Chronik des Schuljahres 2008/9 an der Grundschule Harmonie

AUGUST

Erste Woche, 9.-15. August 2008

Wir haben samstags mit der Einschulung der 41 Erstklässler angefangen. Die Kirche in

Harmonie war zum ökumenischen Gottesdienst mit Pfarrer Rolf Thumm und dem

Kirchenreferenten Andreas Garstka voll besetzt. Die über 300 Menschen, Eltern, Großeltern,

Geschwister, Freunde und andere Verwandte überfüllten dann auch das Forum unserer

Schule.

Annette Käshammer und Christine Schaumann spielten zur Eröffnung ein zweihändiges

Klavierstück.

Es folgte eine Rede des Schulleiters Walter Hövel. Er sprach über die Frage der Erziehung

heute, über die gemeinsame Verantwortung der Eltern und (!) Lehrer als Erwachsene, ihrer

Rolle als Vorbilder, Vertraute und Orientierung, über Kooperation, Leistungslust, Demokratie

und über das Recht der Kinder, Kinder sein zu dürfen, die ihren Lebensweg bewusst finden

und gehen können. Er forderte Bildung und Erziehung noch besser zu verstehen, wenn wir die

Kinder als kompetente Menschen verstehen, die die Kooperation mit den Erwachsenen und

unserer Gesellschaft und Welt suchen. Kinder wollen uns verstehen, um sich selbst und ihr

Leben zu verstehen. Zwang und autoritärem Gehabe gegenüber Kindern sind genau so wenig

verständlich für Kinder wie das Aufgeben jedes eigenen Standpunkts als Erwachsene im

Umgang mit den Kindern, also einer Haltung, die im Englischen auch „Pampering“ genannt

wird. Kinder wollen lernen, und um so mehr, wie wir Erwachsenen mit ihnen über ihre

Erlebnisse, ihr Fühlen und ihre Gedanken reden, mit ihnen spielen und arbeiten, die Kinder

selbst lernen lassen, um dabei mit ihnen gemeinsam zu lernen.

Das gesamte Kollegium spielte dem Publikum eine typische Kreissituation unseres

Schulmorgens vor, um zu zeigen, wie bei uns jeden Tag die Arbeit beginnt. Nach dem Singen

eines selbst getextetes Schullied, das alle schnell mitsingen und mitmachen konnten, gingen

die „Neuen“ mit ihren Lehrerinnen und Lehrer in die Klassenräume, während die Gäste vom

Förderverein mit einer Tasse Kaffee oder Tee versorgt wurden.

Am Montagmorgen wurden die Erstklässler auf der wöchentlichen Montagsversammlung

von allen Schülerinnen und Schülern begrüßt, um von der ersten Schulminute an in die neue

Schulgemeinschaft aufgenommen zu werden. Wir konnten unsere neue Kollegin, Alessia

Wielpütz begrüßen, die ab sofort mit einer vollen Stelle Kinder mit einem besonderen

Förderbedarf betreuen kann.

Die erste von einem Schüler gestellte Frage der Woche lautete: „Wie viele Pollen fliegen auf

einem Quadratmeter Erde bei Windstärke drei?“

Am gleichen Tag konnten wir mit unserer „Festen Langzeit in einer Gruppe (FLieG)

beginnen, die in Begleitung von Lehrerinnen und Mitarbeitern nun in zwei Gruppen auf

beiden Fluren angeboten wird.

Am Dienstag waren die ersten Hospitationsgäste in der Schule. Über 20 Lehramtsanwärterinnen,

Seminar- und Fachleiterinnen aus Koblenz besuchten den laufenden Unterricht und

stellten eine gute Stunde lang ihre Fragen.

Am Mittwoch konnten wir unsere Steinwerkstatt im neu entstandenen Holzhaus auf der

Rückseite unserer Schule einrichten. Vielen Dank an unseren Mitarbeiter Frank Trienenjost,

der das gespendete Haus abbaute und wieder aufstellte und an Herrn Hilger, den Leiter des

Bauhofs der Gemeinde, der wieder keine Mühen scheute uns mit einem Transportfahrzeug

und Leuten zu helfen.

Gut 40 Kinder unserer Schule nahmen an der ersten Vorlesung unserer schuleigenen

„Kinderuniversität“ teil. Über 60 Minuten folgten sie dem Thema „Die Entstehung des

Universums und des Lebens auf unserer Erde“.

Am Donnerstag hospitierten auf Vermittlung der evangelischen Kirche zwei

Kinderpsychologinnen. Sie nahmen dann gleich an unserer ersten Schulversammlung teil,

die traditionell mit dem „Harmonielied“ eröffnet wurde. Kinder stellten die Planung ihres

ersten Fußballturniers von und wir planten und beschlossen mit allen Kindern die Fortführung

unseres Englischunterrichts. Den Abschluss bildete das Einüben des ersten Liedes für das

„Eitorf-Singt-Projekt“ aller Eitorfer Grundschulen, das am 30.August stattfinden wird.

Am Freitag besuchte uns Sean Kollak, der vor vielen Jahren unser erster Englischlehrer war.

Er bot interessierten Kindern eine Lesung selbst geschriebener Kinderreime an.

Und im Fernsehen (KI.KA /ARD und ZDF) wurde der Trailer unseres Schulkrimis gezeigt.

Zweite Woche, 18. - 22. August 2008

Auf der Montagsversammlung konnten wir die neun Geburtstage der letzten Woche feiern.

Es wurde von Kindern, Lehrerinnen und Lehrern vorgestellt, was diese Woche an der Schule

Besonderes geschieht und die neue Frage der Woche lautet „Was ist die Nacht der

Korallen?“

An diesem Montag fand zum ersten Mal unser „Adam-Riese-Kreis“ statt. Jeweils zwei

Kinder jeder Klasse lösen hier gemeinsam eine anspruchsvolle mathematische Aufgabe. Diese

nehmen sie mit in die Klasse, um andere Kinder zu finden, die sich mit dem Problem

auseinandersetzen. Diese besuchen – als Nachfolger - am folgenden Montag den AdamRiese-Kreis.

Die Aufgabe erzählte die Geschichte des jungen Carl Friedrich Gauß: Um ihn

etwas länger zu beschäftigen, wollte sein Lehrer, dass er alle Zahlen von Eins bis Hundert

zusammenzählte. Der junge Gauß gab die Antwort blitzschnell nach kurzem Nachdenken.

Wie löste er die Aufgabe in wenigen Sekunden?

Zwei Hospitantinnen aus Kiel blieben von Montag bis Mittwoch. Sie waren in der

Obereiper Mühle einquartiert. In dieser Woche unterstützen uns drei Praktikantinnen von

verschiedenen Unis bei der Arbeit.

Um die Lieder für „Eitorf singt“ einzuüben, boten wir in dieser Woche für alle interessierten

Kinder dreimal „Sing-Ins“ im Forum an.

Am Dienstag hospitierte eine weitere Kollegin aus Wuppertal und der Erste Beigeordnete

der Gemeinde, Herr Sterzenbach stattete uns einen Spontanbesuch ab.

Anne Witt übergab uns ihre so eben fertig gestellte Staatsexamensarbeit „Die Bedeutung

des Offenen Unterrichts für die Bildungschancen“. Sie untersuchte, ob ein Offener

Unterricht auch Kindern aus gesellschaftlichen Problemzonen mehr fördert als „gewöhnlicher

Unterricht“. Sie verglich offizielle Statistiken mit den Zahlen der Grundschule Harmonie und

befragte Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer des Harmoniejahrgangs

1998/99-2001/2, also Schülerinnen und Schüler der jetzt 11.Klasse.

Ihr Ergebnis ist ein eindeutiges Ja für mehr Bildungschancen für alle(!) Kinder beim Offenen

Lernen. Sie macht dies zuallererst an den Übergangszahlen zu den weiterführenden Schulen

fest, die, wie unsere Ergebnisse der staatlichen Vergleichsarbeiten (VERA), immer deutlich

über dem Durchschnitt liegen. Durch die Befragung des jetzt 11.Jahrgangs lieferte sie uns

zum schulischen Weiterkommen unserer ehemaligen Schülerinnen und Schüler handfeste

Zahlen. Wie schon der ehemalige Schulpflegschaftsvorsitzende Horst Jung vor einigen Jahren

in einer Befragung herausfand, sind die weiteren Schulkarrieren der ehemaligen

Harmoniekinder ausgesprochen erfolgreich.

Die Befragung der Schülerinnen und Schüler gab auch Meinungen wieder, die wir aus jenen

Kreisen der Gemeinde kennen, die Individualisierung, Demokratisierung und konsequent

selbstständigen Lernen sehr kritisch gegenüber stehen. In Interviews, die Anne Witt mit

einigen Schülerinnen und Schülern über den Fragebogen hinaus führte, zeigten sich dann

durch ihr Nachfragen viel differenziertere Haltungen. Das Feedback der Eltern war, wie auch

schon in der bereits erwähnten Jungschen Untersuchung, überwiegend und eindeutig positiv.

Das nachhaltigste Ergebnis der Staatsexamensarbeit ist der Nachweis, dass die jungen

Menschen, die unsere Schule verlassen haben, in der übergroßen Zahl leistungsstarke und

erfolgreiche Schülerinnen und Schüler sind.

Bei den „Blumen“, „Delfinen“ und den „Kichererbsen“ fanden bereits die ersten

Elternabende statt. Als Vertreter der Elternschaft wurden Frau Maas und Frau Kölner,

Frau Wenner und Herr Wittek, und Frau Fuchs und Frau Schützeichel als

Klassenpflegschafttsvorsitzende und deren Vertreter gewählt.

In dieser Woche wurde es amtlich: Die Grundschule Harmonie wird endlich einen eigenen

Hausmeister bekommen, der uns ab dem 1.September den ganzen Tag als volle Stelle zur

Verfügung stehen wird. Bürgermeister-, Schul- und Sozialamt und andere Menschen der

Verwaltung machen dies in Kooperation mit der ARGE möglich. Sicherlich ist dies auch dem

Menschen zu verdanken, den wir einstellen werden: Frank Trienenjost. Er arbeitet über ein

Jahr als Assistent an unserer Schule. Er ist Handwerker, fasst immer ohne zu zögern an,

betreut das Computernetzwerk der Schule, ist zuverlässig und immer hilfsbereit. Er wird

morgens als Hausmeister und Medienadministrator arbeiten. Dass er auch am Nachmittag

bleiben kann, um als volle Kraft bei FLieG mitzuarbeiten, ist durch eine Teil-EigenFinanzierung

seitens der Schule möglich. Herr Trienenjost ist somit der vierte Mensch, den

wir als bezahlte Kraft an unserer Schule einstellen können.

Martina Stoll, eine unserer Assistentinnen, musste laut Bestimmungen der ARGE am

15.August mit ihrer Arbeit an unserer Schule aufhören. Sie wird trotzdem weiterhin –

unentgeltlich und ehrenamtlich – bei uns arbeiten. Begrüßen konnten wir diese Woche Frau

Schmitz als neue Assistentin.

Am Mittwoch hielt Ulli Schulte die zweite Vorlesung dieses Jahres zum Thema „Weltkarten

und Weltwissen“.

Die Kinder wählten am Mittwoch und Donnerstag ihre Englischseminare für das nächste

halbe Jahr und die Kunstseminare für die nächste Woche.

In unseren beiden FLieG-Gruppen sind jetzt bereits 35 Kinder angemeldet. Es gelingt uns in

den beiden neuen Gruppen immer besser Schule wirklich als Ganztags-Schule und nicht als

„Aufbewahrung“ oder „Betreuung“ über Mittag zu gestalten.

Am Freitagnachmittag fand ein Klassentreffen der ehemaligen „Sternschnuppen“ statt. Sie

waren in der Zeit von August 1999 bis Juni 2003 an unserer Schule. Es kamen 20 von 27

Eingeladenen, zudem als ehemalige Lehrpersonen Walter Hövel, Heike Helmstädter, Heike

Wagner und Marc Bohlen. Es war uns eine Freude einer solchen Ansammlung von

lebensfreudigen und starken Persönlichkeiten zu begegnen.

Ella, die im ersten Schuljahr nach Neuseeland auswanderte, nahm die Einladung als Anlass,

spontan nach Deutschland zu fliegen und 14 Tage Verwandte und Bekannte zu besuchen.

Wir nahmen das Treffen zum Anlass die Befragung über die „Schulkarrieren“ unserer

„Ehemaligen“ fortzusetzen:

Damals erhielten 2 von den Anwesenden eine Empfehlung für die Hauptschule, 6 für die

Realschule und 16 für das Gymnasium, einer ging zur Förderschule. 10 von ihnen sind heute

auf Gesamtschulen (Hennef, Waldorf und Neuseeland), 8 auf dem Eitorfer Gymnasium). 18

von Ihnen wollen und werden Abitur machen, die anderen streben den Realschulabschluss an,

um zur HöHa oder in einen Beruf zu gehen. Unser Förderschüler wird den

Hauptschulabschluss schaffen. Zwei unserer Ehemaligen gingen Umwege, um sich beide an

der Waldorfschule wieder zu sehen. Der eine WegA führte über das Gymnasium und die

Realschule, der andere von der Hauptschule dorthin. Absehbar ist für den einen ein

Realschulabschluss, für die andere das Abitur. Auch bei diesen jungen Menschen fiel

besonders die sehr große Gruppe der leistungsstarken Schülerinnen und Schülern auf!

Dritte Woche (25.-31.8.)

Am Montag hatte uns das Ministerium für Schule und Bildung des Landes NordrheinWestfalen

nach Bornheim eingeladen, was man morgens schon im Radio (Radio Bonn/RheinSieg)

hören und abends im Fernsehen (WDR) sehen konnte. Mit anderen 21 Schulen, darunter

weiteren drei Grundschulen aus NRW, wurde uns der Titel Europaschule von

Schulministerin Barbara Sommer und Europaminister Andreas Krautscheid verliehen.

(Mehr zu finden im „Bildungsportal“ auf der Homepage der Landesregierung oder bei uns

unter „Aktuelles"). Als Vertreter der Schule fuhren mit Julia Schmelcher-yGoma, Nils

Heimbach, Ulrike Schulte, Frank Trienenjost und Walter Hövel. Heinz-Willi Keuenhof,

Leiter des Schulamtes, Bürgermeister Rüdiger Storch, Alwin Müller von der CDU-Fraktion

und unsere Schulrätin Frau SAD Gisela Kuhn gratulierten uns herzlich. (Mehr Infos unter

„Aktuelles“)

Der Morgen begann allerdings ganz normal mit unserer Montagsversammlung, um den

Geburtstag einer unserer Kinder und einer Kollegin zu feiern. Die neue Frage der Woche

lautet: „Warum fallen Vögel nicht tot von einer Stromleitung?“

Danach fand zum zweiten Mal unser „Adam-Riese-Kreis“ statt (siehe dazu Artikel unter

„Aktuelles“ mit den dazu gehörigen „Logicals“)

Am Dienstag begannen unsere Kunstseminare (siehe „Kinderuniversität“). In der Schule war

eine super kreative Stimmung.

Unsere Hospitanten, ein Kollegium aus Brohl in der Nähe von Cochem an der Mosel,

blieben sogar noch zum Essen.

Um 11.30 machten sich 50 Kinder mit einigen Lehrkräften auf den Weg zur Kirche „Sankt

Josef“. Fast ein Drittel unserer Kinder hatte sich entschieden dort einen Weihbischof live zu

erleben. Sie hörten erst ein paar wunderbare Flötenstücke von Lucia Röttig. Weihbischof

Koch aus Köln war so erfreut vom Besuch unserer Kinder und des benachbarten

Kindergartens, dass er längere Zeit das Gespräch mit unseren Kindern suchte und fand!

In der Sitzung einer Arbeitsgruppe des Schulausschusses der Gemeinde Eitorf wurde am

Abend einvernehmlich die Möglichkeit eines Schulversuchs in Eitorf als Fragestellung an

die Eitorfer Eltern in einen Fragebogenentwurf aufgenommen. Es geht um eine verlängerte

Schulzeit an den Grundschulen, die von Lehrerinnen und Lehrern der Grundschulen und

der weiterführenden Schulen gestaltet werden könnte.

Am Dienstag trat Julia Klein ihren Dienst bei uns als neue Lehramtsanwärterin an. Sie

suchte unsere Schule aus, nachdem sie ein sehr erfolgreiches Praktikum bei uns absolviert

hatte. Julia Klein, auch unsere Wunschkandidatin, wird nun zwei Jahre mit uns arbeiten,

lernen und lehren.

Unsere nun „dienstälteste“ Lehramtsanwärterin, Sara Roth bekam in dieser Woche die

Bestnote 1.0 für ihre Examensarbeit zum Thema „Selbsteinschätzung der Kinder an der

Grundschule Harmonie als Instrument der Reflexion der eigenen Kompetenzentwicklung

von Lernerpersönlichkeiten“. Wir werden die Arbeit so bald wie möglich ins Netz stellen.

Seit Mittwoch sind an unseren Wänden, auf Tischen und in Vitrinen die neuen Kunstwerke

der Kinder zu bewundern (siehe Bilder auf dieser Homepage).

An diesem Tag besuchten uns zwei Lehrerinnen aus Bonn.

Am Nachmittag lud dann wieder Weihbischof Koch alle katholischen Religionslehrerinnen

und -lehrer aus Windeck, Hennef und Eitorf zu einem Gesprächsaustausch ein. Der

Bischof bedankte sich nochmals für die tolle Begegnung mit den Kindern unserer Schule.

Auch wurde die gute Zusammenarbeit der GGS Eitorf, der Grundschule Harmonie und des

Eitorfer Gymnasiums mit unserem Gemeindereferenten Andreas Garstka gewürdigt.

Donnerstag um 8 Uhr kam Imke Frobeen zu unserem Sing-In um mit unseren Kindern die

Lieder für „Eitorf singt“ zu üben.

Es tagte an unserer Schule eine 14tägig stattfindende Arbeitsgruppe des Ausbildungsseminars

Siegburg.

Donnerstag und Freitag konnten sich unsere Kinder endlich wieder ihren eigenen Themen und

Aufgaben in ihren Klassen widmen.

Nacho Ruiz Domingues, der Ende des letzten Schuljahres sein Examen mit der Note 1,0 bei

uns schaffte, besuchte uns am Freitag. Er wird nun einige Monate in England an der

weltbekannten Schule „Summerhill“ arbeiten, um im Februar 2009 eine feste Einstellung an

der nicht weniger bekannten „Laborschule Bielefeld“ anzustreben.

Am Freitag startete Frau Kubon ihr nun wöchentliches Angebot „Yoga für Kinder“.

Eine Studentin der Uni Gießen führte als Seminararbeit, die später den Studierenden in

Gießen vorgestellt wird, ein Interview mit dem Schulleiter über das Lernen an unserer

Schule.

In dieser Woche gelang es uns Eva Mrosek als Assistentin für unsere Schule zu gewinnen. Sie

wird den Förderbereich und die musikalische Seite (Klavier, Gitarre und Gesang) unserer

Arbeit verstärken.

Am letzten Wochenende verletzten Gewalttäter aus der hiesigen rechten Szene einen

ehemaligen Schüler unsere Schule so, dass er diese Woche operiert werden musste. Wir

wünschen ihm eine schnelle und bleibende Genesung. Kinder und Erwachsenen fordern wir

auf, alles zu unternehmen, um diesen Tätern Einhalt zu gebieten. Treten Sie mit uns dafür ein,

dass wir starke Persönlichkeiten in einer demokratischen Umwelt erziehen und bilden

können! Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung dürfen keine Zukunft haben!

Samstag, mehrere hundert Kinder aller vier Eitorfer Grundschulen treffen sich im Park und

singen gemeinsam die Lieder, die sie in den letzten Tagen an ihren jeweiligen Schulen

geprobt haben. Nach „Eitorf liest“ ist „Eitorf singt“ die zweite gemeinsame Aktion der

Eitorfer Grundschulen. Was wird „Eitorf“ das nächste Mal gemeinsam tun? Vielleicht tanzen

oder von früher erzählen oder gemeinsam lernen?

Sonntag, beim Pfarrfest der Sankt-Patricius-Gemeinde traten Lena Hartmann, Mieke

Lemke, Marie Fuchs und Lena und Leon Dehne mit ihren Einrädern auf. Mehrere Kinder

unserer Schule sangen im Kinderkirchenchor und zwei Lehrer, zwei Eltern und einige

ehemalige Schülerinnen unserer Schule beim Chor „Young Hope“ die Messe unter freiem

Himmel mit.

 

Von August 2008 bis Juli 2011 wurden die Ereignisse an unserer Schule in einer OnlineChronik

auf unserer Homepage www.grundschule-harmonie.de festgehalten. Im

Folgenden ist nachzulesen, was alles zu unserem Comeniusprojekt „Europe4you“ von

 

den Schuljahren 2009/10 und 2010/11 geschrieben wurde

 

Ausschnitte aus der Chronik 2008-2011

Comeniusprojekt „Europe4you“

7. Woche, 22.-26.September 2008

In Klagenfurt wird uns Ulli Schulte bei einer Arbeitstagung von Schulen und Hochschulen

aus 30 europäischen Ländern vertreten. Hier sollen mehrere internationale Projekte ins

Leben gerufen werden, u.a. ein Comeniusprojekt mit dem Arbeitstitel „Language-LearningLeadership“,

das wir (PH Klagenfurt, Uni Tampere, Finnland, Larkrise School, Dunstable und

Willowfield School, Luton, GGS Eitorf und Grundschule Harmonie) uns vor einem halben

Jahr bei einem Treffen an der Lark Rise School ausdachten.

23.Woche, 9. – 13. Februar 2009

Heute schickten wir den Entwurf unseres neuen Comenius-Antrags an unsere Partnerschule

in Dunstable/England. An diesem Projekt werden neben unseren beiden Schulen, die

Nachbarschule, die GGS Eitorf und ihre englischen Partnerschule, die Uni Tampere und ihre

Versuchsschule, als auch die PH Kärnten und ihre Versuchsschule teilnehmen. Der

Arbeitstitel ist „Language, Learning, Diversity“ („Sprache, Lernen und Vielfalt“).

37. Woche, 3.- 7. Juni 2009

Am Nachmittag besuchte Walter Hövel an der Nachbarschule die Kinder und Lehrerinnen

von der Caddington School aus Bedfordshire, die wie unsere Larkriser mit uns einen

Austausch mit der Grundschule Eitorf haben. Sie werden auch unsere Partner sein, wenn

unsere Comeniusprojekt genehmigt wird.

Erste Schulwoche, 10. - 22. August 2009

Mit Spannung schauten wir in die zwei Kisten volle Post, da die Gemeinde Eitorf als

Schulträger diese in den Ferien mangels Sekretärin nicht zur Schule bringt. Wir bekamen

unsere schriftliche Zusage für das Comeniusprojekt, wie auch die Engländer und

Österreicher. Leider sind die Finnen noch nicht genehmigt.

Sechste Woche vom 21. bis 27. September 2009

Am Mittwochnachmittag trafen sich bei uns Kolleginnen und Lehramtsanwärter der

Nachbarschule Eitorf und unserer Schule zu einem Kooperationstreffen „Englischunterricht“.

Wir tauschten in einer zweistündigen Sitzung Erfahrungen mit dem Erlernen der

englischen Sprache aus. In zwei Monaten wird das Fortsetzungstreffen an der Grundschule

Eitorf sein.

Siebte Woche, 28. September bis 2. Oktober 2009

Von unseren finnischen Partnern konnten wir voller Freude erfahren, dass auch ihre

Teilnahme an unserem Comeniusprojekt von der Nationalen Behörde in Helsinki

genehmigt wurde. Sofort konnten wir ein erstes Treffen im November in Dunstable an der

Lark Rise School und die Termine für unseren Austausch definitiv festlegen.

Zehnte Woche, 16. bis 22. November 2009

Von Freitag bis Sonntagnachmittag tagten die Schulleitungen und Wissenschaftler unseres

neuen Comeniusprojekts an der Lark Rise School in Dunstable und in Milton Keynes in

England. Wir sind vier Länder, sechs Schulen und zwei Universitäten aus Klagenfurt,

Tampere und Dunstable und Eitorf mit je zwei Schulen. Unser Projekt heißt im Kurztitel

„Europe4you“. Unser seit vier Jahren bestehender Austausch mit der Lark Rise School bleibt

bestehen. Hinzu kommen vier große Lehrer-Austausch-Veranstaltungen in jedem Land,

eigener Lehrer-Austausch direkt mit Lark Rise, mehrere Treffen der Schulleitungen und eine

Abschlussveranstaltung im September 2011 im United Kingdom. Unsere bisherigen

Aktivitäten werden erweitert durch eine monatliche Veranstaltung „Choire on Wire“, ein

gemeinsames Singen deutscher und englischer Lieder per Skype-Video-Live-Übertragung

und das Einrichten zweier digitaler Bücher zu „Fragen zur Welt“ und einem „Buch der

Schulrekorde“. Zudem wurde der gesamte Zeitplan für alle Austausch-Aktionen des

zweijährigen Projekts geklärt. Wir werden ihn auf unsere Comeniusseite setzen.

Elfte Woche, 23. bis 27. November 2009

Diese Woche begannen wir damit Anwärter für die Fahrt zur Lark Rise School zu

sammeln. Wir werden alle Drittklässler, die wollen, mitnehmen, dann folgen einige

Zweitklässler, dann die Viertklässler, die noch nicht mitfuhren und die, die schon einmal mit

waren. Maximal können 36 Kinder mitreisen. Wie jedes Jahr wird die Mitfahrt eines Kindes

auf keinen Fall an nicht vorhandenem Geld scheitern dürfen. Bitte sprechen Sie die

Klassenlehrer oder die Schulleitung an.

 Zwölfte Woche, 30.11 – 5. Dezember 2009

Vier von uns gingen zum Arbeitskreis „Englischunterricht mit Kolleginnen unserer

Nachbarschule. Wir tauschten unsere neuen Ideen der letzten Wochen aus, sprachen über

den Einsatz von Liedern und erarbeiteten einen weiteren Beitrag zur Arbeit unseres

gemeinsamen Comeniusprojekts, den wir bald den Schülerinnen und Schülern aller unserer

sechs Partnerschulen online anbieten werden.

Dreizehnte Woche, 7. – 11. Dezember 2009

Auf der Homepage unserer Schule ist Neues zu finden:

Eine Vorstellung aller Schulen unseres neuen Comeniusprojekts „Europe4you“ unter

„Comenius“, und das „100-Jahre-Museum“ unseres letzten Großprojekts unter „Fotogalerie“.

Achtzehnte Woche, 18. – 24. Januar 2010

Im Rahmen unseres Comeniusprojekts „Europe4you“ waren von Mittwoch bis Samstag

Christine Schaumann und Walter Hövel bei unserer Partnerschule Hämeenlinnan

Normaalikoulu (www.uta.fi) in Finnland zu Gast. Es trafen sich die Schulleitungen der

sechs Schulen aus England, Finnland, Österreich und Deutschland und die Dozenten und

Studentinnen der Hochschulen und Universitäten aller Länder. Unsere Nachbarschule wurde

von Angela Conrad und Uschi Resch vertreten.

Die Hämeenlinnan Normaalikoulu ist eine Grundschule vom 1. bis zum 6. Schuljahr.

(Danach gehen alle Kinder zu der weiterführenden Gesamtschule). Wie fast immer in

Schulen anderer europäischer Länder das gleiche Bild: Saubere (!) Schulen, weil nicht

am Putzpersonal gespart wird. Genügend Personal in Küchen, Sekretariaten, Büros und

Lehrerzimmern. Viel besser und anspruchsvoller eingerichtete und ausgerüstete

Klassenräume (hier z. B. in jeden Klassenraum, neben dem Beamer, Mikroskopen und

Bücherregalen ein eigenes Klavier!). Alle Schulen sind Gesamtschulen, alle sind

selbstverständlich Ganztagsschulen mit kostenfreiem Essen. Tische, Stühle, Regale und

Pflanzen stehen auf den Fluren (keine falsche Brandschutzideologie). Ausgebaute

Dachböden und in der ganzen Schule viel, viel Platz. Spürbare Unterstützung durch

Politik, Wissenschaft und Bevölkerung. Viel größere Selbstständigkeit der Schulen und

ihren Schulleitungen, hier stellt der Schulleiter das gesamte Personal ein. Er verfügt über den

gesamten Haushalt, hier 3 Mio. Euro im Jahr.

Wir diskutierten den Lehreraustausch, der im März in Finnland beginnt. Die je zwei

Lehrerinnen und Lehrer aus jedem Land plus eine Studentin der kooperierenden lokalen Unis

treffen sich an allen unseren Schulen für je drei Arbeitstage. Hier wird jede Schule nach

einem von uns erstellten Fragebogen vor Ort in gemeinsamen Arbeitssitzungen evaluiert. Es

geht um die Klärung der Begriffe, Lernen, Lehren, Sprache, Kooperation und Europa (siehe

Homepage unter „Comenius“). Auch werden alle „ausländischen“ Gäste an den Gastschulen

mindestens eine Stunde unterrichten. Zum ersten Besuch in Finnland werden Ulli Schulte und

Annette Käshammer fahren.

Für die erste Oktoberwoche 2010 gelang es uns mit unserer Partnerschule Lark Rise School

den ersten echten Lehreraustausch zu organisieren. Unsere Christine Schaumann wird für drei

Tage Marcus Rays Klasse unterrichten und Marcus Ray unsere Fledermäuse (in English, of

course).

Bereits am 3.Februar wird es per „Skype“, Mikros und Webcams das erste gemeinsame

Singen der englischen und deutschen Kinder unter dem Titel „Choir on Wire“ geben.

Wir werden uns gegenseitig Songs in Deutsch und Englisch beibringen.

Ebenfalls beginnen wir sofort mit dem Austausch von „Europe4you-Schoolrecords“ aller

Schulen, wie „Wer kann am längsten auf einem Bein stehen?“, „Wer hat die älteste und wer

die jüngste Großmutter?“ und „Wer hat den längsten Zeigerfinger aller unserer Schulen?“ Es

gibt weitere Abmachungen zu „Zeitungen in Englisch und Deutsch“, „Fragen des Monats“,

weitere gegenseitige Besuche…

Sehr deutlich wurde in den Gesprächen, dass die Schulen, die in diesem Projekt zusammen

gekommen sind, mit eigener wissenschaftlicher Arbeit und Begleitung an ihren Schulen

in Kooperation mit Unis, aber auch durch eigene Forschungen, Untersuchungen und deren

Dokumentation begonnen haben. Umgekehrt arbeiten Vertreter der Schulen in der

Lehrerausbildung der Universitäten.

Im Mai und Juni der nächsten Jahre wird weiterhin unser Schüleraustausch stattfinden,

im November kommen die Schulleitungen und im Dezember dieses Jahres die

Lehrerinnen und Lehrer der Europe4you-Partner nach Eitorf.

Neunzehnte Woche, 25. – 31. Januar 2010

In der Schulversammlung feierten wir auch den 100.Geburtstag von Django Reinhard,

immerhin sind zwei seiner Nachfahren Kinder unserer Schule. Wir gaben wir die ersten

„Schoolrecord-Aufgaben“ bekannt, die von nun an im Rahmen des Comenius-Projekts

„Europe4you“ monatlich an allen sechs Schulen in Eitorf, in England, Finnland und

Österreich durchgeführt werden. Es sollen „die ältesten und jüngsten Großmütter der Kinder“,

„der längste Zeigefinger“ und „das Kind ermittelt werden, das am längsten auf einem Bein

stehen kann“.

Im Anschluss an die Schulversammlung versammelten sich 56 Kinder, die möglichst lange

auf einem Bein stehen wollten. Dabei waren auch ehemalige Mitschülerinnen, die in großer

Zahl bei uns den Vormittag verbringen, wenn das Gymnasium einen Tag frei macht.

Gewinnerin war Adele (2.) von den Fledermäusen mit einer sagenhaften Zeit von 4

Stunden und zwei Minuten. (Die weiteren Ergebnisse sind auf der Homepage unter

Comenius/Schoolrecords zu finden.)

Zwanzigste Woche, 1. bis 5. Februar 2010

Am Nachmittag fand an der Grundschule Eitorf ein Comeniustreffen von je vier Lehrerinnen

unserer beiden Schulen statt. Der nächste Besuch des „Teachers’ Meeting“ in der

Hämeenlinnan Normalii-koulu/Finnland wurde intensiv vorbereitet. Dort treffen je drei

Menschen aller sechs Partnerschulen zusammen, um das Lernen, Lehren, Kooperieren und

Leben jeder Schule aus der Sicht der Kinder und Erwachsenen zu reflektieren und zu

erforschen.

Die Kichererbsen begannen in dieser Woche mit der Arbeit an einer neuen Ausgabe der

Schulzeitung "Harmoniezeit". Viele Themen, über die es von Weihnachten bis Ostern zu

berichten gibt, wurden zusammengetragen und gesammelt. Nun sind die ersten Artikel und

Berichte in Arbeit. Die Überlegung die Arbeit an der Schulzeitung mit der Englischgruppe

"Newspaper –Harmony Times" zu kombinieren wurde von den Kindern sogleich

umgesetzt. So schrieb Neele in ihrem Artikel über die neue Küche ganz selbstverständlich den

englischen Satz "The new kitchen is bigger than the old one".

Vierundzwanzigste Woche 1. bis 7.März 2010

Am Nachmittag trafen sich einige Englischlehrerinnen und –Lehrer mit den Kolleginnen

und Kollegen der Grundschule Eitorf. Wir tauschten Ideen für den kommunikativen

Unterricht, für Video/Skype-Actions mit den englischen Partnerschulen und für die

Vorbereitung der Englandbesuche aus.

Die neuen Aufgaben für „School Records“ im Rahmen unseres Comeniusprojekts

„Europe4you“ lauten: Wie weit kannst du ein Streichholz werfen? Unser Rekord steht seit

Mittwoch bei 6,15Meter. Die weiteren Fragen lauten: „Wer hat die meisten Geschwister?“

und „Wer hat das längste Haar?“

Annette Käshammer und Ulli Schulte schrieben, vorbereitend für den Besuch an der

finnischen Partnerschule in der kommenden Woche, E- Mails an die Partnerlehrerin, um

Thema und Inhalt der Unterrichtsstunden abzustimmen, die sie dort durchführen werden.

Fünfundzwanzigste Woche 8. bis 14.März 2010

Janine Dunsche, unsere Inklusionspraktikantin der Uni Siegen, Anette Käshammer und Ulli

Schulte besuchten diese Woche unsere finnische Partnerschule, die Hämeenlinnan

Normaalikoulu im Rahmen unseres Comenius-Projekts. Sie erwartete ein vielseitiges,

inhaltlich durchdachtes Programm, das uns half, in kurzer Zeit diese Schule, die gleichzeitig

Ausbildungsschule der Uni Tampere ist, kennen zu lernen.

Annette Käshammer berichtet aus Finnland: „Auf den ersten Blick war da die immense

Anzahl von Räumen, Fachräumen, die Medienausstattung (jeder Klassenraum besitzt einen

Beamer, Leinwand, PC,…), die Sauberkeit und die unauffällige und deshalb guttuende

Höflichkeit der Schüler und Lehrer. Ich fühlte mich sofort willkommen und fast wie „daheim“

in der Grundschule Harmonie. Ich fragte mich durchgehend, wodurch die Schüler von sich

aus zur Ruhe kommen und eine selbstverständliche Arbeitsatmosphäre pflegen, obwohl der

erste Eindruck (Sitzordnung, Aufstehen zur Begrüßung, festgelegter Stundenplan) an

hierarchischen Frontalunterricht denken lässt. Auch wenn kein Lehrer in der Klasse war,

arbeiteten die Schüler selbstverständlich ruhig weiter, in Partner und Gruppenarbeit. Oft sah

ich aufgeteilte Klassen – ein Leichtes, da jede Klasse mit mindestens zwei Personen besetzt

war. Ich fragte ein paar Schüler, wie sie es schaffen, so „leise“ und konzentriert zu lernen, die

Antworten: „These are the rules…I like to learn … learning is important“. Also, ganz einfach,

oder nicht? Mir kam der Gedanke, ob die gesellschaftliche Stellung des Lehrers in Finnland

eine andere ist als bei uns? Ob die Lehrer angesehener, geachteter sind und mehr

Wertschätzung erfahren? Jedenfalls war dies im Schülerverhalten deutlich ersichtlich.

Beeindruckend wie selbstverständlich der Umgang mit der englischen Sprache war. Egal in

welcher Klasse (von 1. bis 6. Klasse), wir redeten in Englisch mit den Lehrern, mit den

Schülern und sie schienen viel zu verstehen! Es war alles ganz natürlich. So hielt ich eine

Stunde über Beethovens Leben und Kompositionsstil in der 3. Klasse und spielte ihnen

bekannte Stücke auf dem Klavier (Für Elise, 1. Satz der Mondscheinsonate) bzw. auf CD vor

 

und erklärte ihnen die politische, moderne, weil demokratische, Gesinnung Beethovens war.

Wohlgemerkt, alles in Englisch und die Kinder waren von Anfang, der Lehrer kam später

dazu, bis zum Schluss interessiert dabei. In einer 5. Klasse wurde ich gebeten, den Schülern

den Unterschied von Klassik zu Barock anhand deutscher Komponisten zu erklären. Über das

Kanonprinzip (Bruder Jakob in Finnisch), einer grafischen Notation kamen wir zu Beethovens

9. Sinfonie, die ja bekanntlich 1985 zur Europahymne ausgewählt wurde. Zum Abschluss

sangen wir zum berühmten Thema gemeinsam „Song of Joy“. Als kleines Geschenk hatte ich

dafür die Noten aufgeschrieben und eine Begleitung auf der Cantele komponiert. Diese

Cantele, ein 5-saitiges Zupfinstrument lernte ich eines Morgens kennen und übte ein bisschen

darauf mit der Folge, dass ich zwei Canteles am letzten Tag für die Grundschule Harmonie

kaufte. Auf diesem Instrument können die Kinder ganz leicht mit drei Akkorden alle gängigen

Volks- und Kinderlieder begleiten. Außer am Unterricht waren wir an Gesprächen innerhalb

der Lehrerausbildung beteiligt, erlebten die Diskussionen im Kinderparlament (ob die Küche

die Kartoffeln in Zukunft selbst pellen soll und die Planung einer Farbenwoche), eine

Streitschlichterrunde unter Kinder. Wir führten ununterbrochen interessante pädagogische

Gespräche mit allen Beteiligten aus Finnland, Österreich, England und Deutschland. Der

Aufenthalt hinterließ bei mir tiefe Eindrücke und Fragen über schulische Möglichkeiten und

ermöglichte neue Freundschaften. Nicht zuletzt habe ich nebenher viel Englisch gelernt!“

Ulli Schulte fährt unter besonderer Berücksichtigung der Lehrerinnenbildung fort: „Die

Studierenden erleben von Anfang an eine praxisnahe, von der Universität begleitete,

einphasige (!) Ausbildung. Die finnischen Universitäten arbeiten immer mit einer

Ausbildungsschule zusammen. Die Studierenden besuchen wie hier in Deutschland die

Vorlesungen und Seminare ihrer Professoren und Dozenten. Der Schwerpunkt ihres Studiums

liegt jedoch in der Umsetzung und Erprobung dessen, was sie aus diesen Seminaren

mitnehmen. Sie probieren unterschiedliche Methoden und Vorgehensweisen, fachliche Inhalte

und deren unterrichtliche Aufbereitung, vor allem aber sich selbst und ihre Lern- und

Lehrwege aus. Dabei werden sie sehr intensiv von einem Klassenlehrer und zwei Tutoren der

Schule begleitet. Diese bieten wöchentlich Gesprächsforen an, in denen sich die Studierenden

mit ihnen austauschen und beraten können. Diese Gespräche sind von einem hohen Maß an

Vertrauen, Akzeptanz und Offenheit geprägt, denn während dieser gesamten Ausbildungszeit

werden die Studierenden in ihrer schulischen Tätigkeit nicht bewertet/benotet. Nach

Beendigung der Ausbildungszeit gibt es eine Prüfung, die der jeweilige Prüfling entweder

besteht oder nicht besteht… Gerade habe ich in der Klasse die Geschichte über die Kölner

Heinzelmännchen erzählt. Sehr spannend. Nun verbinden wir die Geschichte mit Kunst und

gestalten Klecksfiguren, aus denen dann die Akteure der Geschichte werden. Annette macht

gleich in dieser Klasse eine Einheit zu Beethoven. Ich fotografiere alles.“

Sechsundzwanzigste Woche 15. bis 20.März 2010

Die Englischgruppe „Harmony Times“ vollendete die erste deutsch-englische Ausgabe

unserer Schulzeitung. Sie wird in den nächsten Tagen erscheinen. An der nachfolgenden

neuen Ausgabe wurde auch schon geschrieben.

