellen der Ganztagsschule

·         Gesundes Frühstücken und Essen

·         Drucken in der Schule

·         Entstehung einer Fest- und Spielkultur

·         Entwicklung von Lernwillen und Leistungsfreude

·         30 Jahre Beiträge zur Lehrer*innenbildung In Forschung und Lehre

·         Auseinandersetzung mit Schularchitektur

·         Intensivste Auseinandersetzung mit Kinder- und Familienpsychologie

·         Gestaltung von Klassenräumen, Schulen und Schulgeländen

·         Beratung anderer Schulen

·         Erfahrungen mit der Pädagogik der Lernwerkstätten und ihrer Praxis

·         Besondere Erfahrungen mit der schulischen Entwicklung in Österreich, der Schweiz, Italien, dem UK, in den Niederlanden, in Luxemburg, Frankreich, Portugal, Finnland, Slowenien, Kroatien, Spanien, Lettland, Japan, Kanada, Ecuador,

·         Musikalische Fortbildung und Erziehungsarbeit

·         Systemische Sicht von Kindern und Lernen

·         Übertragung von Organisations- und systemischer Entwicklung der Wirtschaft in die Schule

·         Aufbau von Kinderparlamenten

·         Diverse Arbeiten zum Freien Schreiben in Deutsch und Englisch

·         20 Jahre Erfahrungen in der Arbeit mit Sintifamilien und -kindern

·         Erfahrungen mit Kindern mit Migrations- und Fluchthintergründen

·         Lesen und seine Verankerung

·         Medien und Computererfahrungen

·         Ausbildung neuer Lehrer*innen in der ersten und zweiten Phase und Prüfungen

·         Aufbau von Lernzentren des naturwissenschaftlichen Lernens

·         Aufbau von Fachräumen in der Grundschule als Kunst-, Wald-, Bewegungs-, Forschungs-, Musik- und Theater-, Sprachlernräume,…

·         Begabtenförderung

·         Kommunikationsentwicklung

·         Lernenlernen in der Schule

·         Lernzeiten statt Hausaufgaben

·         Schulzeitungen

·         20 Jahre Umsetzung an einer staatlichen Schule in einem ländlich-konservativen Kontext

·         Auflösung von Stundenplänen und Fächern zugunsten eines ganzheitlichen Lernens

·         Betonung der Qualität des Fachwissens

·         Arbeiten mit entwickelten Fachdidaktiken

·         Studium und Begleitung der Arbeit freier Schulen
Lernen in vorbereiteten und natürlichen Lernumgebung

·         Lernen durch Anregung

·         Lernen in Kooperation

·         Bilinguales Lernen

·         Lernen ohne Lehrer*innen

·         Ästhetisches und imaginäres Lernen

·         Planung und Steuerung des situativen und willkürlichen Lernens

·         Fachtagungen Inklusion

·         Regionalkonferenzen

·         Kooperation mit der verschiedenen Abteilungen der Uni Siegen (Studiengang Inklusion, ZPE und Lehrerinnenbildung)

 

 

Weiteres:

www.walter-hoevel.de

www.grundschule-harmonie.de