Die beiden E-Mail-Gruppen hatten in den Wochen Stationen zum Thema „Essen, Trinken,

Tischgespräche und –sitten auf Englisch vorbereitet. Heute brachten sie sich das erlernte

Englisch an den Stationen gegenseitig bei.

Siebenundzwanzigste Woche 22. bis 25. März 2010

Die Konferenz der Lehrerinnen plante den Austausch mit der englischen Partnerschule.

Die E-Mails-Gruppe bastelte und schrieb Osterkarten für unsere englische Partnerschule.

Die „Harmony Times Group“ bereitete Interviewfragen zum Lehrerinnenaustausch in

Finnland vor. Die auf Englisch geführten Interviews wurden mit Annette Käshammer und

Ulli Schulte geführt und mit den PocketWebCams gefilmt. Ira Kliewer schrieb mit den

anderen Kindern an ihren Artikeln weiter.

Neu auf der Homepage ist die Rubrik „Schulzeitung“ mit der Ausgabe der neuen

Schulzeitung. Sie ist unsere erste deutsch-englische Ausgabe.

Neunundzwanzigste Woche, 19. bis 23. April 2010

Aus der Englischgruppe Picture Books: „…Außerdem haben wir endlich - finally - nach

vielen Wochen des Druckens, Faltens, Sortierens und Einklebens unser dickes deutschenglisches

Bilderbuch "The Little Square" fertig gestellt. An diesem ca. 35 Seiten dicken

Buch waren die Praktikantin Bettina Lock und Studentin Luzie Gilde beim Druck, bei der

Übersetzungskorrektur und dem Sortieren der Seiten maßgeblich beteiligt. Die Kinder sind

stolz, einige Exemplare werden wir nach Larkrise als Geschenk mit geben. Ein Exemplar

wurde liebevoll als Geschenk zum Muttertag verpackt.“

 

Dreißigste Woche, 26. bis 30.April 2010

Um 11 Uhr war es so weit. Über 40 unserer Kinder hatten sich im leergeräumten

Lehrerzimmer versammelt, um per Kamera und Internet gemeinsam mit unserer englischen

Partnerschule deutsche und englische Lieder zu singen. Aber es kamen weder Bild noch

Ton. Wir konnten auf dem Smartboard nur unser getipptes Gespräch sehen. So verabredeten

wir uns mit den Engländern neu für einen weiteren Versuch von „Choir on Wire“ in der

nächsten Woche. Wir blieben aber noch zusammen und sangen unsere Lieder.

Einunddreißigste Woche, 3. bis 7. Mai 2010

Die E-Mailgruppe hat Grüße für die eTwinning-Ballonaktion gestaltet und Planungen für

den Besuch unserer Partnerschule gemacht.

Gemeinsam mit den Partnerschulen unseres Comenius-Projekts nutzen wir zum

gegenseitigen Austausch der einzelnen Schulen unsere Internetseite auf der Plattform

eTwinning. Diese Internetseite ermöglicht es Schulen europaweit Kontakte aufzubauen und

sich auszutauschen. Am heutigen Tag feiert eTwinning seinen 5. Geburtstag. Zu diesem

Anlass flogen zeit gleich um 12.00 Uhr europaweit viele, viele Luftballons in den Himmel.

Mit 150 Luftballons, an denen kleine Kärtchen mit Grüßen in verschiedenen europäischen

Sprachen befestigt waren beteiligten wir uns an dieser Geburtstagsfeier. Auch die

Grundschule Eitorf nahm mit 200 Luftballons an dieser Aktion teil. Von unserer englischen

Partnerschule „Lark Rise School“ wissen wir zu dieser Aktion: “We made a large birthday

card to send and a massive number 5 which was 2 metres tall and wide. We filled the number

5 with blue and yellow handprints to look like the European flag. Each hand print had five

fingers to represent each year of the 5th birthday.”

Um 11.30 Uhr versammelten sich Kinder und Lehrerinnen vor dem Smartboard im

Lehrerzimmer, um einen neuen Versuch von „Choir on Wire“, also ein gemeinsames

Singen der Lark Riser und Harmonier per elektronischer Medien zu probieren. Alle

waren sehr gespannt und auch ein wenig aufgeregt. Doch schon nach wenigen Minuten stand

die Verbindung zu unserer englischen Partnerschule. Wir konnten uns gegenseitig sehen und

hören und so konnten die Liedbeiträge wechselseitig aufführen. Wir sangen „We are the

world“, „Das rote Pferd“, „If you are happy“ und natürlich zum Abschluss unser Schullied.

Das konnten auch die englischen Kinder auf der anderen Seite der Leitung schon

hervorragend mitsingen. Das Schullied der Lark Rise School „We are the Children of

Larkrise School“ war auch unseren Kindern noch geläufig und so stimmten wir immer wieder

in den Gesang der Larkriser ein.

Zweiunddreißigste Woche, 10. bis 12. Mai 2010

Mit etwas Verspätung waren unsere Gäste aus Lark Rise eingetroffen! Diese kurze Woche

war geprägt durch diesen Besuch der 36 englischen Kinder unserer Partnerschule Lark Rise

Lower School aus der Grafschaft Dunstable.

Die Grundidee des Austauschs, der nun zum vierten Mal stattfand, funktioniert besser denn

je: der zwischenmenschliche und sprachliche Kontakt der Kinder und Erwachsenen wurde

noch intensiver. Die englischen und deutschen Kinder lernten zusammen mit ihren

Schreibpartnern in unseren Klassen. Das gemeinsame, wie das individuelle Lernen wurde

von den Kindern organisiert und bestimmt.

Jeden Tag gab es mittags und abends ein gemeinsames Essen, am Montagabend ein

gemeinsames Barbecue, dass die Eltern unserer Englandfahrerinnen und –fahrer vor- und

zubereitetet hatten.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Eltern und unsere Küche, die über die

gesamten drei Tage für fantastisches Essen gesorgt haben.

An den Nachmittagen war viel Platz für gemeinsames Spielen. Ein Höhepunkt war das

Geländespiel mit dem Titel „Stratego“. Es funktionierte so, dass zwischen einer englischen

und einer deutschen Gruppe Aufgaben kommuniziert werden mussten. Es wurden zudem

Freundschaftsbänder geknüpft, Twister und viele andere Spiele gespielt, im Gelände mit

Seilen geklettert und vieles andere mehr!.

Dienstagnacht übernachteten dann auch unserer Kinder in der Schule.

Am Dienstagmorgen hatte Anne Witt gemeinsam mit den Mondscheindrachen

verschiedene Wasserexperimente auf dem Schulhof aufgebaut, die von allen Kindern der

Schule und unseren englischen Gästen ausprobiert und erforscht wurden. Die

Mondscheindrachenkinder erzählten voller Begeisterung davon, wie sie „mit den Engländern

in der Geometrielernwerkstatt, mit Lük-Kästen, mit dem Spiel „Silly Sentences“ arbeiteten,

wie sie gemeinsam Kreisspiele auf Deutsch und Englisch gemacht haben, zusammen Bücher

gelesen haben und sich immer irgendwie verständigen konnten.“

Bei den Kichererbsen wurden in diesen Tagen mit den Gästen viele Mathespiele gemeinsam

im Kreis ausprobiert und anschließend umgesetzt. „Wir haben den Lark Risern unser Projekt

des Tanzvideos vorgestellt, Ideen für passende Filmsituationen und –orte während des

Besuches an der englischen Schule überlegt und geplant. So werden dort voraussichtlich

Tanzszenen bei den Hühnern und Meerschweinchen sowie im schuleigenen Pool gedreht.“

Am Mittwoch tagte das Kinderparlament und debattierte über „Zuhören, Hören und

Achten“

 

Die Phönixe durften zeitweilig 8 bis 10 Lark Rise Kids in ihren Reihen begrüßen. „Wir

beschlossen, uns während der Besuchstage vorwiegend mit mathematischen Themen zu

befassen, da diese Sprache allen geläufig sein würde. Es wurden die Timetables geübt, mit

Money gerechnet, die Clock gelesen, ein Cake gebacken, gemeinsam English Books gelesen,

die Numbers gelernt, Magic Squares erfunden, ein Themenvortrag zu "Our Blue Planet"

zweisprachig vorbereitet und simultan übersetzt präsentiert, und zwischendurch wurde immer

wieder gerne Hangman gespielt. Es war eigentlich gar nicht viel anders als sonst

auch. Alle haben im Kreis mitdiskutiert mit Mimik und Gestik, und irgendwie haben sich alle

verstanden und gerne mitgemacht. Wir hatten viel Spaß und freuen uns auf den nächsten

fremdsprachigen Besuch!“

Bei den Fledermäusen wurden gemeinsam Würfelgebäude gebaut. Sie machten gemeinsam

Sportunterricht und arbeiteten in eigenen Malstationen.

Die Eichhörnchen zählten voller Stolz auf, was sie gemeinsam taten: „malen, schaukeln,

draußen spielen, Roboter bauen, das Postkartenspiel und Bücher lesen!“

Die Blumen berichteten: Wir haben zusammen gebastelt, gemeinsam Fußball gespielt („Nicht

gegeneinander, das war Inklusion!“), mit Speckstein gearbeitet,…“Alle haben was eigenes

überlegt!“

Bei den Genies drehte sich in diesen Tagen vieles um Englisch. Mit den Kindern aus Lark

Rise wurden Texte geschrieben worden und Tänze eingeübt. Es gab weiterhin kleine

Theateraufführungen und für die nächste Dichterlesung ist geschrieben worden. Auch im

Sport war das Englische keine Hürde.

Im Kunstraum war das Malen und Zeichen von Fischen der interkulturelle Renner.

Die E-Mail Gruppe hat im Forum ein eigenes Bildwörterbuch erstellt und mit den Kindern

aus Lark Rise auf diesem Wege einige deutsche Wörter beigebracht.

Am Mittwoch fand eine gemeinsame Schulversammlung mit Liedern und kleinen

Ansprachen statt.

Gegen 14 Uhr setzten sich unsere Gäste in den Bus, um nach Dortmund zum Flughafen zu

fahren! Unsere englische Schulleiterin sehen wir schon in zwei Wochen wieder. Sie besucht

u.a. die „Rheinische Nacht“ in Eitorf.

Dreiunddreißigste Woche, 17. bis 22. Mai 2010

Tanja Klassens Englischgruppe "Around the world" wurde diese Woche von Alessia

Wielpütz begleitet. Die Gruppe entschied sich letzte Woche für das Thema "WM" und

gestaltete fleißig Plakate, Preislisten und Medaillen. Während unserer WM wird es einen

Fanshop, eine Snack-Bar, einen Meeting Point, ein Ticket Center, einen Jeweler- und ein

Reporter-Team geben. Die Kinder arbeiten zurzeit an ihren Dialogen. Alessia Wielpütz war

begeistert über die Euphorie und Selbstständigkeit der Gruppe, das neue Projekt anzugehen.

Die dritte Nummer der „Harmoniezeit – Harmony Times“, unserer Schulzeitung ist fertig

geschrieben und fotografiert. Sie wird in den nächsten Tagen rauskommen. Aufregend ist die

Selbstständigkeit mit der die Kinder arbeiten!

Vierunddreißigste Woche, 26. bis 28. Mai 2010

Am Wochenende war die Schulleiterin unserer englischen Partnerschule Sue Attards mit

ihrem Mann Roger zu Gast. Sie erlebte unter anderem eine tolle „Kölsche Nacht“ auf dem

Eitorfer Marktplatz mit den Bläck Fööss, Brings, Feuerwerk von WECO und über 4000

Menschen. Am meisten beeindruckte sie, dass Jung und Alt zusammen standen, tanzten,

sangen und feierten. Dieser Zusammenhalt, als auch das disziplinierte gewaltlose Verhalten

der Menschen hinterließen einen sehr guten Eindruck.

Fünfunddreißigste Woche, 31.Mai bis 3.Juni 2010

Auf der Montagsversammlung begrüßten wir unsere Partnerschulleiterin von der Lark

Rise School in England, Sue Attards und ihren Mann Roger, die über das Wochenende in

Eitorf waren. Ebenfalls begrüßten wir das Team der „Qualitätsanalyse“ des

Regierungspräsidenten Köln, die die drei Tage dieser Woche bei uns bleiben sollten. Die

Frage der Woche lautete: „Warum sehen alle Menschen verschieden aus?“

Gleich nach der Montagsversammlung machten Levin, Moritz, Kirsten, Luna, Jule und

Emelie ein Interview mit Sue Attards. Sie hatten ihre Fragen auf Englisch vorbereitet und

filmten das Interview, das bald in der übernächsten Ausgabe unserer Schulzeitung erscheinen

wird.

Die Zeitungsredaktion „Harmony Times“ tauscht sich immer sicherer in englischen

Dialogen aus, bevor es in die Redaktionsarbeit geht. Heute endeten sie damit, dass sich jedes

Kind mit selbst ausgedachten „Indianer“namen vorstellte. Hier drei Beispiele,: „Smiling

Flame“, „Burning Spider“ oder „Flashing Feather“ . Mehr bald in der Harmony Times.

In der E-Mail Gruppe wurden letzte Fragen zu England geklärt und ein kleines Bilderbuch

entworfen, dass sich an die Geschichte "I will no never ever eat tomatoes" anschließt, welche

uns der Besuch aus Lark Rise als Bilderbuch mitgebracht hat

Sechsunddreißigste Woche, 7. bis 12. Juni 2010

Unsere Montagsversammlung fand heute im „kleinen Rahmen“ statt. 37 Kinder und sechs

unserer Kolleginnen befanden sich auf dem Weg zur Lark Rise Partnerschule in

England. So „fehlten“ einige Klassenlehrerinnen, die aber von unseren Lehramtsanwärtern -

wie immer in solchen Fällen – hervorragend ersetzt wurden. Wir klärten das Programm dieser

Woche, und Lukas von den Kichererbsen begann die Beantwortung der Frage der Woche.

Die neue lautet: „Warum ist das Steuer bei Autos auf der linken Seite?“.

Dafür ist es an diesem Tag an der Lark Rise School in England etwas voller. Hier der

Bericht vom ersten Tag unserer Reise, deren folgenden Teile Christine Schaumann schrieb:

„Wir kommen ohne größere Probleme durch den Flughafen in Köln-Bonn. Nur Tanjas

Gruppe hat Stress beim Check-In, weil eilige Geschäftsleute meinen, sich vordrängeln zu

müssen. Die Gruppe kommt trotzdem noch rechtzeitig am Gate an.

Germanwings hatte uns als Gesamtgruppe Plätze im hinteren Teil des Flugzeugs reserviert,

so dass wir alle zusammen sitzen können.

In Stansted schafften wir es auf dem Weg vom Flughafen zum Busparkplatz tatsächlich, uns

zu verlaufen. Marcs Gruppe ging voraus, war aber so schnell, dass wir uns verloren und erst

mal miteinander telefonieren mussten, um uns und den Bus wiederzufinden.

Im Bus angekommen, quatscht Angelina sofort mit dem Busfahrer (in English of course!).

Der Empfang in Lark Rise ist sehr herzlich. Unseretwegen wird die Pause verschoben, damit

wir erst mal ankommen und etwas essen können.

Danach gehen die Kinder mit ihren Partnern in die Klassen. Sie bekommen die Aufgabe,

gemeinsam ein deutsch-englisches Brettspiel zu entwickeln. Ein hoher Anspruch für unsere

übermüdeten Kinder, aber sie schlagen sich wacker.

Mittags gibt es ein super Kinderessen: Pizza, Pommes Frites und Baked Beans, zum

Nachtisch Apfelkuchen mit Vanillesauce. Adele sitzt inmitten einer Traube englischer

Mädchen auf dem Fußboden und verspeist fröhlich ihr Mittagessen.

Nachmittags gibt es drei Angebote, an denen die Kinder nacheinander teilnehmen:

1. Gardening: Im Schulgarten werden Steinplatten zu einem Sitzkreis angeordnet. Zu

viert tragen die Kinder die Platten herbei. Als alles fertig ist, setzen wir uns in den neu

gestalteten „Outdoor classroom“ und spielen ein deutsch-englisches Ratespiel zum

Vokabular Körperteile.

2. Physical Education (Sport): Die Kinder spielen Baseball mit vereinfachten Regeln.

Unsere Kids sind gleich voll dabei.

3. Art (Kunst): Es gibt verschiedene Mal- und Zeichenangebote.

Zeitgleich zu den Angeboten führen Leah, Celina und Angelina mit Hilfe von Marc Bohlen ein

Gespräch mit Kindern aus dem Schulkindergarten.

Um 15h ist Assembly (Schulversammlung). Wir werden herzlich begrüßt. Dann stellen wir uns

alle namentlich vor und singen mit unseren Gastgebern zusammen mehrere Lieder.

Nach der Assembly gehen die englischen Kinder nach Hause. Wir treffen uns im Kreis,

stellen das Programm für den Rest des Tages vor und klären einige Regeln, die anders sind

als bei uns an der Schule.

Bis um 16 h schreiben wir Tagebuch im einem der Klassenräume.

Um 16:30 h gibt es zur Teatime Getränke, Pizza und Knoblauchbrot.

Ab 18 h beginnt die Disko. Die Vorbereitung ist einfach phänomenal: Es gibt 2 DJs, die

richtig gute Musik spielen und eine coole Diskobeleuchtung. Die kleinen englischen Mädchen

sind todschick in Pailettenkleidchen (da konnten wir echt nicht mithalten...). Zusätzlich gibt es

Knicklichter, Süßigkeiten, Tattoos, Seifenblasen und vieles andere mehr, das man für ein paar

Pence kaufen kann. Der Satz des Tages ist: „Ich hab aber kein Kleingeld!“ Zum Glück hat

Tante Christine welches dabei und schmeißt eine Runde.

Das Einschlafen ist äußerst stressfrei. Um 21.15 h schläft alles in süßer Ruh in den drei

Klassenräumen.“

Am nächsten Tag viele hundert Kilometer entfernt in der Lark Rise School:

„Ab 5:15 h sind die ersten Kinder wach (Tanja dann auch...). Ab 6 h sitzt ein Großteil der

Gruppe in der Halle und machte Krach. Von 6:30 h bi 7 h erzählen wir gemeinsam eine

„Weißt du noch, wie das war, damals, als wir dem Drachen auf der schwarzen Insel die

Juwelen klauen wollten“-Geschichte. Danach werden die Klassen geräumt und es gibt

Frühstück. Die Schule beginnt um 9 h mit gemeinsamem Tanzen. Unsere Kinder sind von den

Poptänzen begeistert und sind voll dabei.

Im Anschluss werden in der Klasse die Brettspiele fertig gemacht und gespielt.

Dazwischen spielen wir am Smartboard verschiedene Spiele, bei denen auf Deutsch und

Englisch die Farben, die Wochentage, Tiere, Familienmitglieder und Zahlen geübt werden.

Zeitgleich sind Leah, Celina, Angelina und Lisa wieder in der Vorschule und bringen der

zweiten Vorschulklasse „Alle meine Entchen“ und das Zählen bis zehn auf Deutsch bei. Lisa

gefällt das so gut, dass sie am liebsten hierbleiben und im Kindergarten arbeiten will.

Dann schauen wir mit allen das Video „Matt Harding – Dancing around the world“, das die

Kichererbsen gerade nachspielen und –drehen. Wir laden die englischen Kinder herzlich ein,

in der Mittagspause beim Videodrehen dabei zu sein. Tatsächlich werden 3 Szenen in der

Pause gedreht.

Zum Essen gibt es Spaghetti Bolognese (gut gemeint, aber leider ohne Salz, was unsere

Kinder gar nicht mögen...).

Nach dem Essen sind wir bei den Erst- und Zweitklässlern. Auch hier gibt es wieder drei

Angebote:

1. Arbeiten mit Ton

2. Die Logos beider Schulen mit Papier als Mosaike plastisch gestalten

3. Mit Wasserfarben und mit Buntstiften malen.

 Chantal, Kirsten und Jana gestalten derweil eine fantastische und riesige (DIN A 2)

Geburtstagskarte für Hannes, der morgen Geburtstag hat. Der Nachmittag ist sehr entspannt!

Moritz hilft so toll beim Aufräumen mit, dass er von der englischen Lehrerin einen

Belohnungssticker bekommt.

Heute bleiben die englischen Partnerschüler da und übernachten mit uns in der Schule.

Bis um halb fünf schreiben wir Tagebuch. Sue Attard, die Schulleiterin, macht zeitgleich im

Nebenraum Programm mit ihrer Truppe. Leider können wir nicht schwimmen gehen, die

Pumpe des Pools ist kaputt.

Abends gibt es ein tolles Barbecue: Sehr leckere Hamburger, dazu Nudelsalat und zum

Nachtisch Eis. Die Atmosphäre ist großartig. Die Kinder spielen toll miteinander und haben

einen Riesenspaß.

Nach dem Essen schauen wir noch gemeinsam in der Halle einen englischen Film. Leider gibt

der Beamer mittendrin den Geist auf. Die englischen Kinder ziehen in eine Klasse um und

schauen dort weiter, wir schaffen unsere Kinder ins Bett. Mit Vorlesen kommen alle schnell

wieder in den Schlaf.“

Es gab kein Kinderparlament, da zu viele Parlamentarier in England waren.

Und so sah der Mittwoch in Lark Rise aus:

„Die Kinder sind erst ab 5:45 h wach. Marc erzählt mit einigen Kindern zusammen eine

Piratengeschichte, die anderen lesen leise. Tanja und Christine dürfen bis 7 h ausschlafen,

weil sie gestern Frühdienst hatten. Das Räumen der Klassen geht phänomenal schnell. Wir

frühstücken zusammen mit den Partnerschülern.

Wir feiern Hannes’ Geburtstag. Wir lassen ihn hochleben und überreichen ihm die riesige

Geburtstagskarte plus einen Lark-Rise-Pullover im Lark-Rise-Turnbeutel. Steht ihm super

(der Pullover, nicht der Turnbeutel).

Nach dem Tanzen um 9 h schmieren wir unsere Brote für das Lunchpaket. Dann geht es zu

Fuß in die Innenstadt in einen Laden namens „Poundland“.. Alles in diesem Laden kostet

nur ein Pfund (das erleichtert das Rechnen enorm....). Ein wahres Kinderparadies mit

reichlich Nippes und Kitsch, aber auch durchaus brauchbaren Sachen. Die Kinder schlagen

voll zu: Von Ketten für die Mama über Nagellack bis zu Baseballschlägern und

Wasserpistolen ist alles dabei.

Die englische Kollegin Jane Sutton erbarmt sich der kleinen deutschen Jungs, die im Laden

plötzlich merken, dass sie ganz dringend aufs Klo müssen und geleitet sie zu demselben im

Gasthof um die Ecke.

Pünktlich zum Mittagessen sind wir zurück. Nach dem Essen können die Kinder wählen

zwischen DVD schauen, Cricket spielen und Kunstangeboten. Genau das richtige Programm,

für jedes unserer müden Kinder ist etwas dabei.

Um 14:15 h ist Schulversammlung. Wir singen das Harmonielied und bringen allen Kindern

„Ingi dingi dingi“ (den Refrain mit Bewegungen) bei. All unsere Kinder sagen, was für sie in

den drei Tagen wichtig war. Einige sagen es sogar auf Englisch. Wir bedanken uns herzlich

bei unseren Gastgebern und überreichen unsere Geschenke (deutsche Kindersachbücher),

über die die Engländer sich sehr freuen.

Zum Schluss schreiben wir noch einmal Tagebuch in der Halle, bevor wir die Koffer holen,

alles noch einpacken, was liegengeblieben ist, und in den Bus steigen, der uns nach Stansted

an den Flughafen bringt.

Um 23 h kommen wir erschöpft, aber glücklich in Köln wieder an.“

Alessia Wielpütz, die zum ersten Mal zum Austausch in England war, berichtete: „Es gab

ein absolut problemloses Einfügen der deutschen Kinder in den englischen

Schulalltag. Überall gab es einen guten bis sehr guten Kontakt zu den Partnerkindern. Die

englischen Gastgeber hatten eine ausführliche Evaluation durch Fragebogen für die Lehrer

vorbereitet. Die Bewegungspausen u.a. durch den "Energizerdance" sind sehr gut! Sue

Attards, die Schulleiterin, als auch ihre Kolleginnen und Kollegen waren sehr präsent und

freundlich. Wir lieben den Lark Rise Schulsong!!!“

Siebenunddreißigste Woche, 14. bis 18. Juni 2010

Am späten Nachmittag trafen sich dann zehn Kolleginnen und Kollegen beider Schulen, um

 

in einer recht langen Sitzung die beiden Comeniustreffen in Eitorf vorzubereiten. Anfang

November werden sich alle sechs Schulleitungen aus Österreich, England, Finnland und

Deutschland treffen, im August eine noch größere Gruppe von Lehrerinnen und Lehrern aus

den gleichen Ländern.

Erste Woche, 30. August bis 3.September 2010

Am Nachmittag trafen sich Ulli Schulte und Walter Hövel mit den Verantwortlichen der

Nachbarschule zur Vorbereitung der beiden Comeniustreffen, die noch in diesem Jahr in

Eitorf stattfinden werden. Wie im Terminplaner der Homepage zu sehen ist, wird es das

Treffen der Schulleitungen aus England, Finnland, Österreich und Deutschland und das

Treffen von jeweils zwei Lehrern aller beteiligten Schulen in Eitorf geben

Dritte Woche, 13. bis 17. September 2010

Eine ausgesprochen gute Nachricht erhielten wir von unserer Partnerschule aus England:

“We are to become an Academy on 1 October which gives us freedom to create our own

curriculum and funding comes directly from Central Government. Our opening is at 2pm on 1

October to which you are invited if you are in the UK. Alternatively we would like to have

some video clips to show from our partners celebrating the event.” Congratulations!!

Fünfte Woche, 27. September bis 1.Oktober 2010

Unsere Partnerschule „Lark Rise School“ wurde heute in einer großen Feier zur „Academy“

ernannt.

Sechste Woche, 4. bis 8. Oktober 2010.

Christine Schaumann war von Montag bis Mittwoch für drei Tage an der Lark Rise School

in Dunstable. Dies ist unser erster „echter“ Lehreraustausch. Christine Schaumann

arbeitete in der Klasse von Marcus Ray als Klassenlehrerin. Leider gelang es Marcus Ray

aufgrund verschiedener Probleme nicht genau die gleiche Zeit bei uns zu sein. Wir holten ihn

Montagfrüh vom Flughafen ab. Nach einem kurzen Rundgang durch die Schule ging er mit

Marc Bohlen in seine Englischgruppe „School at Hogwards“, die er sonst mit Christine

Schaumann macht. Danach nahm er an unserer Konferenz teil.

Die Konferenz der Lehrerinnen und Lehrer war zum ersten Mal komplett auf Englisch. Es

war „Kinderkonferenz“. Anhand des Beispiels eines unserer Schüler kamen wir auf die Spur

des Bedeutungszusammenhangs von „Freunden – Freundesgruppe - gemeinsames Lernen und

individuelles Lernen“. Wir glauben eine Gruppe von Jungen ausgemacht zu haben, die

gemeinsam Lernen über ein Freunde-Team-Training lernen kann. Wir bieten ihnen den

ersten Teamtrainingskurs am ersten Montag nach den Ferien an.

Am Dienstag ging unser Gast von der Lark Rise School, Marcus Ray mit Marc Bohlen und

Walter Hövel zum Sportunterricht der Genies und Fledermäuse, wo entsprechend viel

Englisch gesprochen wurde. Zwei Studentinnen der Uni Siegen boten einer Gruppe von

Kinder „Sport mit Bierdeckeln“ an. Ihnen schlossen sich unsere beiden Praktikantinnen von

der Hauptschule und unser Schulbegleiter Marcel an. In der Halle waren viele

Kinderstationen im Angebot wie der „Fliegende Teppich“ als Matte an den Ringen, Federball,

Höhlenbau, Rollbrettfahren, Basketball ….

Nach dem Sport ging Marcus Ray als englischer Gastklassenlehrer zu den Fledermäusen.

Unser theoretisches Konzept bewahrheitete sich sofort: Es wurde Deutsch und Englisch

gesprochen, eine Verständigung war kein Problem, die Organisation des Lernens übernahmen

die Kinder selbst. Meera leitete bravourös den Kreis, Marcus Ray und die Kinder die

zweisprachige Konversation.

Siebte Woche, 25. bis 29. Oktober 2010

Die Konferenz der Lehrerinnen und Lehrer beschäftigte sich in der ersten Hälfte mit

einem Überblick über die aktuelle Forschung zum Lernbegriff. In der zweiten Hälfte wurde

das Comeniustreffen der Schulleitungen aus England, Finnland, Österreich und Eitorf

vorbereitet, dass in der nächsten Woche in Eitorf stattfinden wird.

Am Nachmittag trafen sich Christine Schaumann, Ulli Schulte und Walter Hövel mit den

Kolleginnen der Nachbarschule, um letzte Absprachen für das gemeinsame Comeniusevent

in der folgenden Woche zu treffen.

Achte Woche, 2. bis 5. November 2010

Am Dienstag war aufgrund des Feiertags am Tag zuvor die „Montagsversammlung“. Die

Frage der Woche wurde ausnahmsweise von einer Lehrerin gestellt: „Wer oder was ist

Comenius?“

Am Abend wollten wir unsere englischen Comeniusgäste um 21 Uhr am Kölner Flughafen

abholen. Aber Easy-Jet tat es der Deutschen Bahn gleich, es gab eine erhebliche Verspätung.

Das Flugzeug landete nicht, wie angekündigt um 20.50, sondern um 00.40 Uhr.

Am Mittwoch begann die Konferenz der Schulleitungen unseres Comeniusprojekts

„Europe4you“. Je zwei Schulleitungsmitglieder der Hämeenlinnan Normaalikoulu aus

Finnland, der Lark Rise Academy und der Caddington Village School aus England, je drei

Schulleitungsmitglieder und Koordinatoren der Grundschule Eitorf und der Grundschule

Harmonie (Christine Schaumann, Ulli Schulte und Walter Hövel) und eine Vertreterin der

Hauptschule der Viktor-Frankl-Hochschule in Kärnten waren nach Eitorf gekommen, um am

Morgen den dreifachen Schüleraustausch (Wir und Lark Rise, Eitorf und Caddington,

Hämeenlinna und Klagenfurt) und den ersten gemeinsamen Lehreraustausch in Finnland

(2009) auszuwerten. Hieraus entwickelte sich ein hochspannendes Gespräch, in dem wir die

Lehrerinnenbildungen in unseren vier Ländern verglichen. Wie in anderen internationalen

Vergleichen scheint Finnland uns auch hier um Jahrzehnte in der Entwicklung voraus zu sein.

Hier gibt es keine „Unterrichtsbesuche“, die immer der „Bewertung“ des Einzelnen dienend

die Entwicklung der jungen Menschen zu LehrerInnen behindern. Hier gibt es auch keine

Kompetenz- und Standard-Listen mehr, die wir gerade in England, Österreich und

Deutschland gerade entwickeln. In Finnland gibt es eine vollkommene Verzahnung von

Theorie und Praxis, Teamwork (!) der Mentoren und der Lernenden, Aufgabenbeschreibungen

anstelle von Auflistungen von Lehrerkompetenzen, die die eigene individuelle

Entwicklung und Kompetenzerarbeitung zulassen und last but not least keine Noten mehr. Es

wurde klar, warum unsere Ausbildung nicht die Lehrerinnen und Lehrer „produzieren“ kann,

die dem individuellen Lernen auf dem hohen Niveau entsprechen, das unsere Kinder

brauchen. Die Grundschule Harmonie fand sich mit ihrem eigen-sinnigen Vorgehen in der

Ausbildung „unserer“ Lehramtsanwärterinnen oft wieder!

Am frühen Nachmittag hielt Walter Hövel einen Vortrag über das deutsche Schulsystem.

Unsere Gäste zeigten blankes Entsetzen und Unverständnis über die deutsche Praxis der

Aufteilung von Kindern in Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien. Die mögliche

englische Übersetzung für ein „gegliedertes“ Schulsystem ist ausgesprochen treffend:

„A Partite System“. Am Nachmittag fuhren wir mit einem Doppeldeckerbus und unseren

Gästen durch das wunderschöne herbstliche Siegtal und nutzten die Zeit für viele Gespräche.

Danach ging es zur Grundschule Harmonie, wo unser Küchenteam mit Reibekuchen,

Rübenkraut, Apfelmus und Lachs aufwartete. Es gab für die Gäste einen „Heimatkunde“-Quiz

und einen gemeinsamen deutschen Volkstanz.

Am Donnerstagmorgen begann die Besuchergruppe des Comeniustreffens mit einer

Hospitation an unserer Schule, anschließend ging es zur Grundschule Eitorf.

Am Nachmittag organisierten wir alle nachfolgenden Aktivitäten, unsere Abschlusskonferenz,

die nachfolgenden LehrerInnentreffen, unsere „Schoolrecords“ und die “Frage des Monats“.

„Am Rande“ sprachen wir darüber, dass Eltern oft die Finanzierung von Schule durch Gelder

für Schulbücher, Klassenfahrten, den Ganztag, das Essen in der Schule, für „Nachhilfe“, für

Verbrauchsmaterialien, zum Bau einer Küche oder anderes selbst übernehmen müssen.

Wieder zeigten unsere europäischen Gäste großes Unverständnis. Vesa Toivonnen, Leiter der

finnischen Schule sagte: „Bei uns in Finnland ist es gesetzlich geregelt, dass Eltern in keinem

Fall Geld für Schule ausgeben müssen und es auch nicht dürfen.“ Andere Länder lassen sich

Bildung und Kinder etwas kosten, bei uns hängt die Bildung vom Geld ab, dass die Eltern

investieren können und wollen. Am Abend wurde gemeinsam in Köln in der Malzmühle

gegessen.

Am Freitag legte die Konferenz die verbleibenden Termine unseres Projekts fest. (Sie sind in

den aktuellen Terminplaner der Schule eingearbeitet.) Es folgte die nur positive Auswertung

der Hospitationsbesuche an den beiden Eitorfer Grundschulen.

Zu unserer Schule fielen Sätze wie: „ A very extra ordinary school!” - “Very impressive and

confusing as well.” - “Such a home like place to learn.” - “There were schools in my country,

which tried the same, but failed. How do you mange to be so successful?” - “Your children

addressed us in English and were so polite!” - “We admired the teachers to get along with

children everyone doing its own learning job.” - “These teachers trust in their own system!” -

"School is for the children's learning, not for government levels." - "It's the better way when

children are responsible for their own learning. We teachers always want to control. But that's

the wrong way." - “Yes, stop the bloody curriculum” – “You don’t watch the child’s progress

for a year but every day” – “The

children took me over completely!” -

“Seeing your children I knew: it’s

ridiculous all children are doing the

same, though we do so everyday…” –

„You made me think!“

Nach diesem Feedback beschlossen wir

den Logowettbewerb “Europe4you”

bis Ende November abzuschließen. Im

vorletzten Teil unserer Arbeit gingen

wir in die Arbeitsgruppen der

Einzelpartner. Wir vereinbarten mit

der Lark Rise Academy alle

Emailtermine für die Korrespondenz

unserer Kinder, eine weitere Skype-

Übertragung „Quire on Wire“ um

gemeinsam englische und deutsche

Weihnachtslieder zu singen, bei den

Austauschbesuchen „Enterprises“ (Shops in denen die Gäste mit Spielgeld in der Sprache der

Gastgebenden Kindern einkaufen gehen), Outdoor Games, Team-Training in gemischten

Gruppen, Diaries und einige weitere bekannte und neue Aktivitäten. Den Abschluss bildete

die Überlegung der Fortsetzung unserer internationalen Zusammenarbeit in einem folgenden

neuen Comeniusprojekt ab 2012 und die gegenseitige Verabschiedung der Menschen dieses

Projekts, die in den letzten Jahren der Zusammenarbeit zu Partnern und Freunden geworden

sind.

In dieser Woche liefen die Vorbereitungen zu "Harmony@Night" auf Hochtouren. Es

wurden Einladungen geschrieben und verteilt, Dialoge der einzelnen Stände (Reception,

Restaurant, Entertainment, Kiosk, Cocktail Bar, Survey) geübt und so visualisiert, dass die

Gastkinder (von der 1.-4. Klasse) es verstehen können, es wird für das Bühnenprogramm

geübt und ein Menü für das Essen zusammengestellt. Die Vorfreude wird immer größer und

die Gastkinder werden von dieser Vorfreude angesteckt. Nur noch 2 Wochen bis es endlich

losgeht

Neunte Woche, 8. bis 12. November 2010

In der Englischzeit gab es das erste E-Mail-Schreiben aller Kinder, die dieses Schuljahr nach

England fahren werden. Um dies zu organisieren trafen wir uns nach längerer Zeit in einer

Englischvollversammlung aller Kinder. Wir sangen den alten und neuen Schulsong unser

Partnerschule Lark Rise Academy, um dann in die Gruppen zu gehen.

Zehnte Woche, 15. bis 21. November 2010

Walter Hövel konnte mit einigen Kindern den Logo-Wettbewerb „Europe4you“ unseres

Comeniusprojekts starten. Es liegen bereits einige Entwürfe vor.

Zwölfte Woche, 29. November bis 3.Dezember 2010

In dieser Woche wurde das neue Wireless Local Area Network (WLAN) unter Aufsicht

unseres Hausmeisters Frank Trienenjost installiert. Nun können wir verstärkt Laptops auch

online einsetzen. Das benachbarte Gymnasium schenkte uns elf gebrauchte Laptops.

Vielen Dank an Wolfgang Wirtz und die Computerverantwortlichen!!!

Wir schickten die

Gewinnerentwürfe

unseres Logo

Competition

„Europe4you“

 an unsere

Comeniuspartner:

links von Nena und

Astrid, rechts von Samuel

Dreizehnte Woche, 6. bis 10. Dezember 2010

Mittags erschienen die beiden ersten Gäste unserer zweiten englischen Partnerschule

Caddington Village School.

Dienstag früh saßen vier Gäste am Tisch unserer Morgenkonferenz, zwei aus England, eine

Kollegin aus Finnland und eine von der Nachbarschule. Von uns ging heute Lissi Sasse an

der Grundschule Eitorf hospitieren. Unsere Gäste waren jeweils einer unserer Kolleginnen

fest zugeordnet, mit denen sie den Morgen in den Klassen verbrachten.

Um 11.30 Uhr trafen sich Ulli Schulte und Walter Hövel mit den Gästen, um Fragen zur

Schule zu beantworten.

Der Haumeister Frank Trienenjost bereitete heute in Kooperation mit Marcus Ray in England

(Lark Rise Academy) die Technik für den morgigen gemeinsamen Chor per Internet

(„Quire on Wire“) vor.

Unsere Gäste trafen sich mit Kolleginnen der beiden Eitorfer Grundschulen nach dem Essen

in unseren Schulen. Wir stellten Ihnen das deutsche selektive Schulsystem vor, sie gaben uns

ein Feedback ihres ersten Besuchsmorgens. Im Anschluss ging es zum mittelalterlichen

Weihnachtsmarkt nach Siegburg und am Abend zurück zur Schule, wo wir von unserem

Küchenteam mit Reibekuchen und vielen Zutaten empfangen wurden.

In der Frühkonferenz am Mittwoch saßen wir mit den internationalen Gästen, den

Lehramtsanwärterinnen, den Inklusionsstudentinnen und Praktikantinnen in doppelter Reihe

um den Tisch. Seit der letzten Montagskonferenz setzen wir hier u.a. die

„Versetzungskonferenz“ fort. Wir besprechen intensiv die verbleibende Lernzeit unserer

Viertklässler.

Ulli Schulte hospitierte die beiden ersten Stunden an der Nachbarschule. Unsere Gäste

 

setzten ihre Hospitation an unserer Schule fort: „Am Mittwoch habe ich in der Grundschule

 

 Eitorf eine Unterrichtsstunde zu den Selbstlauten gehalten. Dazu habe ich eine Geschichte

 

erzählt, anschließend arbeiteten einige Kinder mit mir mit verschiedenen Materialien zu der

Thematik.

Um 10 Uhr traf Angela Conrad mit ihrer Englischklasse von der Grundschule Eitorf in

unserem Lehrerinnenzimmer ein. Von uns kamen alle 35 Kinder dazu, die in diesem

Schuljahr nach Lark Rise fahren werden und alle Kinder unseres Chors. So saßen fast 90

Kinder vor unserer Smartboard-Leinwand. Wir hatten unsere Online-Verabredung, den

„Quire on Wire“, um mit den Kindern unserer englischen Partnerschule nun zum dritten

Mal gemeinsam zu singen. Wir konnten das mit Kindern voll besetzte Forum unserer

Lark Riser sehen und sie uns. Wir sangen unser erstes Weihnachtslied, dann die Lark Riser.

Als die Bildleitung zusammenbrach (irgendwann schaffen wir es auch die ganze Zeit), ging es

per gut funktionierender Online-Telefonverbindung und Lautsprechern weiter. Wir sangen

über zehn Lieder hin und her. Es ist tief beeindruckend auf diese Art Englisch- und

Musikunterricht zwischen - in diesem Fall - sogar drei Schulen zu erleben.

Danach besuchten unsere Comeniusgäste unsere Englischstunden und zeigten sich sehr

angetan vom „hohen Niveau“ unserer Arbeit, dem Einfallsreichtum, z.B. die Verbindung von

Rollenspiel und Englischlernen und generell den „resources“, die sie entdecken konnten. Was

uns natürlich freute!

In Ira Kliewers Englischgruppe wurde die Geschichte "The Gingerbread Man" vorgelesen

und erzählt. Beim Basteln von eigenen Lebkuchenmännern haben wir englische

Weihnachtslieder gesungen. Die Rollenspielgruppe mit Christine Schaumann und Marc

Bohlen hat in Englisch mit "Fit for Fright" begonnen. Die Kinder werden als Gespenster und

Monster Gruseldiplome erwerben. In der ersten Stunde haben sie ihre eigenen Rollen

entworfen. Weiter wird es mit Gefühlsausdrücken, dem ersten Teil des Diploms, gehen. In

Walter Hövels Dialoggruppe entwarfen die Kinder Dialoge über das das Thema „Football“

und trugen sie vor.

Mittags ging es nach dem Essen wieder in die Feedbackrunde und wir wandten uns intensiv

der Frage zu „Was ist Lernen?“ Die gemeinsame Schlussformulierung lautete: „Das Lernen

braucht und bildet die verschiedenen Persönlichkeit aller Lernenden und Lehrenden und ihre

darauf basierende Arbeits- und Lernbeziehung.“ Im Anschluss ging es nach Köln auf die

Weihnachtsmärkte und zum gemeinsamen Abendessen in der „Malzmühle“.

Unsere Comeniusgäste hospitierten bis 10 Uhr auch im benachbarten „Kindergarten

Harmonie“. Unsere Gäste saßen nun schon wie selbstverständlich mit unseren Kindern

zusammen, um zusammen zu musizieren und sich gegenseitig ihre Sprachen beizubringen.

Die Schlussrunde unseres erfolgreichen Comenius-Teachers‘-Meeting fand an der

Grundschule Eitorf statt.

Zum Logo-Competition „Europe4you“ wurde von jeder Schule eine Arbeit ausgesucht.

Nun stimmen die Schulen über den Sieger ab. Jede Schule darf – außer für den eigenen

Beitrag – 4,3,2, und 1 Stimme abgeben. Bei uns liegt das Logo aus Hämeenlinnan in Führung.

Bilder in der Reihenfolge: Eitorf - Caddington- Lark Rise – Hämeenlinnan - Harmonie

Bei der Planung der Woche beschlossen die Fledermäuse jeden Tag nach dem Vorlesen der

Adventsgeschichte eine halbe Stunde Mathe zu machen. Es wurde viel an eigenen Themen

gearbeitet und am Mittwoch war Tanztag. Unser Gast aus Finnland spielte mit 15 Kindern auf

der Kantele, einem finnischen Saiteninstrument, ein finnisches Volkslied, den RudolphWeihnachtssong

und ‚Freude schöner Götterfunke‘. Donnerstag war Themen- und Schreibzeit

und die Verabschiedung der finnischen Kollegin mit einigen Tränen von einigen Kindern und

dem Satz: „Dann müssen wir auch mal nach Finnland fahren“. Am letzten Tag der Woche gab

es eine Dichterlesung und den Wochenabschlusskreis.

Bei den Mondscheindrachen drehten sich in dieser Woche nicht alle, aber doch viele

Aktivitäten um unsere für Freitag geplante Weihnachtsfeier und den Besuch von Gemma

Kelly aus unserer Partnerschule in Lark Rise. Die Kinder haben in kleinen Gruppen oder auch

einzeln ihre Beiträge für die Weihnachtsfeier geprobt. Sie haben Christmas Stockings genäht,

englische Weihnachtswörter gelernt und von Gemma einiges über die Weihnachtsbräuche in

England erfahren. Auch Weihnachten in anderen Ländern in denen Englisch Landessprache

ist, wie z.B. Australien oder Neuseeland war Gesprächsthema. Daraus entstand die

Forscherfrage „Wie viele Menschen auf der Welt in Ländern leben, in denen Englisch

Landessprache ist.“

Vierzehnte Woche, 13. bis 19. Dezember 2010

Wir richteten am Montag in der Kinder- und Jugendbuchbücherei eine Schulzeitungsredaktion

für die ganze Woche ein. Frank Trienenjost stellte die neuen Laptops zur

Verfügung und betreute sie und die Kinder in technischen Fragen. Anne Witt, Tanja Klassen,

Walter Hövel und Ulli Schulte betreuten abwechselnd die Redakteure. Die Kinder suchten

sich ihre Themen und saßen Stunde um Stunde in der Redaktion, um ihre Artikel zu

schreiben. Weit über 30 Kinder aus mehreren Klassen beteiligten sich an der

Redaktionsarbeit. Am Mittwochmittag standen über 40 Seiten, die von Ulli Schulte, Frank

Trienenjost und Walter Hövel am Donnerstag in eine letzte Form gebracht wurden. Zwei

weitere Ausgaben der „Harmoniezeitung, Harmony Times“ sind auf unserer Homepage unter

„Schulzeitung“ zu finden. Die nächste Ausgabe steht schon zur Hälfte.

Am Mittwoch übersetzte die Englischgruppe von Walter Hövel Schulzeitungsartikel ins

Englische. Tanja Klassens Gruppe beendete das Thema "Harmony@Night". Die Kinder

bauten noch einmal ihre Stände auf und bauten neu gelernte Wörter und Sätze in ihre Dialoge

ein. Am Mittwoch wurden die Gruppen aufgrund der Emails für Lark Rise neu gemischt. Bei

Tanja wurden englische Weihnachtslieder gesungen, so z.B. "Santa Claus is coming to town",

"Jingle Bells", "Rudolph the red nosed reindeer" oder "Silent Night". Am Smartboard konnten

die Kinder die Texte mit verfolgen. Christine Schaumann und Marc Bohlen schrieben mit

über 30 Kindern die neuen Emails für die Lark Rise Academy Kinder.

Fünfzehnte Woche, 20. bis 23. Dezember 2010

Am Mittwoch begann der Englischunterricht mit einer kurzen Versammlung aller Kinder

im Forum. Es gab einen kurzen englischen „Aufwärmer“ für alle und zwei englische

Weihnachtslieder wurden gesungen. Danach gingen alle in ihre Gruppen und alle EnglandEmailer

und -Fahrerinnen erhielten ihre Weihnachtspost aus Lark Rise. Die Genies schafften

es, ihre selbst gemachten Weihnachts-CD-ROMs fertigzustellen.

Siebzehnte Woche, 17 - 22. Januar 2011

Der Donnerstag begann mit einem „Energizer“ zu „Lolipopp“. An unserer Lark Rise

Partnerschule beginnt jeder Schultag mit einem von Kindern vorbereiteten Tanz im Forum,

einem „Energizer“ an dem jeder, der will, teilnimmt. Bei uns begannen die Fledermäuse mit

diesem Angebot.

Christine Schaumann als Comenius-Koordinatorin und Walter Hövel als Schulleiter machten

sich schon am frühen Morgen auf den Weg nach England. Hier trafen sie in Dunstable auf die

Partnerschulen, um im „Leadershiptreffen“ die weitere Arbeit abzusprechen und ein neues,

weiteres Comeniusprojekt auf den Weg zu bringen. Samstagabend landeten sie wohl

behalten wieder in Köln.

Achtzehnte Woche, 24. - 28. Januar 2011

Im Logowettbewerb

unseres Comeniusprojekts Europe4you

hat der Entwurf aus Hämmanlinnan

in Finnland (links) gewonnen.

Die Klagenfurter Comeniuspartner

schickten, leider für den Wettbewerb zu

spät, noch ein wunderbares Logo (rechts).

Ohne „Wett“bewerb hätten wir uns auch über die Logos

gefreut!

Neunzehnte Woche, 31. Januar bis 5. Februar 2011

Im Laufe der Woche bekam unsere Nachbar- und Comeniuspartnerschule, die Grundschule

Eitorf von der „Nationalen Leitung der eTwinning Koordinierungsstelle/Schulen ans Netz die

Nachricht, dass unser Comenius-Projekt „Europe4you“ das deutsche Qualitätssiegel

erhalten hatte. Wir aber nicht, oder? Wir gingen dem nach und erfuhren, dass wir ja „nur“

einen gemeinsamen Antrag gestellt hatten, aber nur eine Schule ihn abgeschickt hatte. Also

mussten wir dies nachholen und erhielten am Freitag die Nachricht: „Ich habe mit dem

Ministerium gesprochen - wir werden Ihre Bewerbung bevorzugt behandeln, so dass Sie

gemeinsam Ihren Erfolg feiern können.“ Der Antrag ist im Comeniusteil auf der Homepage

zu finden, mehr Infos gibt es unter: www.eTwinning.de und www.schulen-ans-netz.de. Nun

warten wir darauf, dass unsere Partner in England und Finnland auch ausgezeichnet werden,

was für uns alle das „Europäische Qualitätssiegel“ bedeuten würde, was uns wiederum das

Recht gibt, am europäischen eTwinning-Wettbewerb teilzunehmen.

Fünfundzwanzigste Woche, 14. bis 19. März 2011

Im Englischunterricht schrieb die E-Mail-Gruppe Karnevalsbriefe an die Briefpartner in der

Lark Rise Academy. Dazu hatte Marc Bohlen die Kinder an Weiberfastnacht im Kostüm

fotografiert.

Zu Mittag machten sich Ulli Schulte und Rieke Schiemann mit zwei Kolleginnen der

Nachbarschule auf den Weg nach England. Im Rahmen unseres Comeniusprojekts

besuchen sie für drei Tage die Lark Rise Academy, eine „School of Excellence“ und die

Caddington Village School, eine tolle Schule von 1 bis 10, im gleichen Ort, in Dunstable.

Rieke Schiemann und Ulli Schulte berichteten von einem sehr herzlichen Empfang in

Dunstable. Unseren Gastgebern war es ein großes Anliegen den Gästen aus Finnland,

Österreich und Eitorf in beiden Schulen einen möglichst tiefen Einblick in die Arbeit unserer

Partnerschulen zu geben. In Lark Rise führten Kinder die Gäste durch die Schule und

betreuten sie mit größter Aufmerksamkeit und englischer Höflichkeit. Rieke Schiemann, die

bereits in den 70iger Jahren das englische Schulsystem kennenlernte, fasste zusammen: „Der

Tradition treu geblieben, dem Neuen gegenüber aufgeschlossen, so ist die Einstellung der

Leute. Es gibt viele Rituale, viele tun das Gleiche. Das Lernen ist Lehrer zentrierter als bei

uns, wir setzen eher auf das entdeckende, sie noch mehr auf das vermittelnde Lernen.

Beeindruckend ist die vorbereitete Umgebung, die viele funktionierende Gruppen- und

Partnerarbeit, u.a. möglich durch die vielen Erwachsenen, Lehrer, Assistenten und Trainees.

Die Kinder kommen jeden Tag in die Schule, um zu lernen. Sie haben das klar. Alles andere

steht im Hintergrund. Sie haben nur kurze Pausen und einen heftigen, anstrengenden

Arbeitstag. Sie haben viel Abwechslung durch eine Tagesrhythmisierung mit Tanzen, Singen,

Theater, etc. In Lark Rise gibt es eine beeindruckende Konzeptarbeit, die ganze Schule

arbeitet daran. Wenn z.B. im Sachunterricht das Thema Umweltschutz ansteht, stehen bei

allen die Begriffe „Reduce, recycle, re-use and repair“ im Mittelpunkt der Bearbeitung.

Hierzu gibt es tägliche Aktionen im Schulleben und in den Lernangeboten über sehr lange

Zeiträume. Kleine Whiteboards aus Pappe werden für jedes Kind eingeführt, um kein Papier

zu verschwenden. Es gibt Komposttonnen und einen schuleigenen Komposthaufen. Hierbei

gibt es eine deutliche Kooperation mit kommunalen und politisch Verantwortlichen, alles auf

Kinderebene runtergeholt. Kinder können jeden Tag sehen, wie das, was sie tun erfolgreich

ist. So sitzt ein Frosch auf einer Heizung und wacht über Energieverschwendung. Er hängt

auch Denkzettel auf, liebevoll, Kind gerecht und höflich! Alle tragen solch ein gemeinsames

Lernen, alle reagieren! Der Kern ist hierbei die ungeheure Professionalität auf inhaltlicher

Ebene im Mittelpunkt aller Lehrerarbeit - nicht, wie oft in Deutschland üblich - die eigene

Befindlichkeit. Dieses professionelle Herangehen inhaltlich kooperierender Teams wird durch

eine respektvollere und materiell und personell besser versorgende gesellschaftliche

Verwaltung und staatliche Verantwortlichkeit gestützt.“ Ulli Schulte fährt fort: „Vor vier

Jahren lernte ich im Zuge unseres Schüleraustausches die Lark Rise Lower School kennen. Im

Vergleich zu dem Lernverhalten der Kinder vor vier Jahren war ich bei meinem jetzigen

Besuch zutiefst beeindruckt von der Entwicklung, die die Kinder an der Schule im Hinblick

auf ihre Eigenmotivation im Lernen und ihr Selbstbewusstsein und sicheres, überzeugtes

Auftreten gemacht haben. Sie haben Freude an dem eigenen sowie gemeinsamen Lerninhalt

und Lernvorgang, sie bringen durch eine äußerst aufmerksame, sich gegenseitig

unterstützende Partner- oder Gruppenarbeit den Lerninhalt und das Lernniveau voran, sie

achten und verfolgen gesamtschulische Vorhaben und Ziele. In diesen Punkten habe ich auch

auf der Ebene der an der Schule arbeitenden Erwachsenen eine enorme Professionalität

mitbekommen und schätzen gelernt.“

Nach der Rückkehr aus England berichtete Ulli Schulte bei

den Kichererbsen anhand von Fotos über die Beobachtungen

und Erlebnisse an den beiden englischen Schulen. Da einige

Kinder die Lark Rise Academy sowie einen großen Teil der

Lehrerinnen und Lehrer gut kennen, beschlossen sie in dieser

Woche „Englische Schule“ zu spielen. So kamen einige

Kichererbsen in dieser Woche in der verabredeten

Schuluniform. Unser gemeinsamer Lerninhalt war das Thema

„Kings and Queens“. Sehr eifrig arbeiteten die an diesem Spiel teilnehmenden Kichererbsen

an den ersten beiden Tagen an der Gestaltung eines Themenheftes, an Wortsammlungen und

Recherchen über Königshäuser in Europa. Die Situation „englische Schule“ zu spielen gab

uns im Laufe Woche doch auch die Möglichkeit dieses Spiel zu unterbrechen und als

„Harmonieschule“ weiter zu arbeiten. Denn die Arbeiten und Beobachtungen anderer

Kichererbsen über die Froscheier und Kaulquappen, über die vor unserer Klasse brütende

Amsel sowie die bevorstehende Kinderuni oder auch das Schachturnier lockten zur eigenen

Arbeit an diesen Inhalten. So entstanden in dieser Woche hervorragende Berichte über

Beobachtungen am Teich, Aufzeichnungen zur Metamorphose der Kaulquappe, Bücher mit

Zeichnungen über verschiedene Vogelarten, Fotodokumentationen über die Beobachtungen

der Amsel sowie Karten über den Siegverlauf oder ein eigener Siegtal-Reiseführer. Die Arbeit

am Inhalt unserer „englischer Schule“ werden wir weiterhin verfolgen und gemeinsam verabreden.

Das aus England mit gebrachte kleine Whiteboard wurde von den Kindern intensiv zum

Schreiben, Rechnen und Zeichnen genutzt. Die Verwendung dieses Whiteboards passt zu der

Absicht des sparsamen Umgangs mit Papier. Wir versuchen nun möglichst viele dieser

Whiteboards für die Klasse anzuschaffen.

Neunundzwanzigste Woche, 11. bis 15. April 2011

Am frühen Mittag trafen sich unsere Englandfahrerinnen und –fahrer um E-Mails an die

englische Partnerschule Lark Rise Academy mit Marc Bohlen und Christine Schaumann

zu schreiben.

Am Abend fand eine Elternversammlung der Englandfahrer mit Christine Schaumann und

Marc Bohlen statt

Diese Woche war die Woche der Comenius-Rekorde: Kerze, Liegestütze, Stifte auf der

Fingerspitze und Blätter auf dem Kopf balancieren, Kopfstand, Springen aus der Hocke,

Wattebäuchschenweitpusten, häufigsten Jungen und Mädchennamen, der Frage nachgehen

„Warum sind wir auf der Erde?“ Alle Klassen machten im Laufe der Woche mit.

Dreißigste Woche 2. – 6. Mai 2011

Am Dienstagmorgen kamen unsere englischen Partner mit 27 Kindern und 7 Erwachsenen.

Als erstes wechselten sie ihre Schuluniformen gegen Zivilkleidung. Und so sah das Programm

des Comenius-Austauschs aus:

ITINERARY FOR VISIT of Lark Rise Academy 03.05. - 05.05 .2011

Tuesday

 about 11.00 Arrival

12.45 Lunch with FlieG-children in the classrooms

13.15 - 13.45 Playtime

13.45 - 15.00 FlieG: LR children join activities in our afternoon clubs

15.15 Free time for LR children

Drinks and Fruit in the Hall

17.00 Harmonie children come to school with their parents

 Getting to know each other, playing outside with the circus

 equipment

18.30 Barbecue

Marc Bohlen and Christine Schaumann to sleep in school for support

Wednesday

7.30 Breakfast in the Hall and outside (under the roof)

8.00 LR children join their penpals' classes

9:00 Project: "Das Hexeneinmaleins" as a Rap song (LR with penpals)

10.00 – 10.45 Breakfast break

10.45 LR children join English lessons

12.45 Lunch with FlieG-children in the classrooms

13:15 - 13.45 Playtime

13.45 - 15.00 FlieG: LR children join activities in our afternoon clubs

15.15 Free time for LR children, LR children walk to BOTEX for shopping

Drinks and Fruit in the Hall

17.00h Harmonie children come to school and stay for the night

 Games outside, playing soccer and basketball, Sing-In

18.30 Dinner

Marc Bohlen and Christine Schaumann to sleep in school for support

Thursday

7.30 Breakfast in the Hall and outside (under the roof)

8.00 LR children join their penpals' classes

9:00 Project: "Das Hexeneinmaleins" as a Rap song (LR with penpals)

10.00 – 10.45 Breakfast break

11.00 School assembly presenting the project work, saying goodbye etc

12.30 Lunch with FlieG-children in the classrooms

14.30 Coach to arrive for return journey to Dortmund Airport

In der FlieG-Zeit gab es nachmittags große Kreise mit allen Beteiligten, weil durch unseren

Besuch ja über 30 Personen zusätzlich anwesend waren. So gab es Natur- und Sinnesspiele

mit Martina Morenzin. Hanka Faerber bot den Klassiker Stratego an, welches am Mittwoch

von den Kindern selbst organisiert wurde. Bei Kirsten Spitz wurden Freundschaftsbänder

geknüpft, im Kunstraum sind Riesenbilder und Aquarelle entstanden. Wenn wir nach England

fahren haben wir eine ganze Reihe von getöpferten Anhängern mitzunehmen. Die Aktionen

zogen sich bis in den frühen Abend. Im Programm gab es dann noch Bosseln um die Schule

mit Ulli Schulte, Kreisspiele mit Rieke Schaumann, Vorlesen von Bilderbüchern mit Marc

Bohlen, Kartenspielen mit Walter Hövel, Wo-ist-das-Huhn mit Christine Schaumann, Alessia

Wielpütz mit Fußball und Kubb auf dem Sportplatz mit Heike Wagner. Der Dienstagabend

klang mit einem großen Grillen aus, zu dem auch einige unserer Eltern kamen. Am Mittwoch

gingen die Kinder nach dem Gutenachtkino mit der Schatzinsel ins Bett. Die Neuentdeckung

eines ziemlich alten Spieles faszinierte viele Harmoniekinder: Kubb - das Schach der

Wikinger. Unsere englischen Gäste spielten mit. Besonders Dylan hatte viel Spaß. Eine

Mädchengruppe der Eichhörnchen entwickelte richtigen Teamgeist und feuerte die jeweilige

Werferin mächtig an. Auch im Kunstraum wehte die englische Flagge.

Die englischen Kinder waren hier wie im letzten Jahr auch am Nachmittag zu Gast. Zwei

Tage lang haben wir unseren Besuchern kreative Angebote gemacht, die auch rege

angenommen wurden. Am ersten Tag begannen wir mit Wasserfarben zu arbeiten. Am

zweiten Tag kam der Höhepunkt. Unter dem Motto:"We all paint big, big pictures, now!"

haben wir riesengroße Bilder zum Thema Zirkus, insbesondere Clowns gemalt. Die

englischen Kids malten begeistert drauflos. Die englischen Lehrer waren so angetan von den

Ergebnissen, dass sie dieses Mal genau darauf achteten, dass auch alle Bilder mitgenommen

wurden. Der Apfelbaum im Foyer wächst weiter! Maggi Heidl und Holger Riedel haben

wieder begonnen das gute Stück weiter zu bearbeiten und bald wird er mit Äpfeln behangen

das Foyer schmücken. Am Dienstag wird wieder unsere Kids Art AG starten. Wir haben nun

genug Kinder zusammen und werden uns wieder mit verschiedenen Künstlern und

Stilrichtungen befassen, ihre Maltechnik erklären und versuchen ihre Werke nachzumalen.

Bald soll auch wieder eine neue Pastel AG beginnen; hierfür brauchen wir aber noch einige

interessierte Kinder. Wer mitmachen möchte, soll sich bitte im Kunstraum melden

Es besuchten uns am Mittwoch eine Kollegin und zwei Kollegen der Laborschule in

Bielefeld. Sie konnten sich unser englisch-deutsches Besuchsprogramm, die Arbeit in den

Klassen, Englischunterricht und eine Kinderparlamentssitzung anschauen. Wir saßen mit

ihnen zu einem intensiven Austausch bis in den Nachmittag zusammen. Wir haben einen

Gegenbesuch in Bielefeld versprochen!

In Englisch war es ein Vergnügen in jeder Gruppe bis zu fünf englischen Kindern dabei zu

haben. So wurden in Walter Hövels Gruppe noch längere Sätze und Geschichten gemacht,

übrigens von vielen auch ohne die Gäste. Die Englischgruppe von Ira Kliewer lernte die

Monatsnamen und spielte Spiele auf Englisch. Am Mittwoch waren fünf englische Kinder

auch in Alessia Wielpützs Englischgruppe. Sie machten ein englisches Bewegungsspiel

namens "Hello Neighbour" und hatten viel Spaß an "Number's out" und "Hobby Painter".

Das Kinderparlament wurde von Linus toll geleitet, was nicht

so leicht war, da die Sitzung, wie die letzte, von einigen

Permanentkicherern stark gestört wurde. Nichts desto trotz

wurde beschlossen, dass einige Kinder in der Frage der

Bestückung des Schuldachs mit Sonnenkollektoren nachfassen

werden und die beiden Einbrüche der letzten Zeit wurden

erörtert. Die Kinder wollen Videokameras installiert haben!

Hier ist noch mehr zu erwarten.

Am Donnerstag gab es mit unseren englischen Gästen eine „europäische

Schulversammlung“, da an diesem Tag der Europatag des Europarates gefeiert wurde. Es

gab einen Europaländer-Quizz in Deutsch und Englisch, einen Bericht von der Fahrt der

Phönixe zur Partnerschule und zum Europaparlament in Brüssel, die Vorstellung einer

Plakatserie zu europäischen Ländern und eine tollen Tanz zu Goethes Hexeneinmaleins

performed by Lark Rise and Harmony Children. Unsere Gäste brachten uns ihren neuen

Schulsong bei und wir sangen die bekannten Schullieder.

Comenius - Europe4you: In dieser Woche gaben wir auch unseren Bericht zu den

Comenius-Records und zum gemeinsamen „Powwow“ ab.

Best Results of the Book of Records at Harmony School

• Balancing a pencil: Annika Luckas for 22 minutes and 3 seconds

• Balancing A4-Paper on the head: Mirco Quadt for 55 minutes

• Being quiet: Celine Thesen for 1 hour and 5 minutes

• Push-ups: Enrique: 29 push-ups in 30 seconds

• The most common girls’ name of our school is Celina

The most common boys’ name of our school is Jakob or Jacob

• Blowing a cotton ball: Moritz Scherer 1,93m

• Standing on the head: Elena McNally for 56 seconds

• Start jumps: Julian did 360 jumps in one minute

• Sorting cards numbers 1 to 20: Lisa Haeger : 26 seconds

Powwow

What makes an effective learner? – Was macht dich zu einem guten Lerner?

• Sich konzentrieren können

Viel arbeiten können

Geduldig sein

Schlau/intelligent sein

Keinen Unsinn machen

Aufmerksam sein

Leise sein können

Gut denken können

Ordentlich sein

Freundlich sein

Pünktlich sein

What makes an effective teacher? Was macht einen erfolgreichen Lehrer aus?

• Viel beibringen

Für einen da sein

Nett sein

Muss helfen

Soll Fehler erklären

Sich kümmern

Konsequent sein, sich durchsetzen

Kinder mögen

kein Kinder bevorzugen

Vorbild sein

schlau sein

alle gerecht behandeln

Nicht zu alt sein

Kein laissez-faire

Kinder mit ihrer Arbeit nicht allein lassen

Einunddreißigste Woche 9. – 13. Mai 2011

Zudem war in dieser Woche unsere Lehramtsanwärterin Lilia Kasemir von Montag bis

Donnerstag in Klagenfurt um am Lehrerinnen- und Lehrertreffen unseres Comeniusprojekts

teilzunehmen. Unsere Kollegin Gitte Haane konnte wegen Krankheit leider nicht

teilnehmen. Lilia Kasemir schrieb unter anderem: „Die Philosophie der Schule basiert auf den

Kerngedanken von Viktor Frankl. Im Vortrag wurde deutlich, dass großer Wert darauf gelegt

wird, dass jeder Schüler für sich den Sinn des Lebens erfragt. Der Lehrer hat dabei die

Aufgabe den Unterricht so zu gestalten, dass die Selbstständigkeit und Individualität gefördert

wird. Dabei sollte der Lehrer nicht den Schüler so sehen, wie er jetzt im Moment ist, sondern

wie er werden könnte. Freiheit und Verantwortung spielen bei diesem Unterricht eine

entscheidende Rolle. In den nur sehr wenige Unterrichtssequenzen, die ich gesehen habe,

ging die Kommunikation stark vom Lehrer aus, so dass die Schüler die meiste Zeit sehr leise

sind und nur nach Aufforderung des Lehrers etwas zum Unterrichtsgegenstand äußern. Die

Schüler erhalten kaum Möglichkeiten miteinander zu kommunizieren, da der Unterricht sehr

lehrerzentriert gesteuert wird und gleichstrittig abläuft. Jedoch wirkt die Kommunikation

untereinander respektvoll und vertrauenswürdig. Im Unterricht kommunizieren die Schüler

kaum miteinander, da der Unterricht stark frontal ausgerichtet ist. Die Schüler sitzen zur Tafel

gerichtet und folgen die gesamte Zeit den Aufforderungen des Lehrers. … Wenn es zu

Problemen bzw. Verstößen von Regeln kommt, werden diese vom Lehrer mit einer

Konsequenz geahndet. In der Phase der Freiarbeit (1. und 2. Std. in der Mittelschule) können

die Schüler … sich frei für eine Sozialform entscheiden und ihre Aufgaben gemeinsam mit

einem Partner oder in einer Gruppe erledigen. Hier findet dann eine „richtige“

Kommunikation zwischen den Schülern statt. Leider konnte ich jedoch die Freiarbeitsphase

nur 15 Minuten beobachten. Ich konnte an keinem Tag im Unterricht ein demokratisches

Miteinander oder demokratisches Lernen beobachten. ... In der Grundschule konnte ich in

einer Klasse mit dem Schwerpunkt „Sprachen“ beobachten, dass Fremdsprachen eine

besondere Rolle spielen. In dieser Klasse werden in allen Fächern die Sprachen Deutsch,

Englisch und Italienisch gesprochen. Dabei wird an einem Tag eine Sprache in den

Vordergrund gestellt und in dieser unterrichtet. Beim Sprachenlernen wird hier besonders das

gemeinsame Nachsprechen oft genutzt, um das Sprachgefühl aufzubauen. Für mich

persönlich - als Lehramtsanwärterin - war es sehr interessant internationale Schulsysteme

kennen zu lernen, Unterricht zu beobachten und sich mit Lehrern auszutauschen. Es war

spannend zu sehen, wie Lernen und Schule in anderen Ländern funktioniert. Ich konnte viele

Eindrücke mitnehmen, die für mich und meinen Unterricht bedeutend sind. Zusammenfassend

kann ich nur sagen, dass es … aufregend für mich war an diesem Projekt teilzunehmen.“

Sue Attards, die Leiterin der Lark Rise Academy, bedankte sich für den Besuch in der

letzten Woche mit den Worten: „Thank you so much for looking after us so well last week.

Our parents have said their children have not stopped talking about all the wonderful things

you do. Your grounds have inspired them and I now have to try and get the football pitch and

lots of hideaway areas.”

Zweiunddreißigste Woche 16. – 20. Mai 2011

Christine Schaumann und Walter Hövel bestiegen am Abend mit zwei Kolleginnen der

Grundschule Eitorf das Flugzeug nach England, um bis zum Donnerstagabend an der

Abschlusskonferenz unseres Comeniusprojekts „Europe4you“ teilzunehmen.

Am Dienstag besuchten Christine Schaumann und Walter Hövel unsere Partnerschule

Lark Rise Academy und die Caddington Village School. Sie hatten Zeit sich beide Schulen

während ihrer Arbeit anzuschauen. Hier einige Bilder, gemacht in der Lark Rise Academy

 

Die „Final Conference“ tagte am Mittwoch und Donnerstag. Es gelang uns, alle relevanten

Bereiche unserer Zusammenarbeit zusammenzutragen und auszuwerten. Die Schwerpunkte

waren: Die Verankerung der Kontakte im täglichen Lernen unserer Schulen, der jährliche

Schüleraustausch, die Treffen der Lehrerinnen und Lehrer an allen Partnerschulen in England,

Finnland, Österreich und Deutschland, die regelmäßigen Treffen der Schulleitungen und

unsere Aktivitäten „Book of School Records“ und „PowHow“.

Wir werden nacheinander alle diese Aktivitäten des Projekts Europe4you dokumentieren.

Wir beginnen mit dieser Chronik mit der Veröffentlichung der Auswertung der Lehrertreffen

an allen unseren Schulen durch die besuchenden Lehrerinnen und Lehrer, das Buch der

Rekorde und der Powhow- Aussagen und den Ausschnitten der Besuchsergebnisse der Lark

Riser auf ihrer Homepage. Sie finden dies auf der Homepage www.grundschule-harmonie.de

im Comeniusteil.

Dreiunddreißigste Woche 22. – 27. Mai 2011

Christine Schaumann hatte am Dienstagabend festgestellt, dass unsere Schule die ComeniusRekorde

für April und Mai vergessen hatte! Die Fledermäuse gaben alles und schafften

sieben verschiedene Rekorde in anderthalb Stunden. "Das war jetzt aber auch ein echter

Schulrekord.", meinten die Kinder danach.

In Englisch gab es bei Walter Hövel, wie schon am Montag, den „englischen VERAMathetest“

(den Test unserer englischen Partnerschule Lark Rise Academy), natürlich in

Englisch. Zudem wurden alle Begriffe zusammengesucht, die man zur Beschreibung eines

Fußballspiels braucht. Ira Kliewer und Lissi Sasse sind mit ihren Englischgruppen hinaus auf

unser Minispielfeld gegangen, um Spiele wie Mr.Crocodile, Green light - Red light, Traffic,

What´s the time, und Mr. Wolf zu spielen. In der Englischzeit begann in der Roleplay-Gruppe

mit Christine Schaumann ein neues Projekt: The Villain Academy (die Schurken-Akademie).

Die kleinen Schurken füllten ein Aufnahmeformular für die Academy aus, in dem sie Fragen

wie What's your name? Where are you from? How old are you? What do you like/hate? What

do you want to learn? schriftlich beantworteten. Zudem nahm ihre Lehrerin Professor

Noname ihnen den Eid für absolute Geheimhaltung ab.

Am Abend besuchten Christine Schaumann und Walter Hövel die Grundschule Eitorf, um

dort auf ihre Comeniuspartner aus Eitorf und Caddington zu stoßen.

Am Freitag nach dem Mittagessen trafen sich die Kolleginnen, die im Juni mit nach England

fliegen, und planten organisatorische und inhaltliche Dinge für die Reise nach Dunstable.

Siebenunddreißigste Woche 20. bis 22. Juni 2011

Morgens in aller Frühe machten sich 31 Kinder und 5 Erwachsene unserer Schule auf den

Weg nach England zu unserer Partnerschule Lark Rise Academy. Die erste Mail hieß:

„Wir sind gluecklich in Dunstable angekommen. Unsere Reise war ziemlich entspannt, bis

auf die Ankunft in Gatwick, wo wir unseren Reisebus nicht fanden! Mit Hilfe der Sekretaerin

 

aus Lark Rise loesten wir aber auch dieses Problem. Zurzeit schreiben die Kinder Tagebuch,

danach gibt es Abendessen, und dann kommt der Hoehepunkt des Abends: Die Disko!“

Mittwochabend landen unsere Kinder wohlbehalten zurück aus England. Das erste Mail

von Christine Schaumann: „Wir sind wieder gut aus England hier gelandet. Wir hatten drei

tolle Tage, die Kinder waren super drauf und haben sich nur von ihrer Schokoladenseite

gezeigt, und wir Erwachsenen sind auch super miteinander klar gekommen. Frank Trienenjost

mitzunehmen war die beste Entscheidung! Wir haben in Lark Rise Tagebuch geschrieben, ich

werde morgen oder Freitag schicken, was wir so gesammelt haben.“

Und hier der Bericht aus England:

„20.6.2011: Um acht Uhr war Treffen am Flughafen, es waren aber fast alle schon um halb

acht da – Elke Schilling, Frank Trienenjost und Christine Schaumann sogar schon um sieben!

Nachdem jedes Kind sein Harmonie-T-Shirt, sein Schlüsselband mit den Handynummern der

Lehrerinnen und Lehrer und seine orange Mütze hatte, zogen wir los. Die orangen Mützen

waren der Hit! Wir hatten alle Kinder super im Blick und waren als Gruppe nicht zu

übersehen. "Seid ihr Holländer?", fragte ein Bundesgrenzschutzbeamter. Vielen Dank an

Familie Schilling fürs Spenden der Mützen! Der Flug verlief reibungslos. Ein paar Zitate der

Kinder dazu:

• "Fliegen ist total cool."

• "Ich hatte die ganze Zeit Druck auf den Ohren."

• "Ich bin das erste Mal geflogen - das war total aufregend!"

• "Ich fand die Wolken cool - als ob man im Himmel aussteigen kann!"

• "Der Pilot ist gut geflogen. Die Landung und der Start waren gut."

Die Flugbegleiterinnen gaben jedem von uns einen Becher Wasser aus, denn die Getränke an

Bord waren sehr teuer. Die Passkontrolle in England lobte uns für die gute Organisation und

fand unsere Mützen super. Anschließend fuhren wir mit dem Bus zur Schule - nachdem wir

ihn gefunden hatten, wir waren nämlich dummerweise am falschen Parkplatz gelandet. Die

Sekretärin in Lark Rise regelte es netterweise, dass der Busfahrer uns dort einsammelte, wo

wir standen. In der Lark Rise Academy angekommen gab es für uns erst einmal Mittagessen.

Dann gingen wir mit den Partnerschülern in die Klassen. Es wurde gebastelt, gerechnet,

Bingo gespielt oder im Gewächshaus der Schule Bohnen und Erbsen gesät. Nach einer

kurzen Pause und Zeit zum Tagebuchschreiben ging es los mit der Disko. Die Eltern und

Lehrer hatten das Forum der Schule in eine Disko mit cooler Musik und Lightshow

verwandelt. Es gab Hot Dogs, Süßigkeiten und für kleine Pennybeträge Tatoos, Knicklichter

Flugzeuge und ähnliches. Bis um halb acht wurde so fröhlich getanzt und gefeiert.

Danach schlugen wir unser Lager in Key Stage Two (Klasse 3/4) auf, und nach einer

Vorleserunde "Horrid Henry" (Der schreckliche Henry) war dann endgültig Schlafenszeit.

21.06.11: Die ersten Helden waren schon um 4:15 wach - Gitte Haane dann auch.

Morgenstund hat Gold im Mund…. Bis um sechs Uhr waren dann alle anderen auch wach, so

waren die Klassenräume frühzeitig schon wieder aufgeräumt und bereit für den Unterricht.

Nach dem allmorgendlichen Wachtanzen fing der Schultag mit Mathe an: Die Kinder konnte

zusammen mit ihren Partnern verschiedene Lernspiele spielen. Im Englischunterricht wurde

eine Fantasy-Comicgeschichte geschrieben - unsere Kinder konnten das auf Deutsch machen

und waren voll dabei. Das Mittagessen war ein Traum - nur das Salz fehlte. Gitte rettete uns

mit ihrem mitgebrachten Kräutersalz, so aßen alle Kinder ihre Spaghetti Bolognese auf. Am

Nachmittag waren wir im ersten und zweiten Schuljahr. Es gab vier Wahlpflichtangebote zur

Auswahl: Shortbread backen, mit Wasserfarben und schwarzem Tonkarton die Skyline von

London gestalten, Malen auf Rupfenstoff und Klettern an den Klettergerüsten im Forum.

Allesamt qualitativ tolle Angebote, an denen unsere Kinder mit Freude teilnahmen.

Um drei Uhr marschierten wir los in die City zu Poundland. Dort kostet alles nur ein Pfund,

was das Rechnen sehr erleichtert. Die Kinder kauften wundervolle Dinge ein und gaben ihr

gesamtes englisches Geld aus. Alle waren glücklich mit ihren Einkäufen (inklusive die

Verkäuferinnen…) Nach einer Stunde Pause mit Tagebuchschreiben, kamen die englischen

Partnerkinder mit ihren Eltern zu Besuch. Es gab Pizza für alle, Geschenke wurden überreicht

und unsere Kids wurden den Eltern vorgestellt. Diesmal ging es etwas zeitiger ins Bett und

nach diesem langen und anstrengenden Tag schliefen alle auch ruck zuck ein.

22.06.11: Erst um viertel vor sechs waren die ersten wach! Von sechs bis sieben spielten wir

Flüsterpost und erzählten uns gegenseitig im Kreis unsere besten Witze, bis dann schließlich

alle Kinder wach waren und die Koffer gepackt werden konnten. Die Schule begann diesmal

mit einer Schulversammlung. Die ersten und zweiten Schuljahre hatten in den letzten zwei

Wochen an einem Bauernhof-Projekt gearbeitet und waren deshalb zum Abschluss alle

verkleidet in die Schule gekommen (inklusive der Lehrerinnen). Es gab Katzen, Kühe,

Hühner, Tierärzte, Bauern und Bäuerinnen, Vogelscheuchen und sogar drei Traktoren!

Danach sangen wir unser Harmonielied und brachten den englischen Kindern unseren

"Lollipop"-Tanz bei, der bei uns in der Schule beim Wachtanzen getanzt wird - eine Idee, die

wir aus Lark Rise mitgebracht haben. Dann überreichten wir ein Wikingerschachspiel als

Geschenk für die Schule und jedes unserer Kinder erhielt noch einen Sticker von der

Schulleiterin Sue Attard: "Dr. Attard's special award". Im Anschluss stiegen wir direkt in den

Bus, der uns nach Gatwick zum Flughafen brachte. Die Rückreise war genau so unkompliziert

wie die Hinreise, so konnten wir alle Kinder glücklich wieder ihren Eltern übergeben.

Allerdings erst, nachdem wir Lehrer die Kinder mit einem donnernden Applaus bedacht

hatten für ihr fantastisches Verhalten in den drei Tagen!“

Neununddreißigste Woche 4. – 8. Juli 2011

Wir erhielten die Nachricht, dass unser nächstes Comeniusprojekt mit Finnland, Spanien

und England nicht genehmigt wird. Dies war zu erwarten, da man immer ein Jahr Pause

zwischen den Projekten machen muss. Na ja, wir haben es probiert. Unsere Partnerschaft mit

der englischen Schule Lark Rise Academy bleibt davon unberührt!

 

Sechzehnte Woche, 10. - 14. Januar 2011

 

Die erste Montagsversammlung des Jahres 2011 beantwortete die Frage der Woche vom vorigen Jahr mit einem Experiment, bei dem Strudelentwicklung von Wasser dargestellt wurde. Die neue Frage lautet: „Wie funktioniert der menschliche Körper?“

 

An diesem und dem folgenden Tag hospitierte eine Kollegin aus Hannover und Leipzig.

 

Die Konferenz der Lehrerinnen und Lehrer beschäftigte sich mit der Weiterentwicklung der Inklusion an unserer Schule. Wir gehen von dem Gedanken aus, dass wir keine AOSF-Verfahren (Wie dieses Verfahren im Einzelnen abläuft, ist in der „Verordnung über die sonderpädagogische Förderung, den Hausunterricht und die Schule für Kranke“(Ausbildungsordnung gemäß §52 SchulG - AO-SF) vom 29. April 2005 geändert durch Verordnung vom 13. Juli 2005 beschrieben) einleiten werden, damit wir Kinder „loswerden“, oder „stempeln“, um mehr Stundendeputate zu erhalten. Wir stellen AOSF-Anträge, wenn es den Kindern nutzt. Bisher können wir das so definieren, dass Kinder einen Nutzen haben, wenn sie außerschulische Hilfe, z.B. von Jugendämtern oder andere Spezialisten brauchen, wenn wir als Schule nicht weiter kommen und Hilfe brauchen oder wenn auf Wunsch der Eltern „Übergänge“ nach der Grundschule geschaffen werden müssen. Im Sinne unserer Kinderkonferenz gingen wir alle Kinder unserer Klassen durch, um nachzuschauen, ob wir unsere Arbeit mit oder ohne AOSF verbessern können. Wir machten uns deutlich, dass alle Kinder unserer Schule ein Recht auf ihren eigenen erfolgreichen Lern- und Leistungsweg haben und unsere Aufgabe ist es, die Beschreibung dieser Wege mit den Kindern und Eltern zu formulieren und zu realisieren.  

 

Am Dienstag begannen die Schulzahnärztin und ihr Team mit der Untersuchung der Kinder und den Prophylaxe-Übungen.

 

Die Vorlesung musste ausfallen, da die Referentin krank war. In der nächsten Woche wird sie nachgeholt.

 

Am Mittwoch hospitierten Gäste aus Siegen und Koblenz.

 

In der Englisch-Zeit quetschten sich zwei Gruppen (Tanja Klassens und Anne Witts) in die Fledermausklasse. Sie fingen den englischen Film "Ratatouille" an. In den Pausen konnten Kinder aus allen Schuljahren den anderen Kindern erklären, was gerade gesagt wurde oder worum es in der Geschichte gerade ging.

 

In Ira Kliewers Englischgruppe wurde die Geschichte „Rainbow Fish“ erzählt, nacherzählt und über das Teilen gesprochen. Anschließend wurden schöne glitzernde Rainbowfish  gebastelt.

 

In der Role Play-Englischgruppe ging es weiter mit der "Fit for Fright Academy". Zusammen mit ihren Lehrern Mr Rat und Ms Banshee bereiteten die kleinen Monster, Vampire, Zombies und Geister sich auf ihre Abschlussprüfung vor. Es wurden vier Stationen vorbereitet: "Swearing" (In the monster cave), "Scary Dancing" (On the graveyard), "Cursing" (In the ghost mansion) und "Sneaking" (In the vampire castle)."

 

In Walter Hövels Englischgruppe wurden heute alle örtlichen Präpositionen auf English gelernt und gleich angewandt.

 

Das Kinderparlament befasste sich mit dem Verhalten von zwei Jungs im Bus. Viele Vorschläge wurden artikuliert und verworfen. Am Schluss blieb die Busversammlung, die in der nächsten Woche von Kindern einberufen und geleitet wird.

 

Am Donnerstag ging Walter Hövel mit Kindern aus allen Klassen zum Archiv der Gemeinde Eitorf. Patricia Fleischhauer hatte einige Stationen vorbereitet und zeigte den Kindern das Archiv selbst. Vielen Dank für die tolle Einladung!

 

 

 

 

 

 

 

Am Freitag setzten sich die Kinder im Adam-Riese-Kreis mit "Aufgaben mit Mr. X" auseinander. Obwohl das Thema sehr anspruchsvoll und abstrakt war, verstanden sie schnell das System von mathematischen Gleichungen. Anne Witt war es eine Freude zu sehen wie die Kinder die Herausforderung annahmen und zunehmend schwierigere Gleichungen mit einer Unbekannten lösten.

 

Diese Woche konnte wieder das Fußballtraining für Kinder, die in keinem Verein spielen, auf unserem Minispielfeld stattfinden.

 

Walter Hövel war wie in jedem Jahr beim Neujahrsempfang der Kölnischen Rundschau und des Rhein-Sieg-Kreises. Aus Eitorf waren noch Uschi Resch, Carmen und Giovanni Vetere, Dietmar Tendler als Vizelandrat und in Vertretung des Bürgermeisters Herr Derscheid als Gäste geladen. Wenn Walter Hövel in den letzten Jahren berichten musste, dass Begriffe wie Bildung und Schule in Anwesenheit der Bundes-, Land- und Kreispolitik, der Wirtschaft, der Sicherheitskräfte, der Kultur und Verwaltungen erst gar nicht fielen, so war es dieses Jahr umgekehrt. Die Bildung stand im Mittelpunkt! So war der Gastredner, der bisherige Innovationsminister des Landes, Herr Pinkwart, beauftragt die neue Marschroute der Politik über alle Parteigrenzen hinaus bekannt zu geben. Und da gab es schon einiges Erstaunenswertes zu hören: „Die Kinder gehören in den Mittelpunkt!“, „Wir dürfen nie wieder an der Bildung sparen!“, „Bildung und Lernen müssen Spaß (!!!!) machen!“, “Zur Bildung gehört nicht nur Wissen, sondern Demokratie und Freude!“, „Nur starke Kinder machen ein starkes Land!“, „Wir müssen (das Wort „alle“ fehlte noch) Talente fördern!“ „In den jetzigen guten Zeiten (!!) müssen wir gerade in der Bildung vorsorgen!“ und „ Wir müssen wieder stolz auf unsere Lehrerinnen und Lehrer sein und das, was sie leisten!“. Immerhin sagen Politiker so etwas jetzt schon – nach vielen Jahren der Vernachlässigung - laut, ob sie es umsetzen und können, werden wir die nächsten Jahre erleben. Die Gegenwart sieht anders aus: Immer noch die diskriminierende Aufteilung von Kindern in Haupt-, Real-,

 

Neujahrsempfang der Rundschau
„Bildung muss Kindern Spaß machen“

Neujahrsemfang in der Internationalen Fachhochschule in Bad Honnef: Die Rhein-Sieg Rundschau und Bonner Rundschau durften gemeinsam mit Landrat Frithjof Kühn am Freitag gut 240 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft begrüßen.

Prominenter Gastredner auf dem Neujahrsempfang: Der frühere NRW-Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (Bild: Böschemeyer)
RHEIN-SIEG-KREIS - „Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung: keine Bildung.“ Mit diesem Satz des früheren amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy ist die Einladungskarte für den Neujahrsempfang überschrieben, zu dem die Rhein-Sieg Rundschau und Bonner Rundschau gemeinsam mit Landrat Frithjof Kühn am Freitag gut 240 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft begrüßen

 

Förderschulen und Gymnasien, immer noch Schul-, Noten- und Fächerinhaltspflicht, immer noch keine Sozialarbeiter an unserer Schule, Stellenstreichungen, unbesetzte Planstellen, unterbezahlte „Ersatzlehrer“, zu wenig Lehrer für zu viele Kinder, nur  die Hälfte des Geldes für Grundschüler, Einsparungen und Kürzungen in jedem Haushalt, kein Geld für einen richtigen Ganztag, Elternfinanzierung für Betreuung und Essen, immer noch privater „Nachhilfeunterricht“ statt Förderlehrer für individuelle Förderung, immer noch „Sitzenbleiben“ ….

 

Walter Hövel, Uschi Resch von der Nachbarschule, Werner Teubler vom hiesigen Gymnasium und andere haben ihre Teilnahme am Podium  bei einer Veranstaltung am Mittwoch, den 19.Januar um 19 Uhr im Schützenhof zum Thema „Schule in Eitorf“ zugesagt.

 

In dieser Woche begann die Lehrerschaft und die FLieG-Mitarbeiterinnen eine schuleigene Kampagne „Gesunde Schule in Harmonie“. Sofort wurde beschlossen, dass wir keine industriell hergestellten Süßigkeiten zum Essen anbieten. Es wurde eine Fragebogenaktion bei Kindern, Eltern und Mitarbeitern begonnen, die Vorschläge und Ideen für ein verbessertes Ernährungskonzept in der Schulzeit sammelt. Sie finden den Fragebogen auf der Homepage unter „Aktuelles“. Wir freuen uns über jedes Feedback, um in Kinderparlament, in der Schulpflegschaft, LehrerInnenkonferenz und  Schulkonferenz zu einem gemeinsamen Konzept zu kommen. Wir freuen uns auf die Erarbeitung!

 

In den Pausen gab es ein neues Spielgerät: Aus dem Schnee der Dachlawinen ist ein toller Bau-, Kletter- und Balancier-Parcours entstanden. Ärger gab es mit einigen Kindern, die eine für andere gefährliche Form des Steineschmeißens erfunden hatten. Es dauerte einige Zeit bis klar wurde wie man Steine schmeißen darf und wie nicht.

 

Weiter lernen Kinder mit Shenay Özyurt Türkisch und mit Fabienne Monteils Französisch.

 

Bei den Genies startete die Woche mit dem Partnerspiel. Daran nahmen Paul und Enrique direkt teil, die seit dieser Woche neu bei den Genies sind. Weil die Klassenlektüre in dieser Woche zu Ende vorgelesen war, haben wir beschlossen, dass in den nächsten Tagen Werbung für Lieblingsbücher gemacht werden kann. Die Klasse wird dann entscheiden, mit welchem Buch das Vorlesen weiter geht. In der Dichterlesung hat Philipp seine Geschichte am Computer vorgelesen. Das war für ihn besonders wichtig, weil er sich seit diesem Jahr wieder die Arbeit am Computer zutraut, ohne dabei Ärger zu kriegen. Das nimmt er besonders ernst. Lisa und Olivia haben neue Lieder erfunden und Maurice übt weiterhin Lieder von Zelda am Klavier. Melanie, Paula, Sofia und Ronja haben begonnen einen Zoo zu bauen. Sie haben errechnet, dass sie jeden Tag 372 € Gewinn erwirtschaften. Jerome schreibt und berichtet über das Hochwasser, was er an der Hauptschule gesehen hat. Daniel und Surya haben ein Schachturnier für die Klasse organisiert, was am Freitag ausgetragen wurde.

 

Die Mondscheindrachen haben in der vergangenen Woche vier Geburtstage gefeiert. Unser gemeinsames Thema ist der Kalender. Fast alle Kinder haben Kalender unterschiedlicher Art mitgebracht und diese im Kreis vorgestellt. Wir bearbeiten dazu begleitend ein selbst erstelltes Arbeitsheft, in dem es um die in Kalendern enthaltenen Informationen geht.
Darüber hinaus bereiten sich einige Kinder schon auf unser Thema "Umgang mit Hunden" vor, in dem sie einen kleinen Vortrag zu einer selbst gewählten Hunderasse erarbeiten.
Im Musikunterricht proben wir in Anlehnung an unser Kalenderthema eine Begleitung zum Lied "Ich lieb den Frühling" Von Paula hörten wir am Donnerstag einen sehr anschaulichen Vortrag über Schildkröten. Die Drittklässler haben die Hamburger-Schreibprobe geschrieben.
Im Abschlusskreis am Freitag haben wir über den Fragebogen zur gesunden Ernährung gesprochen und uns für die nächste Woche vorgenommen, ihn gemeinsam auszufüllen. Am Donnerstag wenn es zu Mittag Rohkost gibt, wollen wir uns in der kommenden Woche unsere Rohkostplatte selbst zubereiten.

 

Die Eichhörnchen begannen diese Woche mit Berichten über ihre Ferien. Unter Anderem führten sie ihr "Gebärdesprachenprojekt (GuK)"  ein und lernten zusammen die ersten Wörter. Wir lernen von Niclas die Sprache, mit der er sich verständlich macht. Bisher kennen wir über 20 verschiedene Zeichen, zu denen die Eichhörnchen Bilder gemalt haben. Und wir lernen immer mehr! Die Idee ist, ein Buch zur "GuK" herzustellen. Niclas ließ sich intensiv an der Arbeit an seiner Schreibfähigkeit helfen. Mit Lissi Sasse zählte Jannika die Einnahmen des Weihnachtsbasars. Sie kamen auf den Betrag von 33,52€. Wenn man bedenkt, dass die Gegenstände meist in Cent- Beträgen verkauft wurden und die Eichhörnchen die Kasse auf der Weihnachtsfeier und in den Pausen verwaltet haben, ist dieser Betrag eine enorme Leistung. Celina hat als Kassenwart die meiste Verantwortung übernommen. Die Eichhörnchen stimmten ab und beschlossen das Geld an ein Haiti-Projekt an  "Kinder in Not e.V." Neben intensiver Arbeit an individuellen Vorhaben der Kinder fand am Freitag unsere Dichterlesung mit 13 verschiedenen Texten statt. Julian unterhielt uns mit "Der häßliche Karpfen", Jan las stolz seine vielen selbstgeschriebenen Wörter zu Bildern, Fribo wagte sich diese Woche an einen Abschreibtext um das Buchstabenschreiben zu üben, Moana präsentierte die witzige "Dosenfutter-Geschichte", Alexander ein Bild und das ABC, von Elena hörten wir "Die Geheimbotschaft", Franka las ihre Geschichte "Die Schwester" vor, Celinas neue Episode von "Hexe Puxi" fand großen Anklang, Paul las "Das Piratenschiff" vor, Stephen war stolz auf seine 5 ausgedachten, selbstgeschriebenen Wörter, Janika begeisterte uns mit ihrer Geschichte "Livs Geburtstag", Marie hatte aus dem Buch "Alex kommt in die Schule" mehrere Seiten abgeschrieben und Kathi hatte Wörter zu eigens gemalten Bildern vorbereitet.

 

Die Kichererbsen überlegten, planten und bereiteten zu Beginn der Woche neue, sowohl gemeinsame als auch individuelle Arbeitsvorhaben für die Zeit bis Karneval in ihrem "Monatsportfolio", vor. Es begann sogleich eine intensive Arbeitswoche. „Gemeinsam lesen und arbeiten wir zu dem Buch "Leo und Zoe", Finn, Fenris und Linus erforschen Vogelarten und stellen darüber in der Druckerei ein Buch her, Moritz, Niklas und Julian arbeiten am Thema Krokodile, Mieke und Lena am Thema Antarktis und Caspar stellte in einem hervorragenden Vortrag sein Buch zum Thema "Baummarder" vor. Die
Kinder schrieben Geschichten, trainierten Schönschrift und Schreibgeschwindigkeit. Sie übten Gitarre, Schlagzeug, Flöte und Trompete. Sie malten im Kunstraum mit Pastellkreiden oder probierten perspektivisches Zeichnen aus. Uns fehlte die Zeit für den dennoch häufig eingeforderten Kopfrechentrainingskreis. Der muss nun unbedingt in der nächsten Woche
wieder Platz finden .Als Religionsangebot griff Heike die Sternsinger-Aktion dieses Jahres auf. In einem Film sahen die Kinder, wie das gesammelte Geld in Kambodscha
eingesetzt wird und dort Enormes für das Leben und die Bildung vieler Kinder
bewirkt. An den Nachmittagen fanden weiterhin Eltern-Kind-Schule-Gespräche statt, die z.T. vor den Weihnachtsferien witterungsbedingt ausgefallen waren.“

 

 

 

Die Woche bei den Phönixen begann mit einem Klassengespräch über alte Kulturen und Mythologien. Daraufhin entschlossen sich einige Kinder, in Gruppen über das alte Ägypten, die griechischen Götter, die römischen Götter, die germanischen Götter und die Azteken zu forschen. Forest brachte wissenschaftliche Kunstfotografien mit, woraus sich eine Diskussion zur Funktionsweise des menschlichen Körpers entspann. In diesem Zusammenhang kam das Gespräch auf das Kauen von Kaugummis, und dass dieses positiv auf die Gehirntätigkeit wirkt. Es wurde beschlossen, dass das Kauen von zuckerfreien Kaugummis erlaubt sein soll, solange damit sorgsam umgegangen wird. Die "großen" Phönixe schrieben ihren eigenen Lernplan für den Monat. Ira Kliewer begann ihr neues Sachunterrichtsthema "Indianer" und wählten sich einen Indianernamen aus. Wir sammelten spannende Forscherfragen. Jakob und Vicky stellten ihr Thema "Katzen" vor und begannen bereits das neue Thema "Murmeltiere". Benji stellte eine über dreißig Seiten umfassende Powerpoint-Präsentation zum Thema "Amazonas" vor. Hannes hielt einen unterhaltsamen und lehrreichen Vortrag über Geheimschriften und führte uns von den geheimen Zeichen der Templer bis zur Codierungsmaschine Enigma. Muka, Xaver und Hannes bereiteten eine Zirkusshow vor. Nicka, Marvin, Antoine und Maxim überlegten sich eine Tanzchoreografie. Die Phönixe besprachen das schlechte Abschneiden bei der Zahnuntersuchung, sammelten im Kreis Ideen für das Packen einer gesunden Brotdose und beschlossen, von nun an wieder Frischkost in der Klasse anzubieten, die abwechselnd von den Kindern mitgebracht wird. Jeder Phönix brachte eine Zahnbürste mit, so dass wir in der Klasse die Zähne putzen können und 1x in der Woche das Putzen mit Elmex-Gel anbieten können. Und last but not least: Maya hat ihre Hüftoperation gut überstanden und ist nun wieder bei uns, was uns alle sehr freut!

 

Am Mittwoch wurde bei den Delfinen mit Anne Witt gearbeitet. Neben dem Schreiben von Geschichten und der Arbeit in Matheheften gab es einen großen Schwerpunkt: Viele Delfine arbeiteten an ihren eigenen Themen. Sean und Max präsentierten ihr Thema über Schlangen und zeigten ihr großes Wissen. Sie wollen sich zukünftig die Arbeit mit Power-Point zeigen lassen. An den Tagen davor und danach wurde jede Menge Zeit mit der Arbeit an eigenen Themen und am Schreiben von eigenen Texten verbracht. Elaine präsentierte am Donnerstag ihr Thema "Reitpferde". Dies war ein toller Vortrag mit einem abwechslungsreich gestalteten Plakat. Gitte Haane: „Ich habe einiges über die unterschiedlichen Reitsättel gelernt und was eine Pausche ist.“ Am Freitag fand die Dichterlesung statt und es gab einige spannende Geschichten zu hören. „Wir mussten - nach Thilo, der nach Siegburg gezogen ist - ein weiteres Kind wegen Umzug verabschieden. Ilayda ist nach Raunheim gezogen.
Kamillus, Fatih und Simon druckten noch weitere Flohmarktschilder und klebten Plakate fertig, damit der Februar-Flohmarkt viele Verkäufer und Besucher anzieht. Mit Heike in Religion am Donnerstag  erfuhren wir viel über die diesjährige Sternsinger-Aktion und wofür die gesammelten Spenden verwendet werden. Dieses Jahr geht das Geld nach Kambodscha und hilft dort Kindern, die Opfer von Landminen wurden. Der dazugehörige Film, der die Kinder in ihren Schulen und ihren Heimen zeigte, hinterließ bei allen nachhaltige Eindrücke.
Ansonsten finden gerade wieder die Hamburger-Schreib-Proben und Eltern-Kind-Gespräche statt.

 

Die Blumen haben in dieser Woche ein neues Blümchen namens Xantie (5 Jahre) in Ihrer Klasse aufgenommen. Sie entwickelte in den letzten Tagen eine lustige zwölf Bilder umfassende Geschichte über die beiden Prinzessinnen Isabella-Marie und Chocobel. Da wir am 2. Februar die Vollwertbäckerei DLS in Hennef besichtigen werden, widmen sich zurzeit einige Kinder dem Thema Korn, Brot und Bäckerei. Nach ersten Recherchen verfasste Emil einen Text über die Herstellung von Brot, während dieser auf dem PC Bildschirm auf dem Kopf stand. Dieses "Körperexperiment" steht im Rahmen weiterer Experimente und Eigenversuche, die die Kinder im Zusammenhang mit der Frage der Woche (Wie funktioniert unser Körper?) durchführten. So versuchten sie beispielsweise mit der Zunge ihren Ellenbogen zu erreichen (unmöglich!) oder testeten ihr Geschmacksempfinden in aufrechter Normalposition verglichen mit der Kopfüberposition. In Mathe trainierten unsere Viertklässler die schriftliche Division mit und ohne Komma, sowie mit und ohne Rest.
Bei der Dichterlesung diskutierten wir darüber, wie unterschiedliche Satzanfänge und Wiederholungsstrukturen vom Verfasser mit einer gezielten Funktionsabsicht verwendet werden können. Zackery konzipierte ein Arbeitsblatt für Susannes Englischgruppe und hielt seine erste Unterrichtsstunde zum Thema "Colours & Animals". Darüber hinaus entwickelte er gemeinsam mit Moritz das neue Kombinationsspiel AFB (American Football and Baseball), skizzierte das Spielfeld und notierte die selbsterfundenen Spielregeln dazu. Jakob entwarf eine Apfelsaftabfüllanlage. Anna und Jana probten zwei Songs, die sie im Duett ausdrucksvoll vortrugen. Das Dreigestirn Pauline, Kelvin und Justin entdeckten auf unserem Schulgelände ein reichhaltiges Tonvorkommen und modellierten während FLieG Gefäße und Skulpturen. Wir feierten in dieser Woche drei Geburtstage.

 

Im Sport von Blumen und Phönixen wurde die Übungsreihe  mit dem Schwerpunkt: „Prellen, Werfen und Fangen von Bällen“   fortgesetzt.

 

Am Montag planten die Fledermäuse die Woche. Nachdem die Kinder sich gegenseitig von ihren Weihnachtsferien erzählt hatten, berichtete Christine Schaumann  von der Partnerschule in Markersbach (Erzgebirge), wo sie bei der Hospitation Ende November an einem Zeigekreis  und an einem Mathe-Trainingskreis teilgenommen hatte. Sie schlug vor, dies auch einmal auszuprobieren. Die Fledermäuse hielten das für eine gute Idee und beschlossen, beide Kreise in dieser Woche einzuführen. So gab es direkt am Dienstag und am Mittwoch jeweils einen halbstündigen Mathe-Trainingskreis, bei dem das Kopfrechnen trainiert wurde. Am Donnerstag vor der Pause  fand der Zeigekreis zum ersten Mal statt. Marc zeigte  Bergkristalle und Halbedelsteine, Adele brachte einen selbst gebastelten Filino-Stern mit, Saskia einen von Algen grün gefärbten Vulkanstein von der Insel Lanzarote und Severin den Pullover seines Bruders, der beim Silvesterfeuerwerk durch einen Unfall ein großes Brandloch abbekommen hatte. Timm und Maruan brachten spannende Sachbücher mit, die ihre Mitschüler sich den Tag über anschauen konnten. Am Donnerstag hielt Adele einen halbstündigen Vortrag über Umweltschutz, in dem es um Mülltrennung und -vermeidung sowie um verschiedene Arten von Energie und Energiesparen ging. Nach der Pause versammelten sich die Fledermäuse, die Genies und die Mondscheindrachen im Forum, um gemeinsam ein neues Projekt zu starten: Eine Zahlenausstellung mit den Zahlen von 1 bis 105 für unsere englische Partnerschule in Dunstable! Die Kinder wählten sich Zahlen aus und gestalteten dazu Bilder. Wenn alle Zahlen vorbereitet sind, wird daraus ein kurzer Videofilm entstehen, mit dem die Kinder an der Lark Rise Academy die Zahlen auf Deutsch lernen können. Am Freitag wurden wieder viele Geschichten geschrieben, denn nach der Pause fand die allwöchentliche Dichterlesung statt. Mit einem Wochenabschlusskreis beendeten die Fledermäuse die Schulwoche.

 

Im FlieG-Ganztag übernahm Steffi Finke die Vertretung für Isabel Kuntze. Sie stieg ein mit einer großen Runde Stadt, Land, Fluss. Außerdem basteln die Kinder mit Hanka Faerber an Jahreskalendern. Saskia hat ihren bereits fertig. Zudem begannen die Fledergenies Kalender zu gestalten. Es gibt ein gemeinsames Projekt und Vorlagen für die individuelle Gestaltung.

Siebzehnte Woche, 17 - 22. Januar 2011

 

Am Montag hieß die neue Frage der Woche: „Wie wächst der Körper?“

 

Den ganzen Morgen wurde von Frau Weiß (Sonderpädagogin) und Herrn Hövel ein AOSF-Verfahren mit einem Kind der Schule durchgeführt. Mit der Mutter und der Klassenlehrerin besprachen sie gegen Mittag die weitere Arbeit mit dem Kind.

 

Die Konferenz der Lehrerinnen und Lehrer bereitete in einer einstündigen Sitzung die nächste Konferenz zum Thema Mathematik, die zwei Kolleginnen leiten werden, vor. „Mathe“ ist so etwas wie unser Lieblingsthema, da das offene Lernen nach unserer Erfahrung nicht ohne die regelmäßige und qualifizierte Assistenz von Erwachsenen auskommt. Unter anderem zählten wir mathematische Aktionen auf, die nach unserer Erfahrung erfolgreich sind: Kaufen & Verkaufen, sinnvolle Spiele, Mathe-Trainingskreise, Geometrie, Konstruktionen, Knobeln, Arbeit mit gutem Material, Führerscheinmathe, Input-Kreise, digitale Mathematik, mathematische Projekte, Arbeit mit neuen (!) Mathebüchern und Matheerfindungen a la Paul le Bohec. Von dort aus wollen wir die nächste Mathekonferenz starten. Im nächsten Teil richteten wir neue Arbeitszeiten für einige Kinder ein, denen wir in Einzel- oder Kleinstgruppenarbeit helfen wollen.

 

Am Dienstagmorgen trafen 16 Gäste von der Grundschule Warendorf in Westfalen ein. Vier von ihnen nahmen an der Morgenkonferenz teil, die anderen waren bis Viertel vor Acht da. Sie alle hatten im „Schützenhof“ übernachtet. Sie schauten sich die Planungskreise und die folgende Arbeit der Kinder und Erwachsenen an.

 

 Die vier „alten“ Lehramtsanwärterinnen und die drei neuen trafen sich um Acht mit dem Schulleiter zu einem zweistündigen Gespräch. Die Bildungsarbeit der Grundschule Harmonie wurde vorgestellt und viele für die „Neuen“ spannende Informationen konnten zwischen den Anwesenden ausgetauscht werden. Ab dem 2.Februar werden bei uns sein: Lilia Kasemir, Claudia Sieper und Sandra Stadie. Sandra Stadie ist die erste Lehramtsanwärterin die an unserer Schule auch Schülerin war! Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit ihnen! Leider werden zwei unserer „Alten“, Tanja Klassen und Anja Witt nach ihrer erfolgreichen Ausbildungszeit uns am Ende dieses Monats verlassen müssen.

 

Kaum dass dieses Gespräch beendet war, kamen schon die 16 westfälischen Gäste in die Bibliothek und stellten die nächsten drei (!) Stunden dem Schulleiter Fragen, die er alle beantwortete.

 

Die heutige Vorlesung hielt in dieser Zeit Ira Kliewer zu „Grundbegriffe der Mathematik“ vor gut 60 Kindern.

 

Mittags hatten zwei unserer Lehramtsanwärterinnen ihre Personalentwicklungsgespräche mit der Seminarleitung.

 

Hannes von den Phönixen leitete die Busversammlung, zu der alle Bus fahrenden Kinder kamen. Sie beschlossen, dass alle „Großen im Bus hinten sitzen sollen. Dies wird er (!) mit den Busfahrern verabreden, Zudem will er darauf drängen, dass die Trennung der Busse für Sekundarstufenschüler und Grundschulkinder eingehalten wird. Desweiteren wurde beschlossen, dass es Fahrverbot für Kinder gibt, die Stress machen. Hierauf achten Kinder, die von der Versammlung bestimmt wurden.

Am Mittwoch gab es von 9 bis 10.30 Uhr ein Gespräch von Alessia Wielpütz und Walter Hövel mit den bisherigen Inklusionsstudentinnen und den  neuen. Die gesamte Arbeit der dreisemestrigen Praktikumsarbeit des Basteistudiengangs der Uni Siegen, ihre Schwerpunkte aus Sicht der Schule, aus Sicht des Studiums und der persönlichen der Studentinnen  wurde beschrieben. Die Arbeit mit einem Kind ihrer Wahl, das „Andocken“ in einer Klasse und die Mitarbeit am Schulleben wurden in den Mittelpunkt gestellt. Das Praktikum wurde mit zwei Tagen pro Woche als zu kurz beschrieben („An den drei Tagen, die wir nicht da sind, passiert einfach zu viel!“). Für die Arbeit mit Kindern wurde die Grundformel erarbeitet, dass zu allererst das Einverständnis des Kindes zur Zusammenarbeit mit einer Studentin von jedem Kind gegeben werden muss. Dann müssen gleichzeitig Beziehung zwischen Studentin und Kind vor allem durch Gespräche und gemeinsame Lernarbeit aufgebaut werden, die wirklich zum Kind passt und zum Erfolg führt. Das Schlussfeedback unserer alten „Inklusis“ klang sehr zufrieden und gehaltvoll für jede von ihnen, persönlich und beruflich.

 

Am Mittwoch fand auch der erste Teil des Bustrainings mit unserem Polizisten Herrn Zöller statt. Die ErstklässlerInnen der Blumen, Delfine, Kichererbsen und Eichhörnchen trafen sich mit ihm und Tanja Klassen im Forum. Es wurden Notfallhammer und Glasscherben einer Busscheibe gezeigt und Regeln an der Bushaltestation und während der Fahrt geklärt. Ein mit einer Kartoffel gefüllter Turnschuh wurde unter den Bus gelegt, um zu zeigen, was mit einem Fuß passiert, wenn dieser unter einen Reifen gerät. Nach einer Rundfahrt im Bus inklusive Vollbremsung ging es für die erste Gruppe zurück in die Schule. Nächsten Mittwoch geht es mit der zweiten Gruppe weiter.

 

 

 

Die Englischgruppe von Ira Kliewer hat die Wochentage kennen gelernt und in Anlehnung an das Buch „Today is Monday “ (Eric Carl Spe). Tanja Klassens Gruppe überlegte gemeinsam, was für Sätze/Fragen/Antworten sie dieses Jahr gelernt haben und wiederholten ihre Dialoge. Im Einzelgespräch mit den Kindern wurden Zeugnisnoten besprochen. Walter Hövels Gruppe besprach ebenfalls das letzte Halbjahr und die Zeugnisbeschreibung der Arbeit. Eine andere Gruppe hat das Thema "That's me" begonnen. Hierbei geht es darum, die wichtigsten Strukturen zu lernen bzw. zu wiederholen. Das Fragen nach dem Alter, dem Wohnort, den Hobbies, den Lieblingsgetränken, -essen, -farben etc. wird die nächsten Stunden im Vordergrund stehen.

 

 

 

Unsere Kollegin Rieke Schiemann wurde heute Großmutter. Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten!

 

 

 

Im Kinderparlament gab es eine längere Debatte über das Finden der „richtigen“ Versamm-lungsleiter. Hannes hatte seine Sache bei der Busversammlung recht gut gemacht, war aber vom Kinderparlament gar nicht als Leitung bestimmt worden. Aber als letzter Präsident der letzten Kinderparlamentssitzung hatte er die Leitung der Versammlung übernommen, weil die gewählte Leiterin zu spät kam. Es brauchte lange bis klar wurde, dass Leitungen gründlicher bestimmt und vorher besprochen werden müssen. Im zweiten Teil  wurde der bevorstehende Abschied von zwei Lehramtsanwärterinnen und fünf Inklusis besprochen. Die nächste Schulversammlung wurde auf Mittwoch vorgezogen (weil donnerstags gerade die zwei LAs nicht da sind). Jede Klasse soll einen Abschied für je einen Menschen vorbereiten.

 

Abends gab es die recht gut besuchte Podiumsdiskussion der SPD zum Thema „Gemeinschaftsschule“. Die anwesenden Erwachsenen waren schon etwas überrascht, wie einmütig sich die Leiterin der Grundschule Eitorf Uschi Resch, die Leiter der Hauptschule, Herr Himpeler, des Gymnasiums Herr Teubler und Walter Hövel für die sofortige Gründung einer solchen Schule in Eitorf einsetzten. Sie boten ohne Einschränkungen ihre Mitarbeit und Unterstützung beim Aufbau an und waren sich sogar darin einig, dass die zu gründende Schule eine Schule echter Integration aller Schulformen und der Inklusion aller Kinder sein müsse. Jetzt ist es an der Politik endlich in die Gänge zu kommen!

 

Der Donnerstag begann mit einem „Energizer“ zu „Lolipopp“. An unserer Lark Rise Partnerschule beginnt jeder Schultag mit einem von Kindern vorbereiteten Tanz im Forum, einem „Energizer“ an dem jeder, der will, teilnimmt. Bei uns begannen die Fledermäuse mit diesem Angebot. Mal sehen, ob sich dies fortsetzt.

 

Um 10.00 Uhr trat Clown Francesco im Forum der Schule vor den Kindern des Kinder-gartens aus Harmonie, aus Irlenborn, den Mertener Schlossgespenstern und unseren Schulkindern auf. Schnell hatte der Clown die Kinder begeistert und in seine Vorstellung einbezogen. Sie schauten sowohl  fasziniert und staunend als auch  erfreut und herzhaft lachend der Kombination aus artistischem Können (Einrad- und Hochrad fahren, Jonglage, Feuerspuken) und humorvollen, witzigen Situationen und Kommentaren zu.

 

 

 

Die Phönixe gingen von Klasse zu Klasse um die Planung der Vorlesung in der kommenden Woche vorzunehmen. Sie sammelten für Herrn Freitag Fragen, die er behandeln wird.

 

Am Freitag trafen sich etwa 20 Kinder mit Ulli Schulte im Musikraum zur ersten Chorprobe unseres neuen Chorprojektes „Karneval“. Wir sangen die drei Schul-Karnevalslieder „En der Kayjass…“, „Mer losse de Dom in Kölle“, und „Einmol Prinz ze sin“. Weiterhin hörten wir  einige Stücke an und sangen sie uns gegenseitig vor. Am Ende der Chorprobe waren sich die Kinder darin einig, dass viele weitere Karnevalslieder kennen lernen und üben möchten. Für unseren Auftritt auf der Seniorensitzung gefallen ihnen zu den drei oben genannten Liedern auch „wenn et Trömmelche jeht“, „Hey Kölle, du ming Stadt am Rhing“, „Mer schenke de Ahl en paar Blömcher“ und natürlich „Viva Colonia“.

 

Zwei Studentinnen der Uni Siegen besprachen mit Marc Bohlen ihr Buchprojekt, an dem sie mit fünf Kindern in der nächsten Zeit arbeiten möchten.

 

Anne Witt machte ein zweitägiges Praktikum in Pulheim. Das dortige Gymnasium ist eine unserer Partnerschulen aus dem Arbeitskreis 7 des „Blicks über den Zaun“ und  – Zufall oder nicht – Anne Witt war hier selbst Schülerin.

 

Christine Schaumann als Comenius-Koordinatorin und Walter Hövel als Schulleiter machten sich schon am frühen Morgen auf den Weg nach England. Hier trafen sie in Dunstable auf die Partnerschulen, um im „Leadershiptreffen“ die weitere Arbeit abzusprechen und ein neues, weiteres Comeniusprojekt auf den Weg zu bringen. Samstagabend landeten sie wohl behalten wieder in Köln.

 

Im Sportunterricht trainierten die Blumen und Phönixe  das Hindernis- und Staffellaufen.

Freitags besuchten die Phönixe das Bilderbuchmuseum der Burg Wissem in Troisdorf und dort die Mitmach-Ausstellung „Im Wilden Westen Cowboys und Indianer in Troisdorf Town“. Hiererfuhren die Kinder zahlreiche Informationen über das Leben der Indianer, über Tipis, Kleidung und  den indianischen Glauben. „Zu unserem Erstaunen passte die ganze Klasse in ein kleines Jagdtipi. Neben der Führung blieb auch noch Zeit zum Nachspielen, wie Cowboys und Indianer lebten. Hierfür standen eine Verkleidungskiste

 

und viele Accessoires zur Verfügung.“ Die Phönixe hatten zuvor in Expertengruppen zu dem Thema Indianer & Tieren geforscht und Kurzvorträge über  Adler, Wölfe, Bisons, Pferde und Bären gehalten. Die Erstklässler der Phönixklasse gestalteten gemeinschaftlich ein Plakat zu den Nahrungsmitteln der Indianer und präsentierten dieses der Klasse. „Die Woche fing mit einem straffen Sportprogramm an: Wir machten Aufwärmgymnastik und Stafettenläufe in vielen Variationen. Danach waren alle nass geschwitzt und glücklich. Die Zweitklässler beschäftigten sich mit der Entdeckung von Rechenstrategien am Hunderterfeld. Wir sahen gemeinsam mit den Fledermäusen den Film zur diesjährigen Sternsinger-Aktion über Minenopfer in Kambodscha. Die Phönixe versuchten daraufhin ohne Hände zu schreiben und zu malen. Wir waren sehr erstaunt darüber, was diese Kinder alles können und wie zufrieden sie trotz ihres harten Lebens sind. Endlich konnten wir das Musikwasserbettfoto für die Bildzeitung (das wir von der Stiftung „Ein Herz für Kinder“ erhielten“ schießen. Wir sind alle der Meinung, dass wir mit Maya eine schönere Atmosphäre in der Klasse haben und dass Maya nicht mehr so lange weg bleiben darf. Wieso das so ist konnte niemand sagen.“

 

Bei den Genies „stand in dieser Woche Schach weiterhin hoch im Kurs. Enrique trainiert hart und Daniel und Surya schlagen zu können. Im Sport haben wir „eine Reise in den Dschungel Australiens“ unternommen und dort viele Abenteuer erlebt. Ronja, Sofia, Melanie und Paula haben die Tiere für ihren Zoo aus Knete gestaltet. Maurice ist stolz auf den zweiten Teil seiner Zelda Geschichte. Kirsten und Marc haben begonnen mit Fuat und Jerome ein Drehbuch für einen Film zu schreiben. Außerdem haben wir unser Klassenfrühstück geplant, das dann auch am Freitag stattgefunden hat. In gemütlicher Runde gab es Brötchen und Rohkost und dank der Hilfe der anwesenden Mütter, war auch der Spül schnell erledigt. Zwischendrin gab es Kapitel aus der ‚halsüberkopfundkragendramatischabenteuerlichen Katastrophenexpedition der Alex Morningside‘. Das ist unserer neue Klassenlektüre.“

 

Bei den Eichhörnchen: „In dieser Woche stand neben rege genutzten Angeboten außerhalb der Klasse (Vorlesung, Kunstraum) das Sprechen über gesunde Ernährung im Mittelpunkt.
Wir sammelten eifrig Fragen für den Vater von Hannes, der in der nächsten Woche die Vorlesung halten wird. Wir sprachen über den Unterschied zwischen Fruchtzucker und Zucker, über unterschiedliches Brot und gesunde Getränke. Celina bereitete zu Hause ein Memory für die Klasse vor. Franka begann ihr Thema "Giraffe". In der Dichterlesung hörten wir 12 Beiträge. Ein Auszug: Marie stellte ihre erste eigens erfundene Geschichte "Der Geburtstag" vor und erhielt viel Lob. Alexander schrieb das ganze Buch "Zeit zum Schlafen, kleiner Bär!" ab. Celina schrieb ihre erste Geschichte, "Der Hund", in Schreibschrift.
Niclas beschäftigte sich mit dem Thema "Warum sind die Dinosaurier ausgestorben? Wir führten einen Mathekreis ein und spielten Geschichtenspiele im Kreis. Ein Kind hat eine Geschichte angefangen und ein anderes Kind hat die Geschichte weitererzählt. Zudem las Lissi Sasse den Eichhörnchen den Brief der „Kinder in Not e.V.- Hilfe“ vorgelesen und den Kindern die Fotos gezeigt, die die Spendenhilfe uns von den Kindern in Haiti geschickt hatte. Wir haben beschlossen, dass Spendendokument in der Klasse aufzuhängen.“ 

 

Einige Kichererbsen zeichneten und konstruierten, angeregt durch das FLieG Angebot von Hanka, mit dem Zirkel und dem Geodreieck zahlreiche ästhetisch schöne und ansprechende, z.T. sehr knifflige Muster und Formen. Niklas und David berechneten Kreisflächen und Kreisumfänge. Finn, Linus, Fenris, Samuel und Oliver staunten über ihre Entdeckungen beim Experimentieren mit Magneten und Stromkästen. Lukas und Kelvin planten und errichteten eine Poststation im Forum, der sich sogleich weitere Kinder anschlossen. Maeve, Timo und Selin forschten über die Bodenbeschaffenheit im Schulgelände und freuten sich über die Entdeckung der Tonerden. Alle arbeiteten intensiv an ihren eigenen Lernvorhaben. Die Dritt- und Viertklässler lernten und übten die verschiedenen schriftlichen Rechenverfahren sowie den grammatikalischen Aufbau von Sätzen und deren Erweiterung. Weiterhin werden der Kunstraum sowie das Schlagzeug von Kichererbsen stark frequentiert.

 

„In dieser Woche wurden bei den Blumen neben der Erledigung individueller Kerngeschäfte auch ein Clubbuch (Calvin), ein Dinobuch (Jana) und ein Atlas über die Anatomie des menschlichen Körpers (Anna und Daniela) verfasst und gestaltet. Moritz und Tim präsentierten ihren Vortrag über „Schlagzeuge“ praxisbezogen und live am Objekt sowie theoretisch in einer ausführlichen Powerpointversion. In der Dichterlesung zogen uns Mirko und Daniel weiterhin mit ihrem Fortsetzungskrimi in ihren Bann. Besonders berührend, aufwühlend und anregend empfanden die Blumen auch den Film der Sternsingerbewegung über behinderte und Landmienen verletzte Kinder aus Kambodscha. Im Kreis redeten wir ausgiebig über ihre Schicksale aber auch über ihre Fröhlichkeit, ihre Stärken und außergewöhnlichen Kompetenzen, die diese Kinder aufgrund ihrer Beein-trächtigungen entwickelten und zeigten. Einige Blumen versuchten sich mal- und schreibtechnisch in die Lage von Kindern mit abgetrennten Gliedmaßen hineinzuversetzen, indem sie das Schreiben und Malen ohne die natürliche Benutzung ihrer Hände ausprobierten. Justin, Calvin, Daniel W. und Yannis beschäftigten sich zum Thema Mineralien und Edelsteine mit Büchern und suchten vielversprechend aussehende Kiesel- oder Drusensteine auf dem Schulgelände. Diese wurden mit einem Spezialhammer gespalten und auf kristalline Strukturen hin untersucht.“

 

Bei den Fledermäusen stand in dieser Woche die Arbeit an den eigenen Themen im Vordergrund. Es wurden 7 Vorträge gehalten: Ein Vortrag über Bienen von Meera, einer über Immunabwehr von Marc, über die Stadt Staufen von Leonie, über Waschbären von Amelie, über Hamster von Ayline, über Luchse von Finn und über den menschlichen Körper von Ronja. Am Mittwoch fand wieder ein Zeigekreis statt. Leah zeigte ihre schottische Tanz-Tracht, Felix F. hatte einen ferngesteuerten Roboter dabei, Leonie zeigte einen Halbedelstein, Valentin erklärte uns alles über Bay-Blades und Elena hatte ein besonderes Kuscheltier dabei: Eine Kellerassel. Während einige Kinder beim Chor und wieder andere beim Fußballtraining waren, hielt die Klasse eine schöne Dichterlesung.

 

 

 

In Flieg hat Steffi Finke mit den Kindern Schmuck aus Papier gebastelt und am Freitag gab es zum Wochenende Radio Lilipuz zu hören. Das soll als Angebot jetzt jede Woche stattfinden.

 

 

 

Achtzehnte Woche, 24. - 28. Januar 2011

 

In der Montagsversammlung machten die Fledermäuse das Angebot, ab sofort jeden Morgen um 8 Uhr (außer dienstags, wenn die Fledergenies in der Sporthalle sind) mit einem "Energizer" (Wachtanzen) wie in der englischen Partnerschule zu beginnen. Das Angebot war ein voller Erfolg: An jedem Morgen der Woche fanden sich gut 50 Kinder aus allen Klassen im Forum ein, um sich gemeinsam mit den Fledermäusen wach zu tanzen! Die neue Frage der Woche lautet „Wie viele Blätter gibt es an allen Bäumen der Welt?“

 

In der Konferenz der Lehreinnen und Lehrer tauschten wir uns zu der Frage aus „Wie lernen wir jedes Kind anzunehmen, eine Beziehung zu entwickeln, einen Anknüpfungspunkt zu finden, um miteinander umzugehen, einen Weg des miteinander Umgehens und Lernens zu entwickeln?

 

Es besuchten uns drei Pädagogen und eine Physiotherapeutin der Förderschule für Körperliche und motorische Entwicklung aus Pulheim-Brauweiler unsere Schule. Sie waren aufgrund unseres Gütesiegels für individuelle Förderung und unser offenes Lernen auf uns aufmerksam geworden. Sie nahmen an der Frühkonferenz, an der Montagsversammlung und an dem darauffolgenden Unterricht teil. Anschließend kam es zu einem Gespräch mit Ulli Schulte, Marc Bohlen und Anne Witt. Die Besucher waren „von dem offenen Unterricht, von dem selbstgesteuerten Lernen der Schüler und dem Kind zentrierten Umgang sehr beeindruckt. Sie nahmen viele Anregungen mit in ihren Unterricht.“

 

Am Dienstag waren gleich zwei Hospitationsgruppen zu Gast, beide aus Köln, die eine von der Uni, die andere eine Schule aus Delbrück.

 

Vor vielen Kindern hielt Herr Freitag, der bei der EU in Brüssel arbeitet, die Vorlesung zum Thema „Wie lese ich auf Lebensmitteln was auf dem Etikett steht?“

 

Am Mittwoch gab es die vorgezogene Verabschiedungs-Schulversammlung für unsere zwei bisherigen Lehramtsanwärterinnen und die fünf Studentinnen der Inklusion, die von den Genies Jakob und David geleitet wurde. Leider konnte Anne Witt nicht dabei sein, da sie woanders hospitieren musste. Somit wird sie auf der kommenden Montagsversammlung noch einmal in Anwesenheit verabschiedet. Jede Klasse hatte einen Extrabeitrag für jeden dieser tollen Menschen vorbereitet. Es gab ein Ostinato-Stück, eingeübt von den Mondschein-drachen, eine Aufführung einer FlieG-Tanzgruppe (s.u.), eine Zirkusvorführung der Phönixe,
 

 

ein Klavierstück von Zackery, einen Hut-Tanz von den Eichhörnchen, ein Bild und ein Lied von den Fledermäusen, von den Kichererbsen Texte zu jedem Kind der Klasse, die obligatorische Schlagzeugeinlage von Daniel, ein kleines Flötenkonzert mit den „Irischen Segenswünschen“ und eine offizielle Verabschiedung für alle durch den Schulleiter mit dem abschließenden Singen des Schullieds.

 

Tanja Klassens Englischgruppe startete eine Umfrage zum Thema "That's me". Im Dialog wurden Kinder nach Alter, Wohnort, Lieblingsfarbe, -essen, -tier oder Geschwister befragt. Am Mittwoch werteten wir diese Umfrage aus und erstellen Diagramme dazu. Es stellte sich z.B. heraus, dass die meisten Befragten 9 Jahre alt sind, dass das Lieblingstier ein Hund ist und gerne Pizza gegessen wird. Auch Moritz (2. Klasse) der seit 3 Wochen am
Englischunterricht der Seniors teilnimmt, nahm mit Spaß an der Umfrage teil.

 

In Rieke Schiemanns Englischgruppe wurde noch einmal „The little hungry caterpillar“ gelesen, diesmal mit dem Schwerpunkt Wochentage.

 

Das Kinderparlament verabschiedete Tanja Klassen als zweite Kids‘ Managerin. Als Nachfolgerin wurde von den Kindern Ira Kliewer bestimmt. Die Arbeit an der UnderCoverAngles-Ausbildung wurde so eingeschätzt, dass eigentlich das Ziel der gesamten Kampagne schon lange erreicht ist: Jetzt haben alle Kinder der Schule begriffen, dass das friedliche Miteinander allen ein Anliegen ist und dass es wieder erfolgreich praktiziert wird. Nichts desto trotz wurden von den Kindern bis jetzt vier Gruppen gebildet, die in den nächsten Tagen ihre Arbeit in der Selbst-Ausbildung anfangen. Desweiteren beschloss das Kinderparlament, dass an die Eltern der Schule ein Brief mit der Bitte geschrieben wird, dass mehr Eltern ihre Arbeit in der Druckerei anbieten und Angebote weiteren Mittags-AGs machen. Der Brief war am nächsten Morgen raus. Die Kinder werden am Montag in der Versammlung ankündigen, dass sie selbst ab sofort wieder eine Hockey-, eine Inliner- und eine Einrad-AG anbieten werden. Sie baten den Hausmeister und den Förderverein die von Vandalen zerstörte Specksteinhütte zu reparieren. Zum Schluss wurde mit 8:3 Stimmen  eine neuer Sponsorentag beschlossen, um  Amphietheatersitzplätze in den Hang vor der Schule zu bauen.

 

Am Donnerstag begannen Julian und Niklas von den Kichererbsen und Kevin von den Blumen mit der neuen Hockey-AG. Sie trainierten nach Mittag parallel mit zwei Gruppen. Während eine Gruppe das Passen sowie Schnelligkeit und Ausdauer trainierte, führte die andere Gruppe ein Spiel durch.

 

Am Nachmittag trafen sich unsere  Inklusionstudentin Darinka Watzelhahn, zwei weitere Studentinnen und Walter Hövel mit Mitarbeiterinnen der Montagsstiftungen in Köln. Gemeinsam erörterten sie Möglichkeiten eine Tagung der Uni Siegen mit dem Titel „Auf dem Weg zur Inklusion“ zu unterstützen. Desweiteren konnte  die Montagsstiftungen gewonnen werden an der Vorbereitung einer regionalen Inklusionsveranstaltung in Eitorf zu unterstützen. Uschi Resch und Walter Hövel hatten dazu die Unterstützung des Bürgermeisters gewonnen. Harry Brabeck, der „Vater der Integration im Gemeinsamen Unterricht“, ehemaliger Mitarbeiter des Ministeriums für Schule und Weiterbildung konnte ebenfalls gewonnen werden.

 

Am Freitag war das Forum unserer Schule voll mit Chorkindern unserer und der Grundschule Eitorf. Nach unseren gemeinsamen erfolgreichen Auftritten bei den Weihnachtskonzerten von Young Hope, bereiten wir uns nun wieder gemeinsam auf einen Auftritt zu Karneval vor. Natürlich wurden Karnevalslieder eingeübt.

 

Heike Wagner machte den Adam-Riese-Kreis. Hier  lernten die Kinder die "Abessinische Multiplikation". Dies ist eine Form der Multiplikation, die auf Verdoppeln und Halbieren basiert: 8*32=4*64=2*128=1*256. Tritt in der Halbierungsreihe eine ungerade Zahl auf, müssen noch Aufgaben gestrichen und zum Schluss die übrigen Zahlen addiert werden.

 

Gleichzeitig trainierte Achim Stommel, ehemaliger Vater an unserer Schule, wieder mit Mädchen und Jungs, die nicht in Vereinen spielen, Fußball.

 

Unsere beiden Studentinnen der Uni Siegen schrieben mit einigen Kindern weiter an ihrem Buch.

 

Birgit Tuschl von der Uni Tübingen besuchte uns wieder einmal und drehte an ihrem Film weiter.

 

Es hospitierten in dieser Woche schon einige der zukünftigen Erstklässler in verschiedenen Klassen.

 

Unserer Assistentin Larissa Hildebrandt konnten wir in dieser Woche einen kleinen Vertrag für die Arbeit im FlieG-Ganztag zumindest bis Mai anbieten.

 

Die neuen Waveboards üben eine große Faszination aus und so waren bei dem guten Wetter immer wieder Kinder draußen und trainierten das Waveboardfahren.

 

 

 

 

Im Logowettbewerb

unseres Comeniusprojekts Europe4you

hat der Entwurf aus Hämmanlinnan  

in Finnland (links) gewonnen.



 

Die Klagenfurter Comeniuspartner

schickten, leider für den Wettbewerb zu

spät, noch ein wunderbares Logo (rechts).

Ohne „Wett“bewerb hätten wir uns auch über die Logos gefreut!

 

 

 

 

Die Kichererbsen fotografierten sich in dieser Woche gegenseitig an verschiedenen Orten und mit verschiedenen Tätigkeiten in der Schule. Anschließend sammelten sie Aussagen zu jedem einzelnen Kind, die zu diesem Kind passen, es beschreiben oder darüber erzählen, was es gerne mag oder macht. Daraus stellte jedes Kind einen für sich treffenden Satz zusammen. Die daraus entstandene Präsentation stellten wir zum einen auf der Schulversammlung vor, zum anderen ist es unser Abschiedsgeschenk für unsere Lehramtswärterin Anne und unsere Inklusionsstudentin Astrid. „Wir werden sie in der Klasse und in der Schule ganz furchtbar vermissen.“ Sehr intensiv arbeiteten die Kinder an ihren individuellen Lernvorhaben, Themen und Lernwegen. Zur Dokumentation der Themenarbeit erstellen die Kinder zunehmend wunderschön und sorgfältig gestaltete Themenhefte und steigern innerhalb dieses Vorgangs auch die inhaltliche Qualität ihrer Arbeit enorm. Am Ende der Woche brach das Experimentierfieber aus: Wasserstrudel wurden in einer Glasflasche erzeugt und während des Strudelvorgangs eingefärbt, um ein „Schwarzes Loch“ zu erzeugen. Mit Hilfe eines Luftballons haben die Kinder in einer Wasserschüssel ein Schaumbad hergestellt oder auch verschiedenste Mischversuche durchgeführt. Wie gut, dass die Mondscheindrachen in  ihrer Klasse die  Forscherkittel aufbewahrten und uns diese zum Experimentieren ausleihen konnten. An den Nachmittagen fanden für die Zweitklässler intensive Eltern-Schule-Kind-Gespräche statt.

 

„Im Land des Roten Mannes ruft der große Manitu all seine Stämme zusammen, um von ein-ander zu lernen, gemeinsam zu singen und zu feiern. Die Phönixe verwandelten am Montag ihre Klasse in ein Indianerlager, an dem fünf verschiedene Stämme teilnehmen: Die Pueblo-indianer, die Küstenindianer, die Waldindianer, die Inuit und die Prärieindiander. Jeder Stamm baute sich seine eigene Behausung um die zentrale Feuerstelle. Wir starteten am Dienstag mit der Rollenverteilung in den Stämmen. Jeder Stamm stellte sich vor mit Informationen zur Herkunft und zu wichtigen kulturellen Merkmalen. Am Mittwoch beschäftigten wir uns mit Indianischen Weisheiten und versuchten diese für die anderen Stämme zu "übersetzen". Am Donnerstag kam eine Schamanin (Levis Mutter) zu uns ins Lager, um eine heilige Zeremonie abzuhalten. Wir riefen die vier Himmelsrichtungen an, lernten heilige Gegenstände kennen, trommelten und sangen zusammen. Danach erzählten wir uns gegenseitig indianische Märchen, einige Märchen wurden als kleines Theater aufgeführt. Freitag erhielt jedes Kind sein persönliches Krafttier und lernte seine Bedeutung kennen. Anschließend wurden die Krafttiere gezeichnet und Wünsche an diese geschrieben. Zwischendurch wurden Bekleidungen hergestellt, Schmuck gebastelt, Taschen genäht, Speere geschnitzt, Bögen gespannt, Kochgeschirr getöpfert, Pfeile mit Federn austariert, Büffel gejagt, Zielübungen gemacht, Besen gebunden, Behausungen eingerichtet und vieles mehr...“

 

Die Eichhörnchen haben mit zwei Geburtstagfeiern in der Klasse angefangen.
Im zweiten Block war Heike Wagner in der Eichhörnchenklasse.   Sie
haben mit Lissis Sasse, wie sie sich gewünscht hatten, Anfang der Woche mit dem Thema "Schule früher und heute" angefangen. Die Kinder sprachen zunächst über das Thema und sammelten Fragen auf einem Plakat wie es früher in einer Schule hätte sein können. Diese Fragen wollen die Kinder am Ende der U-Reihe über Zeitzeugenbefragungen und einem Museumsbesuch beantwortet bekommen. Dienstag haben die Kinder zum Thema eine Zeitreise gemacht, eine Geschichte von Schulkindern von früher wurde vorgelesen und sie haben auf einer Zeitleiste die Daten ihrer Geburt, der Geburt der Eltern und der Großeltern sowie andere wichtige Daten eingetragen. Deutlich wurde hierbei, dass Omas Oma ca. vor 100 Jahren zur Schule gegangen sein muss. Einige Kinder habe mit ihren Großeltern zu Hause ein Interview durchgeführt, die Ergebnisse stellte Paul (1.Klasse) vor. Heraus kam, dass sein Opa mit ca. 40 Kindern in der Klasse war und eine sehr strenge Lehrerin hatte. Die Kinder haben zudem herausgefunden, dass die Mädchen und Jungs getrennt saßen und die Jungs oft Kniestrümpfe anzogen und die Mädchen eine Schürze.  Dienstag haben die Eichhörnchen einen Leopardenhut gebastelt. Dies sollte eine Überraschung werden für Janine unsere Inklusionsstudentin, die Mittwoch verabschiedet wurde. Hierfür übten die Eichhörnchen Mittwoch früh noch ihren Tanz zum Lied "Leopardenfellhut" ein und führten diesen zur Freude von Janine Dschunke auf der Schulversammlung vor.  Freitag gingen die Eichhörnchen nicht zum Sport. Dafür wurde ein Quiz mit Fragen zum Thema "Alte Schule" durchgeführt. Am Ende des Tages wurden Spiele gespielt. In der Dichterlesung hat Moana ihre Geschichte " Wenn ich eine Katze wäre...."; Celina "Hexe Puxi Teil12", Nici " Das Loch", Stephen " Goofey“,  Janika "Die Maus", Lena "Die Einhörner" und Jan sein "Donnerwetter" vorgelesen.“

 

 

 

„Bei den Fledermäusen stand diese Woche das Geschichtenschreiben im Vordergrund. Insbesondere am Donnerstag und am Freitag wurden seitenweise Geschichten voller Spannung und Witz geschrieben. Die Kinder halfen sich gegenseitig beim Ideenfinden und Ausformulieren. So entstanden für die Dichterlesung am Freitag ausnahmslos lange und qualitativ hochwertige Texte! Zum Zeigekreis brachte Linus ein ferngesteuertes Luftkissenboot und eine Luftgitarre mit. Wir sangen zur Begleitung mit der Luftgitarre das Harmonielied - sehr lustig! Amelie brachte ein von Adolph Kolping geschriebenes Buch aus dem Jahr 1859 mit. Am Dienstag nach dem Sportunterricht wurden wir hoch kreativ: Für unsere Inklusions-Studentin Isabell Adam malten wir zum Abschied ein großes gemeinsames Bild auf Leinwand und gestalteten einen Teller und eine Tasse mit Porzellanfarben. Am Mittwoch in der Schulversammlung wurden die Geschenke überreicht. Unser neues Lieblingsbuch heißt "Ella in der Schule" von Timo Arvela. Jeden Tag lasen wir zwei bis drei Kapitel daraus. Die Geschichte ist so lustig, dass Christine Schaumann teilweise vor Lachen nicht mehr weiterlesen konnte.“

 

 

 

Bei den Genies waren in dieser Woche viele Kinder mit Erkältung oder Grippe krank. Die Verbliebenen haben sehr eifrig ihre Geschichten für die Dichterlesung geschrieben.
Daniel hat anderen Kindern gezeigt, wie man mit dem Zirkel eigene Mandalas entwirft. Enrique und Paul haben begonnen zum Thema Ozeane zu forschen. Das neue Manga-Zeichenbuch erfreut Jakob, David und Fuat. Philipp R hat mit Justin von den Blumen begonnen eine Steine-Ausstellung zu entwickeln. 

 

 In dieser Woche beschäftigten sich die Delfine mit ihren neuen eigenen Themen und gemein-sam mit dem Thema der gesunden Ernährung. Einige Kinder organisierten für den Donnerstag ein gesundes Frühstück. Astrid übte auf der Flöte das Abschiedslied für Luzie, das sie dann zusammen mit Gitte Haane (fast) fehlerfrei auf der Schulversammlung vorspielen konnte. Codo und Sean stellten ihr Thema "Leoparden" vor.

 

Die Blumen und Phönixe bauten in Sport ihre eigenen Stationen auf. Man sah sie klettern, laufen, schwingen, mit Bällen spielen und Rollbrett fahren.

 

„Die Dichterlesung der Blumen war sehr lang und schön. Es wurde sowohl Fortsetzungsgeschichten als auch fiktive Kurzgeschichten vorgelesen. Viele der Blumen nahmen am Karnevalschor und Fußballtraining teil. Morgens wurde viel geschrieben und geforscht. Freitags ist computerfreier Tag in der Blumenklasse. In der Bücherecke fand man viele lesende Kinder und an den Tischen wurde fleißig gearbeitet. Auch Swantje (0.Klasse), Hannes Schwester, schreibt nun ihre ersten Wörter. Die meisten Aktivitäten in dieser Woche standen unter dem Zeichen des bevorstehenden Abschieds von unserer lieben Tanja. Die Kinder haben gemalt, gedichtet, getextet und gebastelt, um für sie ein wunderschönes Erinnerungsbuch zusammenzustellen. Darüber hinaus haben wir ein Abschiedslied auf den Refrain TIPP TAPP gedichtet und geprobt. Wir hatten das Lied samt Melodie so sehr im Ohr, dass wir alle aktuellen Situationen und Handlungen nur noch in Versform und mit einem TIPP TAPP hinterher besangen. Wegen eines Grippe-Virus fehlten in dieser Woche täglich mindestens sechs Kinder.“

 

Bei den Mondscheindrachen hat eine Gruppe von Kindern mit Larissa Hildebrandt ein Rohkostbüffet anlässlich Rieke Schiemanns Geburtstags vorbereitet und „wir haben es gemeinsam genossen. Während der Arbeitszeit haben viele Kinder an ihren Präsentationen zu unterschiedlichen Hunderassen gearbeitet. Wir haben begonnen Steckbriefe für das Abschiedsbuch von Anne zu schreiben und Bilder zu gestalten. Das zog sich durch die ganze Woche. Wir haben unser Instrumentalintro für „I like the flowers“ geübt und es am Mittwoch in der Schulversammlung vorgetragen. Am Donnerstag haben Nelli und Lars mit ihrer Präsentation zum „Golden Retriever“ den Einstieg zum Besuch von Frau Hümmelchen und Hund Cooper gemacht. Von 9.00 bis Schulschluss hat sie mit der ganzen Klasse zum Thema Umgang mit Hunden gearbeitet. Frau Hümmelchen und Cooper hatten die volle Aufmerksamkeit der Kinder und alle haben toll mitgearbeitet. Cooper hat zum Abschied ein Bild und eine von allen unterschriebene Karte bekommen (das hatten die Kinder während der Pause organisiert) und Frau Hümmelchen einen dicken Applaus. Am Freitag nach dem Sport gab es noch einen kurzen Kreis anschließend sind ca. 1/3 der Kinder zum Chor gegangen, sieben Kinder haben mit zwei Studentinnen, wie auch schon am vergangenen Freitag, an der Gestaltung eines eigenen Buches gearbeitet und der Rest hat noch an angefangenen Themen, Geschichten oder Bildern gearbeitet.

 

Und weil sie sonst kaum erwähnt werden, werden einmal die „Nebenhers“ einer Lehrerin unserer Schule, hier am Beispiel von Rieke Schiemann aufgezählt: „Ich schreibe gerade den Chronikteil meiner Klasse.  Nebenher beschäftige ich mich vorbereitend mit dem Sprachtest ‚Delfin‘ für 4jährige, indem ich mir die ankommenden Listen der zu testenden Kinder anschaue, um Termine vorauszuplanen, sowie die PPP für den dazugehörigen Elterninfoabend. Mit Frau Bönnen vom Schulamt korrespondierte ich, um ihr die aktuellen Ansprechpartner für Delfin mitzuteilen. Mit Simone (der ehemaligen Inklusionsstudentin) habe ich ihr Zeugnis geschrieben, abgewickelt und es so fertig gemacht, dass die anderen Kolleginnen eine Vorlage für den gleichen Vorgang mit ihren Inklusis haben. Mit Larissa Hildebrandt habe ich den künftigen Einsatz in FLieG ausbaldowert. Für Anne Witt stelle ich ein Abschiedsbuch der Mondscheindrachen zusammen, meine Beiträge für die Abschiedsbücher des Kollegiums muss ich heute auch noch gestalten. In die Zeugnisse und Gutachten arbeite ich die Beiträge der Kolleginnen und Kollegen ein, ich werte Hamburger-Schreibproben aus und zu guter Letzt schreibe ich auch selbst noch Zeugnisse und Gutachten. Morgen früh muss ich dran denken zu fragen, wer mit zu dem Elterninfoabend der Kindergärten kommt. Mit Walter habe ich zudem die Konferenz ‚Schrift und Schreiben in der Grundschule‘ vorbereitet...“

 

In FLieG haben andere Kinder Fröbelsterne gebastelt und am Freitag gab es erneut Radio Lilipuz zum zuhören und genießen.

 

Am Montag fand das letzte Training der FLieG-Tanzgruppe statt. Es war die Generalprobe für die erste Aufführung während der Schulversammlung. Am Donnerstag war es dann soweit: mit der Trainerin Annabell Christmann haben die Kinder noch letzte Absprachen getroffen und dann zu elft gezeigt, was sie ein halbes Jahr lang gelernt und sich ausgedacht haben. Und es hat ganz großartig geklappt! Annabell: "So gut war´s noch nie!" Alle waren sehr angetan und auch überrascht, denn schließlich wussten nur die Tänzer selbst, was sie an den Montagen so erarbeitet haben. Einen Riesenapplaus an Helena, Meera, Amelie, Alica, Felix, Nina, Sophia, Timm, Melanie, Cassandra, Aliah, Paula und Severin. Für die Eltern, die nicht dabei sein konnten, gibt es eine gelungene Filmaufnahme.

 



Vielen Dank an Annabell Christmann für ihre tolle Arbeit!

 

 

 

 

 

Die Chronik des Schuljahres 2013/14

Aus den ersten Wochen im September 2013

Schon in der letzten Augustwoche finden Konferenzen der Lehrerinnen und Lehrer statt.

Am Dienstag, den 3. September, einen Tag vor Schulbeginn ist die Einschulungsfeier für die

neuen Kinder, ihre Eltern, Großeltern und Geschwister.

Der erste Schultag am Mittwoch beginnt mit einer Versammlung der ganzen Schule.

Konrektor Ignacio Ruiz ist weg. Er ging an das Schulamt der Stadt Köln zur Regionalen

Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund.

Am 5. und 6. September besuchten uns zwei Professoren der Pädagogischen Hochschule

Kärnten.

Am 5. September hatten wir Besuch vom Ministerium Schule und Weiterbildung um die

Rezertifizierung unserer Schule als Europaschule vorzubereiten.

Vom 13. bis 15. September nahmen Ulli Schulte, Martina Morenzin und Walter Hövel am

bundesweiten Treffen der über hundert deutschen Reformschulen in Bielefeld teil, die im

Verband „Blick über den Zaun zusammengeschlossen sind. Walter Hövel hielt einen sehr gut

besuchten Vortrag über unsere Schule und Ulli Schulte leitete die ebenfalls dort

stattfindenden Sitzungen unseres Arbeitskreises beim „BüZ“.

Vom 15. bis 17. September besuchte uns eine Seminargruppe der Uni Bremen, die im

Rahmen eines gemeinsamen Kooperationsvertrags bei uns ihr Seminar - verbunden mit der

Hospitation unserer Schule - abhielten.

Am 19. September hielt Walter Hövel beim Schulamt in Köln einen Vortrag über unserer

Schule vor den Inklusionsverantwortlichen aller Kölner Schulen.

Vom 17. bis 19. September fand die erste Kinderuni in unserem Haus statt. Neu war, dass

Rieke Schiemann und Heike Wagner unseren Erstklässlern ein eigenes Angebot machten.

Am 20. September hielt Walter Hövel im Neanderthal Museum in Mettmann im Rahmen

einer wissenschaftlichen Tagung einen weiteren Vortrag über unsere Schule.

Die letzten Tage im September

Unsere Küche hatte einen Besuch vom Gesundheitsamt! Alles ist okay, wir können so weiter

kochen und weiter essen!

Am Montag war Kirmes in Eitorf.

Seit Dienstag gibt es jeden Morgen ein Frühstück für alle Kinder in der Schule. Wir sind in

diesem Schuljahr in der glücklichen Lage ein Frühstücksprojekt an unserer Schule

durchführen zu können. Wir bekommen aus dem Schulobstprogramm NRW für jedes Kind

täglich Obst und Gemüse und zusätzliche Fördermittel aus dem Bildungs- und Teilhabepaket

(BuT). Somit werden wir für alle Kinder ab dem 25.9.2013 an jeden Schultag ein kostenloses

Frühstücksbuffet anbieten können. Das Frühstück wird gemeinsam von Kindern und

Erwachsenen der Schule vorbereitet.

Jedes Frühstück steht unter einem anderen Motto, z.B. französisches, Müsli- oder angelehnt

an verschiedene Ernährungsformen z.B. das vegetarische Frühstück.

Über 40 Kinder und Erwachsene unserer Schule waren am Mittwoch, den 25.September in

Bonn zu einer Veranstaltung zu Ludwig von Beethoven.

Der Förderverein hat erfolgreich einen neuen Vorstand gewählt.

Wir haben ein neues Aquarium im Forum. Das alte leckte.

Walter Hövel war diese Woche am Mittwochabend in Leverkusen, um dort mit Jürgen Sellge

(ebenfalls aus dem Eitorfer Arbeitskreis „Inklusion“) beim „Paritätischen“ von unserer Arbeit

in der Gemeinde zu berichten.

Am Donnerstag nahm er als Workshopleiter an einer hervorragenden Konferenz der

bergischen Schulbezirke zum Thema „Begabung“ teil.

Am Donnerstag besuchten uns gut 20 Schulleiterinnen und Schulleiter aus Bremerhaven.

Marc Bohlen und Christine Schaumann standen ihnen Rede und Antwort.

Die Kinder wählten ihre Englischangebote. Auf der Englischversammlung lernten alle das

Lied „The River“.

Am Samstag war Tag der Offenen Tür. Der weitesten Gäste kamen aus Stuttgart und

Luxemburg.

Wie im vorigen Schuljahr hat die Elternpflegschaft unserer Schule und die Schulkonferenz

beschlossen wieder einen Tag der Offenen Tür zu veranstalten. Wir öffneten ab 8.30 Uhr.

Von 9 bis 10 Uhr konnten die Besucher sich in allen Klassenräumen der Schule das Lernen

unserer Kinder anschauen. Sie sahen, was jeden Tag in unseren Klassen geschieht:

Dichterlesungen, Mathematikkreise, Klassenversammlungen, Themenpräsentationen und

die individuelle und kooperative Arbeit der Kinder.

Von 10 bis 11 Uhr hatten die Kinder Pause. Die Gäste konnten sich in dieser Zeit an Ständen

und in Infoveranstaltungen treffen. Es gab Angebote des Kinderparlaments, der

Elternpflegschaft, unseres Ganztags bis 17 Uhr, des Fördervereins und der Kolleginnen und

Kollegen der Schule. Die pädagogischen Hintergründe unseres Lern- und Erziehungsbegriffs,

die Inhalte und Strukturen unserer Arbeit wurden mit Ihnen angesprochen.

Von 11 bis 12Uhr konnten Eltern und Gäste die Arbeit der Kinder und Ihrer Lehrerinnen und

Lehrer in den Lernateliers unserer alle 14 Tage stattfindenden „Kinderuniversität“ erleben.

Es wurden Themen angeboten wie „Intelligente Mathematik“, „Schreibwerkstätten“,

„Arbeiten an eigenen Themen“, „Sprachforschen“, „Grundrechenarten“, „Theater“,

„Forschen“, „Kunst“ „Schulzeitung“, „Musik“, „Experimentieren“ und einige mehr.

Ab 12 Uhr gab es von unserer schuleigenen Küche einen Teller Suppe und der Förderverein

bot Getränke an, so dass Zeit blieb, mit Kindern, ehemaligen Schülerinnen und Schülern,

dem Personal und Eltern weitere Gespräche führen zu können.

Erste Oktoberwoche

Am Montag starteten die Englischgruppen für das erste Schulhalbjahr.

Die LehrerInnenkonferenz reflektierte den „Tag der Offenen Tür“ und entwickelte ein

„Programm“ zur Zusammenarbeit mit den Kindergärten.

Dienstag und Mittwoch war Kinderuni.

An beiden Tagen hospitierten zwei Gäste von der Pädagogischen Hochschule aus

Linz/Österreich.

Christine Schaumann nahm an einem Schulleitungstreffen im Eitorfer Rathaus teil.

Dienstagabend war Mitgliederversammlung unseres Ganztagsvereins „FLieG“.

Am gleichen Abend traf sich der Arbeitskreis Inklusion mit dem Arbeitskreis „Jugend Eitorf“

in der hiesigen Moschee, um mit der DITIP-Gemeinde ein Gespräch zu führen. Vereinbart

wurden unter anderem ein Besuch der Moschee in Köln und ein nächstes Treffen am 30.11.

Am Mittwoch leitete Walter Hövel eine Lehramtsprüfung an der Eitorfer Grundschule.

Donnerstag war „Tag der Deutschen Einheit“.

Freitag fuhr das Kollegium nach Köln. Im El-De-Haus machten sie eine schulinterne

Fortbildung zum Thema „Nationalsozialismus und das Lernen der Kinder“.

Am Wochenende nahm Walter Hövel an einer bundesweiten Tagung der Freinetpädagogik

teil. Er hörte von Schülern einen Vortrag über die Martin-Luther-Sekundarschule, geleitet

von der Kollegin Rasfeld, in Berlin-Mitte. Unter den vielen beeindruckenden Dingen konnte

er u.a. hören, dass dort die Fächer Deutsch, Mathe, Englisch, Geschichte und Erdkunde in

einer täglichen anderthalb stündigen Lernzeit ohne Unterricht (!) abgearbeitet werden. Der

Rest des Ganztages bleibt fürs Lernen. Schön zu hören, dass sich dieses Denken vom Lernen

weiter durchsetzt. Dort wurde er auch zum Kandidaten für den weltweiten Vorstand der

Freinetbewegung gewählt.

2. Woche imOktober

In der jeden ersten Montag im Monat stattfindenden „Kinderkonferenz“ gelang es uns, in

einigen pädagogischen Fragen unseres Alltags viel mehr Klarheit zu bekommen. Wie werden

wieder ein paar Kindern gerechter werden können.

Eine Studentin der Uni Münster, die am Thema des „Offenen Unterrichts“ arbeitet, machte

am Dienstag mit dem Schulleiter ein über einstündiges Interview.

Die ersten Kinder für das nächste Schuljahr wurden angemeldet.

Gerti Dülsner von den Rhein-Sieg-Werkstätten schaffte es einen einjährigen Vertrag für ihre

Arbeit in unserer Küche zu bekommen. Herzlichen Glückwunsch!

Unsere Kinder stellten ihre Arbeit für die Eitorfer Kunstpunkte fertig.

Wir bekamen die Nachricht, dass zwei weitere Kinder unserer Schule eine Schulbegleitung

bekommen. Wir freuen uns für die Kinder, die Eltern und unsere Arbeit!

Unsere neue Kollegin Daniela Klaes bietet ab jetzt psychomotorische Arbeit mit Kindern an.

Die „Katzenkämpfe“ werden fortgesetzt.

Da wir über drei „schwimmberechtigte“ Kolleginnen verfügen, können wir auch wieder

regelmäßig Schwimmunterricht anbieten. Unser Ziel ist es mit jedem Kind so lange zu

arbeiten, bis es schwimmen kann. Dann macht es Platz für den nächsten „Nichtschwimmer“.

Eine unserer Kolleginnen bekam während der Woche einen Heiratsantrag. Die Klasse feierte

ein Riesenfest!

Eine weitere Kollegin, Myriam Hermanns feierte am Mittwoch mit dem gesamten Kollegium

bis in den frühen Abend. Sie hatte ihre Lehrerinnenprüfung mit einer hervorragenden

Leistung bestanden. Herzlichen Glückwunsch!

Bevor er an der eigenen Schule mitfeiern konnte, leitete der Schulleiter eine Prüfung in

Sankt Augustin.

Am Donnerstag nahm er an einer hervorragenden Bildungskonferenz des Kreises Düren zum

Thema „Inklusion“ teil. Gemeinsam mit der Konrektorin der Nachbarschule leitete er einen

der Workshops.

Die Erdhörnchen gingen am Donnerstag zum Kelteser Berg. Dort gab es Landart, selbst

gemachten Apfelkuchen und Apfelringe, heiße Maronen vom eigenen Feuer und einiges

mehr.

Es fanden mehrere Elternabende statt. Nächste Woche Mittwoch ist dann Schulpflegschaft

und Schulkonferenz.

Zwei Studentinnen der FH Köln beendeten am Freitag ihre mehrwöchigen Praktika. Vielen

Dank an beide für ihre gewinnbringende Arbeit.

Die Woche vor den Herbstferien

Auf der Konferenz beschäftigten wir uns mit Fragen der Kinder zur Geschichte. Wir werden

diese u.a. zum Thema unserer Kinderuni-Projektwoche machen.

Der Kollege Sauerzweig von der Schulleitung der Gesamtschule Windeck besuchte uns. Er

zeigte sich sehr interessiert an pädagogischen Fragen!

Auf Anfrage der Bezirksregierung Köln werden wir bei einem Kooperationsprojekt „Sprache

und Rechtschreibung“ mit der Uni Köln teilnehmen.

Bei der Kinderuni war am Dienstag Alois Krist in der Vorlesung zu Gast. Er wurde von seiner

Enkeltochter Marie begleitet, die bei uns Schülerin war und jetzt selbst Lehrerin wird. Alois

 

Krist sprach in seiner faszinierenden Art über seine Kindheit, wie er den Krieg, die Nazizeit

und sich selbst erlebte. Die Kinder waren so fasziniert, dass er am Donnerstag gleich

nochmals kam, damit ihm noch mehr Kinder zuhören konnten.

Auch die Seminare der dreitägigen Kinderuni mit dem Crazy-Banana-Musikprogramm, dem

Hindernis-Sport, dem Kombinieren von fehlenden Somawürfelteilen, der Astronomie mit der

dunklen Materie, der Kunst und Lyrik, der Arbeit an eigenen Themen und anderen

Seminaren boten wie immer eine breites Angebot für die Kinder.

Eine neue Praktikantin von der FH Köln meldete sich an.

Seit zwei Wochen fehlt unsere Hausmeisterin. Wir fegen den Dreck der am Vorabend bei uns

feiernden Jugendlichen vor der Tür selbst weg.

Manuela Selzer, unsere Lehramtsanwärterin, hatte einen Unterrichtsbesuch in Mathematik.

Die Elternpflegschaft wählte Karl Heusch zum neuen Schulpflegschaftsvorsitzenden.

Freitag war dann der letzte Schultag vor den Herbstferien. In den Ferien meldete sich dann

noch ein Team von sternTV/RTL für den Montag direkt nach den Ferien an.

Nach den Herbstferien

Bei der Montagsversammlung wurden vier neue Kinder, eine neue Praktikantin, eine neue

Lehramtsanwärterin und drei neue Schulbegleiter vorgestellt und von den Kindern herzlich

begrüßt.

Nach acht Uhr kam das Fernsehteam von sternTV. Sie drehten in der Klasse der

Kichererbsen, interviewten Ulli Schulte und dann Walter Hövel. Diese acht Stunden Dreh

wurden später auf einen drei Minutenbeitrag zusammengeschnitten.

In der Konferenz arbeiteten die Kolleginnen und Kollegen passend zum Thema „Lesen durch

Schreiben“.

Christine Schaumann war nicht mehr bei uns, weil sie ihren Dienst als Konrektorin in Iserlohn

antrat. Wir wünschen ihr viel Erfolg!

Rieke Schiemann und Ulli Schulte berichteten vom Arbeitsgruppentreffen an der

Sekundarschule Hausen/Schweiz in den letzten Tagen unserer Ferien. Sie brachten viel

Erfahrung mit dem Kooperationskonzept nach Greene mit.

Am Dienstag trafen sich die Grundschulleitungen aus Windeck und Eitorf. Es ging um

Inklusion und Lehrerinnenbildung.

Am Mittwoch trafen sich die Schulleitungen aller Eitorfer Schulen. In Anwesenheit der

Schulamtsleiterin, des Bürgermeisters, der Feuerwehr, des Kämmerers, der Kreispolizei und

der Gebäudeverwaltung ging es um Haushaltsfragen, das „Sicherheitskonzept“ und einen

neuen Schulentwicklungsplan.

Am Abend wurde dann ein Film über unsere Schule bei sternTV gezeigt und Walter Hövel

war Studiogast. Erst um 2 Uhr am nächsten Morgen war die Sendung zu Ende. Wir arbeiten

daran, die Sendung zu den älteren TV-Aufnahmen auf unsere Website zu bekommen.

Am Freitag kam die Nachricht aus Iserlohn, dass Christine Schaumann bereits das Essen aus

unserer Schulküche vermisst.

Ulli Schulte machte sich auf den Weg zu einem Arbeitstreffen des Blicks über den Zaun nach

Bielefeld.

11. bis zum 15. November 2013

Am Montag war Frau Neu-Schmidt als Referentin auf unserer Konferenz zu Gast. Sie

arbeitete in einer „Kollegialen Fallberatung nach Thiesmeier“ mit dem Kollegium konkret am

Thema eines Kindes unserer Schule.

Am Dienstag und Donnerstag war „Kinderuni“. Die dieses Mal stand sie unter dem Titel

„Essen und Trinken“. So gab es neben dem weiterlaufendem „Crazy-Bananas- Programm und

dem Sport der Mondscheindrachen die Seminarangebote „Smalltalk zu Tisch“, „Andere

Länder, andere Sitten“, „Zucker in Getränken, Untersuchungen von Lebensmitteln“,

„Knallebunt und zuckersüß – veräppelt! Was uns Supermärkte vorgaukeln“, „Vegane

Ernährung – Ein Bilderbuch“, „Sinnesparcour: Fühlen, Riechen, Schmecken, Hören und Sehen

von Obst und Gemüse“, „Tischsitten“ und „Wortschatzarbeit zu Essen und Trinken“.

Unterbrochen wurde die „Kinderuni“ durch das „Rheinische Lesefest“, das auch an unserer

Schule stattfand. Der Autor Fabian Lenk las von 9 bis 10 Uhr vor 50 Kindern aus seinen

„Zeitdetektiven“ eine Kinderkrimigeschichte. Von 11 bis 12 Uhr kam Barbara Simoniti und las

aus ihrem Buch „Moorländer“ wieder vor 50 interessierten Kindern. Beide Angebote kamen

sehr gut an!

Tagelang wurde wieder an den Laternen gebastelt. In unseren „Sing-Ins“ wurden die

Laternenlieder geübt. Donnerstagabend fand dann der Martinszug mit unserer Schule statt.

Vielen Dank an den hiesigen Chor, der das Fest wie immer organisierte.

Drei neue Studentinnen des Studiengangs „Entwicklung und Inklusion“ der Uni Siegen

stellten sich bei uns vor. Sie sind die 4. Generation Studentinnen, die bei uns nun wieder 3

Semester lang zweimal wöchentlich arbeiten werden.

Wir bekamen Post von unserer englischen Partnerschule Lark Rise School. Der Austausch

wird in diesem Jahr zum 8.Mal im Mai/Juni stattfinden.

18. bis zum 23. November

Die ganze Woche über beschäftigen wir uns mit einigen Anträgen zur Einstellungen des

pädagogischen Förderbedarfs einiger Kinder.

Die ganze Woche über sägten, bemalten und lackierten Kinder große Herzen und Sterne. Sie

werden bald am großen Weihnachtsbaum auf dem Eitorfer Marktplatz hängen. Auch der

eignen Weihnachtsbaum im Forum erhält seinen Schmuck.

Am Montag war Heiko Seiffert, Lehrbeauftragter der Uni Hamburg und Inklusionslehrer in

Köln, Referent auf unserer Konferenz. Unser Thema war „Die Entwicklung der Sprache und

Inklusion“. Nach dreieinhalb Stunden Konferenz wissen wir mehr einiges mehr über

Hirnforschung, Kindheitsentwicklung, die neurale Sprachentwicklung und Wege des

effektiveren Lernens von Sprache in der Schule.

Am Dienstag nahm Walter Hövel an der Schulleitersitzung des Kreises in Siegburg teil.

Schwerpunkt war die Intensivierung von Unterrichtsqualität durch Beratung der Kolleginnen

und Kollegen durch Schulleitungen.

Am Abend tagte der Eitorfer Arbeitskreis „Inklusion“ in unserer Schule.

Am Mittwoch wählte unser Ganztagsverein „FLieG“ eine neue Kassiererin. Vielen Dank an

Maggie Apostoloidis, die diese Aufgabe übernahm!

Es hospitierten unsere drei zukünftigen Inklusionsstudentinnen von der Uni Siegen. Sie

unterhielten sich längere Zeit mit dem Schulleiter.

Am Donnerstag nahm Walter Hövel an der Grundschulleitungstagung des Düsseldorfer

Ministeriums in Oberhausen teil. Richtungsweisend war der Vortrag von Prof. Michael

Schratz von der Uni Innsbruck und Sprecher der Jury des Deutschen Schulpreises. Er

unterstrich, dass das gute Leiten von Schule heute ausgehen muss von einer pädagogischen

Haltung, die sich mehr auf das Lernen selbst konzentriert und das „Erspüren“ und Umsetzen

des „Neuen“. Die Orientierung auf das Lernen beschreibt er mit dem neuen Adjektiv

„lernseits“.

Wie seit vielen Wochen fand auch diese Woche der Gitarrenkurs mit Holger Riedel,

unserem „schuleigenen Künstler“ statt.

Unser schuleigenes Küchenteam muss auch dringend wieder erwähnt werden. Seit einigen

Wochen funktioniert das schmackhafte und abwechslungsreiche Frühstück aller Kinder

unserer Schule. Auch das Mittagessen bleibt ein Genuss.

Am Freitag besuchte uns im Rahmen des „Rheinischen Lesefests“ der slowenische Autor

Matjaz Pikalo. Er las vor, sang und musizierte mit unseren begeisterten Kindern.

Diese Woche begann der zehnte Integrationshelfer an unserer Schule, Jerome Fichtner,

seine Arbeit.

Einer unserer Praktikanten nahm die Idee der Erdhörnchenklasse auf. Sie bastelten Boote,

dachten sich Antriebe aus, bauten sie und erprobten sie auf unserem Schulteich.

Am Samstag treffen sich Lehrerinnen, Eltern und Kinder der Erdhörnchenklasse zu ihrem

jetzt schon traditionellem „Eltern-Lehrer-Kinder-Lerntag“

Letzte Woche im November

Die Montagskonferenz beschloss unter anderem im Juni 2014 an der Grundschule Harmonie

eine bundesweite Fachtagung „Inklusion“ stattfinden zu lassen.

Diese Woche stand im Zeichen der Hospitation der jährlichen kommenden Studiengruppe

der kath. PH Linz. An den ersten drei Tagen der Woche hospitierten die über 30

Studentinnen und Dozentinnen unter der Leitung von Prof. Ursula Svoboda. Jeden Tag

referierte der Schulleiter und stand, am Montag gemeinsam mit Manuela Selzner, Rede und

Antwort.

Die Kinderuni am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag lief zu den Themen: „Achtung

Baustelle“ (Motorik, Strukturarbeit und Texte), „Drucken“, „Clever Rechnen“,

„Mitmachgeschichten“, Jonglage in Englisch, „Sprachforscher-Wie ist unsere Sprache

gemacht?“, „Crazy Bananas“ (Musik), „Schnitzen für Anfänger“, „Texte aus der Kiste“ und

„Tangram“. Im Rahmen der Kinderuni besuchte Heike Wagner mit je zwei Gruppen das

hiesige Gymnasium zum „Experimente“-Angebot. Ebenfalls in der Kinderuni machten

Daniela Claes mit jüngeren und Anne Witt mit älteren Kindern Exkursionen zum Klärwerk an

der Sieg.

Die Kinderparlamentssitzung am Mittwoch wurde von Sarah (1.) geleitet.

In dieser Woche erreichte uns zu unserer Freude die Nachricht, dass der Chor „Young Hope“

eine beträchtliche Summe Geld in einem Wettbewerb gewann. Hier war er mit der

Durchführung des Kinderworkshops mit den Eitorfer Grundschulen angetreten. Herzlichen

Glückwunsch!

Am Donnerstag nahm Walter Hövel an einer Projekttagung der Montagstiftungen in Bonn

teil. In hervorragend moderierten Arbeitsgruppen, die entlang der von den Teilnehmerinnen

gewünschten Themen arbeiteten, wurden die neuesten Erfahrungen zum Thema Inklusion

von Oldenburg bis Wien ausgetauscht.

Nicola Meschede, unsere neue Lehramtswärterin bot den Kindern im Chor Weihnachtslieder

an.

Das Diabolofieber ist dank unseres Praktikanten Max Resch ausgebrochen.

Die neuen Elektrobaukästen werden von den Kindern mit Freude angenommen.

Wie schon in der vorigen Woche lief der Wettbewerb „ Matheolympiade“ weiter.

Die Kreissparkasse Köln stiftete unserem Ganztagsverein „FLieG“ 1000,-€ für unsere Küche!

Das Schulministerium in Düsseldorf kündigte eine Veröffentlichung zum Thema

„Partizipation in der Ganztagschule“ an. „Es geht um Anregungen, wie Kinder und

Jugendliche stärker mitbestimmen können, mit Fokus auf die Erweiterung ihrer

demokratischen Entscheidungsmacht.“ Unsere Schule wird als Beispiel beschrieben.

Am Freitagabend saß Walter Hövel in Siegburg zum Thema „Migranten“ auf dem Podium.

Die erste Dezemberwoche 2013

Die erste Dezemberwoche 2013 begann mit einem Auftritt unseres Chors, gemeinsam mit

dem Chor der Grundschule Eitorf, auf dem Eitorfer Marktplatz zum Ersten Advent.

Da (nur) am Montag beide Köchinnen in der Küche fehlten, sprang Martina Stoll ein, die vor

Sandra Haeger in der Küche arbeitete. Danke!

Die Montagskonferenz war eine „Kinderkonferenz“. Es gelang uns den Anliegen von zwei

unserer Kinder näher zu kommen.

Am Mittwoch war viel Besuch aus dem Rhein-Sieg-Kreis und Bonn von Falko Peschel, der

wohl das letzte Jahr als Lehrer an unserer Schule geführt werden wird, zur Hospitation

mitgebracht worden.

Besonders lange und intensiv unterhielten wir uns mit der Schulleitung und Kollegen der

Bonner Kettelerschule, die gerade den Jakob-Muth-Preis erhielt. Wir konnten eine weitere

Zusammenarbeit ausmachen.

Am Abend tagte der FLieG-Vorstand mit der neuen Kassiererin.

Marc Bohlen lud alle Kinder unserer Schule ein, die in diesem Schuljahr mit nach England

wollen. Es waren mehr als in den letzten Jahren!

Am Donnerstag war Schulversammlung, geleitet von den Kindern der Blumenklasse. Neben

einer Flötenvorführung von Mariella und einem Klavierstück von Carlotta, gestaltete eine

unserer Englischgruppen „The Circus Show“ das Programm. Es gab „The Monkey an d his

Trainer“, „Thightrope Dancers“, „Knife Thrower“, „A Clown“, „A Pyramid“, „The Bikers“ (als

von den Kindern gedrehter Film) und last but not least „Diabolos“. Die Tricks dieser letzten

Gruppe hießen: Lift, Pass Over, Monkeys Seesaw, Drums, Over Leg, Catching, Whip und

Waterfall.

Vor ein paar Wochen startete das Kinderparlament einen Aufruf an Eltern und andere

Erwachsene Bücher für unsere Schule zu spenden. Diese Aktion ist sehr erfolgreich. Immer

wieder werden bei uns Kisten voll mit Büchern abgegeben. Dabei sind tolle, spannende und

aktuelle Bücher, die von den Kindern gut angenommen werden. All diesen Spendern von

hier aus ein herzliches Dankeschön!

Am Freitag hospitierten Heike Wagner und Ulli Schulte an der Bartolomaeusschule in

Iserlohn.

Karl Heusch, unser Elternpflegschaftsvorsitzender ließ diese Woche die Einladung zur

nächsten Schulpflegschafts- und Schulkonferenzsitzung am 18.Dezember rausgehen. Diese

Konferenzen werden sich unter anderem mit der Weiterfinanzierung unseres

Frühstückprojekts beschäftigen.

Martina Morenzin, unsere Schulsozialarbeiterin beginnt einen unserer Räume als „ihren“

Raum einzurichten. Sie kann Hilfe beim Streichen und Gestalten brauchen.

Die zweite Dezemberwoche 2013

Auf unserer Konferenz am Montag war Eva Hofmeister zu Gast. Sie arbeitet in der Kinderund

Jugendpsychiatrie in Altenkirchen und ist Mutter an unserer Schule. Sie berichtete von

der Gruppe von Menschen, die immerhin zwanzig Prozent unserer Mitmenschen ausmacht.

Es sind „hypersensible“ Menschen. Fasziniert konnten wir ihren Ausführungen folgen und

Schlüsse für unsere Arbeit ziehen.

Unsere Lehramtsanwärterin Manuela Selzner machte am Dienstag ihre Abschlussprüfung als

Lehrerin. Auch sie schloss mit einer Eins vor der Note ab! Herzlichen Glückwunsch und festes

Daumendrücken für eine feste Stelle!

An drei Tagen in dieser Woche hospitierte eine Kollegin von der Uni Siegen. Eine andere

„Hospitation“ machte Walter Hövel per Telefoninterview zur „Inklusionsarbeit an unserer

Schule“ mit Studentinnen der TU Dortmund.

Die Kinderuni dieser Woche hatte die Überschrift „Entspannung“!

Unter anderem gab es einen Vortrag von Herrn Herder ebenfalls Vater an unserer Schule. Er

berichtete von seinen Forschungsarbeit mit bekannten und unbekannten Fischen in

Indonesien. Das war besser als jede ähnliche Fernsehsendung! Maxi von den Erdhörnchen

präsentierte das Thema „Flugzeuge“.

Am Mittwochnachmittag hatten der Bürgermeister und das Schulamt Siegburg alle Gesamtund

Sekundarschulen, Gymnasien, Grundschulen und Förderschulen der Region

Ruppichteroth, Eitorf und Windeck zu einer so genannten Orientierungskonferenz

eingeladen. Der große Sitzungssaal der Gemeinde war vollbesetzt.

Es ging darum, allen Kindern mit einem anerkannten Förderbedarf („AO-SF“ 1

) beim

Übergang von den Grundschulen, aber auch den Förderschulen, in die 5. Klassen der

„Regelschule“ zu ermöglichen. Mit der Inklusion haben alle Eltern einen Anspruch auf solche

Schulplätze. Sie entscheiden, ob ihre Kinder an den Regelschulen oder an Förderschulen

lernen.

Hierbei lagen konkrete Zahlen zur Entwicklung der Inklusion in Eitorf und der Nachbarschaft

nach den ersten vier Jahren auf dem Tisch: Die Zahl der Kinder, die in die 5. Klassen der

Regelschule kommen, steigt auffallend!

Die beiden Inklusions-Grundschulen in Eitorf-Mitte und Harmonie entlassen in diesem Schuljahr 20

Kinder des 4.Jahrgangs (Eitorf 9, Harmonie 11), denen bereits in der Vergangenheit ein

nachweislicher Förderbedarf zugestanden wurde.

 

1

http://de.wikipedia.org/wiki/Ausbildungsordnung_Sonderp%C3%A4dagogische_F%C3%B6rderung_NRW

Von diesen 20 Viertklässlern werden im nächsten Schuljahr 18 weiterhin eine Regelschule besuchen.

Zwei Kinder der Nachbarschule werden zu einer Förderschule wechseln. Von den 20 Kindern

kommen 14 aus Eitorf, 6 aus Nachbargemeinden. Insgesamt gelang es, das sonderpädagogische

Verfahren viermal aufzuheben.

20 Kinder besuchten also auf Wunsch der Eltern das „Gemeinsame Lernen“ an Regelschulen. 11 von

31 Eitorfer Viertklässler wurden auf Wunsch der Eltern oder aufgrund des AO-SF-Bescheids des

Schulamts an Förderschulen unterrichtet. Von diesen 11 bleiben 9 Kinder auch weiterhin an

Förderschulen. Zweien gelang es in Eitorf auf diesem Weg in eine Regelschule zu finden.

„Integrationshelfer“, fälschlicherweise oft „Schulbegleiter“ genannt, gab es nur in den vierten

Schuljahren der Grundschule Harmonie. Zwei von diesen Dreien werden die Kinder wohl auch in den

Sekundar-I-Schulen begleiten können. Diese „Integrationshelfer“ sind oft ein wesentlicher Grund für

die erfolgreiche Arbeit mit Kindern. Zurzeit arbeiten 9 von ihnen an unserer Schule. Sie machen

einen tollen Job!!

Wichtig für die Anmeldungen zum Übergang in Eitorf bis zum 14. Februar:

: Alle Eltern haben das Recht ihre Kinder an der Schule Ihrer Wahl, egal in welcher Schulform oder

Kommune, anzumelden. Die Schulformempfehlungen der Grundschulen sind in NRW Empfehlungen.

Die Eltern entscheiden über den Schulort.

Die Kinder mit einem AO-SF-Verfahren können, wenn dies so genehmigt wurde, an einer Regelschule

(„Gemeinsames Lernen“) oder einer Förderschule angemeldet werden. So genannte „Ziel differente“

Kinder mit AO-SF, in der Regel, die mit dem Förderscherpunkt „Lernen“, können auch an Gymnasien

angemeldet werden.

Die Schulen wiederum können bei zu vollen Klassen (,in jeder Gemeinde wurden diese Größen

festgelegt,) die Aufnahme von Kindern ablehnen. In diesem Fall muss die Bezirksregierung Köln den

betreffenden Kindern und Eltern eine Wohnort nächste Schule ihrer (der Eltern) Wahl anbieten. Bei

Ablehnung vor Ort muss also die Bezirksregierung Köln helfen! Dies tut auch in jedem Fall das

Schulamt in Siegburg durch eine kompetente Bewertung.

Nur bei einer Schule, die am nächsten am Wohnort liegt, haben die Eltern ein Recht auf Erstattung

der Fahrtkosten.

Dieses Gesamtvorgangs sollten sich vor allem Eltern bewusst machen, die es im ersten Anlauf die

Anmeldung nicht schaffen. Achten Sie aber bitte auch darauf, dass die von Ihnen angestrebten

Schulen auch wirklich in der Lage sind, Ihren Kindern erfolgreich beim Lernen zu helfen.

Gymnasiale Empfehlungen sind unvermindert gut geblieben!

Besonders erfreulich ist, dass die Zahl derer, die eine Empfehlung an das Gymnasium bekommen

konnten, sich nicht vermindert hat! Die Zahl der Kinder, die die Gesamtschulen und Gymnasien mit

einer gymnasialen Empfehlung besuchen werden, liegt weiterhin sehr weit über 50%.

Zum gemeinsamen Lernen Aller:

Wenn wir hörten, dass Eltern aus einer anderen Eitorfer Grundschule sogar etwas gegen die so

genannte „eingeschränkte gymnasiale Empfehlung“ hätten, damit „man am Gymnasium unter sich

bleibt“, sollten wissen, dass schon seit Jahrzehnten wissenschaftlich erwiesen ist, dass das

gemeinsame Lernen Aller niemanden am Lernen hindert!! Die Mehrzahl der weltweiten Studien

behauptet sogar, dass man mehr lernt! Oder geht es diesen Menschen gar nicht ums Lernen?

Falsche Informationen zur Anmeldung im ersten Schuljahr

Es ist in Nachbargemeinden Eltern mitgeteilt worden, dass sie ihre Kinder nur in der eigenen

Gemeinde und erst recht nicht in einem anderen Bundesland zum ersten Schuljahr anmelden

dürften.

Das stimmt nicht! Die Gesetze besagen etwas anderes!

Richtig ist, dass alle Eltern, wenn sie nicht die Wohnort nächste Schule wählen, für den Transport

ihrer Kinder selbst aufkommen müssen. Die Wahl der Schule ist das Recht der Eltern!

Besonders bedauernswert ist, dass auch in diesem Jahr wieder Eltern, die ihre Kinder zur

Grundschule Harmonie anmeldeten, von anderen Eltern „bearbeitet“ werden,. Es ist und bleibt

beeindruckend, welche Kraft soziale Entscheidungen in Deutschland gegenüber Bildungsqualität

entwickelt.

Bitte vertrauen Sie den Eltern, deren Kinder unsere Schule besuchen und den vielen ständigen

Besuchern aus Bildung und Wissenschaft und nicht dem Gerede jener, die unsere Schule nie von

innen sahen.

Wir freuen uns weiterhin über Kinder, die bei uns befreit und erfolgreich lernen können!

Nach der Orientierungskonferenz trafen sich die Grundschulleitungen der Eitorfer

Grundschulen noch mit der Amtsleiterin des Eitorfer Schulamtes, Marita Schneider. Hierbei

ging es um die Anmeldungen der neuen Erstklässler.

Im Laufe der Woche erhielten wir vom Land NRW unsere Urkunde, die uns für weitere fünf

Jahr den offiziellen Titel einer Europaschule führen lässt.

Es fanden viele Kinder-Eltern-Schule-Gespräche statt. In diesen Wochen laufen die

Beratungsgespräche zum Übergang an die weiterführenden Schulen.

Die Mondscheindrachen feierten mit ihren Eltern am Freitag ihre Weihnachtsfeier.

Andere Klassen wie die Kichererbsen bereiteten ihr Fest in der nächsten Woche vor. Sie

bauten Steckenpferde, Schatztruhen und entwickelten mit Holger Riedls Hilfe Kamele für ihr

Weihnachtsstück.

Intensiv wurde das Weihnachtskonzert mit Manuela Selzner vorbereitet.

Im Lehrerinnenzimmer stapelten sich die „Weihnachts“pakete für die Schule. Der Grund war,

dass die Mittel der Schulkonten bei der Gemeinde ausgegeben werden mussten. So kamen

viele unter anderem neue Bücher, Geräte und Materialien für die Psychomotorik,

Elektrobaukästen und last but not least einige neue Laptops an. Ein Vertreter der Firma

Langner, die uns die Laptop lieferte, richtete sie auch ein.

Am Sonntag treten die Chöre der Brückenstraße und der Harmonie mit Weihnachtsliedern

um 14 Uhr im Heimatmuseum auf.

Die letzte Woche des Jahres 2013

Auf der Montagskonferenz bereiteten wir die Sitzungen der Elternpflegschaft und der

Schulkonferenz vor. Zudem ließen wir noch einmal die letzte Sitzung und ihre Wirkung auf

uns Revue passieren.

Am Dienstag setzte sich die gesamte Schule in den Bus um zum Theater nach Bonn-Beuel zu

fahren. Dort sahen wir an einem gelungenen Theatertag „Das Dschungelbuch“. Danke an das

Ensemble.

Am Nachmittag fand die große Weihnachtsfeier der Kichererbsen statt. Für die mutigen

Schauspielerinnen und –spieler des Theaterstücks gab es großen Applaus.

Am Mittwochmorgen feierten dann auch die Erdhörnchen im Theaterraum der Schule. Das

Thema der Feier war „Lichterspirale“.

Es hospitierte Julia Thomas, die zurzeit in Indonesien lebt. Sie lud Kinder zum

Ausdruckstanzen im Forum der Schule ein.

Ein weiterer Gast war der Schulleiter der Nachbarschule, Boris Kocea. Zusammen mit Walter

Hövel hospitierte er eine Stunde bei den Phönixen. Im Anschluss daran führten sie ein sehr

spannendes und konstruktives Beratungsgespräch mit Anne Witt. Sie taten dies aufgrund

einer Initiative der Schulräte und der Bezirksregierung. Schulleitungen sollen verstärkt ihr

eigenes Personal bei der stetigen Entwicklung der Qualität des Lernens beraten. Der erste

Versuch hierzu war unter anderem deshalb so erfolgreich, weil wir uns als Lehrende die Zeit

nehmen konnten, selbst zu lernen. Die nächste Hospitation werden die beiden Schulleiter im

Januar an der Grundschule Eitorf stattfinden lassen.

Der Maler der Gemeinde Eitorf begann den neuen Raum unserer Sozialpädagogin Martina

Morenzin anzustreichen.

Am Abend tagten die Eltern-Schulpflegschaft unter Leitung von Karl Heusch und

anschließend die Schulkonferenz. Es gab den obligatorischen Bericht des Schulleitern, der

sich um die Vielzahl der von vielen Menschen initiierten Lerngelegenheiten, das ständige

Ringen um die Erhöhung der Lernqualität und die weit über die Region hinausgehende

Lernkooperation drehte. Unter anderem wurde aus der Elternschaft heraus der Gedanke

geboren, vielleicht dem Beispiel unserer Schweizer Partnerschule in Hausen zu folgen. Sie

haben so etwas wie einen Schul-Beratungs-Beirat gegründet. Es gibt dort „Präsidenten“ aus

Wirtschaft, Wissenschaft, Landwirtschaft und Gemeinde , die ehrenamtlich der Schule in

ihrer Entwicklung zur Seite stehen. Die Idee wurde zum Weiterdenken auf die Tagesordnung

 

der nächsten Konferenz am 24.Februar 2014 gesetzt. Es wurde beschlossen, dass die

Englandfahrt dieses Schuljahres wieder mit dem Bus unternommen. Weiter wurde

beschlossen, dass am Freitag, den 27.Juni 2014 an unserer Schule eine „Fachtagung

zur Inklusion“ stattfindet. Hierzu kommen, eingeladen von uns und der Freinetkooperative

Gäste aus ganz Deutschland. Alle Mitarbeiter der Grundschule Harmonie sind zu diesem

Anlass zu einer „schulinternen Fortbildung für Alle“ eingeladen. Auch interessierte Eltern der

Schule sind willkommen. An diesem Tag wird es keine Kinderbetreuung geben können, da

alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitmachen können. Ebenso befürwortete die

Konferenz die Zusammenarbeit mit den Universitäten Köln und Heidelberg in einem Projekt

zum Thema „Grammatik“.

Der Donnerstagmorgen begann mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Schule.

Um 11 trafen sich die 20 Kinder der „Crazy Bananas“ mit unserer scheidenden Kollegin

Manuela Selzner. Sie machten eine Generalprobe ihres Weihnachtskonzerts, das sie dann

am Abend vor 70 erwarteten Gästen vorführen wollten. Abends um 18 Uhr kamen mehr,

und das Forum war voll mit vielen großen und jungen Gästen. Das weihnachtliche Konzert

begann mit Beethovens „Türkischen Marsch“, welchen die Kinder mit Klanghölzern und –

körpern, Trommeln und Boomwhackers auf die Bühne brachten. Es folgte Hannah und ihre

Flöte begleitet von Manuela Selzner‘s Gitarre mit „Engellassen laut erschallen“ und

„Fröhliche Weihnacht überall“. Begleitet von drei Blockflöten und zwei Gitarren wurden vom

Chor der Kinder „Kinder tragen Licht ins Dunkel“, „Weihnachten ist auch für mich“ und

„Rudolf hat es eilig“ vorgetragen. Es folgten, wie alles immer von den Kindern selber

angesagt, „Der Marsch aus dem Nussknacker von Tschaikowsky“. Nach der Pause spielte

Leah am Klavier „In der Weihnachtsbäckerei“ und Markus, ebenfalls am Klavier, „Ihr

Kinderlein kommet“. Carlotta am Klavier präsentierte mit ihrer Familie (Harfe, Gesang und

Querflöte) „Morgen kommt der Weihnachtsmann“. Unser Eltern und Lehrergruppe

„Ensemble Flexible“, das es seit geraumer Zeit gibt, folgte mit einem israelischen Lied und

„Engel lassen laut erschallen. Dann standen zum Abschluss wieder alle 20 Crazy Bananas auf

der Bühne und schmetterten „Feliz Navidad“. Ein riesengroßes Dankeschön an die tollen

Kinder und im Besonderen an das wunderschöne Abschiedskonzert, das uns Manuela

Selzner nach ihrer Ausbildung bot. Die Kinder konnten den SOS-Kinderdörfern 260€ aus

ihren Einnahmen spenden.

Am Freitag war Manuela Selzner den letzten Tag bei uns. Wir werden nicht nur ihre

Fachkompetenz vermissen. Sie wird im neuen Jahr in Köln an der Mainzerstraße arbeiten.

Nicht erst seit der Mitarbeit im Arbeitskreis „Blick über den Zaun“, sondern auch in der

Zusammenarbeit mit der bundesweiten Freinet-Kooperative kennen wir diese gute Schule

seit vielen Jahren.

Auch unser Praktikant Reini Ungar, übrigens auch Mitarbeiter im Arbeitskreis Inklusion,

hatte seinen letzten Tag bei uns. Sein Praktikum war vorbildlich!

Am gleichen Tag war gleich die nächste Praktikantin zu Gast.

Heike Wagner zeigte wie jedes Jahr den Sternsingerfilm.

In dieser Woche begann die zehnte Integrationshelferin ihre Arbeit an der Schule.

Im Laufe der Woche wurden die Beratungsgespräche fortgesetzt.

Am Freitag ging das Jahr an unserer Schule zu Ende. Es gab in allen Klassen eine herzliche

Verabschiedung. Wir sehen uns am Mittwoch, den 8.Januar 2014 wieder!

Wir bedanken uns bei allen Kindern, Eltern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und bei allen

Leserinnen und Lesern unserer Website für das tolle Schuljahr 2013.

Die ersten drei Schultage des Jahres 2014

Gleich am ersten Tag, am Mittwoch, hatten wir Besuch von der Kettelergrundschule aus

Bonn. Die 15 Lehrerinnen und Lehrer begannen das Jahr mit einer schulinternen Fortbildung,

die sich dem Thema des individualisierten Unterrichts widmete. Nach der Hospitation,

arbeitete Walter Hövel mit ihnen. Unsere Gäste bemerkten u.a., dass sich die Kinder unserer

Schule in Gesprächen unter einander und mit Erwachsenen nicht nur gut ausdrücken

können, sondern „hörbar“ in der Lage sind, ihr eigenes Arbeiten zu organisieren. Dies war

ein Feedback, über das wir gerne nachdenken. Wahrscheinlich fördern die ständige

Selbstbestimmung der Arbeit, die Eigenverantwortlichkeit des Lernens und das demokratischem

Miteinander die Leistungen der Kinder so, dass ihnen das Lernen des Lernens

leichter fällt. Unser systemisches Herangehen an Lernarbeit stellt die Sprache in den

Mittelpunkt. Die Art des Lebens in Sprache und im sozialen Kontext machen die Qualität des

Lernens aus. Dies wäre eine weitere Erklärung für unsere seit Jahren hohen Übergangsquoten

zu Gesamtschule und Gymnasium.

Zweite Woche im Januar 2014

Eine neue Praktikantin wurde auf der Montagsversammlung begrüßt.

Vier Schüler unserer Schule, Elea, Laurin, Maxi und Moritz besuchten mit Daniela Klaes und

Walter Hövel die Grundschule in Köln-Porz-Wahn. Das dortige Kinderparlament hatte

eingeladen, um von der Arbeit unseres Kinderparlaments zu erfahren. Unsere Kinder

standen Rede und Antwort.

Martina Morenzin, Daniela Klaes und Walter Hövel fuhren am Dienstag zu einem wichtigen

Gespräch mit dem Jugendamt Eitorf und der Schulrätin Diana Schikorra ins Schulamt nach

Siegburg.

Die Kinderuni wurde durch diese Abwesenheit und der Erkrankung einer Kollegin auf

Mittwoch und Donnerstag begrenzt.

Thomas Thomas bot heute wieder mehreren Kindern seinen Gitarrenkurs an.

Die Pädagogische Hochschule Kärnten kündigte den Besuch von zwei Praktikantinnen in den

beiden letzten Wochen des Schuljahrs an. Dies geschieht im Rahmen einer EU-Vereinbarung

mit der Uni Bremen, der PH in Klagenfurt und der Grundschule Harmonie.

Mittwoch war dann auch bei zwei fehlenden Lehrerinnen Kinderuni. Es gab: Theater mit

Stabpuppen, „Logicals“, Bewegungsspiele, Kalligraphie, „Tanze was dich bewegt“, Stationen

zum Thema „Deutschland“, Behauptungen mathematisch überprüfen, Setzen und Drucken

und ein soziales Wahrnehmungsspiel.

Es kamen vier weitere Praktikantinnen bei uns an.

Zwei Frauen eines Bonner Frauenarbeitskreises zum Wiedereinstieg in den Beruf besuchten

uns.

Die Kollegin Ute Altendeitering arbeitete heute mit einem Kind und einem Kollegen unserer

Schule. Sie ist nun offiziell unsere sonderpädagogische Beraterin. Hierüber freuen wir uns

besonders, da Ute Altendeitering schon vor sehr vielen Jahren Mutter an unserer Schule

war. Damals gab es noch nicht den Begriff „Inklusion“, aber bereits unsere Praxis alle Kinder

aufzunehmen, die zu uns wollten. Wenn wir nicht weiter wussten, holten wir Frau

Altendeitering, die uns als Sonderpädagogin immer hervorragend helfend beriet.

Am Donnerstag hatten wir Besuch aus Hamburg. Die Kolleginnen der Stadtteilschule

Winterhude erkundeten unsere Kinderuni. Sie wollen in ihrer Primarstufe ebenfalls eine

Kinderuni einführen. Sie führten ausführliche Gespräche mit mehreren Kolleginnen und

Kollegen.

Marc Bohlen arbeitete mit einer großen Gruppe Kinder an der Vorbereitung unserer

Englandfahrt.

Auf der Homepage ist nun der Fragenkatalog unserer Kinder zur Vorbereitung der

Geschichtsprojektwoche zu finden.

Unsere neue Sekretärin, Frau Dohrmann-Jost, wurde heute von Martina Schneider, der

Schulamtsleiterin vorgestellt. Andrea Fuchs begann mit der Einarbeitung.

In dieser und der nächsten Woche werden unsere Kindergärten zu einer Kinderuni mit KiTaKindern

eingeladen. Das Einladungsheft ist auf unserer Website zu finden.

Am Wochenende stellte Walter Hövel die Arbeit der Grundschule Harmonie an der Uni in

Bremen vor.

Dritte Woche Januar

In der montäglichen Konferenz arbeiteten die Lehrerinnen und Lehrer am Thema

„Zusammenhang von LehrerInnen und SchülerInnenverhalten bei Kooperation, Gewalt,

demokratischem Miteinander und vorgesetzten Regeln “.

Endlich werden an den Decken unserer Schule sukzessive Tageslichtlampen eingebaut.

Unsere Referendarin Nicola Meschede machte mit Kindern aus der Erdhörnchenklasse eine

tolle Befragung zum Frühstücken in unserer Schule. Die Ergebnisse sind auf einer Infowand

im Forum festgehalten.

Immer noch kommen Bücher von (anonymen) Spendern in unserer Schule an.

Von Dienstag bis Donnerstag war eine Seminargruppe der Uni Frankfurt mit Frau Professorin

Irmtraud Schnell zur Hospitation bei uns. Sie werden also insgesamt drei Tage bei uns

bleiben. Von 11 bis 13 Uhr machten Marc Bohlen und Walter Hövel mit ihnen eine

Seminarrunde.

Am Mittwoch und Donnerstag war die Zahnärztin im Haus und untersuchte alle Kinder.

Gleichzeitig war die Arbeitsgruppe „Skills for Life“ mit seinem Team bei uns und machte

Mittwoch und Donnerstag ganztägige Seminare mit allen Drittklässlern (, die trotzdem noch

zum Zahnarzt gingen). In „Skills for Life“ ging es u.a. um das Wahrnehmen von eigenen

Gefühlen, der korrekten Einschätzung Anderer und um den Umgang mit und in Situationen,

die Kinder nicht wollen.

Alle Kinder, die nicht beim Zahnarzt oder „Skills for Life“ waren arbeiteten in ihren Klassen

an ihren eigenen Aufgaben. Und mittendrin waren noch die Studentinnen der Uni Frankfurt

zum Hospitieren unterwegs.

Dazu kam am Dienstag noch eine Lehramtsanwärterin aus Köln, die ruhig eine Klasse nach

der anderen besuchte.

Wie jede Woche fand am Mittwoch das Kinderparlament statt.

Meggie Apolonidis, eine unserer Mütter, machte auch in dieser Woche zur Freude einer

Gruppe von Kindern Thai-Chi.

Am Freitag waren nur noch die Leute von „Skills for Life“ da, die mit den Viertklässlerinnen

und Viertklässlern einen Refresherkurs machten. In einer abschließenden Auswertung mit

Marc Bohlen, betonten die Trainerinnen und Trainer, dass ihnen das soziale Miteinander und

der Wissensstand unserer Kinder aufgefallen sind.

Freitagfrüh setzte Walter Hövel mit dem Schulleiter der Nachbarschule, Boris Kocea, seine

Serie der Unterrichtsbesuche, diesmal an der Brückenstraße fort. Sie sahen eine absolut

vorbildliche Englischstunde mit einer brillanten Native Speakerin, hoch motivierten Kindern,

viel gesprochenem Englisch und einer abschließenden Selbsteinschätzung der Kinder. Die

nächste Beratung sollte wieder bei uns stattfinden.

Und die KlassenlehrerInnen unserer Schule schreiben am Nachmittag und Abend Zeugnisse.

Unsere Eltern können sich entscheiden, ob sie eine ganzheitliche pädagogische Beschreibung

ihres Kindeshaben wollen oder unser „Kriterienzeugnis“, das wir in mehr als zwei Jahren

Arbeit mit Eltern erarbeitet und beschlossen haben. Die beiden ersten Schuljahre sind per

Gesetz notenfrei, danach entscheiden bei uns die Eltern individuell, ob sie Noten auf dem

Zeugnis haben wollen, oder nicht.

In der nächsten Woche findet unsere Geschichtsprojektwoche statt und wir erwarten u.a.

Gäste von der Pädagogischen Hochschule Kärnten.

Die letzte Woche im Januar

Diese Woche findet jeden Vormittag für zwei Stunden unsere Geschichtsprojektwoche statt!

Die Arbeitsgruppen, entstanden aus den vor ein paar Wochen erfragten Interessenslisten

der Kinder, werden teilweise von zwei Lehrerinnen angeboten:

„Historische Persönlichkeiten“

„Die Geschichte der Erfindungen“

„In der Zeit der Dinosaurier“

„Von der Nachkriegszeit bis heute

„Der Zweite Weltkrieg

„Alte Menschen erzählen von früher“

„Die Indianer Nordamerikas“.

Die Konferenz befasste sich mit dem ersten Tag des Projekts. Wir konnten feststellen, dass

die Kinder über ein großes geschichtliches Wissen und über eine große Spanne der

Aufmerksamkeit verfügen. In der zweiten Hälfte beschäftigte uns der weitere Umgang mit

einem Fall unserer konkreten Inklusionsarbeit, und einige Fragen des Forschens, Erfindens

und Experimentierens.

Unsere Hausmeisterin Annette Küpper begann mit Martina Morenzin den Bau des neuen

Raums mit Holzpodest und Birken. Donnerstag war der Raum eingerichtet.

Eine weitere Praktikantin begann ihre Arbeit bei uns.

Nicola Meschede hatte am Montag ihren ersten Unterrichtsbesuch. Das Thema

„Mathegeschichten“ kam bei den Kindern und dem Besuch gut an.

Im Dino-Projekt werden Dinosteckbriefe und eine Zeitleiste erstellt. Die Kinder messen aus,

wie groß die Dinos waren und beantworten eigene Fragen zum Thema. Sie nehmen ihre

Informationen aus Büchern, dem Internet, Hörspielen und Filmen.

Die Kinder der Gruppe, die die Geschichten alter Menschen von früher hören wollen, waren

im Altenheim St. Elisabeth in Eitorf und hatten ein 1,5 stündiges Gespräch mit drei

Bewohnerinnen, die alle über 90 Jahre alt sind. In Gruppen zu 4 Kindern stellten sie Fragen

zum Leben früher. Am meisten beeindruckt haben sie die Geschichten aus dem Krieg.

Es kam die Idee auf (vom Leiter des Altenwohnheimes), solche Treffen regelmäßig

stattfinden zu lassen. Einige Kinder würden gerne noch einmal zum Helfen kommen. Wir

bleiben also in Kontakt. Die Kinder schrieben am Freitag einen Artikel zu ihrem Besuch. Am

Mittwoch kam Herr Krist in die Schule. Er war schon einmal da und hat vom 2.Weltkrieg

erzählt. Am Donnerstag fuhren sie ins Siegtalhaus und besuchen eine Fotoausstellung des

Heimatvereins und kamen auch dort mit älteren Menschen ins Gespräch.

Die Kinderuniwoche, die sich mit der Nachkriegszeit auseinandersetzt, fragte zuerst

intensivst nach, wie es zu den beiden (!) Weltkriegen kommen konnte und wo die Ursachen

für Nationalsozialismus, Hass auf andere Menschen und Krieg liegen. Die ersten drei Tage

wollten sie nur Geschichten hören, über das Spielen nach dem Krieg, der Schule von damals,

über die Spielsachen, über das Bauen, Technik und, und, und. Besonders fasziniert waren sie

von einer Erzählung über die Entwicklung Eitorfs von der Urzeit bis heute. Hierbei ging es um

Armut, Arbeit und vor allem um die Bedeutung der Land,- Wasser-, Schienen-, Luft- und

Datenwege nach Eitorf. Am Donnerstag wurde dann Eitorf historisch erkundet, das SchöllerFabrikgelände,

die Statue mit dem Bogen aus Steinen des zerstörten Kirchturms, die

Überreste der Schienen vom Bergwerk zum Bahnhof. Die Gruppe „Nachkriegszeit“ wurde am

Freitag von Sandra Haeger geleitet. Auch diese Gruppe hatte unseren Nachbarn, Herrn Krist, zu Gast.

Die Gruppe „Erfindungen“ sahen als erstes zwei Filme:"Was ist Was - Erfindungen und

Bionik" und "Erfinder in Hessen - über Tüftler, Forscher und Entdecker"(ARD Mediathek).Der

zweite Film über eine Erfinderwerkstatt für Kinder in Fulda, war für viele Kinder mit dem

Gedanken eigene Erfindungen zu machen verbunden. Lenni arbeitete z. B. an einem Gerät

nach dem „Was passiert dann Prinzip" - diese Erfindungen soll das jeweils gewählte Buch aus

dem Regal "herausgeben", heraus befördern.

Aliah knobelte an einer Erfindung, die verhindern soll, dass der Schnuller ihres kleines

Bruders in den Dreck fällt: der Schnuller wird mit Hilfe eines Magneten auf eine am Schnuller

befestigte Plastikunterlage gezogen. Chayenne tüftelte an einem Gerät, das verknotete Seile

und Schnüre entknotet. Jamal und Piet bauen ein Holzboot. Laurin, Linus, Oliver versuchten

einen elektrischen Antrieb für ein Fahrzeug. Fritz probierte den Klang eines Dosentelefons zu

verstärken.

Einige Kinder schraubten alte Elektrogeräte wie Kassettenrekorder oder CD Player

auseinander und freuen sich über eine Antenne oder die Entdeckung eines Magneten oder

Zahnrades. Andere probierten verschiedene mechanische Vorgänge mit dem Material von

fisher technik.

Der "Ruheraum" nimmt weiter Form an. Die meisten Bäume sind befestigt, Anette Küpper

hat am Donnerstag die restlichen Birkenstämme und Zweige befestigt.

Maja von den Kichererbsen legte auf dem Boden direkt ein Bild aus den Zweigen, Äschen

und Holzspänen. Alle gingen vorsichtig darum herum.

Die Kinder nannten den Raum den "ruhigen Waldraum". Vielleicht wird das der neue Name…

Und zwei Mädchen wollen eine Ausleihkartei für die neuen Naturbücher anlegen.

Am Mittwoch begannen Anastasia, Fritz, Kevin und Laurin mit langen Nägeln und schweren

Hämmern unsere Brücke im Schulgelände zu reparieren. Donnerstagmittag waren sie mit

ihrer Arbeit fertig.

Das Kinderparlament gab der Projektwoche am Mittwoch ein ausgezeichnetes

Zwischenfeedback. Zudem beschloss es einstimmig, noch in diesem Jahr eine KinderKinderuni

zu machen. Kinder werden die Angebote des Lernens machen.

Ute Altendeitering war da, um am Übergang einiger Kinder zur Eitorfer Sekundarschule zu

arbeiten.

Am Donnerstag hatte unsere Sekretärin Andrea Fuchs ihren letzten Arbeitstag bei uns. Bei

einem leckeren von ihr spendierten Kuchen haben wir ihre fast 5jährige Arbeitszeit bei uns

noch einmal Revue passieren lassen und uns herzlichst von ihr verabschiedet. Wir wünschen

ihr alles Gute!!

Am Freitag hatte die Projektwoche „Historische Persönlichkeiten“ „Nelson-Mandela-Tag“. In

Rollenspielen erfuhren die Kinder u.a. die „Apartheid“.

Die Gruppe „2.Weltkrieg“ fuhr zum Museum über die Nazizeit ins Kölner ElDe-Haus. Ohne

Führung hielten die Kinder mehrere Vorträge selbst, die sie in den letzten Tagen vorbereitet

hatten und beantworteten selbst die Fragen der Kinder. Die drei mitgefahrenen Gäste aus

Österreich waren mehr als beeindruckt.

Freitag hospitierte eine Gästegruppe von der PH Klagenfurt unter der Leitung von Dr. Pia

Maria Rabensteiner und Prof. Dr. Gerhard Rabensteiner. Von 13.30 bis 1530 Uhr arbeitete

Walter Hövel mit den jungen Lehrerinnen und Lehrern. Ihr Feedback war ein großes

Kompliment an unsere Projektwoche, die Dichterlesungen, die Disziplin und Qualität der

Lernarbeit der Kinder und wieder - ihr sprachliches Ausdrucksvermögen.

Am Nachmittag probte Holger Riedel mit der neuen Schulband.

Die erste Woche im Februar 2014

Der Montag begann damit, dass gleich drei LehrerInnen krank fehlten. Nichts desto trotz

gelang es in jede Klasse mit Nicola Meschede und Martina Morenzin Lehrerinnen zu

schicken. So konnten alle Kinder wie gewohnt in ihren Klassen arbeiten und lernen.

In dieser Woche sind gleich vier Tage wieder österreichische Gäste im Haus. Sie kommen

unter Leitung von Frau Prof. Ursula Svoboda von der katholischen Pädagogischen

Hochschule in Linz. Von 10 bis 12 Uhr arbeitete Walter Hövel unter Mitwirkung von Lukas

von den Phönixen mit den Studierenden.

Zudem war noch eine Schülerin des Gymnasiums aus Hennef da, der der Schulleiter Fragen

zur Freinetpädagogik beantwortete.

Wie auch schon in den letzten beiden Wochen hospitierten mehrere Eltern aus Eitorf und

Umgebung.

Nachdem der Birken-Ruhe-Raum fertig ist, beginnen nun Daniela Klaes und Anne Witt einen

Psycho-Motorik-Raum einzurichten. Die Druckerei kommt wieder ins Forum. Wir freuen uns,

wenn sich Eltern bei uns melden, die einen oder mehrere Tage die Druckerei betreuen.

Am Dienstag und Mittwoch ging es weiter mit „Ohne Drei“ und ohne Ausfall oder Verteilung

auf andere Klassen.

Rieke Schiemann fuhr mit einer Gruppe von Kindern aus verschiedenen Klassen zum

 

Westdeutschen Rundfunk nach Köln. Dort konnte sie eine eigene Sendung produzieren. Die

Aufnahme bekommen alle Kinder, die mit waren.

Die andere Hälfte der vielen Studierenden aus Linz war Dienstagfrüh bei uns. Walter Hövel

arbeitete mit ihnen wieder zwei Stunden. Die Studies berichteten von dem, was sie bei uns

am Vormittag sahen.

Unsere neue Sekretärin, Elke Jost hatte ihren ersten Arbeitstag, an dem sie das Sekretariat

alleine hatte. Herzlich willkommen!

Am Mittwoch hatten unsere drei „alten“ Inklusionsstudentinnen ihren letzten Arbeitstag bei

uns. Sie waren drei Semester lang zweimal wöchentlich an unserer Schule, um, in ihr

Studium integriert, bei uns zu arbeiten. Die drei „neuen“ haben jetzt noch über zwei

Semester vor sich. Vielen, vielen Dank für ihre tolle Unterstützung!

Der Besuch vom Gymnasium aus Hennef, machte ihren zweiten Hospitationstag.

Die Studentinnen der PH Linz, die bereits am Montag bei uns waren, hospitierten am

Mittwoch weiter bei uns.

Zwei Sonderpädagogen testeten ein Kind unserer Schule.

Das Kinderparlament erarbeitete ein neues verbessertes Verfahren zur Pausenausleihe von

Spielgeräten.

Am Donnerstag kehrte ein Kollege wieder in den Dienst, dafür musste eine andere Kollegin

zu einer Weiterbildung. So sprangen Martina Morenzin bei den Erdhörnchen und Walter

Hövel bei den Phönixen ein.

Unsere Gäste aus Linz waren die gleichen, die am Dienstag schon bei uns waren. In der

Pause sprachen sie mit Marc Bohlen und Walter Hövel.

Die Schulversammlung leiteten die Kichererbsen. Erst ging es um die gemeinsame Reflektion

der Geschichts-Projekt-Kinderuni-Woche. Beschlossen wurde, dass es eine weitere

Geschichtswoche geben sollte und dass es die vom Kinderparlament schon vorgeschlagene

Kinder-Kinderuni geben soll. Laurìn stellte das neue Ausleihkonzept des Kinderparlaments

für die Pausenspielgeräte vor.

Fuat tanzte etwas vor, Panni trug ein Lied mit vielen Strophen vor. Zum Abschluss sangen wir

das Harmonielied.

Von Seiten der Ganztagskräfte wurde heute eine gemeinsame Konferenz mit den

Lehrerinnen und Lehrern angeregt.

Es finden täglich viele Kinder-Eltern-Schule-Gespräche zur Übergabe der Zeugnisse statt.

Auch finden Gespräche mit unseren vielen kooperierenden Jugendämtern statt.

Marylin Ravenor ist tot.

Marylin war bis 2010 die Leiterin unserer englischen Partnerschule Willowfield in

Caddington. Vor nunmehr 9 Jahren beschlossen wir mit ihr die nachhaltige Kooperation

der beiden Grundschulen aus Eitorf und Harmonie und zweier Schulen aus Bedfordshire.

Wir trauern um sie.

Die zweite Februarwoche

Schon am Sonntagabend kam die Studentengruppe von der Uni Bremen in Begleitung ihrer

Dozentin Angela Bolland an der Schule an. Sie übernachteten - wie bereits viele andere

studentische Seminarbesucher - die nächsten beiden Nächte bei uns.

Die Montagsversammlung hatte nach den letzten Fragen der Wochen „Kann Wasser

brennen?“ und „Wozu sind Prüfungen gut“ die Frage „Warum sind die meisten Waschmittel

weiß?“

Wir stellten fest, dass alle Lehrerinnen und Lehrer wieder da sind.

Unsere Gäste schauten durch alle Klassen und saßen mit ihrer Dozentin und Walter Hövel

zur Reflektion des Gesehenen über eine Stunde zusammen.

Die Dozentin und ein Student nahmen auch an der anschließenden Konferenz teil. Es waren

alle zehn „Integrationshelfer“ der Schule eingeladen. Wir unterhielten uns über die

Beziehung der Arbeit der IntegrationshelferInnen und LehrerInnen. Hierbei stand die Frage

der Lern- und Arbeitspläne als Klammer der Arbeit beider Seiten, als auch die

Verschiedenheit ihrer Aufgaben im Mittelpunkt.

Am Nachmittag gab es noch eine Arbeitssitzung mit unserer Lehramtsanwärterin. Drei

weitere Menschen unserer Schule trafen sich mit zwei Vertreterinnen der

Montagsstiftungen und dem Leiter der Nachbarschule zu einem Fachgespräch über die

Inklusionsarbeit in Eitorf.

Am Dienstag arbeiteten dann mehrere unserer Gäste aus Bremen mit Kindern unserer

Schule. Am abschließenden Gespräch mit Ihnen nahm auch Nicola Meschede teil.

Eigentlich wurde Rieke Schiemann von ihrer Tochter, ihrer Freundin und den zwei

Enkelkindern besucht. Wir konnten mit ihnen zwei ehemalige Praktikantinnen unserer

Schule begrüßen.

Die Kinderuni dieser Woche wird etwas reduziert. Es wurde nach recht Programm-intensiven

Arbeitswochen für alle verstärkt in den Klassen gearbeitet. Martina Morenzin zeigte für

interessierte Kinder Filme in ihrem neuen Raum. Zwei Vorlesung fanden statt und ein KiTaBesuch.

Am Mittwoch hospitierte im Rahmen einer beruflichen Rehamaßnahme eine angehende

Integrationshelferin aus dem Oberbergischen.

Sandra Klümann, eine Mutter unserer Schule hielt einen Vortrag zum Thema „Harfe“ bei den

Blumen und Phönixen. Natürlich spielte sie auch die Harfe!

Dienstag und Mittwoch gab es in der Kinderuni einen Film in zwei Teilen über den „Wald“.

Das Kinderparlament hat das Küchenpersonal zu einer Expertenanhörung eingeladen. Sie

unterhielten sich über „Fragen zum Thema BIO“. „Die Kinder sollen der Küche auch mal

sagen was Ihnen schmeckt und gefällt!“„Wer meckert wird zum „Meckermensch“ geschickt.

Das ist Konstantin von den Minions. Er schützt die Küche vor unnötigem Gemecker. Wichtige

Informationen gibt er an die Küche

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gab es einen Einbruchversuch in die Schule. Der

ausgelöste Alarm vertrieb die Täter und verhinderte einen Diebstahl. Der Gemeindebeauftragte

und die Polizei erschienen sofort am Tatort.

Am Donnerstag hospitierte eine Schülerin der 12ten Klasse des beruflichen Gymnasiums der

Berufsschule in Siegen. Sie wurde von Marc Bohlen in Inklusionsfragen betreut.

Sandra Klümann hielt ihre zweite Kinderuni-Vorlesung zum Thema „Norwegen“, diesmal für

Eltern wollen gemeinsam mit dem Kindergarten Harmonie bezüglich der BaustellenVerkehrssituation

vor der Schule ein Schreiben an die Gemeinde erstellen.

Es besuchten uns Kinder der KiTa „Mertener Schlossgespenster“. Im Rahmen unserer

Kinderuni arbeiteten sie mit Rieke Schiemann und Kindern unserer Schule am Thema

„Geschichten in der Kiste“.

Martina Morenzin zeigte und besprach als Kinderuni-Angebot einen Film über das Leben

Unsere Druckerei wird weiter von Annette Küpper, Daniela Klaes und Anne Witt im Forum

aufgebaut und der Psycho-Motorik-Raum nimmt weiter Gestalt an.

Am Freitag gingen „Kichererbsen“ zur Grundschule Eitorf, um dort Filmaufnahmen zu.

Auch an diesem Tag nahm der Besucherstrom kein Ende. Prof. Donat Stemmle von der PH

Zürich und Gitta Kovermann von der Uni Dortmund hospitierten.

Sie trafen sich am Samstag mit weiteren Gästen aus Berlin, Bremen, Landau, Leipzig und

Tübingen wieder mit Walter Hövel an unserer Schule. Sie bereiteten eine bundesweite

Freinet - Fortbildungsmaßnahme vor.

Die dritte Woche im Februar

In der Englischversammlung stellten wir den Kindern die neuen Englischangebote für das

zweite Halbjahr vor. Die Kinder nennen drei Wünsche, um in die von ihnen gewählten

Gruppen zu kommen. Wir bieten folgende Themen an:

First Words - Living in the UK - Sports and Fun – Songs - Maths, Numbers and Shapes -

Rhythm, Rhymes and Rap - Fantasy and Role Play - Writing and Games - Stars and Proms -

In der Konferenz der Lehrerinnen und Lehrer entwickelten wir weitere Schritte zur

Kooperation mit Kitas vor allem im Rahmen unserer Kinderuni. Nach und nach gehen bei uns

weitere Anmeldungen der Kitas zur Kinderuni ein.

Eine neue Praktikantin begann ihre Arbeit.

Mit Freude können wir ein paar Zeilen einer unserer Gäste von Freitag zitieren:

"Übers Wochenende habe ich eine Schule gefunden, die ich allen meinen Enkelkindern

wünschte!!!! Jenseits von Lob und Strafe, dafür Wertschätzung, Liebe, Begleitung und Hilfe,

es selbst erreichen zu können, es selbst zu tun. Ein Lernen, vor sich selbst und seiner

Originalität gerade stehen zu können. Ohne Schuld und Gefühle des Nichterfüllenkönnens.

Selbstverständlich weiss ich auch, dass auch ihr nur mit Wasser wascht. Gleichwohl schmerzt

es, die Grosskinder (Schweizer Wort für Enkelkinder)in Schulen zu wissen. Und das Déjà-vu

der eigenen Kinder und die damit verbundene Frust im Nacken... Da bleibt die Genugtuung

eben, dass dank unserer Bemühungen (er meint damit alle demokratisch orientierten

Pädagoginnen und Pädagogen) ein paar Kinder bei Euch ein anderes Schul-Los ziehen...“

Am Dienstag waren die Ausbildungskoordinatorin Heike Wagner und der Schulleiter Walter

Hövel zu einer ganztägigen „Informationsveranstaltung zum Element Coaching in der

Ausbildung“ in das Ausbildungsseminar in Siegburg dienstlich eingeladen. Es sollte uns

systemische Organisationsentwicklung näher gebracht werden. Dies ist etwas, womit sich

die Grundschule Harmonie seit den 20 Jahren ihres Bestehens beschäftigt und glaubt

umzusetzen. Wir begrüßen, dass nun die Ausbildung der Lehrerinnen und Lehrer dies zum

Gegenstand ihrer Arbeit macht.

Die große Gruppe der heutigen Hospitationsgäste kamen aus ganz Thüringen. Marc Bohlen

betreute sie. Spannend ist, dass diese uns bekannte Thüringer Gruppe der staatlichen

Lehrerinnenfortbildung bei ihren Auswertungen und Einschätzungen gerne mit

„Aufstellungen“ arbeitet, um das, was passiert, sichtbar zu machen.

Das Kinderparlament beschäftigte sich mit der Ausleihe von Pausenspielgeräten. Die Kinder

stellten fest, dass ihr Plan am Vormittag aufgeht, allerdings nicht am Nachmittag. Hier

nutzten es einige Kinder aus, dass die betreuenden Erwachsenen die neuen Regeln nicht so

kannten und die ausgebenden Klassen nicht klar hatten, dass sie auch am Nachmittag für die

Ausleihe zuständig sind. Daher werden sie auf der morgigen Schulversammlung allen

erklären, wie ihre Regelung für den ganzen Tag gilt! Zudem beantragten sie für die Pausen

zwei weitere Cards mit intelligentem Antrieb.

Gleich aus drei verschiedenen Richtungen kamen unsere Besucher am Donnerstag.

Die Hospitantinnen des Studienseminar Siegburgs führte Nicola Meschede durch die Schule.

Unseren Gast aus Luxemburg, der früher an unserer Partnerschule Eisschoal arbeitete,

betreute Marc Bohlen. Er blieb auch am Freitag.

Tilmann Petersen, ein Enkelkind des bekannten deutschen Pädagogen Peter Petersen kam in

Begleitung eines Professors von einer japanischen Universität. Walter Hövel begleitete sie

über zwei Stunden durch unsere Schule. Beim Gehen sagte Tilmann Petersen: „Hier finde ich

meine pädagogischen Ideale wieder“ und unser Gast aus Japan: „Jetzt weiß ich was

‚Harmonie‘ bedeutet: Das Zusammenspiel aller Pädagogiken für alle Kinder.“

Die Schulversammlung leiteten die Mondscheindrachen. Sie begannen mit einem gefilmten

Stabpuppentheater. Es folgten ein Lied mit langem Text von vier Minions, ein Flötenvortrag,

ein Theater der Phönixe, eine Geschichte von den Kichererbsen und ein weiteres

Puppentheater. Das Kinderparlament klärte den Ausleihdienst und forderte zu mehr

Mädchen im Kinderparlament auf.

Dies wurde in den Klassenräten im Anschluss der Versammlung sofort umgesetzt.

Drei Kinder unserer Schule, die bisher bei uns im „Gemeinsamen Lernen“ lernen konnten,

erhielten für den Übergang zur Sekundarstufe I eine Absage der Sekundarschule in Eitorf.

Dort sei „kein Platz mehr für diese Kinder“. Alle fünf Kinder haben den gleichen Förderschwerpunkt.

Jetzt werden die Eltern dieser Kinder vor die Wahl gestellt, ihre Kinder zum

örtlichen Gymnasium oder zu einer Förderschule zu schicken.

Die Bezirksregierung und die Gemeinde sind verpflichtet der Entscheidung der Eltern gegen

eine Förderschule, für eine Regelschule mit dem Wohnort nächsten Angebot nachzukommen.

Diese Schule „wäre“, laut Auskunft der Bezirksregierung Köln, „das Gymnasium,

das den Unterricht für diese Kinder anbieten müsse“.

Die erste Mutter unserer Schule legte heute Widerspruch gegen die Entscheidung der

Sekundarschule, der Gemeinde und des Schulamts ein. Ihre Sichtweise auf Erfüllung ihrer

Rechte ist:„Dem Wunsch der Eltern der Kinder mit Förderbedarf auf Beschulung an einer

Regelschule muss stattgegeben werden. Desweiteren sagt das Elternrecht, dass die Eltern

die Schulform für ihr Kind selbst bestimmen. Das wäre nicht die Schulform Gymnasium,

sondern die Sekundarschule.“ Wir stehen allen betroffenen Eltern zur Beratung zur

Verfügung.

Die letzte Woche im Februar

Am Samstag wurde unsere Küche unter der Betreuung von Ulli Schulte umgebaut. Sie erhielt

einen schicken Arbeitstisch und eine tiefer gelegte Abschüttspüle.

Die Montagsversammlung wird im Gegensatz zur Schulversammlung von den Lehrerinnen

und Lehrern geleitet. Heute leitete eine Schülerin. Pauline machte es dermaßen gut, dass

wohl auch diese Aufgabe in SchülerInnenhände übergegangen ist.

Nach einem Besuch der Stunksitzung in Köln am Vorabend, schauten Dr. Pia Rabensteiner

und Professor Gerhard Rabensteiner von der PH Klagenfurt am Morgen in der Schule rein.

Zwei Schüler der Waldorfschule Oberberg begannen ihr dreiwöchiges Praktikum.

In der Küche begann eine neue vierte Mitarbeiterin. Ein Riesendank an die Verwaltung der

Gemeinde, die uns immer so schnell und gut hilft!

In der Konferenz der Lehrerinnen und Lehrer wurden neben

- der Schulgeländeaktion am Samstag, den 29.März,

- dem Tag der Offenen Tür am Samstag, den 24. Mai,

- dem Schulfest zum 20jährigen Bestehen unserer Schule am Samstag, den 13. September

2014,

- Weiberfastnacht in dieser Woche, mit Feier von 10.45 bis 12 Uhr

und das kommende Schuljahr vorgedacht.

Am Abend tagte die Schulpflegschaft und die Schulkonferenz. Auch hier ging es um den Tag

der Offenen Tür, das Schulfest, ein weiteres Konzert an unserer Schule und um die Kinder

unserer Schule, die laut Bezirksregierung nach dem vierten Schuljahr mit dem Förderschwerpunkt

„Lernen“ zum Gymnasium sollen.

Kinderuni war am Dienstag und Mittwoch. Der „Matheladen“, „E-Mails schreiben nach

England(Englisch)“, „Eigene Themen“, „Drucken“, „Spielend bewusst

Lernen“, „Sport“, „Achtung Baustelle (Mathe)“, „Stars and Proms (Englisch)“, „ Rollenspiel -

Sachhörbuch Piraten“, „Handy-Geschichten, ins Netz gegangen, erster Teil“, „Schreiben für

Anfänger“ und „Cup-Songs“ fanden statt. Zudem gab es die Vorlesung „Grundbegriffe der

Mathematik“.

Die nächste Kinderuni in zwei Wochen wird nur Angebote von Kindern haben. Viele Kinder

bereiten sich schon hierauf vor!

Dienstagabend fand die monatliche Sitzung des Inklusion-Arbeitskreises statt. Hier ging es

um einen Inklusion-Aktionsplan der Gemeinde, die tolle Sozialraumanalyse der Uni

Würzburg, die in Eitorf stattfand, die hoffentlich nicht missglückte Inklusion der Kinder mit

Förderschwerpunkt „Lernen“ und das Anpflanzen eines „Inklusionswalds“ am Freitag, den

11. April 2014 um 15 Uhr in Eitorf-Bitze. Wer mit seinem Kind, seiner Familie an dieser

Aktion teilnehmen will, soll sich bitte bei der Schule melden.

Mittwoch hatte Nicola Meschede ihren ersten und ausgesprochen erfolgreichen

Unterrichtsbesuch in Englisch.

Der Känguru-Mathe-Wettbewerb ging in die nächste Runde. Die vier im Wettbewerb

verbliebenen Mathespezialisten unserer Schule trafen sich voller Stolz mit den elf anderen

Vertretern der Eitorfer Grundschulen.

Das Kinderparlament lud heute den Vorsitzenden des neu gewählten Eitorfer Kinderparlaments

zu einer ihrer Sitzungen ein. Sie freuen sich darüber, dass ein ehemaliger Schüler

unserer Schule, Julian Hartmann, gewählt wurde. Desweiteren beschlossen sie nach langen

Überlegungen unsere immer mehr versumpfende, nun 13 Jahre alte Wasserstelle im Schulgelände

wieder auf maximal 20cm Tiefe auszuheben. Sie wollen dies selbst angehen.

In der Sache, dass Kinder mit Förderbedarf „Lernen“ zum örtlichen Gymnasium sollen, tat

sich diese Woche Folgendes: Alle drei Eltern unserer Schule haben ihren Widerspruch gegen

die Nichteinschulung und Einschulung in das Gymnasium eingelegt. Sie bestehen auf ihrem

Recht der Beschulung in der wohnortsnächsten Sekundarschule. Die juristische Ablehnungsbegründung

der Bezirksregierung wird lauten, dass die Kinder zu einem Gymnasium

geschickt werden können, da das „zieldifferente“ Unterrichten (ohne Versetzungen und

Noten) auch an einem Gymnasium geschehen kann. Der Förderschwerpunkt sei daher

„unabhängig“ von der Schulform des gegliederten Schulsystems auch am Gymnasium zu

realisieren.

Das örtliche Gymnasium lehnt eine Beschulung der Kinder bei den Anmeldungsversuchen

der betroffenen Eltern ab. Sie empfehlen den Gang zur Förderschule. Die UNO beschloss die

Inklusion, also das Recht aller Kinder auf Teilhabe an einer Regelschule, vor acht Jahren. Die

Aussage des Gymnasiums ist heute, dass sie auf das Unterrichten dieser Kinder nicht

vorbereitet wären. Dagegen meldete sich jetzt das private evangelische Gymnasium in

Herchen und signalisierte sich der Kinder in einer zu bildenden Gruppe annehmen zu wollen.

Auch andere Gymnasien in NRW reagieren so!

Die drei betroffenen Mütter unserer Schule trafen sich am Mittwoch mit Doris Herwig von

unserer Schulpflegschaft. Sie beschlossen bei ihren Widersprüchen zu bleiben, Kontakt zum

Herchener Gymnasium aufzunehmen, als auch die Landeselternschaft um Unterstützung zu

bitten. Unsererseits werden wir Anträge auf Auflösung des Förderbedarfs stellen, wenn die

Eltern ihren Kindern zutrauen dem Unterricht der Sekundarschule folgen zu können. Zwei

Eltern taten dies bereits.

Der Donnerstag gehörte auch bei uns den Jecken! Nach der Pause luden die Blumen zur

jährlichen Karnevalsfeier ins Forum ein. Es gab ein reichhaltiges von den Kindern zusammen

gestelltes Programm: Eine Cup-Songaufführung, ein Theaterstück von und mit Ava, Pauline

und Zoe, ein FLieG-Dance von Ganztagskindern, „das Rote Pferd“, zwei Lieder unserer

Schulband, ein Auftritt des Lehrerchors, und eine Menge Karnevalslieder. Zwischendurch

kamen zueinander passende Kostüme auf die Bühne und Konstantin und Holger spielten

nach jedem Auftritt einen Tusch mit Bass und Schlagzeug. Höhepunkt war der Besuch

unseres Nachbarkindergartens und des Eitorfer Kinderprinzenpaars. Sie legten einen tollen

Auftritt hin!

Unsere Schule macht Aschermittwoch ab 7.15 Uhr nach hoffentlich wunderschönen

Karnevalstagen die Pforten unserer Schule wieder auf.

Die Woche nach Karneval

Diese Woche begann die vierte und fünfte Praktikantin bei uns.

Aschermittwoch kam der Brandschutz der Gemeinde zu einer Besichtigung.

Es gab kein Angebot der Kirchen für ein Aschekreuz.

Unser heutiger Gast kam von der Musikschule in Köln.

In den Klassen begann die Vorbereitung der Kinderuni der nächsten Woche. Laut Beschluss

des Kinderparlaments werden alle Seminare von Kindern angeboten. Bei der

Kinderparlamentssitzung waren fast 50 Angebote zusammen gekommen.

Am Nachmittag trafen sich alle Eitorfer Schulleiterinnen und Schulleiter im Rathaus. Heike

Wagner und Walter Hövel nahmen teil.

Am Donnerstag war ein zukünftiger Integrationshelfer zu Gast.

Das Institut für soziale Arbeit e.V. (ISA) aus Münster und der Forschungsverbund

Deutsches Jugendinstitut der TU Dortmund bot uns die Teilnahme an einer qualitativen

Studie zum Thema „Interessenförderung in der Ganztagsschule“ im Rahmen des

Projektes „Bildungsberichterstattung Ganztagsschule NRW“ (BiGa NRW) an. Ziel der Studie,

gefördert vom Ministerium für Schule und Weiterbildung sowie vom Ministerium für

Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, ist es, hinsichtlich

einer Interessenförderung Ansatzpunkte in der Ganztagsschule zu identifizieren und

praxisrelevante Gelingensbedingungen zu formulieren (www.bildungsbericht-ganztag.de).

Besonders interessant erschien der ISA der hohe Stellenwert des eigenständigen Lernens

und der partizipativen Strukturen an der Grundschule Harmonie. Sie werden uns Ende März

besuchen.

Freitagnachmittag machte Walter Hövel ein Seminar zum Thema „Partizipation von Kindern

und ihre Rechte“ an der Frankfurter Fachhochschule.

In Sachen der Aufnahme unserer drei von der Sekundarschule Eitorf bisher noch nicht

aufgenommenen Kinder, hat nun die Gesamtschule Windeck ihnen die Einschulung bei ihnen

angeboten.

Zweite Märzwoche 2014

Die Mütter unserer drei Kinder, die nicht an der Sekundarschule aufgenommen werden

sollen, trafen sich heute wieder in der Schule. Zunächst unterschrieben sie die Anträge zur

Aufhebung des Förderbedarfs. Sie gingen danach gemeinsam zur Sekundarschulleitung, um

ihren Willen zu unterstreichen, bei ihrer Wahl der Eitorfer Sekundarschule zu bleiben.

Zwei neue Integrationshelfer arbeiten seit dieser Woche in der Schule.

Die Konferenz der Lehrerinnen und Lehrer schaute sich auf der heutigen Konferenz die

aktuellen Erfahrungen mit den letztjährigen über 20 Verfahren der Feststellung des

Förderbedarfs an. Diese Verfahren finden und fanden in einer angenehmen Atmosphäre der

Zusammenarbeit von Eltern, Sonderpädagogen und unseren Lehrkräften statt. Zwei

Verfahren wurden von einer anderen Schule übernommen. Bei einem der Verfahren mit

dem Schwerpunkt „Lernen“ werden wir, auch aufgrund neuester Erfahrungen, von der

Beantragung Abstand nehmen, freuen uns aber über die kompetente Beratung, die wir

durch die Sonderpädagogen erfuhren. In vier Fällen haben wir die Wiederaufhebung des

Förderbedarfs beantragt. Probleme gab es in drei Verfahren, wo versucht wurde, die Eltern

gegen unsere Einstellung zur Inklusion vehement zum Besuch der Förderschule zu

beraten.

Heute erreichte uns eine Publikation des Instituts für Soziale Arbeit (ISA) mit dem Titel

„Partizipation von Schülerinnen und Schülern im GanzTag. Unsere Schule wird von Dr. Helle

Becker als gutes Beispiel auf den Seiten 67 bis 70 vorgestellt.

Die Dienstag beginnende Kinder-Kinder-Uni hatte mehr als 40 verschiedene Angebote von

Schülerinnen und Schülern.

Wie bei jeder Kinderuni wurde in den Morgenkreisen der Klassen beschlossen, wer in

welches Angebot geht. An jedem Tag gab es ca. 20 bis 25 Angebote. Einige bleiben über drei

Tage, andere an zweien und es gab einmalige Seminare. Die Lehrerinnen und Lehrer setzten

sich ab 8.30 Uhr ins Forum an einen großen Tisch, um als Berater oder Helfer zur Verfügung

zu stehen. Die meisten Gruppen funktionierten vollkommen ohne Lehrer. Nur wenige Kinder

baten uns um Hilfe. Einige Angebote wie Logicals, Matheladen, Cupsongs oder das

„Lieblings“spiel hatten sie von früheren Erwachsenenangeboten übernommen. Die meisten

aber waren pure Ideen der Kinder. Wenn die Themen der Kinder Fächern zugeordnet

werden, gab es folgende Verteilung: Deutsch 12mal, Sachunterricht 10mal, Sport 8mal,

Kunst 7mal, Mathe 3mal und Musik 2mal.

Anschließend gab es das Feedback der Kinderuni in den Klassen.

Die Angebote der Kinder zur Kinder-Uni waren:

Abzeichnen von Bildern

„Achtung Baustelle“ mit Kapla, Bastelangeboten, Cupsongs, Eisenbahnen, Extremsport

(Muskelaufbau), Farbenmischen, Film über Dinosaurier, Flugzeuge mit Gummimotor

Flugzeuge (mit Vorkenntnissen), Fußball für Anfänger, Geschichtenbuch schreiben,

Geschichten erzählen, Geschichten mit rotem Faden, Gitarre, Handy-Gespräche, Hockey

Hütchenslalom, Jonglage , Judo, Kunst der Natur , Logicals, Matheladen, „Mein Lieblings…. „,

Nähen, Naturbilder, Parcours, Pferde, Roboter, Schach, Schnitzen, Schlafkönig, StabmonsterTheater,

Tai Chi, 1000 Gefahren Geschichten, Teamspiele, Versuche zum Geschmack,

Vortrag Hunde, Waveboard für Anfänger, Werwolf, Warriorcats vorlesen, Zeichnen üben.

Am Nachmittag gingen Heike Wagner und Walter Hövel zum Regionaltreffen der

Grundschulleitungen aus Eitorf und Windeck. Auch hier waren die falschen Entscheidungen

um die Einschulung der Eitorfer Sekundarschule Thema und hatten Unverständnis zur Folge.

Ein weiteres Thema waren die Beratungstreffen der Grundschulleitungen und Kolleginnen,

die wir an unserer Schule schon angefangen haben.

Dienstagabend war Fördervereinssitzung. Die Vorbereitung der Geländeaktion am 29.3.

 

stand an. Alle Vorhaben wurden besprochen, Aufgaben verteilt und der Brief an Eltern und

Kinder entworfen.

Am Mittwoch äußerten sich die ersten Kinder zur Kinder-Kinder-Uni:

„Ich hab ein bisschen gebraucht, bis ich die richtige Gruppe mit dem richtigen Thema

gefunden hatte!“, „Ich hab ein eigenes Angebot gemacht. Die anderen Kinder waren richtig

dabei. Alle haben zugehört. Die wollten den Film über Dinos nochmal sehen.“, „Ich konnte

draußen lernen!“, „Finn hat tolle Teamspiele angeboten. Weil ein Kind der Lehrer war,

haben mehr Kinder selber weitere Spiele angeboten.“, „Nicht nur das Thema war gut, auch

die Personen, die mitgemacht haben.“, „Ein Kind ist für ein fehlendes Kind eingesprungen,

damit die Gruppe stattfinden konnte. Ich bin froh, dass er , eingesprungen ist, und ich hab

jetzt echt gelernt wie’s geht.“, „Thomas hat beim Matheladen das Spekulieren an der Börse

eingeführt!“, „Am besten war, dass ich als Anbieterin selbst einen Plan gemacht habe. Da

stand drin was wir machen und was wir dafür brauchen.“, „Wir haben eigene Zeichen beim

Arbeiten erfunden!“, „Wir Kinder konnten zeigen, was in uns steckt!“, „Ein paar haben

versucht zu zicken. Es war dann zwischen wild und ruhig.“, „Zu meinem Angebot ist keiner

gekommen. Das war ein komisches Gefühl. Dann habe ich eine andere Gruppe

gefunden. Das war danach okay.“, „Das war nur okay! Das wollen wir wiederholen!“

„Kinder sollen jetzt immer was anbieten.“, „Ich fand meine Gruppe gut, weil es fast nach

Plan geklappt hat und weil meine Freundinnen dabei waren.“, „Ich fand Finn gut. Ich habe

noch nie erlebt, dass Spiele so ohne Stress waren. Wahrscheinlich waren die

Spielideen so gut.“, „Am Ende hat jeder eine Geschichte dazu erzählt. Also wussten alle, was

sie gebaut hatten.“, „Ich will jetzt Spanisch Lernen anbieten!“, „Und ich etwas über

Leoparden.“, „Ich will was über die Bibel und das Kleidermachen wissen.“

„Bei den nächsten Kinderunis sollen Kinder und Erwachsene gleichzeitig anbieten.“

Eine Lehrerin: „Mich hat am meisten der verantwortungsbewusste, ehrliche Umgang der

Kinder mit ihrer eigenen Kinderuni begeistert.“ Eine andere: „Die Besprechungen vorher und

nachher in den Klassen war total wichtig!“

Rieke Schiemann traf sich mit Vertreter der christlichen Kirchen. Sie sprachen neue Termine

für Schulgottesdienste ab.

Das Kinderparlament beschloss die 14-tägige Kinderuni abwechselnd mit Kinder- und

Erwachsenenangeboten zu machen.

Am Nachmittag begann Walter Hövel sein Seminar an der Fachhochschule Köln, das bis Juni

wöchentlich stattfindet.

Am Abend fand unter anderem mit Gitte Haane eine Sitzung des regionalen Arbeitskreises

„Frühe Hilfe“ an unserer Schule statt. Frau Zwick, Sozialarbeiterin und Kinderschutzfachkraft

der Roseggerschule in Waldbröl, hielt einen Vortrag zum Thema „Schutzauftrag bei

Kindeswohlgefährdung, ein Ablaufschema für die Schule“

Am Donnerstag kamen Kinder des Kindergartens „Mertener Schlossgespenster“ zu Besuch,

um an unserer Kinderuni teilzunehmen. Die den Kindergärten dieses Thema anbietende

Lehrerin war krank. Unsere Kinder hatten in ihrer Kinderuni aber das gleiche Thema

„Stabpuppenspiel“ vorbereitet. Sie luden die Kinder ein und bauten in einer tollen

Atmosphäre mit ihnen tolle Stabpuppen. So übernahmen die Kinder auch diesen Teil der

Kinderuni.

In dieser Woche bot Nicola Meschede in Mathe die Wettbewerbe „Känguru“ und

„Matheolympiade“ an.

Drei Kinder unserer Schule machten im Rahmen einer eigenen mathematischen

Aufgabenstellung zur Erstellung von Diagrammen Interviews in Blumengeschäften und auf

dem Markt.

Daniela Klaes und Martina Morenzin nahmen am Freitagnachmittag am „Runden Tisch“ der

Jugendhilfe für eines unserer Kinder teil.

Zu unserer „Fachtagung INKLUSION“ am 27. Juni dieses Jahres haben sich bis jetzt 70

Menschen aus Eitorf( nicht nur aus Schulen!) und von vielen Schulen und Universitäten aus

ganz Deutschland angemeldet. Es sind noch 30 Plätze frei. Gerne können sich auch Eltern

unserer Schule anmelden.

Seit dieser Woche fährt unsere Busfahrerin Ilka wieder den Schulbus. Wir, die Buskinder und

die Lehrerinnen, freuen uns!! Sie verbindet Klarheit und Verständnis beispielhaft!

Bis Mittwoch hatten sich fünf Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Hennef und

des Gymnasiums Eitorfs für den Girlsday am 27.März angemeldet. Freitagmittag waren es

zehn. Sie werden unseren Kindern Angebote von der Kreisberechnung über Sport bis zum

naturwissenschaftlichen Experiment im Rahmen der Kinderuni machen.

Anne Witt erhielt das Zertifikat ihrer sonderpädagogischen Weiterbildung! Herzlichen

Glückwunsch.

Die dritte Woche im März 2014

Die Montagversammlung leiteten ein Kind und der Schulleiter gemeinsam. Eine weitere

Praktikantin stellte sich vor.

Ein Kollegium aus Odenthal im Bergischen hospitierte. Von 10 Uhr bis gut 11.30 Uhr stellten

Heike Wagner und Walter Hövel das Konzept der Schule vor.

Eine Studentin der Münchener Universität hospitierte die ganze Woche.

Die Universität Köln führte heute in vier Räumen unserer Schule ihre wissenschaftliche

Befragung der grammatikalischen Sprachentwicklung von Kindern unter neun Jahren durch.

Die Konferenz der Lehrerinnen und Lehrer beschäftigte sich unter anderem mit der nunmehr

achtmonatigen(!) Verzögerung von Hilfemaßnahmen für ein Kind. Im folgenden

Kinderkonferenzteil entwickelten wir ein weiteres Konzept zur Unterstützung eines Kindes.

Am Dienstag war ein Gast aus Leverkusen von der sonderpädagogischen Weiterbildung bei

Anne Witt.

Ein Kind der Erdhörnchen las im Nachbarkindergarten vor.

Die Woche über wurden unsere neuen Einladungen zur Kinderuni an die Kindergärten

verteilt.

Die Sekundarschule Eitorf wurde nach langer Intervention dreizügig. Der Einschulung

unserer drei abgelehnten Kinder sollte jetzt in Zeiten der Inklusion nichts mehr im Wege

stehen.

Mittwochmorgen führten Heike Wagner und Walter Hövel ein längeres Gespräch mit Leszek

Kunc von der Pfarrgemeinde Eitorf. Der bisherige Gemeindereferent Richard Schulz war

versetzt worden.

Die Sitzung des Kinderparlaments bereitete u.a. eine Abstimmung auf der Schulversammlung

vor.

Mittwochabend fand eine Sitzung unseres Ganztagsvereins (FLieG) statt.

Dienstag, Mittwoch und Donnerstagfrüh bot Pauline von den Blumen „Wachtanzen für alle“

im Forum an.

Die Schulversammlung, geleitet von den Minions, zeigte einige Ergebnisse der Kinder und

feierte den Schulleiter als neuen Großvater. Zur Kinderuni beschlossen die Kinder weniger

Angebote, damit mehr Kinder an der Arbeit der Gruppen teilnehmen können. Im 14tägigen

Wechsel soll es alle vier Wochen die Kinder-Kinder-Uni, nur mit Angeboten von Kindern, und

alle vier Wochen Kinder-Uni nur mit Angeboten von Erwachsenen geben.

Auf Versammlung aller busfahrenden Kinder wurden die Regelungen der Fahrer Ilka und

Bernd nachbesprochen und bestätigt. Die Fragen des Verhaltens vor der Abfahrt, im Bus und

bei der Platzsuche standen im Mittelpunkt. In jeder Klasse ist ab dieser Woche ein

Busaufsichtsfahrplan. Wir haben verabredet, dass die Kinder schauen, wer von den

Lehrerinnen und Lehrern dran ist. So können sie auch schon sehen, wann eine

Busaufsicht im Krankheitsfall einer Lehrerin organisiert werden muss.

Es hospitierten Eltern mit Kind (künftige Erstklässler), um die einzelnen Klassen

kennenzulernen.

Am Freitag gab es nach der Pause eine Chorprobe mit Ulli Schulte.

Wie jede Woche funktionieren auch unsere „Dienste“, die wöchentlich von ganzen Klassen

übernommen werden: „Küchenwichtel“, „Ausleihe“ und „Schulversammlung“.

Es fanden wieder beide Mathewettbewerbe statt. Das Forum war an allen Tischen mit

Kindern besetzt, die über den Matheaufgaben brüteten. Eine tolle Atmosphäre! Ein wenig zu

bedenken gibt, dass einer der Wettbewerbe zwar bei seiner mathematischen Qualität blieb,

aber die Menge der Aufgaben (vier eng geschriebene Din-4-Seiten) so ausdehnte, dass zu

stark an universitäre Klausuren erinnert wurde.

Die letzte Woche im März

Der Montag begann recht ruhig mit der Montagsversammlung, den Morgenkreisen und der

selbst bestimmten Arbeit der Kinder.

Die Konferenz der Lehrerinnen beschäftigte sich mit dem Ablauf unseres täglichen

gemeinsamen Frühstücks und unserer Versammlungen.

Der erste Tag der dreitägigen Kinderuni begann am Dienstag. In den drei Tagen standen auf

dem Programm: Drucken, Winkelzeichnen mit Geodreieck, Zeitentraining, Matheladen,

Vorbereitung des Besuchs im Altenheim, Gebäude mit Play-Mais, Schach, Kreuzweg,

Grammatikvorlesung, „Achtung Baustelle“, Osterbräuche, der Film: „Das Leben in der

Wiese“, Sport, Fadenspiele und Fitnesstraining. Im Matheladen waren 28 Kinder. Ihre selbst

erfundene „Wirtschaftsentwicklung“ macht gerade aus den meisten Läden HandyVerkaufshops.

Zudem beginnen sie Werbung an andere Geschäfte zu verkaufen. Auch die

Probleme von Schulden und Insolvenzen wurden behandelt.

Am Dienstagnachmittag ging Heike Wagner zur Sitzung der Schulleiterinnen im Bezirk II des

Rhein-Sieg-Kreises. Die neue Schulrätin Gabriele Hufgard stellte sich vor. Zunächst wird sie

an zwei Tagen in Siegburg sein, da sie ihre alte Stelle im Oberbergischen auch noch inne hat.

Sie wird Revisionen durchführen, sich um die Anträge auf Förderbedarf kümmern und die

Schulen u.a. als Schulentwicklungsplanerin unterstützen. Wir begrüßen Gabriele Hufgard

herzlich!

Walter Hövel hielt in der Zeit sein Seminar an der Fachhochschule in Köln.

Ulli Schulte beschäftigte sich die ganze Woche damit, dass unser Ganztag eine

„Betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung der Betriebsstätte“ braucht. Hierzu

führte sie sehr viele Gespräche mit der Bezirksregierung, dem örtlichen Schulamt, dem

Ministerium und der Berufsaufsicht.

Am Mittwoch ging die Kinderuni mit dem oben genannten Programm weiter.

Zum Besuch des Kreuzwegs in der katholischen Kirche hatten sich 20 Kinder gemeldet. Hoch

kompetent begleitet wurden sie von Pfarrer Rolf Thumm, der vor vielen Jahren die

Beschaffung dieses Kreuzwegs von Klaus Süss persönlich in die Wege geleitet hatte.

Es gründete sich eine neue Trommelgruppe mit Donald Holtermanns.

Der Schulleiter führte im örtlichen Jugendcafe ein längeres Gespräch.

Anschließend traf er sich im Schulamt mit der Leiterin des Schulamts, Martina Schneider und

Herrn Peter Scholz, vom Jugendmigrationsdienst Rhein-Sieg des Erzbistums Köln. Sie

hinterfragend die Lebens- und Lernsituationen unserer Mitbewohner mit Migrationshintergrund.

Danach fand im Schulamt der Kommune ein Gespräch unserer drei Mütter mit der

verantwortlichen Schulrätin für Inklusion im Bereich der Grundschulen im Rhein-Sieg-Kreis

über die abgelehnte Aufnahme ihrer Kinder in die Eitorfer Sekundarschule statt. Die Eltern

hatten auf ihrem durch die UN-Charta garantierten Recht auf Einschulung in einer

Regelschule bestanden. Die Nichteinschulungen wurden in Einschulungen verwandelt.

Wir gratulieren den Kindern und ihren Eltern, da sie ein von der deutschen Regierung und

der Europäischen Union anerkanntes und vertretenes Menschenrecht erfolgreich

durchgesetzt haben!

In absehbarer Zeit wird die Gründung eines Arbeitskreises der Gemeinde zur

Zusammenarbeit der Eitorfer Schulen angestrebt.

Donnerstagfrüh wurde die Kinderuni um sechs Angebote erweitert! Da der Girls- und BoysDay

anstand, hatten sich in der Mehrzahl ehemalige Kinder und Jugendliche unserer Schule

bei uns angemeldet. Wir luden sie unter der Bedingung ein, dass sie im Rahmen der

Kinderuni unseren Grundschülerinnen und Grundschülern qualifizierte Angebote machte.

Die Schülerinnen und Schüler vom 5. bis zum 11. Schuljahr bildeten Zweierteams und boten

folgende Seminare an: Experimente mit Oberflächenspannungen und –entspannungen, den

Satz des Pythagoras, Krafttraining ohne Geräte, das Basteln von Osterdeko, Flächen,

Umfangsberechnungen des Kreises und Addieren und Subtrahieren.

Eine Kichererbse, 8 Jahre alt, zu den Angeboten der Boys und Girls: „Ich fand‘s toll“.

Sven(15): „Bei uns fragt keiner, was denn jetzt bedeutet, Grundschulkinder wollen es aber

wissen!“ Justin (16): „Auffallend war, dass Kinder an den Punkt kommen, an dem Spaß in die

Anstrengung kommt.“ Eine Lehrerin: „Unsere Kinder machen keinen Unterschied zwischen

Liegestützen und dem Satz des Pythagoras. Wenn sie was wissen wollen, lernen sie es!“

Das Krafttraining war so gefragt, dass die großen Jungs nach der Pause gemeinsam draußen

weiter Training angeboten.

Ein Kollegium aus Aachen hospitierte. Heike Wagner stand gleich zweimal, nach der

Kinderuni und nach der täglichen selbst bestimmten Arbeit, in Gesprächsrunden der Gruppe

zur Verfügung.

Am Nachmittag waren Anne Witt und Daniela Klaes auf einer Sitzung der Sonderpädagogen

im Gemeinsamen Lernen im Rhein-Sieg-Kreis. Hier ging es u.a. um die Erstellung eines

Leitfadens für die Haupt-, Real,- Sekundar- und Gesamtschulen un die Gymnasien zum

Gemeinsamen Lernen.

Walter Hövel war an diesem Tag zu einer hochkarätigen Tagung an der Universität Siegen als

Referent eingeladen.

Das Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste (ZPE) der Universität Siegen und

die European Association of Service Providers for Persons with Disabilities (EASPD) lud zu

einer internationalen Konferenz

(http://inkluplan.unisiegen.de/home/index.html?lang=de)über die Planung inklusiver

Gemeinwesen am 27. und 28. März ein. Die Konferenz wird in Zusammenarbeit mit einer

Reihe deutscher und europäischer Partner durchgeführt. Unterstützt wurde die

Veranstaltung vom Ministerium für Arbeit Integration und Soziales des Landes NordrheinWestfalen

(MAIS NRW), im Rahmen der Landesinitiative NRW-Inklusiv.

Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention auf kommunaler Ebene stand im Fokus

der Konferenz. Dazu wurde erstmals auch eine vom ZPE entwickelte Arbeitshilfe zur Planung

inklusiver Gemeinwesen der Fachöffentlichkeit vorgestellt. Präsentiert wurden europäische

Ansätze und Erfahrungen des Zusammenspiels von politischer Verantwortung, aktivem

zivilgesellschaftlichem Engagement und der wirksamen Beteiligung von Betroffenen in

kommunalen Entwicklungsprozess hin zu einem inklusiven Gemeinwesen. Unsere Schule und

der Arbeitskreis Inklusion in Eitorf dienten als einziges schulisches Beispiel aus Deutschland

unter dem Titel „Inklusive Grundschule in einer regionalen Bildungslandschaft - das Beispiel

Eitorf“.

Ulli Schulte konnte den Vorgang zur betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen

Betreuung der

Betriebsstätten, also unseres Ganztags klären. Durch die Hilfe der Gemeinde wird es einen

Termin für eine Betriebsbegehung geben und Herr Dr.Dreesen vom Eitorfer Krankenhaus

wird - zu unserer Freude - mit uns als Betriebsarzt eine Vereinbarung schließen.

Der Freitag verlief wieder ruhig in den Bahnen der eigen ständigen Arbeit der Kinder unserer

Schule.

Am Samstag trafen sich über 100 Menschen, Eltern, Kinder und Lehrerinnen zur jährlichen,

nunmehr 14.“Geländeaktion“. Die wie immer von Gitte Haane minutiös vorbereitete Aktion

repariert, pflegt und erweitert unser im Jahr 2000 mit dem Umweltpreis des Landkreises

ausgezeichnetes Schulgelände. Dieses Jahr gab es diese To-Do-Liste: Sand auffüllen, SpezialMulsch

unter den Schaukeln und Wippe, Sträucher, Büsche beschneiden, Auffang- und

Seitenmatten an der Rutsche reinigen, Stauden, Pflanzen im Blumenbeet, Plattenstreifen

rund ums Soccerfeld reinigen, Sträucher, Büsche neben dem KiGa-Anbau, Müll sammeln im

gesamten Gelände, Wände und Sockel am Schulhaus reinigen, eine zweite Ruinenstadt

bauen, Natursofa reparieren, Weidentipi neu einflechten, Wasserrinne und Pumpe

reparieren und aufbauen, Hügelkuppe an der Längsseite Soccerfeld weiter bepflanzen.

Gitte Haane: „Dazu lieferten die Eltern noch ein tolles Buffet! Vom Kuchen über Obstspieße,

Rohkost, Pizzablech, belegte Brötchen, Blätterteigtaschen mit Speckfüllung gab es vieles

andere mehr. Der Förderverein sorgte für Getränke und Siedewürstchen und Eis für die

Kinder. Auf der Tafel stand nicht die Reinigung des Schulsockels, aber Uwe hat (fast) rundum

gekärchert, während Constantin seine Berufung mit seinem Laubsauger und -bläser fand .

Wir haben eine neue Pumpe, neue Obstbäume, ein dick gepolstertes Ästesofa, eine tolle

neue Ruinenstadt, die zum Weiterbauen einlädt, das Ökotop ist ausgehoben, das StaudenBlumenbeet

neu bepflanzt, der Müll ist weg, der Sand ist aufgefüllt und und und...“ Vielen

Dank an alle helfenden Hände!!

Die erste Aprilwoche

In der Konferenz der Lehrerinnen und Lehrer beschäftigten wir uns mit dem Zusammenhang

von Lernen, Spiel und Arbeiten, genauer, dem Lern-Spiel und der Lern-Arbeit. Es wurden

unter anderem die Unzahl unserer Teamspiele, die Theater- und Musikarbeit und das

Rollenspiel beim Lernen in Deutsch, Englisch und Mathematik genannt. Drei Kriterien sind

für uns beim „Spiel“ wesentlich: Welche Inhalte es transportiert, die Qualität der Inhalte und

die Freude der Kinder beim Spielen.

Christopher Logue und eine Gruppe von Kindern reparieren unsere Ruinenstadt und bauen

sie weiter. Sie lernen mit Kelle und Mörtel umzugehen.

Eine weitere Praktikantin arbeitet bei uns. Ein weiterer Inklusionshelfer kam.

Am Dienstag hatte Gitte Haane alle Viertklässler ins Forum geholt und erklärte ihnen

Fahrrad-Verkehrsregeln.

Am Dienstagnachmittag wird am Beispiel der Grundschule Harmonie an der Fachhochschule

Köln am Begriff der Pädagogik der Kindheit gearbeitet. Dort saß im Seminar von Walter

Hövel ein ehemaliger Schüler unserer Schule als Student. Er erzählte über seine

Grundschulzeit u.a.: “ Mittags beeilte ich mich zuhause beim Mittagessen. Ich wollte wieder

zur Schule, um meine Freunde, mit denen ich schon vormittags zusammen war, wieder zu

treffen. Die Schule hat es nämlich raus, das selbst verantwortete Lernen der Kinder so zu

organisieren, dass du als Kind mit deinen Freunden lernst!“

Mittwoch kam unser Verkehrspolizist, Herr Zöller und machte mit den Viertklässlern den

Linksabbiegekurs.

Donnerstagfrüh hatten sich drei Mädchen der Minions einen Besuch im Kindergarten der

Schlossgespenster in Merten selbst organisiert. Sie lasen den Kindergartenkindern aus

Büchern vor.

Die Ruinenstadt wächst von Tag zu Tag weiter.

Diese Woche war hospitationsfrei, da wir selbst unterwegs waren. Donnerstagfrüh fuhren

Daniela Klaes, Nicola Meschede und Ulli Schulte zu unserer Partnerschule „Ostseeschule“

nach Flensburg, wo sie bis Samstagabend blieben. Dies ist unsere halbjährliche Tagung der

sieben Partnerschulen aus der Schweiz, Österreich, Luxemburg und Deutschland in unserer

„Blick-über-den-Zaun“-Arbeitsgruppe.

Donnerstagabend nahm Walter Hövel an einer Inklusionstagung der Montagsstiftung und

der Fachhochschule in der VHS Köln teil.

Freitagfrüh war ein langes Gespräch mit einer Gruppe von Kindern angesagt, da etwas sehr

Ungewöhnliches geschehen war.

Freitagmittag stellte Walter Hövel das Eitorfer Inklusionskonzept beim Deutschen Roten

Kreuz und anderen Trägern in Gummersbach vor.

Der Ortsausschuss Harmonie, in dem unsere Kollegin Ulli Schulte mitarbeitet, beschloss ein

Konzept

zur ursprünglich geplanten Nutzung der Kirche nach dem Konzept des Architekten mit dem

Altar in der Mitte und zu einer Öffnung der Kirche zur kulturellen Nutzung in der Region.

Am Dienstagabend traf sich der monatlich stattfindende Arbeitskreis Inklusion. Hier wurde

die Aktion zum Pflanzen eines Inklusionswalds in Eitorf weiter vorbereitet:

Die zweite Aprilwoche

Auf der Konferenz der Lehrerinnen und Lehrer wurde vom Treffen der „Blick-über-denZaun“-Schulen

berichtet. Im Mittelpunkt stand die Einrichtung von Klassen- und

Fachräumen, der Aufbau von Kinderaustauschtreffen unserer Schulen und vieles andere

mehr.

Nachmittags hielt Walter Hövel vor Schulleitern Kölner und Oberbergischer Sekundar-ISchulen

in Rösrath einen Vortrag zu Pädagogik- und Inklusionsarbeit der Grundschule

Harmonie.

Die Kinderuni in dieser Woche war die zweite, die nur mit Kinderangeboten arbeitete.

Trommeln, Werwolf, Tischtennis, Parcours durchs Gelände, Schach, die Themen Flugzeuge,

Mumien, Film über Bionik, Wasserröhre betonieren, Matheläden und weitere in der Zahl

absichtlich verringerte Angebote erfreuten sich großer Beliebtheit. Sie dauerte von Dienstag

bis Donnerstag.

Die Mertener Schlossgespenster waren zu Gast und haben am Dienstag begeistert an

einem „Matheladenprojekt“ teilgenommen. Alle weiteren Termine für Kindergartenbesuche

an Kinderunis sind so gut wie ausgebucht, zum Teil finden sie mit 30 Kindern in mehreren

Angeboten statt.

Marc Bohlen besuchte am Montag für die Schule den Arbeitskreis Jugend.

Anne Petsch und Herr Kunc boten einen Gottesdienst am Donnerstagmorgen an. Die

Mondscheindrachen hatten ein kleines szenisches Spiel zum Einzug nach Jerusalem

vorbereitet.

Die Gemeinde Eitorf wird zwei zusätzliche Mülleimer an der Schule fest installieren.

Freitag war Unterrichtsbesuch bei Nicola Meschede in Englisch.

Um 15 Uhr der Inklusionswald in Eitorf gepflanzt. Über 70 Menschen nahmen teil.

Ulli Schulte und Walter Hövel besuchten bis Sonntag die bundesweite Freinetweiterbildung

in Kassel.

Freitagmittag begannen die Osterferien. Erster Schultag danach ist Montag, der 28.April.

Wir wünschen allen erholsame Ferientage!

Wechsel April Mai

Die Montagsversammlung diskutierte die Frage, warum Fußball so beliebt ist. Am Ende stand

die Frage, wie Fußball bei wem Aggression auf- oder abbaut.

Die erste Besucherin der Woche kam aus Korea.

Am Dienstag kamen die Besucher aus Hessen und saßen noch länger zur Nachbesinnung in

der Schule.

Dienstag und Mittwoch machten Kinder „Wachtanzen“ im Forum.

Das Kinderparlament nahm sich unter anderem das Thema der Schulversammlung vor. Sie

findet seit Jahren alle 14 Tage statt. Jetzt überlegten die Kinder, ob sie nicht wöchentlich

dran wäre. Zunächst beschlossen sie, dass das Kinderparlament in den Versammlungsfreien

Wochen eine Schulversammlung einberufen kann. Sie diskutierten weiter: Hat jede und

jeder das Recht eine Schulversammlung einzuberufen? Nun wollen sie dies auf die

Tagesordnung der nächsten Schulversammlung setzen.

Herr Kunc von der katholischen Kirche machte den Kindern eine religiöse Angebotsstunde.

Am Freitagabend hielt Walter Hövel in Köln einen Vortrag bei der Friedrich-Ebert-Stiftung

über die Umsetzung reformpädagogischer Ansätze in der Regelschule.

Wir hatten das Schlimmste für unser Schulgelände befürchtet. In den Ferien wurde unsere

Europafahne vom Mast abgerissen und in kleinste Teile zerfetzt. Hatte uns da der

Ukrainekonflikt erreicht? Überraschenderweise sah unser Schulgelände nach der Mainacht

zum ersten Mal seit fast 15 Jahren so aus wie zuvor. Wir hatten keine Randale. Wir waren

hoch erfreut.

5. — 9. Mai 2015

Aus der Montagsversammlung heraus starteten die Klasse der Blumen und der Phönixe

gemeinsam zu ihrer viertägigen Klassenfahrt auf den Hof Hagdorn. " Kinder und Erwachsene

kamen am Donnerstag entspannt und zufrieden zurück. Anne Witt, eine der Klassenlehrerin:

„Es ist so viel Schönes auf der Klassenfahrt passiert! Ein paar Kleinigkeiten haben wir im

Gästebuch verewigt. Zudem sind wir 10km gewandert, geschwommen und haben toll

getanzt. Laila hat schwimmen und

Am Montag hielten die Kinder der Mickey-Maus-Klasse von der Grundschule Eitorf mit der

Kollegin Angela Conrads ihren Vortrag zu dem Projekt „We are savers“. Sie präsentierten den

Kindern der Kichererbsen, Erdhörnchen und Mondscheindrachen ihre erarbeiteten Tipps

zum Energiesparen.

An allen drei Tagen der Kinderuni waren zahlreiche Gäste aus 5 verschiedenen Kindergärten

oder Kindertagesstätten Eitorfs unserer Einladung gefolgt. So nahmen die Kinder des

Kindergartens Rappelkiste in Leuscheid, des evangelischen Kindergartens aus der

Goethestraße und des Kindergartens Harmonie das Kinderuniangebot „Erkundungen am

Teich“ mit Ulli Schulte und den Kichererbsen wahr. Sie entdeckten und erforschten Molche,

Gelbrandkäfer, Taumelkäfer, Wasserläufer, Wasserspinnen, Schlammschnecken und auch

Frösche. Kinder des Kindergartens Schlossgespenster aus Merten sowie der

Kindertagesstätte Immergrün besuchten das Seminar „Schöne Mathematik“ mit Heike

Wagner und ehemaligen Kindern der beiden Kindergärten. Sie gestalteten Muster,

Ornamente und Kreisbilder mit Mosaiksteinen.

Ein Highlight unserer Kinderuni war am Mittwoch und Donnerstag die Vorlesung über

Europa. An beiden Tagen kamen jeweils fast 30 Kinder. Es ging um europäische Geschichte,

die Vielfalt der Länder und Regionen und um die Mitgliedsstaaten der EU.

Am Dienstag waren über Mittag drei KollegInnen der Offenen Ganztagsschule „An der

Strunde“ aus Bergisch Gladbach zu Gast. Sie führten mit Ulli Schulte ein Gespräch über die

Partizipation der Kinder im Nachmittagsbereich und über das schuleigene Ganztagskonzept.

Mittwoch ging Martina Morenzin zu einem BuT-Termin.

Rieke Schiemann macht weiter mit den Delfin-Tests in Eitorfer Kindergärten.

Am frühen Mittwochnachmittag war Walter Hövel Eingangsredner der “ Fachbörse

Inklusion“ des Rheinisch-Bergischen Kreises. Die Intensität der Arbeit und die

Kommunikation der Weiterentwicklung der Inklusion in diesem Kreis sind sehr

beeindruckend!

Das Kinderparlament bereitete den Besuch der Vertreter des Kinder- und Jugendparlaments

Eitorf für den Mittwoch der nächsten Woche vor.

Donnerstag besuchte uns eine recht große Gruppe der „Amerikanischen“ und anderer

Schulen aus Bremerhaven. Walter Hövel sprach mit ihnen bis in den frühen Nachmittag.

Constantin von den Minions machte mit der Gruppe eine tolle Schulführung.

Zwei Mitarbeiterinnen der ISA, Institut für soziale Arbeit e.V. in Münster besuchten uns

ebenfalls und redeten mit dem Schulleiter und Ulli Schulte. Das ISA ist das Fachinstitut für

Kinder- und Jugendhilfe in Nordrhein-Westfalen. Eine intensivere Zusammenarbeit mit

unserer Schule wurde für das nächste

Jahr vereinbart.

Nach der Pause traf sich Marc Bohlen mit den Kindern, die in der kommenden Woche die

Gäste unserer Partnerschule aus England erwarten. Sie planten gemeinsam die Gestaltung

der Besuchstage.

Dienstag war Heike Wagner auf dem SchulleiterInnentreffen in Rosbach. Hier gab´s unter

Anderem spannende Neuigkeiten aus Eitorf.

Am Freitag hatte Nicola Meschede einen weiteren Unterrichtsbesuch im Fach Mathematik.

Die Kinder der Erdhörnchen hatten dafür selbst Arbeitsblätter zum geometrischen Zeichnen

mit Geoschablone, Geodreieck und Zirkel erstellt. In dieser Stunde bearbeiteten sie

gegenseitig ihre Arbeitsblätter, unterstützten sich als Experten und gaben sich Rückmeldung

zu den Ergebnissen.

Am gleichen Tag fanden, wie in jeder Woche, die Dichterlesungen in allen Klassen statt.

Am Wochenende bereitete Walter Hövel in Recklinghausen eine bundesweite Weiterbildung

für Pädagoginnen und Pädagogen vor, die vom 11. bis 15. Juni an unserer Schule stattfinden

wird. Hier wird es um „Demokratie, Lernen und Freinetpädagogik“ gehen.

Die dritte Maiwoche

In der Montagsversammlung war die neue Frage der Woche „Warum müssen wir weinen, wenn wir

traurig sind?“

Am Morgen war große Fahrradübung mit vielen helfenden Eltern.

Am Dienstag kamen gegen 11 Uhr dreißig Kinder und fünf Erwachsene von unserer englischen

Partnerschule „Lark Rise School“. Sie besuchten uns zum 8. Mal seit 2006, wir fahren in fünf Wochen!

Wie immer war Marcus Ray mit von der Partie. Ohne ihn wäre diese Nachhaltigkeit, die wir mit einer

nunmehr neun jährigen Partnerschaft vorweisen können nicht möglich! Danke!

Vorher schrieben alle Drittklässler ihre VERA-Vergleichsarbeiten im Forum unserer Schule.

Am Nachmittag hatten die Phönixe eine Elternversammlung.

Der Mittwoch stand ganz im Zeichen unseres englisch-deutschen Partnerschaftsprojektes. Da wurde

zusammen gelernt, gespielt, gegessen und gesprochen!

Eine größere Zahl Studierender von der FH Köln hospitierte und konnte sich unseren Austausch live

anschauen.

Am Donnerstag gab es eine große gemeinsame zweisprachig englisch-deutsche School Assembly.

Die Kichererbsen sangen „Roar“ von Katy Perry, Thomas einen deutschen Song. Es folgten die Lark

Rise Children mit zwei deutschen Liedern, „It’s a Sunny Day“ und ihrem Schullied, dem Lark Rise

Song. Zumindest den Refrain sangen alle mit! Nach den Good-Bye-Reden von Marcus Ray und Marc

Bohlen, folgte das Harmonielied. Um 13 Uhr stiegen unsere Gäste in ihre Busse. „See you in five

weeks time!“

Am Freitag gab es wieder einen gut besuchten Malkurs im Kunstraum mit Holger und Maggy.

Bei den Kichererbsen wurde ein thailändisches Fest gefeiert, zu dem eine Mutter einige exotische,

bei uns völlig unbekannte Früchte mitgebracht hatte.

Im Laufe der Woche fanden mehrere Gespräche mit Jugendämtern, Trägern, Eltern und Lehrerinnen

 

statt.